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  • -SEV-

    DSC - Ihr Partner für Interstellare Dienstleistungen

    Von -SEV-

    Die Deutsche SpaceCargo vereint intelligente Logistik und zuverlässigen Schutz. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Marktführer im Erschließen neuer Handelsrouten, deren Versorgung und Schutz zu werden. Unser Unternehmen beschäftigt nur die erfahrensten Piloten, für die Ihre Interessen an oberster Stelle stehen. Unsere hochmoderne Flotte, die ständig auf dem neusten Stand der Technik gehalten wird, steht für Sie bereit, um verschiedenste Aufgaben in der gesamten Milchstraße zu übernehmen. Sie benötigen eine Logistische Dienstleistung? Unsere erfahrene Frachterflotte befördert alle, nach UEE-Recht zugelassene, Fracht, zu dem von Ihnen gewünschten Ziel. Mit fast 1000 Jahren Erfahrung in Transportlösungen gewährleisten wir Ihnen eine schnelle und günstige Lieferung. Auch für besonders Spezielle Transporte stehen wir Ihnen gerne nach vorheriger Absprache zu Verfügung. Sie benötigen Mineralien und Rohstoffe? Unsere Minen arbeiten auf einem intergalaktisch übergreifenden hohen Standard und werden allen UUE-zertifizierten Sicherheitsanforderungen gerecht. Mit den neuesten Rohstoffgewinnungsverfahren stellen wir sicher, das sie nur die reinsten Mineralien erhalten. Dabei steht die Sicherheit und Zufriedenheit unserer Beschäftigten an oberster Stelle. Bei Kauf unserer Rohstoffe können sie sich sicher sein, dass kein Mitarbeiter diese unter unwürdigen Bedingungen gefördert hat. Sie benötigen Schutz oder Sicherheitskräfte? Unsere Kampferprobte Security ist für alle Aufgaben gewappnet und steht auch Ihnen zu Verfügung. Mit mehreren Kampffliegern sichern wir Ihre Handelsrouten, begleiten ihre Frachter, beschützen Ihre Firmen-Komplexe oder sorgen für eine Abschreckung, in der wir Angreifer auf Ihre Flotte verfolgen und der gerechten Strafe zuführen, unter Einhaltung des geltenden Kopfgeldsvertrags der UEE. Dabei handeln unsere Piloten stets professionell, um Ihnen und Ihrem guten Ruf gerecht zu werden. Unterstützung erhalten sie auch von unserem DSC-Marine-Corps. Diese Sicherheitsstreitkräfte sind auf UEE-Militär Standard ausgebildet und schützen Ihre Schiffe vor feindlichen Enterangriffen. Kontaktieren sie die Deutsche SpaceCargo und Ihre Probleme von heute gehören morgen der Vergangenheit an. Oder Informieren sie sich direkt in dem nächsten DSC-Standort. Für weitere Informationen können Sie gerneunser Netzwerk durchstöbern oder sehen Sie sich direkt im DSC-Hauptquatier um. Deutsche SpaceCargo – Networking Your Galaxies
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  • Kefka

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    Von Kefka

    [MIssionslogs] [Personalakten] HAUPTMENÜ 20. November 2999 Talby´s Schiff näherte sich der Funkbarke. Ein schwaches Signal und auch noch gut getarnt. Er ahnte, wer hier auf Hades II auf ihn warten könnte und dass hier eine Funkbarke ein gut getarntes Rettungssignal von sich gab, verhieß nichts Gutes. Ein Kommunikationssignal ging ein, Captain Talby Bowman, seit Dekaden ein Fährmann in den dunklen Gewässern der Milchstraße tippte mit leicht zitternder Hand auf seine Konsole und öffnete den Kanal. "Hier Talby, bitte sag mir, dass du es bist, du verdammter Narr!" Auch andere Finger auf anderen Schiffen öffneten Komm-Kanäle, die Exchange Corp und Ihre Koalitionspartner sind mit ihrer gesamten getarnten Flotte ins System gekommen. Die Koalitionsflotte selbst stellte auch nur einen kleinen Teil der intergalaktischen Flotte dar, die sich aus allen Völkern zusammensetzt und hier ums nackte Überleben kämpfen soll. Die finale Schlacht, deren erfolgreicher Ausgang so wichtig für das weitere Überleben der Menschheit sein wird, ist nicht mehr fern. Und einer musste Vorbereitungen in stiller Heimlichkeit treffen, damit die Unterzahl etwas "ausgeglichen" wird. "N´abend Ihr Höllenhunde, Kefka hier. Ich habe es geschafft. Ich habe alles in die Wege geleitet. Ich weiß nicht wie lange ich es noch mache, die Wunden scheinen tiefer zu sein, als vermutet. Lungenschuss... na ja... das war wohl die letzte "gute Gelegenheit". Schön, dass ich Euch noch einmal sehen darf, auch wenns nicht gerade das Hilton ist." *nghhh* Es knisterte kurz, dann waren ungewollte Zuhörer geblockt und das Gespräch lief nur noch über die verschlüsselte EXCO-Comverbindung. Eine inoffizielle Neuentwicklung des technisch versierten Terence Skill. "So, besser. Nun sind wir unter uns. Wenn ich tot bin... *nngh.. argh* wenn ich tot bin, dann schafft meine Leiche... ...meine Leiche hier weg. Ihr wisst doch, dass ich vor 3 Jahren nach dem "Unfall" im Cathcard-System mit einem Kunstherzen ausgerüstet worden bin. In dem *hust* in dem Scheissteil findet Ihr einen bioadaptiven Datenstick. Is wie´n kleines Gehirn. Na ja... schaut mal in die Schlafnische auf meiner Lancer. Reißt die kleine Leselampe ab, dahinter ist ein grauer Port. Rein biologisch, sieht aus wie´n Arschloch, harrrharrr *hust nghh* Da steckt ihr das Ding rein. Der Rest läuft dann automatisch. Was Ihr und NUR Ihr sehen werdet, kann man fast als meine Memoiren bezeichnen. Mein Leben, meine Geheimnisse und auch meine innersten Gedanken - alles auf diesem Biostick. Für UEE-Techniker natürlich nicht auszulesen. Der Stick und die dahinter stehende... die dahinterstehende Technologie ist im allgemein bekannten Teil dieser Galaxie nicht bekannt. Jetzt macht nicht so große Augen. Die Geschichte, wie ich an diesen Stick kam, ist auch drauf. *hust* Ich glaube nicht, dass ich das Ende dieses Weges noch sehen werde. Versprecht mir, dass Ihr die Menschheit beschützt. Ha, wer hätte gedacht, dass wir am Ende unserer Tage noch zu wahren Samaritern werden *hust* Jetzt bringt mich erst mal raus hier verdammt, es ist nass und schuppig." Nach der Landung eilten sie in den Tunnel, in dem Kefka im Sterben lag. Sie barten ihn auf und trugen ihn so schnell es ging auf das provisorische Krankendeck von Chueche´s Conni. Die Laderampe fuhr in zeitlupenartiger Zähflüssigkeit herunter, jede Sekunde dehnte sich bei den alten Raumfahrern zu einem Leben. Während goox noch genau diese Gedanken verfluchte, schlossen sich schwache, kalte Finger um sein Handgelenk. "goox, mein Bester..." Es war Kef, sein rasselnder Atem im Wind und im Regen, veranlasste goox sich zu ihm hinunter zu beugen: "Was ist, alter Kamerad?" "... ich habe mein Bestes gegeben. Haaahaahahahaha" *hust hust hust* "Spar Dir deine Kraft, Kef, du bist gleich in Sicherheit und dann bringt dich Chueche so schnell es geht raus hier. I-Flow wird euch den Rücken frei halten." "Nun, ich musste einfach lachen, hab mich grad an meine Zeit als Rekrut erinnert... ich hab doch kurz unter Goldsteen auf der Eisenstein gedient. Tja, habe Euch jemals erzählt, was er in meine Empfehlung geschrieben hat?" "Mindestens hundert Mal im Laufe der letzten 50 Jahre, Kef, mindestens hundert Mal. Er schrieb, dass du ein ´Mann mit einem Gespür für gute Gelegenheiten´ wärst! Und weißt du was Kef? Ich glaube Goldsteen hatte verdammt recht! Kef? KEF??? SCHEISSE NEIN MANN, NEIN NEIN NEIN! WACH AUF, MANN!" Kefka war tot, doch er konnte seinen bescheidenen Beitrag für den Sieg der Menschheit noch beisteuern und was für ihn persönlich noch viel wichtiger war - er konnte seinen Freunden, seinen einzigen Vertrauten das Geheimnis des Biosticks weitergeben. Sein Vermächtnis wusste er im Moment seines letzten Atemzugs in den besten Händen, die er sich nur vorstellen konnte. Zwei Wochen vergingen, schwere Verluste auf beiden Seiten. Ein unbekannter Feind, der in schierer technologischer Überlegenheit und erdrückender Übermacht in die Milchstraße eindrang, konnte für dieses Mal abgewehrt werden. Die Menschheit feierte in einem glückseligen Kollektiv, die Kr´Thak, die Xi´An, selbst die Reste des Vanduul-Territoriums, die Banu und alle anderen Völker, deren Existenzen kurz vor der Auslöschung gestanden hatten, erhoben sich in einem frenetischen Aufschrei des Überlebens. Doch nicht jeder fand Grund zum Feiern. In ruhiger Andacht öffnete Talby die Einstiegsluke von Kefkas Freelancer mit einem alten Trick. Wie oft hatte er Kefka gesagt, dass er den Steuerungsmechanismus austauschen soll? Die Mitglieder der Exchange Corp gingen langsam, ja beinahe zögernd in Kefkas Allerheiligstes. Nun, nach seinem Tod, erweckte das Schiff den Anschein eines Mausoleums. goox hielt den Biostick in Händen. Unruhig und von Trauer erfüllt fummelte er die angeklebte Leselampe ab. Dahinter sah man den... durchaus ekligen Bioport. Er steckte ein. Plötzlich ging der Schiffsalarm los, die Schotts schlossen sich, rotes Warnlicht flutete den Innenraum und der kleine Monitor neben dem Captain´s Chair leuchtete auf. Die Lautsprecher ertönten: "Hallo Leute" begann eine fröhliche, beinahe provokante Stimme, die einen verschmitzten, wenn nicht gar amüsierten Unterton hatte. Sie gehörte Kefka. "Keine Panik, wenn Ihr das hier hört, muss ich wohl tot sein. Ihr wisst ja, ein letzter Scherz musste einfach sein, dachte es kommt gut, wenn Ihr trauerklöße ein wenig roten Alarm auf die Lauscher bekommt. Ich konnte einfach nicht anders. Ich habe also das Zeitliche gesegnet und ihr herzallerliebsten Bruchpiloten seid doch tatsächlich in der Lage gewesen, diesen Biostick samt meines Schiffs sicher nach Hause zu bringen. Dafür gebührt Euch mein aller größter Dank." Die Lautsprecher verstummten und sollten auch nie wieder einen Ton von sich geben. Alles was nun kam, kam in reinem Text und Bildern. Ordnerweise Daten, Terabyte mit Kartenmaterial, Koordinatentabellen, Listen, Texten, Personenprofilen und vieles mehr. Alles war fein säuberlich dokumentiert und gelistet... [MIssionslogs] [Personalakten]
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Unsere Benutzerblogs

  1. Doc. Hattori
    Letzter Beitrag

    Von Doc. Hattori,

    Aus gegebenen Anlass eine übersetzung ( vielleicht nicht perfekt aber für alle die auf das DFM warten und dem englishen nicht mächtig sind dennoch wichtig) meine Quelle ( Falls ihr grobe fehler gegenüber den Orginal findet sagt mir bescheid. Ich meine aber das es das geschriebene von Chris ganz gut wiedergibt ;-) )

    Die älteren Updates sind im Spoiler versteckt.

    Vorweg eine bitte meinerseits wer seinen frust los werden will und auf streit aus ist nutze bitte in diesem Thread

    Grüße Sternenbürger,

    Das Team hatin den vergangenen zwei Wochen rund um die Uhr gearbeitet um das Gameplay zu polieren und Bugs zu beseitigen. Die sollte uns ermöglichen Arena Commander V0.8. heute um 16:00 Uhr PST zu releasen ( 12 Uhr Mittags in der GMT Zeitzone ). Ich habe mich mit den Produktionsleitern für ein go / no-go meeting zusammengesetzt.

    Wir saßen um den Virtuellen Tisch, wie ein Bodencontroll Team das eine Rackete für den Start vorbereitet. Unsere Entscheidung war das wir nicht in der Lage sind Arena Commander zu veröffentlichen. Es stehen einfach noch zu viele Spiel blockierende und kritische fehler aus............

    unten findet ihr eine Liste mit aktuellen Fehlern die von Team gefunden wurden. Spiele Entwickler klassifizieren Fehler nach ihrer schwere: blocker , kritisch ,bedeutent , moderat und gering.Die ernstesten sind die blocker, die das Spiel komplett daaran behindern zu funktionieren und für eine Veröffentlichung bereit zu sein. Unglücklicherweise sind heute Nacht noch 2 blocker und ein halbes dutzend kritischer Fehler vorhanden. ( die wir vor der Veröffentlichung beseitigen wollen) Unser größtes Problem ist ein DriectX crash der den Vandul Swarm Modus, der jedem Backer zur verfügung steht, zum abstürzen bringt.

    Es wäre dumm eine unstabile version zu veröffentlichen, auch wenn es eine pre-alpha ist und man eine Interne deadline einzuhalten hat. Das ist die Stärke der Schwarmfinanzierung ( Crowdfunding) die Star Citizen ermöglicht. Ein Publisher würde uns dazu drängen das ganze morgen ohne rücksicht auf die aktuelle Qualität der Version zu veröffentlichen......

    aber wenn ihr mehr auf Qualität denn auf einen finanziellen rückziehrer von Aktionären fokusiert seit brauchen wir ein paar Tage mehr um eine stabile Version zu liefern.

    Ich weiß das sind nicht die nachrichten die ihr heute Nacht hören wolltet. Keiner wünscht sich so sehr wie ich Arena Commander in den Händen der Community zu sehen.

    ( Anmerkung vom Doc: in der Subscriberden hab ich bereits gelesen das die Verzögerung laut aussagen Ben Lessnicks im Chat wirklich nur ein paar Tage oder gar Wochen betragen soll mehr dazu am ende des Posts )

    Das ist es was in einem Entwicklungsprozess passieren kann, im speziellen wenn man Code und Inhalte lange Zeit teilt bevor es ein traditioneller Entwickler tun würde.

    Aber wir denken ihr würdet es nicht auf eine andere weise wollen!

    Das Star Citizens Team wird von euren ungalublichen enthusiasmuss und Energie für das Projeckt genährt.

    Wir wollen mehr als alles andere sehen was passiert wenn ihr im Weltraum seit.

    Um unsere Backer so gut wie möglich zu Informieren habe ich unser Produktionsteam gefragt TÄGLICHE aktualliesierungen zu veröffentlichen bis Arena Commander V0.8. online geht.Das wird der rohe Stoff sein : Listen mit Fehlern und anderen Infos um euch über die gesundheit der aktuellen Version zu Informieren. Ihr werdet die selben Informationen sehen die ich auch bekomme und ihr könnt verfolgen wie wir jeden "blocker" der die Veröffentlichung verhindert beseitigen.

    Ich will das ihr wisst das wir sehrt kurz davor stehen das ganze zu Veröffentlichen ....nur noch nicht nah genung um es morgen zu Veröffentlichen.

    Bleibt dran!

    — Chris Roberts

    Die Liste der Bugs hab ich noch nicht übersetzt komtm aber noch keine Sorge :P

    Arena Commander V.8 Bug List – May 28, 2014 Blockers

    • Vanduul Swarm – eure Grafiktreiber können crashen wenn Vaddul spawnen(erscheinen) oder explodieren
    • Lag im Feedback und Aktualisierung von aktuellen Spiele events resultieren in zuhnemend abweichnder Mehrspieler synchronisation

    Critical

    • Battle Royale (Crash) – während dem Fliegen (Shader)
    • Camera – Nach dem respawn steckt die sicht das Charackter nach oben gerichtet fest.
    • Vanduul Swarm (Crash) – kurz nach der erfassung durch Raketen.
    • All Maps –gelegentlich , ist beim ersten spawn auf den maps das Laser und Ballitische Feuer unsichtbar aber du kannst die geräusche hören - manchmal erscheinen sie noch
    • Crash on exit after returning from DFM match
    • Character is unable to exit DFM Aurora bed if helmet is on
    • Gforce animations are not playing on the pilot in any of the ships
    • Character and parts of cockpit interior vanish while accelerating

    Hier noch ein Zitat aus dem Chat das ich im Subscriber Forum gefunden habe. Im Grunde steht hier einfach nur das es sich wirklich nur noch um Tage und nicht um Wochen handeln wird

    From Chat

    WLewis.CIGWLewis_CIG Posted: 9:40PMThere are some who think that what is said in chatroll isn't true so I'll say it here, we plan on having Arena Commander released in days, not weeks. We are working very hard to get this out as soon as possible. We hope that by showing you the bug reports that you can see exactly what we are working on and the progress we are making.

    UPDATE: Quelle Travis Day (DEV)im RSI Chat

    danke an Ziim der diese Info gefunden hat

    TL;DR Version

    Blockers

    Vanduul Swarm –Driver Crash Fixed

    Lag in feedback and update of essential game events resulting in increasingly divergent multiplayer sync

    Critical

    Battle Royale (Crash) – While Flying (Shader) Fixed

    Camera – After respawn character is stuck looking up. Still Open

    Vanduul Swarm (Crash) – Shortly after missile lock Fixed

    All Maps – Occasionally, when first spawning into the maps lasers and ballistic fire is invisible but can be heard when firing – they eventually appear Seems fixed.

    Crash on exit after returning from DFM match Fixed.

    Character is unable to exit DFM Aurora bed if helmet is on Fixed.

    Gforce animations are not playing on the pilot in any of the ships Fixed, awaiting full regression test.

    Character and parts of cockpit interior vanish while accelerating Fixed.

    Note that anything listed here as fixed is "Claimed Fixed".

    Das ist ja soweit schon mal klasse und lässt auf ein baldiges releas hoffen ich denke das größte Problem ist der Feedback Lag der eine abweichende Synchro. im Multiplayer verursacht aber eigentlich könnten sie an dieser stelle wenigstens den SinglePlayer Part veröffentlichen.

    Update 2: Das SCNR hat berreits den täglichen Bug Report übersetzt zu finden ist dieser hier. Vielen dank an dieser stelle für Stardust und Meraluna. Es ist klasse das ihr immer so schnell die neuesten News übersetzt.

    Update 3: Zenturion hat was neues gefunden danke dafür

    Ein Update von Travis.... sieht so aus als ob sie vorankommen

    oxxE0pa.png

    Update 4: Arena Commander V.8 Tägliche Fehler Aktualisierung - Mai 30, 2014

    Grüße Sternenbürger,

    Die Nachrichten heute sind positiv! Wir freun uns Berichten zu können das wir glauben das der aktuelle interne Veröfentlichungs Kanidat alle fehler behebt von denen ihr letzte Nacht gelesen habt. (Tests stehen noch aus)

    Arena Commander V 0.8 schaut stabiler aus als vorher und wir sind voller Hoffnung das unsere Tests keine weiteren blocker aufdecken..

    Was passiert als nächstes?

    Das Arena Commander team wird über das Wochende arbeiten um die aktueller Version zu testen und jeden fehler zu beheben den sie inden. Nächste Woche werden wir ein neue go/no-go meeting mit den Weltweiten Entwicklungs Teams ansetzen.

    Das nächste Update werdet ihr am Montag erhalten und wir werden damit Vortfahren euch über alle Fehler auf dem laufenden zu halten.

    Sogar wenn die akutelle Version die eine ist die ihr spielen werdet muss sie durch das QA um sicher zu stellen das wir keine neuen fehler produziert haben. Wir haben Team Member aus dem ganzen Unternehmen die dieses Wochenende einen Spieltest durchführen um die Integrität des aktuellen Builds zu bestätigen.

    In der zwischenzeit haben wir einige Posts von Backern erhalten die sich wundern warum auf den Bildern zu Arena Commander nur die Hornet zu sehen ist. Um es dies zum ruhen zu bringen, Zane hat Bilder von allen 3 Schiffen in aktion. Das sind unveränderte Screenshots, die im Spiel selbst aufgenommen wurden . ( von der Kammera im Nacken des Chrackters) Wir sind stolz wie unser Spiel aussieht!

    Das Team hat einen kleinen Vorgeschmack für euch zusammengestellt um euch zu zeigen was ihr bald spielen werdet. Das sind 100% ingame Aufnahmen!

    Ihr seht die AI miteinander kämpfen.

    Grüße Bürger,

    Wir sind fast da!

    Ein Wochenende harter tests hat mehrere blocker im asktuellen release Kanidaten aufgedeckt . Das Team hat heute daran gearbeitet diese zu beheben und ich galube daran das wir ein jetzt gutes Build haben. Unsere Interne QA Gruppe wird es über nacht testen und unser go / no-go meeting wird Morgen früh stattfinden. (anmerkung vonm Doc US Time sprich wir dürften es heute Abend erfahren ich gehe einfach mal von 19 Uhr aus das wäre ca 10 Uhr in LA)

    Die guten Nachrichten sind das wir näher drann sind als jemals zuvor, durch nsere Bemühungen am Wochenende konnten wir viele Probleme behben nachdem sie vom QA gefunden wurden.

    Wir werden euch morgen früh das ergebnis des go/no-gi meetings mitteilen ( US Time)

    ende der Übermittlung

    Quelle: AC release update 31.5

  2. ADVOCACY CASE FILE: Assassination Contract

    (Übersetzung: Wizard)

    Anwaltschafts-Archiv

    Vorgang: #ES8593-DHC

    Zusammenfassung des Falls:

    Gerald Carno (PersonalDatei# ES2_77643_232) wurde lange verdächtigt, eine Schwarzmarkt-Handelstätigkeit hinter der Fassade seiner beiden Großhandelsniederlassungen im Ellis- und im Davian-System (siehe Auflistung) zu führen. Überwachungs- und Beobachtungsteams entlarvten Carno’s Bedürfnis, einen Spezialisten damit zu beauftragen, einen Rivalen zu eliminieren.

    SA [ZENSIERT] ging verdeckt in den Untergrund, um über einen unserer Informanten, unabhängiger InfoAgent [ZENSIERT], den Kontakt herzustellen.

    Carno arrangierte in einem Restaurant in Prime ein Treffen mit unserem Agenten. Taktische Teams und Beobachter waren anwesend, um den untenstehenden Wortwechsel mitzuschneiden und zu übertragen:

    [Carno, Gerald]: Schön, daß Sie’s geschafft haben.

    [Agent der Anwaltschaft]: Muß sagen, bin für Treffen schon in allen Sorten von Spelunken gewesen, aber noch nie in einem Familien-Restaurant.

    [Carno, Gerald]: Glauben Sie’s oder lassen Sie’s, aber hier kriegen Sie das beste Chaka im Universum.

    [Agent der Anwaltschaft]: Näh … hab‘ ich keinen Sinn dafür.

    [Carno, Gerald]: Sie verpassen da was. [Kellner nähert sich, keine Möglichkeit zum Retina-Scan] Lassen Sie mich eine Schüssel Chaka und’n Magnus Bier ordern.

    [Agent der Anwaltschaft]: Wasser tut’s auch, Danke.

    [Carno, Gerald]: Sicher, daß Sie nichts Stärkeres wollen ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Nicht um diese Zeit.

    [Carno, Gerald]: Professionalität … mag ich.

    [Kellner entfernt sich]

    [Agent der Anwaltschaft]: Da wir gerade dabei sind, warum kommen wir nicht aufs Thema ?

    [Carno, Gerald]: [Audiosignal gestört] morgen. Was hat Ihnen [ZENSIERT] gesagt ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Nur einen groben Abriß, das große Ganze will ich von Ihnen hören.

    [Carno, Gerald]: Sie vertrauen [ZENSIERT] nicht ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Der Mann vertickt nebenbei Neon, also … Nein. Sie wollen, daß jemand angefaßt wird, sonst wäre ich nicht hier.

    [Carno, Gerald]: Cyrus Ishitaka, sagt Ihnen der Name was ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Sollte er ?

    [Carno, Gerald]: Weiß man nie in diesem Geschäft. Der Mann könnte Ihr Cousin sein.

    [Agent der Anwaltschaft]: Viel Platz da draußen für Namen.

    [Carno, Gerald]: Gar nicht mal so viel. Jedenfalls, jemand zwitscherte ihm Informationen darüber, welche Ladung meine Schiffe tragen … extra Ladung für sie. Und er hat sie überfallen.

    [Agent der Anwaltschaft]: Welche Art von Schaden haben Sie für diesen Kerl denn so im Sinn?

    [Carno, Gerald]: Was ist denn im Angebot ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Nun, ein einfacher Überfall kann ein wenig heilsame Angst in ihm auslösen. Ist billig und schlägt nicht in hohem Maß auf Sie zurück. Nächste Option, ich kann sein Schiff aus dem Verkehr ziehen. Wollen sie ein kleines Extra, kann ich ihm ein paar auf der Flucht verpassen. Wird ihm nicht körperlich wehtun, aber sein Ruf wird bei jedem im Arsch sein, bei dem er sich um Aufträge bemüht.

    [Carno, Gerald]: Wie sieht’s mit einer „Leerer Sarg“-Aktion aus ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Nicht billig, kann aber gemacht werden. Sie wirbeln damit jedenfalls eine Menge Staub auf; Hoffe, Sie sind darauf vorbereitet.

    [Carno, Gerald]: Die gesamte Familie dieses Kerls hat mir nichts als Ärger bereitet. Ich glaube es ist an der Zeit, eine Botschaft zu übermitteln, die sie nicht vergessen werden.

    [Agent der Anwaltschaft]: Wenn Sie die Rechnung bekommen …

    [Carno, Gerald]: Kohle ist kein Problem.

    [Agent der Anwaltschaft]: Okay. Was können sie mir über ihn geben ?

    [Carno, Gerald]: Ich kann Ihnen seinen letzten bekannten Aufenthaltsort geben und ein paar seiner Hundemarken, die er zum Docken benutzt hat.

    [Agent der Anwaltschaft]: Das wird reichen. Ich schätze, Sie wollen eine Art Beweis haben, wenn die Angelegenheit erst erledigt ist, nicht ?

    [Carno, Gerald]: Das Gefechtsprotokoll Ihres Schiffes sollte ausreichen. Natürlich, wenn Sie mir seinen Kopf bringen wollen, würde es das natürlich auch tun.

    [Pause] Eigentlich … lassen Sie’s. Ich würde nur nicht wissen, was ich damit anfangen sollte.

    [Agent der Anwaltschaft]: Fein. Okay für Sie, mit Hälfte der Kohle im Voraus, die andere Hälfte nach Erledigung ?

    [Carno, Gerald]: Das ist absolut akzeptabel.

    [Agent der Anwaltschaft]: Seien Sie in genau einer Stunde wieder hier, zusammen mit Geld und Daten.

    [Carno, Gerald]: Sicher, daß Sie nicht zum Essen bleiben wollen ?

    [Agent der Anwaltschaft]: Nee, Boss, ich habe Dinge zu erledigen.

    [ENDE DER ÜBERTRAGUNG]

  3. Kefka
    Letzter Beitrag

    Von Kefka,

    blog-0497457001356189129.jpg

    TimeCapsule2262Beitrag_zpsf0d14867.jpg

    Das All wurde langsam zu einem gut besuchten Ort. Schiffe aller Art, ob von der Regierung, von Unternehmen, oder private Schiffe, erkundeten die Randgebiete unseres Sonnensystems.

    Im August 2262 machte die Goodman, ein Typ-IV Transportraumer (8 Besatzungsmitglieder), einen Routine-Versorgungsflug zu einer Orbitalplattform am Neptun. Schätzungsweise drei Stunden von den Zielkoordinaten entfernt schlug ein auftreffendes Trümmerstück in den Steuerbordantrieb und brachte das Schiff weit vom Kurs ab.

    Die Goodman driftete einige Stunden, bevor das Schiff soweit repariert und in „Schrittgeschwindigkeit“ weitergeflogen werden konnte. Was als nächstes geschah, wurde von den klügsten Köpfen des Planeten untersucht und begutachtet. Dies ist die letzte Übertragung der Goodman, eine Unterhaltung mit einem Operator der nächstgelegenen CommStation.

    http://robertsspaceindustries.com/wp-content/uploads/2012/09/time_capsule22626.mp3

    Untersuchungen ihrer letzten bekannten Position zu Folge, gab es kein Wrack, nichts. Die Goodman hatte sich einfach in Luft aufgelöst.

    Während der nächsten paar Monate verschwanden zwei weitere Schiffe im selben Gebiet unter den gleichen Anzeichen. Weitere Nachforschungen wurden gestartet, konnten aber nicht feststellen, was dort geschehen ist.

    Letztendlich wurde das Gebiet zur Flugverbotszone erklärt.

  4. blog-0186280001381165782.jpgDer Kater

    Vier Uhr dreißig Nachmittags und ich war spät dran. Die Frau in meinem Bett lag nackt da, halb von der sanften, weißen Bettdecke verdeckt und schlief. Wir hatten uns gemeinsam am Abend zuvor volllaufen lassen, einiges an Lustigmachern konsumiert und ordentlich die Matratze durchgeknetet. Die Raumluft war nun eine nicht mehr ganz so sexy Mischung aus Hormonen, Schweiß und Bierfürzen.

    Richtig viel Lust auf die Tour hatte ich schon die ganze Woche nicht, aber einem meiner Hauptkunden wollte ich das natürlich nicht abschlagen. Eine spezieller Auftrag von der Art, wie ich ihn vielleicht fünf oder sechs mal pro Jahr erhalte. Sehr gut bezahlt. Sehr gefährlich. Und ich war sehr spät dran. Mein Kopf brummte als ich mir gerade mein Holzfällerhemd zuknöpfte. Ich schlug der Dame mit der flachen Hand auf den Hintern. "Aufstehen, Missi. Genug geschlafen. Ich muss los und ich glaube Du auch. Zieh einfach die Tür zu wenn Du gehst." Sie gab ein erstickendes "Auuu" von sich und dreht sich zur Seite. "Pass auf Dich auf, Gowan." murmelte sie.

    Zehn Minuten später erreichte ich den Raumhafen, denn ich kannte den Taxifahrer und dieser hatte Mittel und Wege die Verkehrsregeln zu missachten. Der Fahrstuhl zu meinen Bereich surrte in der Resonanzfrequenz meines Kopfbrummens. Abdockerlaubnis erteilt, Vollgetankt, Orbit. Ich war auf Autopilot und auch meine Freelancer schaltete ich in diesen Modus. Ein paar Brausetabletten gegen den Kater sollten es richten und ich hatte noch ein Röhrchen als Notreserve in der Küchenzeile. Nach kurzer Zeit konnte ich wieder Hell von Dunkel unterscheiden. Immerhin.

    Die Freelancer meldete "Zielkoordinaten erreicht".

    Ich hasste das, was jetzt kam. Ich erinnere mich gar nicht mehr daran, dass ich das mal cool fand. Muss Jahrzehnte her sein. Das Raumschiff hatte Ihre Position vor dem kleinen Asteroidenfeld erreicht und schwebte bewegungslos. Jetzt musste ich ran. Ich schnallte mich fest, setzte mir den Helm auf und versiegelte den Schutzanzug, den ich kurz zuvor angezogen hatte. Zwei mal kurz Vorwärtsschub beförderten mich an den ersten Brocken vorbei. Ich trieb vorsichtig hinein und rammte auch schon den ersten kleineren Stein, der noch zweimal hörbar anschlug, als er über die Außenhülle rollte.

    Scheiße. Ich musste zu mir kommen. Alter, beim nächsten mal säufst Du nicht vorher.

    Dann war er da. Der größere Brocken, den ich gesucht hatte. Ich nannte ihn "The Grey One". Nicht zu groß, nicht zu klein. Er hatte gerade genug Masse, dass die Freelancer aufsetzen konnte.

    Zwei Meter... ein Meter. Es rumpelte bedenklich und ich wusste, dass ich mir sicherlich einen Landefuß beschädigt hatte. Egal. Keine Zeit. Weiter.

    Die Luke öffnete sich und die Dekompression und Kälte ließ die feuchte Atemluft im Inneren auf den Wänden gefrieren. Da stand ich nun auf diesem steinigen Klumpen irgendwo im Nichts. Kaum Gravitation dafür um so mehr Kopfschmerzen. Da war es nicht verwunderlich dass ich beinahe von diesem Ding geflogen wäre, hätte ich nicht mit den kleinen Steuerdüsen an meinem Anzug benutzt. Hinter mir schloss sich die Freelancer wieder und die Lichter im inneren dimmten langsam herab bis mein Mädchen sich hinter dem unsichtbaren Vorhang aus Dunkel und Schwarz behutsam versteckte.

    Zwanzig Meter legte ich zurück und tippte die Zugangsdaten in mein Mobiglas, welches als Armcomputer befestigt war. Die hier auf mich wartenden M50 bestätigte die Eingaben mit dem Aufleuchten der Außenlichter und dem automatischen Öffnen des Cockpits. Ich stieg ein und lud die aktuelle Schiffs-ID in den Computer. Die Triebwerke surrten. Es dauerte immer ein wenig, bis die Origin Jumpworks M50 bereit war zu starten. Zwei immense Triebwerke an welchen ein Cockpit angeschweißt war. Aus viel mehr bestand die M50 nicht, und das war auch gut so. Sie ist klein, einigermaßen wendig und schneller durch das Wurmloch geflogen, als die UEE Zollbehörde den Laderaum scannen kann.

    Wenn es gut lief, kam es nicht dazu aber gute Vorrbereitung war alles in diesem Geschäft. Ich überprüfte den Signaturleveler, Scandisortion, Schubwelle, Mischungsgeber - alles war perfekt.

    Die Triebwerke fuhren sanft hoch und ich entkoppelte mich vom Ankerhaken, den ich in den Fels getrieben hatte und an dem in diesem Falle die M50 hing. Sie war dunkelgrau und hatte einen speziellen optischen Lack, der je nach Winkel und Position zum Schiff andere Kennziffern erkennen ließ. Das war nicht viel und bestimmt nicht die beste Lösung, aber sie würde ggf. für Verwirrung sorgen.

    Das Asteroidenfeld ließ ich hinter mir und steuerte im Eiltempo den vereinbarten Treffpunkt hier im System an. Ohne genaue Koordinaten ist eine abgeworfene Kiste irgendwo da Draußen in der Unendlichkeit praktisch nicht zu lokalisieren. Einfacher kann man keine Waren an den Augen der UEE vorbei schaffen. Ich erreichte den Punkt und musste schon noch etwas suchen bis ich den kleinen, silberenen Koffer sah, auf dem ein winzig kleines, blinkendes Licht befestigt war. Ich näherte mich, justierte, kam zum stillstand und öffnete das Cockpit. Hatte ich die Lebenserhaltung im Raumanzug noch aktiv? Es schoss mir durch den Kopf als ich den Override für die Cockpitkanzel aktivierte, aber da war es sowieso schon zu spät. Die Druckluft entwich und ich atmete erleichtert auf. Alles war ok. Der Anzug war versiegelt und stabil.

    Ich hatte einen einen kleinen Teleskop-Greifarm dabei mit dem ich nun nach dem herumschwebenden Koffer angelte und schließlich zu mir heran zog. Bald schon war ich auf dem Weg zu meinem Ziel. Den Koffer hinter mir verstaut raste ich mit brachialem Antriebsdruck durchs All.

    Abgemacht war den großen Koffer mit unbekannten Inhalt wie schon in den beiden Jahren zuvor im Goss System auf dem Urlaubsparadies Cassel an meine Kontaktperson zu übergeben. Nicht besonders weit bis dahin, aber es musste schnell gehen. Und so tief unter dem Radar wie möglich. So war der Plan. Bis gestern morgen.

    Die Geschehnisse flossen erneut an meinem inneneren Auge vorbei.

    Die erste Rückblende

    Mein Intercom meldete einen eingehenden Anruf. Verdammt ungünstiger Zeitpunkt, dachte ich, denn ich saß gerade in wichtigen Verhandlungen auf dem Scheißhaus. Also ließ ich den Videoschirm deaktiviert, denn mein schwitzendes Gesicht war nicht besonders ansehnlich und außerdem musste niemand über meine Verdauungsstörungen Bescheid wissen.

    "Ja, was ist denn?" fragte ich barsch als ich den Anruf entgegen nahm.

    "UEE Advocacy. Miro Tennent hier." seine Stimme klang wie immer fahl und genervt. Ich konnte auch ohne Videoschirm sehen, wie er seinen Diensthut zurecht rückte und seine faltenlose Uniform makellos positioniert über seinen Schultern trug.

    "Ach, Captain Tennent. Schön dass sie anrufen. Ich habe gerade an Sie gedacht. Jagen Sie schon wieder Gespenstern hinterher?"

    "Ich bin Commander, nicht Captain. Und das wissen Sie genau."

    "Oh, Commander. Wie konnte Ihnen denn dieser Rang passieren? Haben Sie die Tochter von ...." er unterbrach mich hart, noch bevor ich meinen Witz vollenden konnte.

    "Hören Sie mir zu, Citzien. In meiner Funktion im Bereich Untergrundhandel habe ich die Befugnis und Aufgabe Ihnen ein Geschäft vor zu schlagen."

    "Ein Geschäft? Mir? Die UEE will mit mir ein Geschäft machen? Lassen Sie sich von meiner Sekretärin einen Termin geben. Für Sie machen ich einen guten Preis. Was wollen Sie denn transportiert haben? Hoffentlich nicht ihre Mutter. Schwertransporte kosten nämlich extra."

    Ich konnte ihn kurz mit den Zähnen knirschen hören. Ich mochte ihn irgendwie. Miro Tennent versuchte mir schon seit zwei oder drei Jahren etwas anzuhängen, fand aber nie die notwendigen Beweise.

    "Ich weiß von Ihrem Lagerhaus mit der Nummer 43398." Mehr sagte er nicht. Mir stockte der Atem und meine gute Laune verflog. Ich wischte mir den Hintern ab und zog meine Hose hoch.

    "Was für eine Lagerhalle?" log ich fragend und durchaus gekonnt.

    "Die Lagerhalle bei diesem Opa. Ansgar Jur. Muss ich deutlicher werden? Gut. Die Halle mit den zwei schwarzen Säcken darin. Auf dem einen steht eine Zahl. Neun. In der Ecke der Halle steht eine alte Kommode. Ich glaube sie gehörte ihrem Vater. Zedernholz. Und raten sie mal was in der untersten Schublade drin ist."

    "Schon gut schon gut. Mal angenommen ich wüsste wovon Sie da reden. Was wollen Sie von mir? Und warum müssen wir das am Comlink besprechen?" Ich war perplex. Für die Sache in der kleinen Lagerhalle wäre ich mindestens 10 Jahre in den Knast gekommen. Woher wusste dieser kantige Korinthenkacker davon?

    "Warum am Com? Meinen Sie die UEE hört unser Gespräch ab?" er lachte und ich kam mir etwas dumm vor. "Sie haben morgen eine Lieferung. DIE Lieferung. Da gibt es etwas, was Sie wissen müssen und ich wette das wird ihnen nicht gefallen. Wir müssen in dieser Sache zusammen arbeiten. Was sagen Sie dazu? Und ich rate Ihnen die Antwort gut zu überlegen, denn es wäre mir eine Freude wenn sie nein sagen. Mein Vorgesetzter möchte allerdings, dass Sie zustimmen. Also?"

    Puh. Das war jetzt übel und es würde noch übler werden, sollte ich ablehnen. "Kann ich Sie zurück rufen?"

    "Nein. Wenn Sie auflegen, werden meine Kollegen ihre Lagerhalle öffnen. Sie müssen sich natürlich jetzt entscheiden. Meinen Sie wir spielen hier nach Ihren Regeln?"

    Das sah nicht gut aus für mich. "Ja. Klar helfe ich Ihnen. Aber dann vergessen Sie die Sache mit dem Lager, richtig?"

    "Nein, natürlich nicht. Wir sind die UEE. Aber der Beschluss zum Öffnen wird dann erst in zwei Tagen freigegeben. Mehr kann ich nicht tun."

    "Ja, gut. Damit kann ich leben. Worum geht's?" frage ich, während ich ein paar Codes auf meinem Mobiglas eintippte. Der schleimige UEE Offizier sülzte seine Erklärungen herunter und ich wusste, was ich zu tun hatte. Theoretisch zumindest.

    Heiße Ware

    Jetzt befand ich mich also auf dem Weg nach Cassel. Drei Sprungtore lagen vor mir, aber ich durfte nicht entdeckt werden. Nicht gescannt werden. Naja, eigentlich durfte ich schon gescannt werden, aber nicht zu gut. Die Ware war so heiß, dass sie fast mir ein Loch ins Cockpit brannte. Normalerweise jedenfalls. Mein Preis war einfach zu niedrig für sowas. Aber das würde sich ja bald von alleine erledigen.

    Sprungtor Ellis-Kilian. Keine große Sache an sich, denn hier schmuggelte fast niemand. Und wenn, wäre er verrückt so etwas zu tun. So wie ich. Nach und von Kilian kamen fast nur Militärs und alles was damit zu tun hatte. Dementsprechend streng waren die Überwachungen an der Passage. Mein Comlink begann zu plärren als sich einer der Offiziere der Wurmlochstation bei mir meldete: "Das Schiff mit dem Kennzeichen Teta-Teta 923 Epsilon 12, ich rufe Sie".

    "Teta-Teta 923 Epsilon 12 hört. Sie sprechen mit Bob Lannigton." meine falsche Identität als Manager eines kleinen Racingteams war fast schon zu meiner eigenen geworden.

    "Mister Lannigton, was ist der Grund der Reise nach Killian und führen Sie illegale Güter bei sich?" die Stimme klang gelangweilt. Das macht die Sache meist etwas leichter.

    "Ich überführe diese M50, die an einem Ausscheidungsrennen teilgenommen hat, nach Goss. Ich verkaufe das Schiff dort." log ich. Kühl gelassen. So wie ich es schon hunderte Male getan hatte.

    "In Ordnung, bitte Reihen Sie sich ein bis Sie aufgerufen werden. Vielen Dank für Ihre Kooperation."

    Damit war das Gespräch beendet. Ich hatte mehr erwartet und war etwas gekränkt, da sie mich noch nicht einmal gescannt hatten. Vielleicht hatte ich zu gut gelogen. Ich überlegte eventuell beim nächsten mal ein ganz kleines Zittern in meine Stimme mit ein zu bauen. Hm. Besser doch nicht.

    In Ellis angekommen war alles genauso einfach. Das UEE Militär ist selbstverliebt, hochnäsig und glaubt es sei nahezu unfehlbar. Vor allem in einem System wie Kilian. Hier wimmelte es nur so vor Streitkräften. Nur in der Nähe des Planeten McArthur musste man aufpassen, da sich dort eine Menge übereifriger Kadetten herumtrieben, die sich genauso schnell wie übereifrig Knöpfe und Streifen für Ihre Kleidung verdienen wollten.

    Ich erreicht das Sprungtor nach Terra. Hier wurde ich dann endlich gescannt, aber man fand nichts. Natürlich nicht. Es war ein bisschen Genugtuung gepaart mit Erleichterung für mich. Nicht gerade der Kick den ich gewohnt war, aber es reichte aus um mich lebendig zu fühlen.

    Der Sprung nach Goss war wieder wesentlich einfacher. Ich musste gar nicht lange warten bis mand dort einen Freelancer Piloten unter Feuer genommen hatte, der unvermittelt versuchte durch das Wurmloch an der Kontrolle vorbei zu fliehen. Augen die in eine andere Richtung schauen als in meine sind mir am liebsten.

    Cassel erreichte ich dann nach gut 20 Minuten. Mein Landeplatz war einer der gewaltigen Hangarbereiche, die für die zahlreichen Gäste vorgesehen waren. Die Dockinggebühren waren erträglich und die Sicherheitskontrollen aufgrund der schieren Menge von an- und abfliegenden Schiffen sozusagen nicht vorhanden. Cassel - Perle für die Erholungssuchenden.

    "Nur einen Tag. Kurzerholung." sagte ich Kopfnickend zur freundlichen Dame am Eingangsbereich eines der Mega-Spaß-Zentren. Ich bezahlte und nahm mir eines der frei verfügbaren Buggys. Ich kannte den Weg und steuerte durch die weit angelegten Indoor-Wege bis zu einem Fahrstuhl, fuhr in den obersten Stock und ließ den Buggy dort einfach stehen. Die bunten Lichter und melodiösen Geräusche zogen mich ins Casino hinein. Marleys Casino. Eine Spielhölle von vielen.

    "Mit dem Koffer kommen sie hier nicht rein, Sir." sagte der Türsteher und hielt mich an der Schulter fest. Sein Griff war hart.

    "Ich mit mit Marley verabredet." sagte ich. "Mein Name ist Parker."

    Einen Augenblick und ein kurzes Comgespräch später bedeutete mir der Mann im Anzug den Weg hinein. ich erinnerte mich daran wie ich beim ersten Mal den falschen Namen benutzte und anschließend recht lädiert in einem Hinterzimmer aufgewacht bin. Jeder fängt mal an.

    Im hinteren Teil des Casinos ging ich auf eine Doppeltür zu. Einer der beiden Bodyguards öffnete mir eine der Türen wortlos sodass ich ungehindert weiter laufen konnte. Marleys Wohnbereich. Ausladend und viel kühler als die bunten, warmen Lichter des Casinos. Ich setzte mich ungefragt in weiches Leder an den gläsernen Tisch und sah der Frau im Sessel vor mir in die Augen.

    "Hat alles geklappt?" fragte sie, als ich den Koffer auf den Tisch legte. Sie lehnte sich zurück und grinste.

    "Ja sicher Marley. Alles wie immer."

    "Gut..." sie wollte gerade noch etwas sagen, da fiel ich ihr ins Wort.

    "Bis auf eine Sache vielleicht." sie hob eine Augenbraue und blickte mich erstaunt an. "Das ist das Letzte mal, dass Du mich in so eine Situation bringst, ok?" Die Frau im Geschäftsanzug grinste nicht mehr und stand auf. Sie kam zu mir auf die andere Seite des Tisches und ließ sich auf die Armlehne neben mir nieder. Dann legte sie mir die Hand auf die Schulter. "Gowan, natürlich nicht. Ist das letzte Mal. Versprochen."

    In die andere Richtung geblickt

    Als ich wieder zu mir kam, saß ich in einem härtern Sessel als dem, wo ich mein Bewusstsein offenbar verloren hatte. Geräusche und Bewegungen drangen auf mich ein und langsam erhellte sich meine Situation. Ich befand mich in der Wartehalle des Spaßkomplexes auf Cassel. Um mich herum saßen und standen Leute die auf Ihren Transport oder ankommende Freunde warteten. Mir brummte der Schädel doch ich hatte diesmal nichts getrunken.

    Zwischen meinen Beinen stand ein kleiner, schwarzer Koffer. Ich stieß sanft mit dem Fuß dagegen und wusste sofort was sich darin befand, denn der Koffer war sehr schwer. Gold. Ein gutes Zahlungsmittel für Leute, die mittels eines Rennstalles in der Lage sind Geld zu waschen. Ich fasste den Griff des Koffers und stand auf um mir in der Nähe einen Kaffee zu besorgen. Das Gewicht des Gepäcks stimmte mich so fröhlich, dass ich meine Rückenschmerzen gerne ignorierte.

    Ich nahm den Kaffee von einem, in Einheitslook des Konzerns gekleideten Mannes entgegen, rührte den synthetischen Zucker ein und sah auf dem Großbildfernseher hinter ihm die Bilder ablaufen, die zu erwarten waren.

    "Machen Sie mal lauter bitte." ich zeigte auf den Fernseher. Der Mann hinter dem Tresen drehte auf.

    "Falls Sie uns jetzt erst zugeschaltet haben: Es hat sich im Terra System auf Terra Prime ein Anschlag auf das UEE Intelligence Center ereignet. Das Gebäude wurde dabei nur geringfügig beschädigt. Die Informationen deuten darauf hin, dass der ranghöchste, interplanetare Anwalt im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, Alberto Guerra sowie zahlreiche seiner Mitarbeiter Ziel des Anschlags waren. Über seinen Zustand ist zur Zeit nichts bekannt. Die Behörden sprechen aber von etwa einem Dutzend Toten. Guerra ermittelte aktuell im Prozess um die sogenannten Cassel Syndikate. Ob es Verbindungen zu diesem Fall gibt kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Als Sicher gilt, dass ein Berater aus dem engsten Kreis des Anwalts in die Explosion verwickelt war oder sie herbeigeführt hat. Überwachungsbilder zeigen UEE Commander Miro Tennant kurz vor dem Ereignis mit einem metallenen Koffer, der eindeutig das Zentrum der Explosion gewesen sein muss."

    "ist gut. Danke." ich winkte ab und nickte, dass mir die Informationen reichten.

    Der Mann, der mir Kaffee serviert hatte reduzierte die Lautstärke und kommentierte ungefragt "Meine Güte. Verdammte Terroristen. Nicht zu fassen, oder?" Ich hörte ihn schon gar nicht mehr, nahm mir einen Buggy und fuhr zum Ausgang der Erholungseinrichtung.

    Ich dachte über den gestrigen Tag nach.

    Die Party zuvor

    Das Telefonat mit dem UEE Commander war kurz, informativ und einfach nur ätzend gewesen. Als ich auflegte ruhte mein Blick noch eine Weile auf meinem Mobi. Ich grübelte und kaute dabei auf meiner Unterlippe. Dann rief ich Jamie an. "Na Süße? Heute Abend schon was vor?"

    Ich holte Jamie gegen acht Uhr ab und wir fuhren noch etwa eine Stunde bis wir an der Diskothek ankamen. Wir liefen an der langen Schlange von Menschen vorbei bis direkt zum Einlaß. Ich drückte dem Türsteher 50 Kröten in die Hand und wir waren drin. Die Bässe schlugen uns entgegen und die Lichter waren typisch hypnotisch. Wir erreichten eine geschlossene, unscheinbare Tür, an der ich rhythmisch anklopfte. Der dahinter befindliche Türsteher öffnete, erkannte mein Gesicht und ließ mich und meine Begleitung in den speziellen Teil der Lokalität. Hier war die Musik zwar nicht lauter, aber die Serviererinnen trugen wenig Kleidung. Hier konnte man sich der Diskretion aller Anwesenden sicher sein. Das betraf sowohl den Konsum von Drogen als auch die Geschäfte die hier getätigt wurden.

    Wie verabredet traf ich Rogal Dorn dem ich freundschaftlich auf die Schulter klopfte. Er drehte sich zu mir um. "Gowan. Oh, ich meine Mister Lennigton. Warum treffen wir uns hier?" Ich gab ihm gab die Koordinaten des Koffers.

    "Du musst mir helfen. Ich brauche Sprengstoff. Und zwei Koffer die so aussehen wie den, den Du bei diesen Koordinaten finden wirst. Den Koffer tauscht Du gegen einen mit Sprengstoff aus und den anderen ebenfalls mit Sprengstoff gefüllt musst Du in meine M50 auf dem The Grey One deponieren." Viel mehr brauchte ich nicht zu sagen, außer: "Ich habe nicht viel Zeit. Den echten Koffer bringst Du am besten zu Korben. Die wollen uns verarschen, Rogal. Wir müssen aufräumen und vielleicht müssen wir auch hier weg. Korben wird wissen was zu tun ist falls mir etwas zustößt."

    Korben ist auch einer meiner Freunde, genau wie Rogal. Korben ist analytisch, kennt sich mit der UEE gut aus und ist ein Stratege. Rogal ist ein kampferprobter Taktiker, weiß mit allen Arten von Waffensystemen umzugehen, kennt viele Waffenhändler und kommt so ziemlich an alles ran was Löcher in Dinge macht.

    "Du hast von mir gesprochen?" Korben grinste mich breit an und umarmte mich freundschaftlich.

    "Mann, was machst Du denn hier?" fragte ich erstaunt.

    "Ich hab mit Rogal gesprochen und der sagte mir Du wärst mit ihm verabredet. Ich hatte nichts zu tun und war ganz in der Nähe."

    Rogal murmelte: "Naja, Spider ist jetzt nicht so ganz in der Nähe, finde ich."

    Korben zuckte mit den Schultern und grinste weiterhin. "Du scheinst ja in Schwierigkeiten zu sein."

    "Ich würde sagen wir alle sind ständig in Schwierigkeiten. Aber kommt mal mit, wir gehen dort rüber. Ich muss euch was erzählen. Jamie, geh Dir doch mal die Nase pudern." Meine Begleitung fort zu schicken war kein Problem. Sie kannte die Szene. Wir setzten uns in schlecht gepolsterte Sessel die schon bessere Zeiten gesehen hatten. Eine kleine Lampe beleuchtete den runden Holztisch vor uns.

    Ich kam ohne Umschweife zum Thema: "Der terranische UEE Anwalt untersucht doch das Cassel Syndikat, nicht wahr?"

    "Ja, das läuft regelmäßig in den News." sagte Korben.

    "Die sind jetzt an mich herangetreten und wollen mich erpressen. Ich soll für die ein Paket austauschen und denen das Original zukommen lassen, anstatt es nach Cassel zu bringen."

    "Das wirst Du wohl nicht tun, oder?" fragte Rogal entrüstet.

    "Naja, schon irgendwie. Also sozusagen nicht. Wenn es stimmt was die sagen, wird das sowieso meine letzte Lieferung dorthin gewesen sein." Ich blickte in fragende Gesichter. "Das Paket, dass ich nach Cassel bringen soll... Mein Auftraggeber war und ist die UEE Marine."

    "DIE MARINES?" meinen Freunden fielen die Kinnladen runter. "Du machst Geschäfte mit den Marines?"

    "Die zahlen gut für krumme Geschäfte. Eingestielt hatte das ja auch eigentlich meine Kontaktperson Marley von Marley's Casino auf Cassel. Ihr kennt sie, oder? Bis heute morgen hatte ich außerdem noch keine Ahnung worum es dabei geht. Aber die Sache scheint mir jetzt sehr plausibel zu sein."

    "Kannst Du mal zur Sache kommen?" Rogal stupste mir in die Rippen.

    "Ja doch. Viel wollte mir der Typ von der Advocacy - der mich erpresst - nicht erzählen, aber was er sagte ergab plötzlich Sinn. Ihr habt doch bestimmt davon gehört, dass ein paar bombensichere Jobs in den letzten Monaten aufgeflogen sind und Andere mit hohem Risiko problemlos durchgingen, oder? Offenbar tauscht das Cassel Syndikat mit einigen hochrangigen Marines Informationen aus. Offenbar versucht diese Marley ihre Geschäfte zu erweitern und diese Schlampe lässt dazu den ein oder anderen Kriminellen über die Klinge springen. Dafür bekommt Sie von den Marines Einsatzpläne, Routen und so einen Kram."

    "Boar. Die Alte wird rösten." Rogal schlug mit der Faust in die offene Hand und brachte die Sache auf den Punkt. "Aber was hat die Advocacy jetzt damit zu tun? Ich dachte die Marines sind die bösen?"

    "Ja eben." warf ich zurück. "Die Advocacy hat das herausbekommen und will nun den Spieß umdrehen. Sie wollen die Verantwortlichen bei den Marines sowie das Cassel Syndikat in einem Rutsch erledigen. Und dazu wollen Sie die Informationen aus dem Paket von mir. Ich soll ein paar nichtssagende Dokumente abliefern, bis die Advocacy alles klären kann."

    "Wirst Du nun das Zeug bei der Advocacy abliefern oder nicht?" Korben blickte mich sorgenvoll an.

    Ich schüttelte den Kopf: "Die werden einen bomben mäßigen Spaß haben, wenn sie das Ding von mir erhalten. Ich habe Abwurfkoordinaten für den echten Koffer von denen bekommen."

    Aber Korben war noch nicht überzeugt: "Selbst wenn Du den echten Kram nicht bei der Advocacy ablieferst, werden Sie Dich einsacken. Auch wenn Du soviel Glück hast und dieser Advocacy Mann erleidet einen geplanten Unfall. Das wird die nicht aufhalten."

    "Das ist mir klar. Aber ich bin im Gegensatz zur UEE ja nicht total bescheuert. Mein Lagerraum, den die gefunden haben, steht schon längst in Flammen. Und damit auch alle Beweise gegen mich. Ich hatte für so einen Fall Vorkehrungen getroffen." meine Augenbraue hob sich zur kurzen Siegerpose. "Es ist zwar schmerzlich für mich, weil da einige Erinnerungen in dem Lager verbrennen, aber das ist immer noch besser als 10 Jahre einzusitzen."

    Rogal lachte und schlug mir ziemlich fest auf die Schulter. "Hahaha. Der Gowan mal wieder."

    "So sehr ich Dir zustimme, dass diese Marley von der Bildfläche entfernt werden muss, so wirst ihr bestimmt nicht einfach einen Koffer mit Sprengstoff unterjubeln können. Das ist Dir klar, oder? Sie wird bei der Übergabe reinschauen und Du wirst -PUFF- mit draufgehen." Korben hatte immer etwas an meinen Plänen auszusetzen.

    "Risiko gehört -PUFF- zum Spiel. Ich krieg das schon irgendwie hin. Vertrau mir." Dann zwinkerte ich den Beiden zu. "Jetzt muss ich dringend etwas trinken."

    "Na, und ich muss dann los." sagte Rogal im Aufstehen begriffen, der zwischenzeitlich schon ein paar Mitteilungen an seine Kontakte verschickt hatte. "Ich kümmere mich um Dein Zeug. Das geht klar, Dicker."

    Die Rückreise

    "Hör zu Marley, da gibt es noch etwas." ihre Hand lag noch auf meiner Schulter und sie saß etwas erhöht auf der breiten Lehne des edlen Sessels in dem ich Platz genommen hatte. "Mir ist die Sache etwas peinlich, aber ich habe mich diesmal nicht ganz an unsere Abmachung gehalten."

    "Was genau meinst Du? Ich mag keine Überaschungen." Ihre Stimme wurde kalt.

    "Der Koffer... ich habe ihn gescannt. Und der Inhalt hat mir ehrlich gesagt nicht gefallen." Ich ging in meiner Rolle als hervorragender Lügner voll auf. Das hatte ich wirklich drauf.

    "Das heißt?" jetzt klang sie ungeduldig. Einer der Männer im Zimmer öffnete sein Jakett und bereitete sich offenbar darauf vor seine Waffe zu ziehen.

    Jetzt modulierte ich bewusst meine Stimme, sodass sie besorgt und ernst klang. "Du lässt mich mit einer scharfen Antimaterie-Bombe durch die Gegend fliegen? Was soll ich davon halten? Wir arbeiten so lange so gut zusammen und mein Auftraggeber und Du ihr schickt mich auf einer Bombe und was weiß ich für einem Zünder durch die Gegend? Das kostet extra, meine Liebe. Das musst Du verstehen."

    "Was? Ist die da drin?" sie war bestürzt, stand von der Sessellehne auf und ging einen Schritt vom Tisch zurück.

    "Nein. Ich hab sie entfernt und woanders deponiert. Ich dachte mir das wäre erstens sicherer und zweitens können wir dann neu verhandeln."

    Sie atmete auf und setzte sich wieder in den Sessel. Als sie den Koffer vom Tisch herunter nahm und ihn auf den Boden neben sich stellte wurde mir allerdings etwas mulmig. Natürlich war die Bombe noch im Koffer. Meine Bombe. Ich wollte nicht all zu hoch pokern, daher hatte ich Rogal gebeten einen Unterbrecher einzubauen, den ich per Fernsteuerung wieder scharf schalten konnte. Dennoch war mit Antimaterie nicht zu spaßen.

    "Diese miesen Schweine." sie kochte vor Wut. Mein Ziel hatte ich erreicht. Sie nahm offenbar an, die UEE Marines würden sich ihrer entledigen wollen und hätten mir eine Bombe anstelle der Informationen mitgegeben. "Max, ruf die Viko Brüder an. Die sollen sofort her kommen." Dann wandte Sie sich wieder mir zu. "Gowan, Du hast ja keine Ahnung wie froh ich bin, dass Du reingeschaut hast. Da ist offenbar etwas schief gelaufen. Es soll Dein Schaden nicht sein. Würdest Du mir wohl verraten, wo Du den Inhalt des Koffers hinterlassen hast? Die Bombe?"

    "Darum bin ich hier. Ich verstehe zwar nicht worum es geht, aber für den richtigen Preis wird es wie gesagt keine Probleme geben." Ich hätte mich vor Schadenfreude auf den Boden werfen können, aber ich bewahrte mein steinernes Gesicht. Es ging schließlich um mein Leben.

    "Ich zahle dir den zehnfachen Betrag. Das ist nicht verhandelbar. Dafür werde ich vergessen, dass Du Deinen Ehrenschwur gebrochen und die Ware untersucht hast. Warum hast Du das eigentlich gemacht?" man konnte sehen wie es in ihr rumorte. Dieses miese Stück. Ehrenschwur. Pah, das erzählte mir die Richtige.

    "Naja, ich hatte irgendwie das Gefühl verfolgt zu werden. Ein ungutes Gefühl. Intuition vielleicht. Aber das mit dem Preis kann ich akzeptieren. Hier sind die Daten." Ich hatte sie fest am Haken und entspannte mich wieder etwas. Sie kaufte mir die Geschichte ab. Wenn ich Glück hatte, würde sie sich nochmal vergewissern wollen, welches Negativbild die Bombe wohl im Koffer hatte. Bis dahin war ich hoffentlich schon weg.

    Sie nahm den Datenstick an und murmelte "Verfolgt zu werden... hm... Gowan, wir müssen Dich leider auf einem anderen Weg hinausbringen, als Du rein gekommen bist. Leider ist dieser Weg sehr ... inoffiziell und ich muss Dich sedieren, Süßer. Aber keine Sorge, auf mein Wort kannst Du Dich verlassen."

    Na sicher konnte ich das. Verräterin. Ich hatte an dieser Stelle leider keine Wahl, also nickte ich zustimmend und hoffte inständig wieder zu erwachen.

    "Es ist nur eine leichte Betäubung und tut nicht weh." sagte sie.

    Das war gelogen, es tat sehr weh. Meine Venen fühlten sich heiß und zum zerreißen an, aber dann wurde es recht schnell schwarz um mich herum.

    Rien ne va plus

    Ein Mann um die dreißig mit einem Holzfällerhemd bekleidet, normal groß und mit einem Vollbart betrat die Abflughalle des Vergnügungszentrums der Lucretia Airsite Company. Er legte einen quadratischen Kunststoffchip auf den Tresen: "Teta-Teta 341 Omikron 33, hier ist meine Hangarkarte."

    "Ihren Kaffee dürfen Sie nicht mit durch die Schleuse nehmen. Es tut mir Leid. Sicherheitsbestimmungen. Ich hoffe aber Sie hatten einen angenehmen Aufenthalt auf Cassel." sagte der livrierte Mann in der Uniform, der die Karte entgegennahm.

    Der Mann im Holzfällerhemd leerte den Becher und warf ihn in den nebenstehenden Abfallbehälter. Dann steckte er seine rechte Hand in die Jackentasche und fühlte ein kleines Gerät, das einen Klappmechanismus und einem Kippschalter darunter aufwies. Den hatte er beinahe vergessen. Er sprach leise zu sich selbst. "Ihre Einsätze bitte."

    Hastig legte er den Schalter um und sicherte die kleine Klappe wieder. Seine Bombe war nun scharf.

    Wenig später saß er wieder in seinem Schiff, linkte sein Mobiglas mit Boardcomputer und lud diesmal die echte Kennung ins System der seiner M50. "Nach Hause zu kommen heißt, zu wissen wer man ist." sagte er zu sich selbst, während Staub und Partikel auf dem Schild seines davonrasenden Raumschiffes aufblitzten.

    In Marleys Casino kamen zwei Männer im Hinterzimmer an. Min Vikor und sein Bruder Wen. Durchschnittlich gekleidet, durchschnittlich groß, durchschnittlich insgesamt. Doch das täuschte gewaltig, denn Sie waren Profis.

    Die Frau namens Marley, die mit bürgerlichem Namen Susan Idwina Hunter hieß, redete wütend und energisch auf die Männer ein. Diese nickten eifrig und einer von Ihnen machte sich Notizen. Casinobesitzerin Susan machte eindeutige Handbewegungen wie z.B. die ausladende Geste des Hals durchschneidens. Immer wieder stand sie nervös auf, setzte sich wieder in die Polster und schlug mit der Faust auf den Tisch. Selbst der dümmste Bauer konnte erahnen, dass ihre Laune nicht besonders gut war und die beiden Brüder bald ordentlich zu tun bekommen würden. Dann deutete einer der Männer fragend auf den übergroßen, silbernen Koffer, der unter dem Tisch stand. Die Frau saß im Sessel, die Beine übereinander geschlagen und blickte zurückgelehnt die Brüder an. "Bitte" konnte man von ihren Lippen ablesen.

    Einer der beiden holte den Koffer hervor, legte ihn auf den Tisch und betätigte den Öffnungsmechanismus.

  5. Die Deutsche SpaceCargo vereint intelligente Logistik und zuverlässigen Schutz. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Marktführer im Erschließen neuer Handelsrouten, deren Versorgung und Schutz zu werden.

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    Deutsche SpaceCargo – Networking Your Galaxies

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    Was sind Versicherungen?

    Piloten können in Star Citizen ihre Schiffe, Modifikationen und ihre Fracht versichern. So wird sichergestellt das die Fracht das Schiff oder die Modifikationen ersetzt werden falls das Schiff zerstört wird.

    Wie im richtigen Leben müssen diese Policen regelmäßig mit „Galactic Credits“ (der in-game Währung) bezahlt werden, ist das nicht der Fall verfällt die Police und im Schadensfalle wird kein Ersatz bezahlt.

    Wird die Versichung teuer werden?

    Wie im richtigen Leben werden Versicherungen ein Teil der Spielerfahrung ausmachen das trifft ebenso auf Lande und Handelsgebühren ( wenn man sich in einem System mit ausgebauter Infrastruktur und funktionierendem Rechtssystem befindet), Treibstoff (es sei denn man sammelt es selbst von einem Gasriesen), kaufen von Handelswaren, Hilfskräfte mieten, aufrüsten des Schiffes oder eben auch ein neues Schiff kaufen.

    Bei einigen der zusätzlichen Versicherungsleistungen wie upgrade oder Fracht Versicherungen wird die Höhe der Versicherungsprämie davon abhängig sein wie hoch das Risiko für die Versicherung ist.

    Fracht und upgrades lassen sich für 5 Gefahrenstufen versichern, Stufe 1 für sichere Systeme, bis Stufe 5 für die gefährlichsten Systeme. Alles über Stufe 5 ist nicht versicherbar. D.h. eine Stufe 3 Versicherung für Fracht wird alle Verluste abdecken die in Systemen der Stufe 3 oder niedriger entstehen. Mit einer Basis Versicherung werden die Finanzen nicht übermäßig strapaziert, stattdessen werden die Kosten in einem angemessenen Rahmen bleiben im Verhältnis zum zu erwartenden Gewinn, abhängig vom angeflogenen System.

    Wie bekomme ich eine Lebenslange Versicherung?

    Jeder der eine Kopie von SC vor dem 16.11 2012 hat automatisch eine Lebenslange Versicherung für alle von ihm gekauften Schiffe. Das schützt eure Investition die Ihr in das Spiel getätigt habt bis in alle Ewigkeit. Jeder der nach dem 26.11 ein Schiff erwirbt bekommt ein Vericherungspaket dazu. Diese kann nach einem Zeitraum zwischen 2 und 12 Monaten ablaufen. Abhängig vom Schiffs und Versicherungstyp. Eine Lebenslange Versicherung gibt es nicht für Modifikationen und Fracht.

    Was passiert wenn ich mich nicht Versichert habe?

    Der Spielercharacter muss sich im ein neues Schiff von seinem Geld kaufen, hat er nicht genug Geld hat er die Möglichkeit Missionen für jemand anderen zu fliegen (NPC oder Spieler) bis er genug Geld hat sich ein neues eigenes Schiff zu kaufen.

    Werden die Schiffe die ich meinem Account hinzufüge eine Lebenslange Versicherung haben?

    Benutzer die sich vor dem 26.11 2012 angemeldet haben und mindest 1 Schiff gekauft haben können zusätzliche Schiffe mit lebenslanger Versicherung für die nächsten 12 Monate erwerben.

    User die sich später angemeldet haben können Schiffe mit einer Versicherungsdauer zwischen 2 und 12 Monaten erwerben.

    Kann ich meine lebenslang versicherten Schiffe verkaufen?

    Ja. Die Versicherung bleibt für das Schiff erhalten wenn es legal verkauft oder verschenkt wurde.Wird das Schiff gestohlen oder erobert, erlischt die Versicherung.

    Kann ich meine Versicherung übertragen?

    Nein. Versicherungen können nicht von einem Schiff aufs ein anderes übertragen werden.

    Kann ich mit meinem versicherten Schiff andere Schiffe rammen, weil ich mein Schiff ja wieder bekomme?

    Keine gute Idee aber man kann. Allerdings wird es eine unbequeme und Zeitintensive Sache das Ersatzschiff zu bekommen und wieder startbereit zu bekommen. Hinzukommt eine Verzögerung die immer länger wird je öfter man die Versicherung in einem bestimmten Zeitraum in Anspruch nimmt.

    Kann ich Alien Schiffe oder Einzelstücke versichern?

    Nein. Die einzige Ausnahme sind die Vanduul Jäger die während der Finanzierungskampagne auf der RSI Seite gekauft wurden. Diese Schiffe haben eine Lebenslange Versicherung.

    Was soll Versicherungsbetrug vermieden werden?

    Ein Schiff kann nicht ohne einen Rumpf ID Code verkauft werden. Die Inanspruchnahme der Versicherung macht die alte Rumpf ID ungültig.

    Wenn ein Schiff gekapert oder gestohlen wurde, wird der neue Besitzer das Schiff nicht an einen normalen Schiffshändler verkaufen können. Ist die Versicherungspolice in Anspruch genommen worden, und jemand fliegt mit dem gestohlenen Schiff in ein gut bewachtes System, wird die Rumpf ID das Schiff als gestohlen ausgewiesen. Die Polizei wird hinter dir her sein und eine Landung auf dem Planeten wird verweigert. Es gibt aber die Möglichkeit ein „heißes“ Schiff in weniger angenehmen Systemen im SC Universum zu fliegen, vielleicht bekommt man auch eine Landeerlaubnis und vielleicht bekommt man eine gefälschte Rumpf ID. Das erfordert aber einen hohen Aufwand und wird nicht günstig werden.

    Zuguterletzt nimmt die Gerichtsbarkeit Versicherungsbetrug sehr ernst. Kann nachgewiesen werden das ein Spieler mit einem anderen Spieler einen Versicherungsbetrug durchgezogen hat, wird die Versicherung für dieses Schiff für ungültig erklärt, und der Spieler wird möglicherweise eine Menge Crdits aufbringen müssen um wieder eine weiße Weste zu erlangen.

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    Teil - 12.3

    Eskalation

    Momente später erreichten sie bereits das Landedeck, auf dem die Starfarer mit laufenden Triebwerken wartete. Doch war es nicht das einzige Schiff das sich über Besuch freuen durfte. Einige andere Flüchtlinge hatten es geschafft sich bis hierher durchzuschlagen und dutzende Schiffe der verschiedensten Klassen starteten. Vereinzelte Gefechte in der Luft machten die Defizite der örtlichen Behörden klar. Es gab nur wenige Schiffe die versuchten die startenden Flüchtlinge aufzuhalten. Die wenigen, wurden schnell von den besser ausgerüsteten Schiffen der Schmuggler und Piraten herunter geholt. Offenbar war der Eifer diese Leute von Ihren Schiffen fern zu halten, nicht grundlos gewesen. In der Luft, oder gar im Raum, hatte die Miliz Ihre Vorteile verloren. Ab nun, würde es ein Kinderspiel werden. Bossa drehte sich im vorbeigehen nochmals zu Ihm, als sie die heruntergefahrene Luke der Starfarer erreichten und brüllte Sev laut entgegen, um den Lärm der Triebwerke zu übertönen:

    „ Hier trennen sich unsere Wege mein Junge! Mein Schiff liegt auf dem nächsten Landedock.“

    Er deutete kurz auf eine hohe Mauer, hinter der sich weitere Landeplätze befanden, ehe er lachend erklärte:

    „ Es war ein kurzes aber intensives Vergnügen!“

    Zu mehr als einem seichten nicken ließ sich Sev nicht hinreißen und so machte sich Bossa daran seinem Ziel entgegen zu streiten, als plötzlich weitere Halbkettenfahrzeuge der örtlichen Sicherheitskräfte auftauchten und sich breit am Zugang zum nächsten Landedock aufstellten. Bossa blieb stehen, seine Crew direkt hinter Ihm, versuchte er wenige Augenblicke eine Alternative zu finden, ehe laute Maschinengewehrsalven um sie herum einschlugen. Auch wenn die Sicherheitskräfte in der Luft versagten, so hatten sie offenbar auf dem Boden wieder die Oberhand gewonnen.

    Bossa warf sich hinter die nächste Deckung, einer Art Verladekran und seine Crew tat es Ihm gleich. Feuer erwidernd gingen sie in Deckung doch es war schnell klar, dass sie es nicht bis zur Landeplattform schaffen würden.

    „ Captain!!! Das ist hoffnungslos!!!“

    brüllte einer aus seiner Crew und als es auch Ihm bewusst würde, wurde die Verzweiflung offensichtlich, mit der Bossa versuchen würde, sein Schiff zu erreichen.

    „ Bossa!!!“

    brüllte Sev und deutete mit einer überdeutlichen Handbewegung, sich in die Starfarer zu begeben. Sev kannte Ihn nicht sehr gut, jedoch gut genug um Ihn hier nicht zum sterben zurück zu lassen.

    Bossa haderte sichtlich mit sich selbst. Ein Kapitän lies nie gerne sein Schiff zurück, dass machte seine Mimik mehr als deutlich, doch brüllte er schlussendlich seine Untergebenen an:

    „ Rein da mit euch!!! Das ist unsere einzige Chance!!!“

    Kaum war die letzte Silbe verklungen, da rannte seine Meute auch schon die Rampe der Starfarer hinauf, die inzwischen der Fokus der Halbkettenfahrzeuge geworden war. Mehrere Kugeln schlugen ringsherum ein, doch absorbierten die bereits aktivierten Schilde den meisten Schaden und so schafften sie es ab zu heben, ehe das Schiff größeren Schaden erlitt.

    Dass das Schiff nicht für zwei dutzend Menschen ausgelegt war, machte sich nun deutlich bemerkbar. Sev musste sich durch die vielen Leute zum Cockpit kämpfen, während er Melody weiter hinter sich her führte.

    Als Sev das Cockpit erreichte, hatte das Schiff bereits einige dutzend Meter an Höhe gewonnen. Maik hatte es wirklich eilig von diesen Planeten herunter zu kommen und keine Sekunde gezögert den Triebwerken einzuheizen. Doch auch der Erfolg, das Schiff erreicht zu haben, lies Melody nicht aufatmen. Sie wirkte benommen und so setzte Sev sie in einen der Sitze ehe er sie anschnallte und dabei flüsterte:

    „ Wir haben es geschafft....“

    Er wischte ihr etwas Dreck aus der Wange, doch war ein ausgelaugter Blick alles war sie als Reaktion darauf schaffte zu erwiedern. Starr und völlig abwesend, blickte sie nur in eine Leere vor sich.

    „ Hörst du?! Wir haben es geschafft!“

    betonte er intensiver, doch genauso erfolglos. Maya und Bossa betraten nun ebenfalls das Cockpit, etwas wackelig, da Maik einen scharfe Kurven flog, um möglichst schnell Kurs auf das All nehmen zu können. Doch blieb die Anwesenheit der Neuankömmlinge, trotz Maiks voller Konzentration auf die Bedienelemente, nicht unbemerkt.

    „ Wer is'n das?“

    Fragte er knapp über seine Schulter hinweg.

    „ Bring uns hier raus!“

    brachte Maya jedoch nur als Antwort auf, woraufhin sich Maiks Augenbrauen in die Höhe warfen und Sarkasmus seine Stimmorgane füllte:

    „ Okaaayyyy, unheimliche Fremde mit einem Schwert auf dem Rücken. Alles was sie sich wünschen!“

    Ein starkes vibrieren durchlief das gesamte Schiff, als Maik nach der Wende den Schubhebel nach vorne drückte und das Schiff Richtung Atmosphäre beschleunigte. Mit schnellen Schritten trat Bossa noch an das breite Fenster heran und starrte mit einem traurigen Blick hinunter zum Raumhafen.

    „ Swinging Mona. Mach's gut meine Liebe. “

    grummelte er leise:

    „ Das ist also das zweite Schiff, dass mich dieser Krieg kostet.“ Mit diesem Blick, den er einer alten Fregatte der Reclaimer Klasse widmete war es offensichtlich, dass Bossa annahm dieses Schiff niemals wieder zu sehen. Angesichts der Tatsache, dass sie sich in einer Piratenhochburg befanden, war diese Annahme mehr als gerechtfertigt. Zum ersten mal wirkte er nun wirklich bedrückt und woraufhin sich Sev mit gedämpfter Stimme an Bossa richtete:

    „ Swinging Mona?“

    Bossa lies einige Momente verstreichen, ehe er über seine Schulter blickte und mit einem ruhigen, fast schon sanften Tonfall erklärte:

    „ Sie war ein gutes Schiff. Immer treu und aufrichtig.“

    Für einen Moment schien er in Gedanken versunken zu sein und nochmal seine Erinnerungen mit der Swinging Mona zu durchleben, bis Maik diese Gedanken amüsiert unterbrach:

    „ Okay, fremder Mann der in sein Schiff verliebt ist. Wer bist du?“

    Bossa wandte sich daraufhin an Maik, legte freundlich seine Hand auf dessen Schulter und antwortete gelassen:

    „ John Bossa. Ehemaliger Captain der Swinging Mona.“

    Maik war sichtlich verwirrt. Fragend schaute er Ihn an während er laut fragte:

    „ Moment! Sie waren doch mit einer großen Crew unterwegs?!“

    In dem Moment in dem Ihm klar wurde was das hieß, klappte sein Mund hinunter und hektisch tippte er auf einer Konsole herum bis sich ein Kameraübertragung der Schiffsüberwachungssysteme öffnete. Darauf zu sehen Bossa's Crew, die unternehmungslustig das Schiff unter die Lupe nahm und so ziemlich alles stümperhaft betatschte, was irgendwie interessant aussah.

    „ Was machen die da?“

    fragte er fassungslos ehe er in das Mikrofon schrie, das seine Stimme durch das gesamte Schiff hallen lies:

    „ Verdammt, leg das wieder hin!!!“

    Mit einem Blick auf den Bildschirm, der bezeugte dass es seiner Besatzung durchweg gut ging, schien sich Bossa schnell alle bösen Gedanken abgeschüttelt zu haben und so klopfte er Maik gegen die Schulter, während er mit der anderen Hand den Bildschirm abstellte und charmant erklärte:

    „ Wir sind dir sehr dankbar für deine Gastfreundschaft mein Junge!“

    Maik blickte kurz umher, als Suche er links und rechts nach Hilfe. Doch als Sev nur unbeteiligt die Schultern in die Höhe zog und Maya Ihm einen ernsten bis bösartigen Gesichtsausdruck entgegenwarf, widmete er sich kopfschüttelnd wieder den Konsolen während er etwas genervt kommentiert:

    „ Okay.... aber wehe die fassen meine Schiffmodelle an. Dann sind Sammlerstücke!“

    Die Starfarer hatte schnell die Atmosphäre erreicht. Immer wieder wurden sie von einigen anderen Schiffen überholt, die es ebenfalls geschafft hatten zu starten.

    Langsam lichtete sich der blaue Dunst der Atmosphäre, und der schwarzer Äther beanspruchte seinen Antlitz. Sev blickte auf, direkt aus dem Cockpitfenster. Es war ein magischer Moment und auch wenn er es bereits dutzende male den Übergang in den Weltraum durchlebt hatte, stockte Ihn doch jedes mal der Atem. Als wäre es die Unendlichkeit und grenzenlose Freiheit selbst, die auf Ihn einwirkte.

    Eine kitzelndes Gefühl durchlief schließlich seinen gesamten Körper. Doch war dieses Gefühl nicht diesen einem Moment geschuldet, sondern den anspringenden Schwerkraftgeneratoren, die signalisierten dass sie Hyperion nun endgültig verlassen hatten. Einher mit dieser Erkenntnis, besann Sev sich jedoch wieder auf das hier und jetzt. Mit festen schritten trat er an das Frontfenster heran, sondierte die vielen verschiedenen Schiffe, die es vom Planeten geschafft hatten sehr sorgfältig, während er angespannt knurrte:

    „ Wir müssen schleunigst das weite gewinnen. Typhons Schiffe können hier überall lauern.“

    Es waren mehrere dutzend Schiffe, die in mehr oder weniger großen Knäulchen Ihre Wege zu den nächstgelegenen Sprungpunkten suchten und noch waren keine Feinde unter Ihnen. Auch würden sie nicht warten, bis es soweit wäre. Sie hatten es vom Planeten geschafft, doch hier im All mit einer Starfarer unter den Füßen, waren sie leichte Beute und so spürte Sev, wie sich wieder die Anspannung in seinem Nacken breit machte.

    „ Ich steuere den nächsten Sprungpunkt an. Setze Kurs!“

    gab Maik zu verstehen ehe sich das Schiff langsam anfing zu drehen und sich die Starfarer weiter und weiter von dem braunen Planeten entfernte.

    „ Kurs gesetzt.“

    bestätigte Maik als sie nicht weit entfernt von einer Ansammlung von Schiffen, die offensichtlich das gleiche Sprungpunkt ansteuerten, die Drehung beendeten und das Schiff anfing zu beschleunigen.

    Doch da richtete sich Sevs Blick auf das Fenster, hinaus in den Weltraum, wo er weit entfernt ein Raumschiff erblickte das angestrahlt von Hyperions Sonne in der Dunkelheit funkelte. Seine Augen weiteten sich, während er augenblicklich erstarrte und angespannt ausrief:

    „ Das darf doch nicht wahr sein!“

    Er wich ein Stück zurück. Wollte seinen Augen nicht trauen und hatte inzwischen die Aufmerksamkeit der anderen erregt, die Ihn fragend anstarrten. Sev atmete tief durch, hoffte dass er sich irrte, doch er tat es nicht und so keuchte er:

    „ Verdammte Scheiße. Die Exodus!!!“

    Maik horchte auf, blickte Ihn fragend an und versicherte sich:

    „ Bist du dir sicher?“

    „ Ja verdammt!“

    „ Und was machen wir jetzt?“

    Sev wurde angespannter. Die Idris war mehrere Klicks entfernt, doch war er sich sicher. Nie würde er dieses Schiff vergessen. Nie würde er es verwechseln. Es überraschte Ihn nicht das Nero es geschafft hatte sie bis nach Hyperion zu verfolgen und auch würde es Ihn nicht überraschen, wenn Nero wüsste, nach welchen Schiff er suchen müsste.

    „ Die Exodus?!“

    fragte Bossa laut nach. Doch hörte er sich nicht so an, als wenn Ihm das Schiff unbekannt wäre.

    „ Das so ziemlich einzige was noch schlimmer ist als Typhon.“

    erklärte Sev, doch da stieß Bossa verwundert aus:

    „ Es ist doch TYPHONS Flaggschiff.“

    „ Nicht mehr.“

    mischte Maya sich trocken ein und warf Sev einen seltsamen Blick zu, der zur Hälfte lächeln und zur Hälfte Vorwurf zu sein schien. Maya beängstigte Sev erneut, als sie so klar machte, dass sie genau wusste was mit dem Schiff passiert war.

    Mit ausgestreckten Arm deutete Sev auf eine Gruppe von Raumschiffe die nicht weit entfernt war und beteuerte:

    „ Flieg vorsichtig den Konvoi an! Wir müssen unauffällig bleiben.“

    Die Anwesenheit der Exodus spornte Maiks Feingefühl an. Mit dezenten und langsamen Manövern lenkte er die Starfarer auf den Schiffskonvoi zu, der aus dutzenden Schiffen verschiedenster Gattungen bestand. Vergebens hoffte Sev, zwischen Ihnen in der Masse untertauchen zu können. Denn das war Ihre einzige Chance. Die Exodus war Ihnen in allen Belangen überlegen. Sowohl die Geschwindigkeit, als auch von der Kampfkraft ganz zu schweigen. David gegen Goliath war in der Mythologie vielleicht ein interessanter Konflikt. Doch wollte er nicht herausfinden, ob diese Mythologie der Realität stand hielt.

    Als die Starfarer endlich den Konvoi erreicht und sich eingegliedert hatte, verschaffte das allerdings auch kein Gefühl der Sicherheit.

    „ Wissen sie wer wir sind?“

    flüsterte Melody nun leise, als wenn der kleinste Laut sie enttarnt hätte. Mit aschfahlen Gesicht starrte sie ebenfalls hinaus und Sev wollte sich gar nicht vorstellen, was erst in Ihr bei Anblick dieses Schiffes vorgehen musste. Überlegend Ihr Mut zuzusprechen, froh darüber dass sie wieder ein laut von sich gab, flüsterte er dann jedoch nur leise:

    „ Ich weiß es nicht.“

    Inzwischen war die Exodus klar und deutlich zu erkennen. Die vielen Geschütze die starr nach vorne gerichtet Ihre Bedrohlichkeit demonstrierten. Der teils blutrote Anstrich, der das Blut der vielen Opfer symbolisieren und somit Furcht und Schrecken sähen sollte. Einfache mittel. Doch sie funktionierten, gestand Sev sich ein und hielt mit festen Blick auf die Idris, die zunehmend größer wurden, den Atem an. Wie die Maus, die sich in Ihrem Loch vor der Katze versteckte, traute sich niemand mehr ein Mucks von sich zu geben. Doch auch als das Schiff nur noch wenige hundert Meter von Ihnen entfernt war, zeigte es keine Willen angreifen zu wollen.

    Wie ein Fels der sich durch die Brandung schob, suchte es sich in einer sehr gemächlichen Geschwindigkeit seinen Weg Richtung Planet, nur wenige dutzend Meter an dem Konvoi vorbei.

    Die großen Fenster der Brücke waren nun deutlich zu erkennen, allerdings verweigerte die Verspiegelung einen Blick hinein. Doch Sev wusste genau wer dort lauerte. Wie ein Löwe der Beute witterte, zusammen mit seinen ehemaligen Kameraden. Es spielte sich nahezu vor seinem inneren Auge ab.

    Nero betrachtete die verschiedenen Schiffe die an Ihnen vorbei zogen. Der Scanner hatte sämtliche Schiff-ID's erfasst.

    „ Das müssen die Schiffe sein die es geschafft haben die Blockade zu durchbrechen.“

    kommentierte Denver, der hinter einer der Konsolen auf der Brücke saß und die verschiedenen ID's überprüfte.

    Kody konnte sich nicht ausrechnen, wie hoch die Chance wohl war, hier wirklich auf Sev zu treffen. Sie waren lediglich den, vorsichtig ausgedrückt, Indizien eines EDA Agenten gefolgt doch nach den neusten Ereignissen auf Hyperion, war es nicht ganz abwegig. Typhon hatte hier für viel Chaos gesorgt. Dass sie gerade hier, weit weg von Ihrem Einflussgebiet tätig wurden, musste einen Grund haben. Und obwohl Typhon eigentlich keine Kenntnis über die Operation im Hades-System als auch Sev haben dürften, gab es da dennoch die Verbindung und schließlich konnte niemand von Ihnen genau sagen was Sev wo getan, mit wem er gesprochen oder wem er was verraten hatte. Objektiv gesehen, stellte Sev, als auch die Frau die er beschützte, ein Sicherheitsrisiko dar und für einen Moment schien es doch das beste für das Wohl der UEE zu sein, wenn man sich dieser Sicherheitsrisiken entledigte. Ein Gedanke der Kody stets begleitete, auch wenn dieser sich alles andere als gut anfühlte.

    Doch welchen Grund auch immer Typhon hatte, so war durch Ihre Anwesenheit, Ihre eigene Sicherheit bedroht. Noch immer stand die Geheimhaltung der Operation an oberster Stelle und Kody hätte sich nie vorstellen können, dass Nero ein solches Risiko eingeht und die Missionsziele gefährdet, nur um Sev zur Strecke zu bringen. Wo die Phantome sonst doch immer so rational und pragmatisch handelten, entsprach es ganz und gar nicht Ihrer Doktrin, mir einer erbeuteten Fregatte die nähe des Feindes zu suchen und so zu riskieren dass sie enttarnt würden. Doch hielt Kody es auch nicht für eine gute Idee, Ihn darauf hinzuweisen, wo er sich doch offenbar völlig auf die verschiedenen Schiffe konzentrierte, die in geringen Abstand die Exodus passierten. Er starrte diese an als würde er sie versuchen mit einem Röntgenblick zu durchlöchern. Zu gerne hätte er gewusst was in Ihm vorging und ob er irgendwelche ausgereiften Überlegungen anstellte oder die Schiffe doch einfach nur planlos anstarrte um den Schein von Kontrolle zu wahren. Beschäftigt sah er alle male aus.

    „ Warum ballern wir die nicht einfach alle ab?!“

    knurrte Nox genervt in die Brücke hinein. Sein Stresslevel steig mit jeder Stunde auf diesem Schiff an. Kody hatte Ihn das Angebot unterbreitet mit Ihm zu meditieren. Sicherlich mehr um Ihn aufzuziehen als das es wirklich ernst gemeint wäre, doch dass der Griesgram sich nicht mal mehr auf diese Provokation mit Ihm ein lies, sagte einiges aus und so konnte Kody sich sicher sein, dass Nox diese Frage durchaus ernst gemeint hatte. Etwas machte Ihn zu schaffen, ähnlich wie Denver und lediglich Ray, der unverändert seine traurig-teilnahmslose Mine aufgesetzt hatte, der es schwer war einen Gedanken auszuwringen, lies Ihn im dunkeln bezüglich seines Zustandes. Doch alles im allem, war die allgemeine Psychische Verfassung, eher schlecht. Woran genau das lag, konnte Kody nicht erahnen, da sie bei weiten schon längere, als auch härtere Einsatze hinter sich gehabt hatten. Vermutlich waren es die Umstände. Doch wie auch immer das Ende dieses Einsatzes aussehen würde, wäre es besser, es würde schnell kommen. Als hätte Nero diesen Gedanken aufgeschnappt, drehte dieser sich plötzlich auf der Stelle zu Ihnen und nahm eine Haltung ein, die bereits aussagte, dass er einen Befehl geben wolle.

    Sev atmete auf und die Erleichterung machte sich im gesamten Cockpit breit als die Exodus sie passierte und sich anschließend immer weiter entfernte. Die Silhouette die sich vor dem braunen Panorama des Planeten abzeichnete, wurde sekündlich kleiner bis sie kaum mehr zu erkennen war.

    „ Sie drehen bei!“

    rief Maik doch nun angespannt aus und deutete auf das Radar, wo man deutlich erkennen konnte, dass die Exodus eine enge Drehung vollzog. Gespannt betrachtete Sev das Geschehen. Er konnte nicht erahnen was sie zu diesem Manöver veranlasst hatte, bis die Exodus die Wende vollendete und in einem Abfangmanöver direkt auf sie zu raste.

    „ Sie haben uns enttarnt!“

    erklärte Maik hektisch:

    „ Scheiße! Wir müssen hier weg!!!“

    Die Exodus war weit außerhalb Ihrer Feuerreichweite, doch würde sich das schnell ändern. Auch wenn die Flucht die beste Option zu sein schien, würde die Exodus sie schnell einholen, lange bevor sie einen Sprungpunkt erreicht hätten. Es war aussichtslos und so fragte sich Sev lediglich, ob Nero versuchen würde sie zu entern, oder sie bedingungslos das Feuer auf die Starfarer eröffnen würde. Auch bei Ihrer Zahlmäßigen Überlegenheit, rechnete er sich nur geringen Chancen aus, wenn 4 Marines und 1 Phantom die Starfarer stürmen würden. Das Marines Training hatte Ihnen Wochenlang die Routinen eingeprügelt, wie man ein Schiff übernahm, filigran bis ins letzte Detail. Ihnen würde das Equipment fehlen, um einen solchen Schlag abzuwehren, wo er doch wusste, wie effektiv ein solches Kommando war. Bemüht sich in Nero hinein zu versetzen, um sich auszumalen welche Art des Ablebens wahrscheinlicher war, sah er wie Maiks Arm Richtung Schubhebel schnellte.

    Doch noch ehe er den Schubhebel greifen konnte, fing Sev seine Hand ab und hielt sie fest.

    „ Nein.“

    beteuerte er ruhig woraufhin sich Maiks Augen verwirrt weiteten.

    „ Was?“

    fragte er bestürzt und sah dass Sev grübelnd nachdachte, doch mit einer Idris im Nacken war er nicht zum verweilen aufgelegt. Entgegen dieses Widerstandes beharrte Sev jedoch weiter auf seiner Position:

    „ Kurs halten! Nichts machen!“

    Maik riss protestierend seine Hand weg und gestikulierte wild als er empört erklärte:

    „ Was? Die rasen auf uns zu verdammt nochmal! Sie zerfetzen uns mit einem Schuss!!!“

    „ Kurs halten!!!“

    Wurde Sev mit einem Blick auf das Radar lauter. Die Exodus schien alles aus Ihren Triebwerken heraus zu holen und überbrückte schnell Entfernung zu Ihnen. Zu schnell, wie Maik laut zum Ausdruck brachte:

    „ Wir müssen hier weg, solange wir noch die Chance dazu haben!!!“

    „ Es ist nicht die Zeit für weiteres Kräftemessen.“

    Mischte sich Maya ein und spielte damit direkt auf Ihr Zusammentreffen mit Pollox an. Doch dieses mal war es etwas anderes. Sev hatte viel Zeit mit Nero verbracht. Er hatte Ihm das Kämpfen gelehrt und immer war es die Quintessenz seines Lehrstoff gewesen, sich in seinen Gegner hinein zu versetzen.

    „ Er blufft!“

    stieß Sev knapp aus woraufhin er verdutzt von 3 Gesichtern angestarrt wurde. Nur Maya bewahrte Ihre Gelassenheit und versicherte sich stattdessen nur:

    „ Bist du dir sich?“

    Sev wollte nicht lügen, darum antwortete er nicht und blickte lediglich starr aus dem Seitenfenster, aus dem man inzwischen die Exodus erkennen konnte die schnell aufholte. Maik war sichtlich verunsichert. An seiner Gestik konnte man deutlich erkennen das er alle Mühe aufbrachte um nicht doch den Schubhebel in Bewegung zu setzen. Aufgeregt wandte er sich von einer Ecke des Pilotensitz in den nächste und behielt verkrampft das Radar im Auge, woraufhin er angespannt mitteilte:

    „ Sie sind gleich in Feuerreichweite.“

    Sev versuchte es nicht zu zeigen, doch war er sich alles andere als sicher und mit jedem Meter den die Exodus aufholte, raste sein Herz mehr und mehr. Doch wenn er Unrecht behalten sollte, würde alles andere sowieso keine Rolle mehr spielen.

    „ Sie sind in Feuereichweite!!!“

    stieß Maik luft-schnappend aus und instinktiv hielt Sev die Luft an und rechnete mit dem schlimmsten.

    Doch die Waffen der Exodus schwiegen und auch als die Idris sich weiter näherte, passierte rein gar nichts, bis das Schiff sein Tempo drosselte und langsam anfing abzudrehen. Auch ein Entermänöver war damit hinfällig und Augenblicklich löste sich vor Erleichterung der gesamte Druck der sich aufgebaut hatte unter einem langen ausatmen. Maik lies sich fix und fertig in den Pilotensitz sacken und fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht. Bossa kicherte leise in sich hinein und klopfte Ihm auf die Schulter. Sev lies sich auf dem Copilotensitz nieder und drehte sich daraufhin zu Melody, die sichtlich mitgenommen wirkte.

    „ Woher wusstest du das?“

    flüsterte sie zu Ihm hinüber, doch verzog er nur ausweichend das Gesicht und schüttelte dezent mit dem Kopf.

    „ Du wusstest es nicht....“

    erkannte sie daraufhin.

    „ Die Phantome und Ihre verdammten Psycho-spielchen.....“

    fluchte Sev als er sich wieder nach vorne drehte. Nero hatte lediglich ins blinde getippt und sie wären beinahe darauf herein gefallen. Wer auch immer aus dieser losen Formation von Schiffen bei dem Anflug der Exodus ausgebrochen wäre, hätte sich damit als Schuldig deklariert. Doch entfernte sich die Exodus nun wieder und schlug einen Kurs weit weg von Ihnen ein, bis sie aus Ihrer Sicht und schließlich auch vom Radar verschwunden war. Erst dann, richtete sich Sev an Maik und erklärte trocken:

    „ Bring uns weg von hier. Ich habe genug von diesem System.“

    Maik entgegnete seinen Blick, nickte einmal freundschaftlich ehe sein Blick zu Melody wanderte. Sofort erkannte er wie schlecht Ihr es ging und so versuchte er sich einen mitfühlenden bis aufheiternden Gesichtsausdruck aufzusetzen, ehe er ruhig erklärte:

    „ Ich bringe uns hier raus.“

    Fortsetzung folgt.....

  7. ....Part 1 findet ihr hier....

    Kapitel 8

    "Commander Kardan? Das sollten sie sich ansehen! Scheint als hätte unser Captain es tatsächlich geschafft"

    Der Kommunikationsoffizier deutete auf seinen Bildschirm.

    Kardan konnte es fast nicht glauben.

    "Auf den Hauptschirm, schnell!"

    Die Videoübertragung der Helmkamera erhellte augenblicklich die Brücke.

    "Leiten sie das Signal an die Flotte weiter! Das sollten sie nicht verpassen."

    Tilgorn hatte den Durchflug unbeschadet überstanden und befand sich in einer Art Sturm. So etwas bekamen nur sehr wenige Menschen jemals zu Gesicht.

    Der Captain meldete sich über das Kom.

    "Northstorm? Könnt ihr das sehen? Meine Anzeigen spielen völlig verrückt. Die Schildenergie sinkt stetig. Das gesamte System scheint kurz vor dem Kollaps zu stehen. Das Zentralgestirn befindet sich, in einem äußerst labilen Zustand. Die äußeren Hüllen sind bereits abgestoßen und der kritischen Masse nach zu urteilen sind wir hier Zeuge einer Geburt."

    Kardan blickte zu seinem Wissenschaftsoffizier.

    "Der Captain hat recht. Wenn die übertragenen Daten stimmen und davon gehe ich aus, dann wird dort in den nächsten Wochen ein schwarzes Loch entstehen."

    Damit hatte nun keiner gerechnet. Hatte der Feind diesen Ort absichtlich ausgewählt? Das grenzte an Schwachsinn. Wie sollte man an einem solchen Ort lange Zeit überleben?

    "Können wir antworten?" wollte Kardan wissen.

    "Leider nein Commander, die Empfangsleistung der Hornet ist dafür nicht ausgelegt. In diesem Sturm wird alles verschluckt! Es ist ein Wunder das wir ihn empfangen können!"

    Tilgorn berichtete weiter und die Helmkamera übertrug dabei alles was auf der anderen Seite passierte.

    "Ich übermittel ihnen jetzt die Daten der Durchflugsroute. Aber warten sie noch auf einen Befehl meinerseits! Ich werde versuchen mehr herauszufinden. Vielleicht ist es eine Falle."

    Tilgorns Hände huschten über die Amaturen. Er verstärkte die Schilde und lies die Hornet weiter in das System gleiten.

    "Hier gibt es nichts was eine Orientierung ermöglicht. Eine ganze Flotte, kann sich doch nicht so einfach in Luft auflösen!"

    Der Captain sprach sehr laut. Die Wechselwirkung zwischen den Schilden und dem Sturm schienen mehr Lärm zu verusachen als es in der Übertragung den Anschein hatte.

    "Ich entferne mich weiter in Richtung Zentrum. Auf grader Linie vom Austrittspunkt. Das ist die einzige Möglichkeit, wie wir hier drinne Navigieren können. Aber es ist nicht einfach das Schiff auf Kurs zu halten."

    Eine Warnleuchte der Hornet sprang an und Tilgorn kontrollierte erneut die Anzeigen.

    "Scheint als hätten wir einen Treffer gelandet. Ich empfange Signale einer Navigationsboje. Ich ändere den Kurs und sehe es mir an. Schilde sind bei 75 Prozent."

    Die gesamte Crew der Nortstorm blickte wie gebannt auf die Monitore.

    Keiner sagte auch nur ein Wort oder wagte es laut zu atmen. Eine unheimliche Stille, nur durchbrochen vom Knistern des Kom und dem gedämpften Tosen des Sturms.

    Kardan wäre am liebsten sofort hinterher. Seinen Captain bei dieser Aufgabe alleine zu lassen, entsprach in keinster Weise seiner Natur.

    Aber Befehl war Befehl.

    Erneut durchbrach Tilgorns Stimme die Stille.

    "Eine weitere Boje ist von den Scannern entdeckt worden. Eindeutig ein Pfad. So navigieren sie hier drin. Ich werde weiter hineinfliegen. Schilde bi 60 Prozent."

    Die eletrische Ladung des Sturms liesen die Partikel, welche durch den Raum jagten aufglühen. Wie feine Schweife kleiner Raketen jagten sie um das Cockpit herum. Immer wieder flammten die Schilde auf und rissen jedes Mal etwas der verbleibenden Energie mit sich. Sehr bald würde ihr Captain den Punkt erreichen, an dem es keine Rückkehr mehr geben konnte. Das musste ihm doch klar sein, doch schien es nicht so als wolle ihr Captain den Rückweg antreten. Er hatte doch alles gefunden was sie wissen mussten. Kardan war zutiefst beunruhigt.

    "Ich glaube ich habe da etwas gefunden." meldete sich Tilgorn zurück.

    "Es scheint eine ruhige Zone innerhalb dieses Mahlwerks zu geben. Ich bin nur noch wenige Kilometer davon entfernt. Schilde sind bei 35 Prozent. Eine Wahl habe ich nicht mehr, ich fliege da rein. Macht alles bereit für einen Angriff. Aber wartet auf mein Signal."

    Der Sturm wurde ruhiger. Die Sicht etwas besser. Langsam aber stetig näherte sich die Hornet dem Rand des Sturms, bis der Jäger ihn schließlich hinter sich lies. Tilgorn schaute sich um und zeigte seiner Crew, was er zu sehen bekam.

    Ungläubig schaute Kardan auf den großen Schirm der Northstorm.

    "Was ist das? Wie ist das möglich?"

    Keiner auf der Brücke hatte eine Antwort parat. Es blieb vollkommen still.

    Der Sturm wütete noch immer. Nur wurde er einfach draußen gehalten.

    Wie eine gigantische Blase hielt irgendwas das Chaos aus diesem Bereich fern. Tilgorn wandte sich von diesem unglaublichen Anblick ab und gab Schub und steuerte auf das vermeintliche Zentrum der Blase zu.

    In der Ferne schälten sich Konturen aus der Dunkelheit hervor.

    Je näher er kam desto deutlicher wurden ihre Strukturen. Hunderte Schiffe umringten etwas großes in ihrer Mitte.

    "Eine Station?" schoss es Kardan in den Kopf, nur um den Gedanken kurz darauf wieder zu verwerfen! Das da auf dem Schirm, war keine Station. Das war etwas ganz anderes.

    Plötzlich und äußerst abrupt wurde Tilgorn nach vorn geworfen, so als wäre er vor eine Wand gestoßen. Die Hornet bewegte sich keinen Meter mehr weiter.

    Schmerzverzerrt und außer Atem röchelte Tigorn in das Kom.

    "Verdammte Scheiße, was war das? Die Antreibe sind auf vollen Touren, aber ich komme nicht vorran."

    Ihr Captain schrie auf.

    "Was ist hier los? Hier ist irgendwas bei mir im Schiff! Ich kann es fühlen, aber ich sehe nichts"

    Hektisch wechselte das Bild die Perspektiven. Tilgorn blickte sich im Cockpit um. Schaute nach oben, zur Seite und nach hinten. Nichts zu sehen außer den Amaturen.

    "Mein Helm! Er öffnet sich! Was passiert hier? Bleibt wo ihr seit, irgendwas stimmt hier......."

    Die Stimme ihres Captains verstummte. Stattdessen konnte man nun sein Gesicht sehen. Entschlossen wie immer blickte er in die vor ihm schwebende Helmkamera.

    Kardan fluchte los.

    "Wir müssen ihm helfen! Allarmiert die Flotte, wir fliegen rein!"

    "Aber sein Befehl..." wandte einer der Offiziere ein.

    "Ist mir völlig egal! Ich lasse ihn da drin nicht verrecken! Das ist ein Befehl!"

    Wärend der Offizier den Anweisungen folge leistete, starrte der Rest weiter fassungslos auf die Übertragung.

    Teile der Hornet begannen sich zu lösen und durch das Cockpit zu schweben. Mehr und mehr zerlegte sich das Schiff in seine Einzelteile.

    Die Kamera hielt weiter auf Tilgorns Gesicht, welcher nicht das geringste Anzeichen von Angst aufkeimen lies.

    Es war nur ein kurzer Augenblick, nichtmal ein Wimpernschlag, als die Hornet in tausende Teile zersprang und ihren Captain in die Leere des Alls entlies. Die Bruchstücke tänzelten um ihn herum, wärend sein Gesicht sich zu einer grotesken Grimasse verzog und sich sein Blut aus Augen, Mund und Nase den Weg nach draußen bahnte. Er starb vor ihren Augen einen qualvollen Tod, ohne das sie das geringste hätten tun können.

    Die Übertragung brach ab.

    Kapitel 9

    Die Spider kam in Sichtweite.

    Man konnte es kaum glauben, aber Doran hatte sie relativ sicher ins Zentrum Cathcards gebracht.

    Es hat lange gedauert.

    Die Constellation war zu einem reinen Frachter umgebaut worden und Doran hatte keinerlei Geld in bessere Antriebe oder sonstige Erweiterungen investiert. Fast einen ganzen Tag waren sie nun unterwegs gewesen, doch endlich würden sie sich um Monkeys letzte Anweisung kümmern können.

    Während des Fluges hatten sie kaum ein Wort gewechselt. Legard hatte lediglich angemerkt, das ihm ein Treffen mit dem Fürsten der Piraten nicht sonderlich behagen würde und er es als großen Fehler einordnete.

    Aber eine andere Lösung gab es nicht und sie mussten darauf vertrauen das der Kontaktmann von dem Monkey gesprochen hatte, wirklich genug Einfluss auf Jokks haben würde.

    Tarek hatte ihn kurz vor ihrer Ankunft kontaktiert und ein Treffen am Dock ausgemacht.

    In wenigen Minuten würden sie erfahren ob dieser ominöse V, wie er sich selbst nannte, vertrauenswürdig war.

    Die Constellation setzte zur Landung an.

    Ein letztes Aufheulen der Schubdüsen stabilisierte das Schiff ehe das metallische Schaben das Aufsetzen auf dem Landedeck bestätigte.

    Doran bat darum im Schiff zu bleiben und versprach auf die Beiden zu warten.Tarek willigte ein.

    Es war ihm auch völlig egal, ob dieser Mann sein Versprechen halten würde. Es galt jetzt andere Probleme zu bewältigen.

    Monkey vertraute ihnen und sie durften ihn nicht enttäuschen.

    Der Fahrstuhl der Constellation senkte sich zu Boden und noch ehe er diesen berührte, winkte ihnen bereits eine in hautenges schwarzes Leder gekleidete Frau zu.

    Tarek und Legard staunten nicht schlecht als sie sich als V vorstellte und ihnen klarmachte nicht hier über ihr Vorhaben sprechen zu wollen.

    Sie führte sie durch die Docks zu einem Büro in den Randbereichen der Station.

    Die Tür schloss sich hinter den Dreien.

    "So So!" begann sie "Ihr zwei seit also Freunde von Monkey?"

    Tarek nickte und Legard setzte sich eingeschüchtert auf einen Sessel.

    Er traute hier auf Spider niemanden.

    "Was hat dieser Tölpel wieder angestellt? Erzählt mir alles was geschehen ist, sonst könnt ihr von mir keine Hilfe erwarten! Wenn ich euer Anliegen gutheise, habt ihr Glück und wenn nicht, seht ihr besser zu das ihr die Beine in die Hand nehmt. Und lasst bloß nichts aus, sonst kann ich äußerst ungemütlich werden."

    Tarek war nicht wohl bei der Sache. War diese Frau wirklich vertrauenswürdig? Was wenn sie zum Feind übergelaufen ist? Monkey könnte sich in ihr irren. Aber welche Wahl hatten sie schon. Wohl keine.

    Tarek begann ihr alles zu erzählen was sie wissen musste. So weit es ihm möglich war unterschlug er einige Details und hoffte das sie es nicht bemerken würde.

    Es dauerte eine ganze Weile und V verfolgte geduldig seine Ausführungen.

    Kaum hatte er seine Erzählung beendet,verwandelte sich die bislang besonnene Frau in eine regelrechte Furie.

    "Wollt ihr mich eigentlcih verarschen? Eine geheime Loge? Telepathische kleine Mädchen? Ein Kampf um das Schicksal der Welt? Und eine von den Toten zurückgekehrte Piratenlegende? Ich hätte euch beseitigen sollen, ehe ich mir diesen Blödsinn anhören musste."

    Tarek zuckte zusammen und Legard sprang auf.

    Man konnte den Zorn in seiner Stimme spüren als er V entgegentrat.

    "Es ist die Wahrheit! Monkey schickt uns um die Piraten um Hilfe zu bitten. Es rollt etwas großes auf uns zu und nur gemeinsam können wir es aufhalten!"

    Die Frau winkte ab.

    "Mag sein das ihr die Wahrheit sprecht. Aber das Faith noch am Leben sein soll, hat mich stutzig gemacht! Jeder in Cathcard weiß wie sie starb und noch schlimmer ist, das es die Schuld dieses Möchtegernhelden ist das sie sterben musste. Ich habe Faith immer vor ihm gewarnt aber sie sah so viel in ihm und nichts davon hat sich bewahrheitet.

    Sie war geblendet von ihren Gefühlen zu ihm! Und Monkey wusste, das wir ihm allein deswegen niemals helfen werden!"

    "Monkey weiss nichtmal das sie noch lebt!" wandte Tarek ein

    "Er weiß nicht das wir es wissen und jede Nacht in seinen Träumen schreit er ihren Namen! Niemand auf dieser Welt betrauert ihren Tod mehr als er und trotzdem glaubt er an euch, das ihr uns helfen werdet!"

    Tarek trat einen Schritt auf sie zu und baute sich drohend vor ihr auf.

    "Also wer seid ihr wirklich und warum glaubt Monkey das ihr ihn nicht hängen lasst? Und wehe ihr lasst ein Detail aus!"

    V rümpfte die Nase und drehte sich zum Ausgang.

    "Das war ein Fehler! Seht selber, wie ihr zu Jokks gelangt! Ich hab eigene Probleme und muss mich nicht um Monkeys irre Ideen kümmern! Von sowas hab ich genug!"

    Sie schritt zur Tür und sagte kein Wort mehr.

    Legard platzte der Kragen.

    "Hier geblieben du kleine Schlampe, wir sind hier noch nicht fertig!"

    Er nahm den Lauf seiner Pistole und hämmerte der Frau mit voller Kraft den Griff auf den Schädel. Bewusstlos sackte sie zu Boden.

    "Hast du sie noch alle?" fauchte Tarek seinen Freund an.

    "Glaubst du im ernst, das sie uns jetzt noch helfen wird?"

    Legard zuckte mit den Schultern.

    "Wir werden sehen. Fesseln wir sie erstmal an den Stuhl und reden später noch mal in Ruhe mit ihr. Du weisst doch, ein Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen!"

    Tarek schüttelte den Kopf.

    "Ich bin nur von Irren umgeben! Aber gut, jetzt ist es eh zu spät!"

    Kapitel 10

    Wie lange war er hier schon gefangen? Monkey wusste es nicht. Seid er vor Stunden erwachte, marterten Sophie´s Schreie sein Bewusstsein. Obwohl er sie nicht hören konnte und er ihren Aufenthaltsort nicht kannte, spürte er ihre Angst und ihre verzweifeltes Flehen um Hilfe. Sophie hielt die Verbindung aufrecht, seid man sie von ihm fortgerissen hatte und umklammerte seinen Geist so fest sie nur konnte. In Gedanken sprach er ihr Mut zu und gab sich selbst der Pein preis, um ihre Schmerzen ein wenig zu lindern.

    Monkey hatte sein Versprechen sie zu beschützen gebrochen. Unfähig sich zu bewegen, fixiert an eine stählerne Pritsche, hatte er stundenlang in die Leere der gläsernen Zelle gebrüllt.

    "Lasst sie in Ruhe ihr Schweine! Ihr Monster! Ich komme hier raus und dann hole ich euch, einen nach dem anderen!"

    Nun war sein Mund ausgetrocknet und seine Kehle blutig. Nur noch ein leises Zischen ging von ihm aus.

    "Vater, was tust du nur? Wer bist du, das du zu sowas im Stande bist? Komm her und rede mit mir!"

    Ein Wärter trat an die Tür und aktivierte die Sprechanlage.

    "Hast du denn noch immer nicht genug? Winselst hier rum und ruinierst dich selbst. Gib es doch endlich auf, Mr. Brown wird sich noch früh genug um dich kümmern!"

    "Wie heist du?" röchelte Monkey dem Mann entgegen.

    "Holland! Aber ich wüsste nicht fast dich das interresieren sollte!"

    Monkey spuckte das Blut was sich immer wieder in seinem Mund sammelte zur Seite und drehte seinen Kopf soweit er konnte nach hinten und blickte dem Wärter direkt in die Augen.

    "Ich wollte nur wissen, wen ich als erstes töten werde! Aber schon gut, du wirst es merken wenn es soweit ist!"

    Lachend wandte sich Holland von dem Eingang ab und schritt wieder den Flur entlang.

    "Du armer Irrer. Du kannst dich ja nichteinmal........."

    Ein lautes Zischen war durch die noch aktiven Lautsprecher zu hören, gefolgt von einem ungesunden Knacken und die Worte brachen mitten im Satz abruppt ab. Blut spritzte von außen gegen die gläserne Wand.

    "So ein nerviges etwas!" tönte eine weibliche Stimme über die Lautsprecher.

    "Der Typ fragt gut und gerne zwei dutzend mal am Tag die neusten Wetterdaten ab. Was will der damit frag ich mich? So kann ich wirklich nicht arbeiten! Nur Amateure hier in dem Laden!"

    Monkey versuchte seinen Kopf noch etwas weiter zu drehen um die Besitzerin der Stimme auszumachen. Es war nichts zu sehen.

    "Wer ist da?" rief er so laut er konnte.

    "Ja jetzt brüll doch nicht so! Meine Sensoren zeigen starke Reizungen des Kehlkopfes. Das muss doch wirklich weh tun."

    "Woher wissen sie......?" wollte Monkey grade zu einer Frage ansetzten, als die Fixierungen wie von Geisterhand aufsprangen.

    "Ach Verzeihung! Wo war ich nur wieder mit meinen Gedanken? Ist nicht mehr so wie in meinem alten Zuhause. Hier ist es wirklich eng und ich konnte nicht mal ansatzweise alles mitnehmen. Wie auch immer, nennen sie mich Siri!"

    Monkey war verwirrt! Was ging hier vor?

    Langsam richtete er sich auf der Pritsche auf. Das lange Liegen hatte seinen Beine taub werden lassen und es dauerte eine Weile bis das Gefühl wieder zurückkam.

    "Siri? Ok, wie sie meinen. Wo sind sie, warum helfen sie mir?"

    Die Stimme wirkte etwas beleidigt.

    "Was soll das heißen, wo ich bin? Was kann ich dafür das ich keinen Körper habe? Was soll das? Reden sie immer mit ihren Rettern auf so eine ungehobelte Art und Weise?"

    Die Frau schien große Probleme zu haben, da war sich Monkey sicher. Aber das tat jetzt nichts zur Sache.

    "Tut mir leid, das kommt nicht wieder vor. Also warum helfen sie mir?"

    "Nicht ihnen! Zumindest nicht direkt! Ich konnte nicht tiefer in die Systeme dieses Komplexes eindringen. Wie schon gesagt, musste ich einges zurücklassen. Ich wandle sozusagen nur an den Grenzen meiner Möglichkeiten." antwortete Siri schnipisch.

    "Komm auf den Punkt." beharrte Monkey.

    "Nunja, sie sollen mir helfen Mrs Assada zu retten! Sie wird in einem Bereich festgehalten, der mir nicht zugänglich ist."

    Monkey kannte niemanden mit diesem Namen. Er deutete auf die anderen Zellen.

    "Und warum hast du mich für diese glorreiche Aufgabe ausgewählt? Hier gibt es doch sicherlich noch andere Kandidaten."

    Siri zögerte einen Moment ehe sie antwortete.

    "Mrs Assada war auf der Suche nach ihnen. Da hielt ich es für......"

    Monkey unterbrach sie.

    "Warte mal! Auf der Suche nach mir? Warum das? Ich kenne diese Frau nicht."

    "Dazu habe ich keine Informationen, tut mir leid. Wir sollten uns jedoch beeilen. Laut der Datenbank steht die Exekution kurz bevor. Zusammen mit einer Versuchsreihe. Codename Sophie."

    "Sophie?" platzte es aus Monkey heraus "Wo ist sie?"

    "So wie es scheint, haben die zwei gleich ein Rendezvous. Nur wird das sicherlich nicht sonderlich romantisch. Begeben sie sich auf Ebene 3 Labor 26. Ich führe sie soweit es mir möglich ist." drängte Siri.

    Die Tür zischte zur Seite.

    "Das gibts doch nicht. 2,856 Sekunden. Das ist wirklich nicht zu fassen. Wer ist für diese miserrable Hardware verantwortlich? Sowas nennt sich Hochtechnologie? Wenn sie auf ihrem Weg, den Administrator dieser Einrichtung aus Versehen umkommen lassen, würden sie mir einen riesen Gefallen tun."

    Monkey sprang auf und lief in den Korridor. Holland, hatte es übel erwischt. Sein halb gespaltener Körper, blockierte noch immer den Schließmechanismus der nächsten Tür, welche beharrlich auf und zu fuhr. Das schmatzende Geräusch erfüllte Monkey mit einer besorgnisseregenden Genugtuung. Tür um Tür öffnete sich wie von Geisterhand, während er den Wegweisern zu den Fahrstühlen folgte.

    "Ich komme Sophie, halte durch!"

    Monkey hatte es bislang nicht gemerkt, aber die Verbindung zu der Kleine war abgebrochen.

    Kapitel 11

    Monkey erreichte das Labor mit der unscheinbaren Aufschrift 26 ohne größere Probleme. Siri hatte ihm den Weg bis zur dritten Ebene freigeräumt.

    Hier unten war ihr allerdings ein weiterer Zugriff verwehrt.

    Ohne weitere Zeit verstreichen zu lassen trat Monkey in den weißen Raum hinter der steril glänzenden Tür.

    Ihm stockte der Atem als er den Grund erblickte, welcher für das Abreißen der mentalen Verbindung zu Sophie verantworlich war.

    Das kleine Mädchen hing regungslos in einem zylindrischen Tank, gefüllt mit einer milchigen Flüssigkeit. Fingerdicke Kanülen erweiterten ihren Blutkreislauf auf eine Reihe von Pumpen und ihm unbekannte Geräte. Ein Strang aus Kabel war über Sensoren und Nadeln mit ihrem Körper verbunden. Es handelte sich um einen ähnlichen Tank wie der im Labor der Loge. Scheinbar blockierte er ihre Fähigkeiten.

    Monkey vergaß seine Vorsicht und rannte zu ihr hinüber.

    Sie reagierte nicht auf sein Klopfen und in seinen Gedanken blieb es still.

    Sie lebte noch, da war er sich sicher, doch wie er sie aus diesem Albtraum befreien konnte, war ihm zu diesem Zeitpunkt völlig schleierhaft.

    Was wurde hier gespielt? Wo ist mein Vater und der Rest dieser Monster?

    Monkey wandte sich von Sophie ab. Der Anblick schmerzte ihn zutiefst.

    Er musste sie da raus holen.

    Grade als er began nach einer Lösung zu suchen, sprang eine Tür auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes auf.

    "Na dann haben wir ja alle beisammen!" Monkeys Vater stolzierte gewohnt überheblich in den Raum, gefolgt von mehreren Wachen.

    "Nicht das ich dich jetzt enttäusche, aber du störst uns grade in einer sehr spannenden Phase unseres kleinen Experimentes und wie hast du es eigentlich aus deinem Zimmer geschafft?"

    Monkey wusste nicht was er antworten sollte. Was waren das für dämliche Fragen? Sein Vater verhielt sich nicht wie er es erwartet hatte.

    "Sprachlos mein Junge? Du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen."

    Der Mann hob mahnend den Zeigefinger.

    "Deine Mutter wäre wirklich enttäuscht. Dieses Experiment wäre ihr sehr wichtig gewesen! Es wird die Welt verändern."

    Monkey verlor die Beherrschung und es sprudelte alles aus ihm heraus.

    "Halt deinen Mund! Was soll das alles hier? Was sind das für Experimente?

    Bist du wirklich ein Mitglied der Loge? Hast du einfach dabei zugesehen was sie mir angetan haben?"

    Sein Vater zuckte nur mit den Schultern.

    Und ein Stromstoß warf Monkey von den Beinen.

    "Packt ihn euch! Bringt ihn zu unserem zweiten Gast und seht zu das er nicht wieder entkommt!"

    Die Wachen packten ihn unter den Armen und zerrten ihn aus dem Raum.

    "Und schafft die Kleine hier raus. Das Experiment ist abgeblasen. Bringt sie zu meinem Schiff. Wir werden schnellstmöglich hier verschwinden. Langsam tauchen einfach zu viele Störenfriede auf."

    Monkey war durch den Stromstoß wie gelämt und konnte sich nicht wehren, als ihn die zwei Wachen an die Vorrichtung fixierten.

    Ein weiteres Mal war er zur Bewegunslosigkeit verdammt.

    Im Augenwinkel bemerkte er einen weiteren Gefangenen. Eine junge Frau. Er hatte sie niemals zuvor gesehen, doch sie starrte fassungslos zu ihm hinüber.

    Grade wollte sie etwas sagen, als Monkeys Vater zu ihnen in den Raum trat.

    "Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, ob ich wirklich der Loge angehöre?"

    Ein Lächeln zeichnete sich auf sein Gesicht.

    "Nunja. Wenn man es aus deinen Augen betrachtet, lautet die Antwort wohl eindeutig ja."

    Monkey hatte bis jetzt gehofft, das es eine andere Erklärung für alles geben würde. Das sich Sophie geirrt hatte, das alles ein Trugschluss war, doch nun musste er die bittere Wahrheit erkennen.

    "Wie konntest du nur? Warum hast du zugelassen, das sie mir das alles antun?"

    "Was haben sie dir denn angetan?" unterbrach er Monkey harsch.

    "Das sie dir die Wächter implantierten? Das sie dich ach so schreckliche Dinge haben tun lassen? Das sie dich zwangen ein Mitglied des Ordens zu werden?"

    Monkey brüllte ihn an.

    "Ja verdammt! Wie konntest du das zulassen? Bei deinem eigenen Kind?"

    Sein Vater lachte ihn aus.

    "Du weisst garnichts! Willst du wirklich die Wahrheit hören? Sie wird dir nicht gefallen?"

    "Ich weiß schon alles! Bellani hat es mir erzählt bevor ich ihn tötete."

    Das Lachen des alten Mannes wurde noch lauter.

    "Bellani? Haha, der Typ war ein Niemand. Er wusste nur das, was wir ihn wissen liesen. Er war auf eine Art nichts anderes wie du selbst. Ein Werkzeug um unseren Zwecken zu dienen. Nichts von alledem ist wahr. Den Orden dem er glaubte anzugehören und von dem du glaubst versklavt worden zu sein. Es gibt ihn nicht. Es hat ihn nie gegeben. Du selbst hast bis vor acht Jahren noch garnicht existiert."

    Monkeys Blick wurde starr und sein Gesicht bleich.

    "Was sagst du da?" stammelte er "Das ist doch Blödsinn! Ich erinnere mich noch genau an den Tag als mich Kommander Jenkins vom Millitärdienst enthob. Wie ich auf dieser dreckigen Station an den Speicherchip geriet.

    Ich sehe alles vor mir. Die geheime Station. Die seltsamen Zeichen. Das Verhör und die Injektion."

    Monkey wusste nicht mehr was er glauben sollte. Was passierte hier? Er hatte doch schon genug Leid erfahren. Irgendwann musste es doch mal genug sein.

    "Was fällt dir denn noch so ein?" forderte sein Vater ihn heraus "Was hast du an dem Tag gegessen? Was gab es in der Station sonst zu sehen? Wie war das Training im Hauptquatier des Ordens? Wen hast du dort kennengelernt? Wie hast du zwischen den vielen Missionen, in denen du ach so viele Menschen getötet hast, deine Zeit verbracht? Hast du Hobbys? Hast du dich niemals darüber gewundert, das du solche Fragen nicht beantworten kannst?"

    Monkey konzentrierte sich so gut es ging. Versuchte seine Erinnerungen zu sortieren. Etwas zu finden was es sonst noch gab. Er fand nichts.

    In letzter Hoffnung klammerte er sich an sein Treffen mit Gregory in dem Labor in dem er auch Sophie gefunden hatte.

    "Gregory Higgs! Wir waren während der Zeit beim Millitär gute Freunde! Wie erklärst du mir das?"

    Sein Vater applaudierte hochachtungsvoll.

    "Bravo mein Lieber! Da hast du ja mächtig tief in deinen Erinnerungen gegraben. Du warst ja nicht das einzigste unserer Experimente.

    Wir wollten mehrere von deiner Sorte erschaffen. Ihr solltet später alle zusammenarbeiten und daher haben wir diese Erinnerung bei jedem von euch eingebaut. Ein Fehler wie wir später festellen mussten!"

    Er ging einen Schritt auf Monkey zu.

    "Und das ist es, was dein gesammtes Leben ausmacht. Es ist nur eine Erinnerung die wir für dich geschrieben haben."

    Monkeys Innereien schienen sich zu zersetzen. Übelkeit stieg in ihm auf und mehr und mehr schenkte er den Worten seinen Vaters Glauben. Nein, es war nicht sein Vater und die letzte Hoffnung versiegte in der Leere seiner Gedanken.

    "Wozu das alles? Wofür habt ihr mich denn erschaffen? Sag mir wenigstens wofür."

    "Nun gut. Ich denke das bin ich dir schuldig. Und auch sie Mrs. Assada!"

    er wandte sich der Frau zu, welche ungläubig das Gespräch verfolgte. "Es dürfte sie auch sehr interessieren. Nicht das ihr zwei noch lange davon profitieren könntet."

    Der Alte holte sich einen Stuhl und setzte sich vor die zwei Gefangenen und begann ruhig und gelassen seine Geschichte zu erzählen.

    "Wo fangen wir an? Erschaffen wurdest du zum Schutz dieses Kindes!"

    Er deutete auf den Raum in dem sich Sophie befunden hatte.

    "Zumindest diese Aufgabe hast du ja recht gut hinbekommen."

    Monkey reagierten nicht weiter darauf.

    "Du warst der erste von fünf. Ihr fünf solltet das sein was du unter den fünf Assassinen kennst. Untersuchungen hatten ergeben, das Klone wie du einer bist nicht lebensfähig waren, sollange sie über keine Erinnerungen verfügten. Ihnen fehlte einfach einen Seele. Ich und eine meiner engeren Assistentinen gaben unser Erbgut und schufen den ersten Prototypen. Dich!"

    Ein eiskalter Schauer lief durch Monkeys Körper.

    "Wenn man es also genau nimmt, bin ich tatsächlich dein Vater und sie deine Mutter. Daher bauten wir die Erinnerungen auf diesem Grundgerüst auf. Es funktionierte hervorragend und innerhalb weniger Wochen hattest du das Alter eines erwachsenen Mannes."

    Rinako war schockiert über diese schonungslose Ausbreitung der Wahrheit.

    "Sie sind doch wahnsinnig. Wie sollte so etwas überhaupt möglich sein? Eine solch ausgereifte Klontechnik ist mir nicht bekannt!"

    Der Mann wandte sich gelassen zu ihr um.

    "Dazu komme ich noch, Mrs Assada. Haben sie noch ein wenig Geduld!

    Damit du deine Aufgabe ohne Fragen zu stellen ausführen würdest, fütterten wir deine Erinnerungen mit den Geschehnissen die du bereits kennst. Die Entlassung, der Orden, die Injektion und alles was dazu gehörte.

    Nunja, die Injektion fand wirklich statt, aber da warst du noch ein Fötus in einem Glaskasten. Wir wussten ja nicht ob du unseren Anforderungen genügst."

    Ein wenig verärgert fügte er hinzu.

    "Und das hast du ja leider nicht. Deine erste Mission war ein verherender Fehlschlag. Du solltest die kleine Sophie aus ihrem Dorf entführen.

    Das es keine Zeugen geben sollte klappte ja noch ganz gut, aber die Situation mit Sophies Schwester brachte deine Synapsen durcheinander.

    Wie wir später entdeckten, lag es an den Erinnerungen an deine Kindheit. Sie brachten zuviel Menschlichkeit ins Spiel und weckte Skrupel und Mitleid in dir.

    Wir versuchten diesen Effekt rückgängig zu machen indem wir diese Erinnerungen wieder aus deinem Kopf entfernten, doch wie du ja weißt ohne Erfolg.

    Als du dann auch noch einen Weg fandest deine Wächter los zu werden und verschwandest, verloren wir dich vollständig aus den Augen."

    Monkey schien seinen Verstand zu verlieren. Er versuchte verzweifelt seinem Leben etwas echtes anzudichten. Er wollte kein Experiment sein. Niemals wirklich existiert zu haben war für seinen Verstand nicht zu fassen.

    Eine Träne ran an seiner Schläfe hinab und Rinako warf sich wieder dazwischen.

    "Jetzt lassen sie es gut sein, verdammt. Quälen sie ihn doch nicht noch länger."

    "Aber aber Mrs Assada, ich bin doch noch garnicht fertig. Das beste kommt doch erst." fuhr der Alte lachend fort.

    "Wie ich ja eben schon sagte, waren fünf von deiner Sorte geplant und konnten nach den Erfahrungen mit dir verbessert in Produktion gehen! Fürs erste reichten uns die verbliebenen vier Exemplare um unsere Pläne vorran zu treiben. Fünf Kinder waren für unseren großen Plan von Nöten. Fünf telepathisch hochbegabte Kinder."

    Wieder unterbrach ihn Rinako abruppt.

    "Sie reden völligen Unsinn. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben das Menschen nicht zu größeren telepathischen Leistungen imstande sind. Ihnen fehlt ein wichtiger Bereich im Stirnlappen. Sie haben diesen Schritt der Evolution noch nicht erreicht."

    "Ahh ich sehe schon, ich muss noch weiter ausholen. Sie sind einfach zu schlau für mich. Also passen sie auf.

    Sie sind ja ebenfalls auf der Suche nach diesem ominösen Orden. Hier und da werden sie wohl auch vereinzelte Spuren gefunden haben, sonst hätten sie uns ja nicht solch einen Ärger bereiten können.

    Was würden sie sagen wenn dieses ganze Unterfangen, seinen Anfang bereits vor einigen hundert Jahren genommen hat? Als eine Gruppe von Sammlern in einem abgelegenen Asteroidenfeld, eine ausgebranntes Schiff einer unbekannten Rasse fand. Der größte Fund, ein Kristall, sich allerdings nach genaueren Untersuchungen als Datenspeicher offenbarte. Niemand konnte diese Daten lesen und so wanderte der Kristall von einer Hand in die andere, von Sammler zu Liebhaber bis zu meinem Großvater. Durch einen dummen Zufall, traf er damals auf einen gewieften Mathematiker, mit dessen Hilfe er einen Teil der Daten entschlüsseln konnte.

    Was sie darin fanden übertraf alles was sie sich jemals hätten erträumen können. Wissen das die menschliche Vorstellungskraft bei weitem überstieg."

    Ein Grinsen huschte über sein Gesicht.

    "Eine uralte Rasse, in der Evolution weiter vorrangeschritten, wie jede uns bekannte Zivilisation. Telepathisch hoch begabt. Sie hatten Techniken entwickelt, welche es ihnen ermöglichte diese Telepathie zu verstärken und effektiv zu nutzen. Als Waffe, als Maschine, oder eben auch als unendlichen Datenspeicher.

    Monkeys Vater bemerkte wie Rinako unbewusst zusammenzuckte.

    "Ja genau Mrs Assada, sie haben schon davon gehört. Ich habe ihre Arbeiten dazu gelesen. Es ist das selbe Prinzip wie ihr String Field Distance Coding.

    Telepathie ist nichts anderes wie die Veränderung dieser kleinen Stringfelder, aus denen alle Materie besteht. Durch den zusätzlichen Bereich im Gehirn, war es dieser Rasse möglich eine Verbindung zu diesen Felder aufzubauen und sie zu beeinflussen."

    "Jahrzehnte bevor die UEE das SFDC durch puren Zufall entdeckte, war mein Großvater bereits dabei es tiefgreifend zu erforschen.

    Er war Chef einer großen Bergbaufirma und besaß genügend Gelder um sich ein erstes Labor in einem alten Asteroidenbergwerk einzurichten und einige herausragende Wissenschaftler anzuheuern.

    Die Forschungen gingen gut vorran und bald fanden sie einen Weg, den Rest der Daten aus dem Kristall lesbar zu machen. Eine schier unglaubliche Menge an Wissen. Über Jahrtausende zusammengetragen. Selbst bis heute haben wir nur einen Bruchteil davon analysieren können."

    "Es tut mir leid, ich schweife ab. Jedenfalls witterte mein Großvater große Macht und Einfluss, ja vielleicht auch den Weg um uns Menschen wieder an die Spitze der Evolution zu setzten.

    Dieses Ziel zu erreichen sollte Jahrzehnte der Vorbereitungen nach sich ziehen und verschlang gigantische Mengen an Ressourcen und Geldern.

    Als mein Vater sein Erbe antrat, stand das Projekt kurz vor dem Aus.

    Die Bergbaugesellschaft stand vor dem Ruin.

    Das Schiff, welches mein Großvater begonnen hatte nach den Plänen der fremden Rasse zu entwickeln, war viel zu groß um mit seinen begrenzten Mitteln fertiggestellt zu werden.

    Mein Vater begann sich in die elitären Kreise der Gesellschaft einzuschleichen. Er ging in die Politik und schmiedete Bündnisse in allen Schichten der Gesellschaft.

    Mächtige Geldgeber schlossen sich dem Vorhaben an. Gewaltige Schwarzmärkte wurden im Verborgenen hochgezogen. Gedeckt von Politik, Konzernen und sogar dem Millitär.

    Selbst die großen Piratenclans schlossen sich unserer Sache an."

    "Natürlich gab es immer wieder vereinzelte Fragensteller. Neugierige Individuen, welche zu tief in den Büchern wälzten. Wir streuten vereinzelte Hinweise auf einen mysteriösen Orden, welcher die Geschicke der Menschheit lenken wollte. So hatten die Suchenden ein Ziel vor Augen und schnell ging die Wahrheit in diesen Theorien unter.

    Als ich dann schließlich in die Fußstapfen meines Vaters trat, war das Projekt kurz vor seiner Vollendung. Aus dem Wissen der alten Rasse hatten wir Techniken entwickelt die uns entgültig erlaubten, diesen Traum Realität werden zu lassen. Was uns fehlte waren die Telepathen. Alles auf dem Schiff wurde durch Telepathie gesteuert."

    "Unsere Wissenschaftler hatten zu diesem Zeitpunkt, in den Daten die DNA der alten Rasse entdeckt und schlugen vor diese mit Menschen zu kreuzen. Eine zeitaufwendige Sache, wenn man sie unter Laborbedingungen in die Wege leiten wollte. Solch ein Unterfangen barg eine zu große Fehlerquote. Doch hatte sich unsere Unternehmung in einen Molloch verwandelt. Kaum mehr zu kontrollieren und mit einer gefährlichen Eigendynamik ausgestattet. Viele der großen Investoren drängten auf eine Fertigstellung. Sie wollten Ergebnisse und das noch zu Lebzeiten."

    "Also beschlossen wir die Sache ein wenig zu beschleunigen.

    Wir begangen also die künstliche Befruchtung in den Krankenhäusern zu manipulieren und unsere eigenen Versionen einzusetzten. Zuerst in den Randgebieten und später auch in den Inneren Sektoren.

    Den plötzlichen Anstieg der Fehlgeburten und den teilweisen unschönen Todesfällen von Schwangeren, konnten wir grade noch vertuschen. Aber es dauerte einige Jahre ehe wir Ergebnisse erzielten.

    Gleichzeitig zu dieser Maßnahme starteten wir das Assassinenprogramm."

    "Diese Kinder wahren von solch unschätzbarem Wert, das wir sicherstellen mussten das ihnen nichts geschieht. Mittlerweile haben wir unsere Kanditaten zusammen. Wir wären sogar noch einen Schritt weiter, hättest du das fünfte Kind nicht aus den Laboren entführt. Aber jetzt ist sie wieder Zuhause und kann ihreren Platz neben ihren Geschwistern einnehmen um die Menschheit in ein neues Zeitalter zu führen. Es ist schade das wir dabei auf deine Fähigkeiten verzichten müssen, aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Daher verabschiede ich mich nun und überlasse euch euren Henkern."

    Monkeys Geist war zerbrochen. Kein Wort hatte er während der Ausführungen dieses Mannes, den er einst als seinen Vater angesehen hatte, verloren. Nur eine alles verzehrende Leere breitete sich immer weiter in ihm aus. Er hörte wie die Frau neben ihn auf ihn einredete. Wie sie versuchte ihn aufzurütteln. Aber sein Bewusstsein verarbeitete diese Laute nicht weiter.

    Irgendetwas passierte um ihn herum, doch alles war wie in einem Traum.

    Die Zeit schien still zu stehen.

  8. Teil 6: Letzter Start

    Ginko ging noch ein letztes Mal um ihre Maschine herum während sich der Rest der Staffel bereits vor einer Bühne in der Mitte des festlich geschmückten Hangars versammelt hatte.

    Sie wollte ein letztes Mal jede Kante, jede Kurve und jede Delle ihres Schiffes spüren, bevor sie es für immer verlassen müsste.

    Langsam ging Sie an den Außenlinien des Schiffes entlang während sie mit ihrer linke Hand über Diese strich.

    Schließlich blieb sie auf Höhe des Cockpits stehen und betrachtete ihren unter die Kanzel lackierten Namen.

    Sie seufzte betrübt bevor sie sich zu den Anderen begab.

    Kaum war sie bei Dizzy angekommen rief der Captain der Staffel von der Bühne herab: „Achtung, Admiral an Deck!“

    Wie ein Blitz durchzuckte diese Ankündigung die Piloten, sodass sie in gewohnter Manier in ihre Aufstellung liefen, sich ausrichteten und salutierten.

    Ein leicht übergewichtiger, groß gewachsener Mann betrat von ein paar anderen Offizieren gefolgt die Bühne.

    Während sich seine Gefolgschaft auf die vorhandenen Sitzplätze verteilte, trat der als Admiral erkennbare Mann an das Rednerpult, schaute auf die unten stehende Menge herab und erwiderte den Salut.

    Ginko musterte die Leute, die wie Schießbudenfiguren auf der Bühne saßen: „Ein Fest für jeden Terroristen.“ flüsterte sie in Dizzys Richtung, der neben ihr stand.

    Dizzy grinste zu ihr herüber und flüsterte: „Ist denn heute Weihnachten? So viel Lamette...“

    Noch bevor die beiden weiter lästern konnten fing der Admiral an zu sprechen: „Verehrte Kammeraden, tapfere Warwolfs, heute ist ein schwerer Tag für mich.“

    „Ich wurde mit der Aufgabe betraut diese Staffel auf zu lösen.“

    während er dies sprach begab sich der Captain der Staffel, welcher sich in der ersten Reihe postiert hatte in eine bequeme Standhaltung, sodass die anderen Mitglieder der Staffel es ihm gleich tun konnten.

    „Für die Meisten von Ihnen geht die Arbeit im planerischen und taktischen Bereich weiter, auf Einige von Ihnen jedoch wartet der wohl verdiente Ruhestand.“

    Während der Admiral über den planerischen und taktischen Bereich sprach legte sich Ginko bereits einen passenden Spruch für Kato und Frank zurecht, der beinhalten sollte, dass die beiden in ein paar Monaten genauso aussehen würden wie der Admiral selbst, doch als der Admiral bei dem Ruhestand angekommen war vergaß sie ihre Neckerei.

    „Ruhestand...verdienter Ruhestand mit 27?“ dachte sie und versuchte sich dabei wieder auf den Admiral zu konzentrieren, der seine ein studierte Rede abspulte.

    „Sie Alle haben Ihren Beitrag als operative Einheit in diesem Krieg geleistet.“

    „Ihnen ist es zu verdanken, dass siebzig Prozent aller Transporte durch das Vanguardsystem ohne Piratenangriffe durchgeführt werden können.“

    „Sie haben viel dafür opfern müssen,“ der Admiral hielt kurz Inne und fuhr dann mit leiserer und bedächtiger Stimme fort: „ein paar von Ihnen sogar ihr Leben.“

    „Die UEE wird diese Warwolfs als Helden des Vanguard Systems in Erinnerung behalten.“

    Der Admiral legte den ersten Zettel seiner vorbereiteten Rede zur Seite.

    Für einen Moment war es so still in dem Hangar geworden, dass man hören konnte wie der Admiral bei dem nächsten Abschnitt seiner Rede Schlucken musste.

    Mit einem leichten Wimmern in der Stimme versuchte er fort zu fahren:

    „An dieser Stelle..“ Der Admiral atmete tief durch, er schien wegen etwas auf diesem Zettel aus der Fassung geraten zu sein.

    „An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis die Namen derer vor zu lesen, die ihre Leben für die Freiheit dieses Systems gegeben haben.“

    „Ensign Kaori Moto“

    „Ensign Frank Becker“

    „Ensign Roberto Lopez-Guerra“

    „Lieutenant Junior Grade Henri Dürau“

    „ Lieutenant Klaus Werner“

    „ Lieutenant Stavros Papadopulos“

    „ Lieutenant Tarik Akibi“

    „ Lieutenant Mark Merrer“

    „ Lieutenant Commander Pierce Angel“

    „ Lieutenant Commander Josh Renner“

    „ Lieutenant...........“

    Bei der Erwähnung von Joshs Namen kamen bei Ginko wie Erinnerungen wieder hoch und ihre Augen füllten sich mit Tränen.

    Sie hörte nicht mehr, was der Admiral sagte, ihre Gedanken waren einzig und allein bei Josh.

    Erst als die Salutschüsse für die Gefallenen aus den großen Bordgeschützen des Trägers, den Hangar zum dröhnen brachten wachte sie aus ihrer Starre auf.

    Sie riss sich zusammen, keiner der Anderen sollte sehen wie sehr Joshs Tod ihr selbst nach einem halben Jahr noch nahe ging.

    Als sie sich wieder gefangen hatte setzte der Admiral gerade zum zweiten Teil seiner Rede an.

    „Zum Abschluss habe ich noch eine gute Nachricht für Sie.“

    „In Anerkennung Ihrer Leistungen wurde entschieden, Ihnen die Maschinen zu schenken, welche Sie so lange für die UEE im Namen des Friedens und der Freiheit geflogen sind.“

    Die gerade noch in Reih und Glied stehenden Piloten drehten sich irritiert zueinander, um sich zu versichern, dass es sich nicht um einen Scherz seitens des Admirals handelte.

    Dizzy neigte sich näher zu Ginko und spottete: „Ahja, Einsparungen....am Arsch.“

    Ginko erwiderte Dizzys Kommentar lachend: „zu wenig für den Unterhalt einer Staffel aber zu viel um die Maschinen wieder zu verwenden.“

    „Aber Hey, dann muss ich wenigstens nicht zurück zur Erde trampen.“

    Der Admiral löste sogleich die Zusammenkunft auf als er bemerkte, dass es für die Piloten kein Halten mehr gab.

    Auf dem Weg aus aus dem Hangar rissen sich jedoch alle nochmals zusammen und salutierten vor dem Admiral und seiner Gefolgschaft welche den Gruß erwiderten, bevor diese in Richtung der Gästequartiere verschwanden.

    Ungefähr eine Stunde nach Beendigung der Festivitäten trafen sich die ehemaligen Mitglieder der Warwolfs mit gepackten Sachen an ihren Schiffen.

    Ein letztes Mal würden Sie gemeinsam starten doch jeder betrat ohne große Verabschiedung seine Maschine.

    Einer nach dem Anderen startete aus dem Hangar und reihte sich in die typische Warwolfformation ein, die wie eine Wolfsklaue geformt war.

    Als die Formation vollständig war, drehten sie eine Ehrenrunde um den Träger welche im Vorbeiflug an der Kommandobrücke des Trägers endete, wo sich in der Zwischenzeit der Admiral mit seinem Gefolge eingefunden hatte um Ihnen ein letztes Mal zu salutieren.

    Im Anschluss an die Ehrenrunde setzte die Formation Kurs auf die verschiedenen Jumppoints, sodass ein Schiff nach dem Anderen die Formation verließ.

    Kaum flog die Formation am Jumppoint zur Erde vorbei, lösten sich Ginko, Kato und Dizzy aus der Formation und setzten Kurs auf die Erde.

    In diesem Teil setzte ich etwas Wissen über die Verfahrensweise auf Flugzeugträgern voraus.

    Daher wird sich wohl der eine oder Andere beim Lesen gewundert haben warum die Waffen nicht vorher abmontiert wurden, bevor die Schiffe verschenkt wurden.

    Es ist so: Nur ein gewisser Teil einer Staffel, im Regelfall zwei bis vier Maschinen stehen auf einem Träger voll bewaffnet rum.

    Der Großteil der Maschinen hat nur Minimalbewaffnung, sprich Maschinengewehrmunition an Bord.

    Auch habe ich eine Stelle eingefügt, welche ein kleines Fragezeichen beim Leser aufwerfen dürfte, da ich die Situation nicht auflöse.

    Mich würde mal interessieren wer es findet und wer es gefunden hat, kann gern seine Theorien im Offplay Thread äußern.

    LoreKarnickelsmall.jpg

    Hier mal ein kleines Bisschen Lore.

    Lorekarnickel hat sich in die UEE Datenbank gehackt und um euch die Formation zu erklären:

    Die Wolfskralle ist eine Formation welche ausschließlich von den Mitgliedern der Warwolf Staffel geflogen wird.

    Diese Formation ist in keinem Lehrbuch verzeichnet und wurde vom ersten Captain der Staffel entwickelt.

    Wolfsklaue1small.jpgWolfsklaue2small.jpg

  9. XII.

    Planet Aratea

    Petrov zuckte leicht zusammen und schlug die Augen wieder auf. Er musste für einige Minuten weggenickt sein.

    Zu seiner Überraschung war alles um ihn herum von einer weißen Schicht bedeckt, er selbst ebenso. Was er im ersten Augenblick noch für Schnee hielt, stellte sich jedoch schnell als Ascheregen heraus.

    Dennoch kam er nicht umhin, dem treiben gebannt zu zuschauen. Fast wie Schneeflocken, dachte er sich und streckte ein wenig die Hand aus. Alex hatte Schnee geliebt.

    Hart ließ er seine Faust auf die Tischplatte krachen, als er für einen kurzen Moment erneut vom aufbrandenden Zorn erfüllt wurde. Wäre ich doch nur eher bei ihr gewesen...

    Bevor er den Gedanken weiterspinnen konnte, hörte er auf einmal Stimmen. Menschliche Stimmen.

    Stumm starrte er in die ungefähre Richtung, glaubte er zuerst noch daran sie sich einzubilden. Als jedoch eine Gestalt aus dem Schatten trat, stockte ihm der Atem.

    "...sag doch, ich hab was gehört."

    "Mich wunderts dass du überhaupt noch was hören kannst, nachdem der Panzer neben dir in die Luft geflogen ist.", sagte jemand heiser.

    "Was?" - "Tz... Vergiss es."

    "Labert gefälligst nicht so viel rum und schaut euch lieber um.", wurden sie unterbrochen und danach wurde kein Wort mehr gewechselt.

    Ingesamt waren es also drei, dachte Petrov sich. Woher auch immer sie kamen, sie waren bewaffnet wie er im spärlichen Licht sehen konnte. Aber er sah kein UEE Abzeichen, was ihn hoffen ließ.

    "Hey, wer-", wollte er schon anfangen, das stellte sich jedoch schnell als absolute Scheißidee heraus.

    Einer von denen hob erschrocken seine Waffe und ballerte blindlings los. Das Petrov nicht sofort niedergemäht wurde lag wohl an einer gehörigen Portion Glück, als auch daran, dass der Schütze von dem Rückstoß selbst zu Boden geworfen wurde. Eins der Stuhlbeine wurde dennoch abgesprengt, so dass rücklings im Dreck landete und schmerzhaft mit dem Hinterkopf aufschlug.

    "Verflucht nocheins, Junge hör auf zu schießen!"

    Abrupt endete der Krach und bis auch das letzte Echo verklang.

    "Was ist in dich gefahren?" - "Ich... Ich dachte er wäre einer von denen." - "Achja? Wann hat das letzte mal einer mit dir gesprochen, hm?"

    Petrov versuchte sich gerade wieder aufzurichten, als er hörte wie sich Schritte näherten. Jemand griff nach seinem Arm und zog ihn wieder hoch.

    "Scheint ja noch alles an dir dran zu sein... Ich wusste gleich dass das schief geht, aber auf mich wollt ja wieder mal keiner hören."

    Nachdem Petrov sich den Schmutz aus dem Gesicht gewischt hatte, sah er vor sich einen alten Mann stehen. Mit all den Falten und grauen Haaren erinnerte er ihn sofort an seinen eigenen Großvater.

    Sein Blick glitt zu den beiden anderen hinnüber, einer mir aschfahlen Gesicht auf dem Boden sitzend, der andere hielt zitternd sein Gewehr fest, wagte es jedoch nicht ihm direkt in die Augen zu sehen. Keiner der beiden war älter als sechzehn.

    "Soll das ein Witz sein?", rutschte es ihm raus. Nach allem was passiert war, wäre er fast von einem Kind erschossen worden. Absurd.

    "Glaub es oder nicht, kein Respekt vor dem Alter heute. Naja, mit wem habe ich die Ehre?"

    "Hm..? Achso, Petrov."

    "Freut mich Petrov, also ich bin Jakob und das sind-"

    "Warte, warte! Wo zum Teufel kommt ihr überhaupt her? Wie kann es sein das du mit diesen beiden Stümpern hier, überhaupt noch am Leben bist? Ich dachte ich wäre der letzte hier..."

    Die freundlich Miene bekam einen Bruch und Jakobs Lippen verwandelten sich zu einem winzigen Strich.

    "Wir sind von Ilios hergekommen, nachdem sie angegriffen hatten. Wir dachte hier wäre es vielleicht besser..."

    "Ilios? Das ist zwei Tage entfernt, mindestens. Wie lange ist der Angriff her?" Verdammt, wie lange hab ich da gesessen?

    "Drei Tage, glaube ich. Wir sind seit gestern in der Stadt... und du bist einer der wenigen die wir in diesem Schlachthaus lebendig gefunden haben."

    Petrov schluckte. Also doch, dachte er sich. Kalter Schmerz zog sich in seiner Brust zusammen.

    "Frag ihn ob er weiß, ob sie gelandet sind.", traute sich nun einer der Jungen zu sagen.

    "Ja, ja, immer mit der Ruhe.", wies Jakob ihn zurecht.

    "Sag schon, wovon redet er da?"

    "Vor ein paar Stunden haben wir ein Schiff von der UEE am Himmel gesehen..."

    "Und von denen erhofft ihr euch nun Hilfe?", er konnte ein trockenes Lachen nicht verhindern. "Die werden keine deut besser sein, dass könnt ihr mir glauben..."

    "Du hast welche getroffen? Wo sind sie?"

    Petrov schwieg einen Moment, bevor er bitter weiterredete.

    "Tot... wenn es nach mir ginge. Haben sich aber aus dem Staub gemacht, nachdem sie einen riesigen Haufen Scheiße hinterlassen haben."

    Das war eindeutig etwas, was die beiden Jungen nicht hören wollten. Verblendete Bengel... Jakob sah ihn ebenfalls zweifelnd an, stand er wohl mit seiner Meinung allein da.

    "Mag sein, wir waren nicht dabei... aber wir könnten trotzdem deine Hilfe gebrauchen."

    "Meine Hilfe? Wenn dir jemand beim gehen helfen soll, frag einen der beiden da."

    Verärgert blinzelte Jakob ihn an. "Wir sind nicht alleine hergekommen. Vor der Stadt sammeln sich langsam immer mehr, es sind inzwischen bestimmt ein paar Hundert. Jede helfende Hand ist gern gesehen."

    "Hundert, was?", Petrov grinste ironisch. "Um dann zurück in die Geborgenheit der UEE zu flüchten, ja? Ich sehs schon vor mir wie das ganze System zu kreuze kriecht und seine Unabhängigkeit einfach im Dreck zum verrecken zurücklässt. Wirklich ein toller Plan."

    Er bemerkte, dass er sich immer unbeliebter bei dem Alterchen machte, doch scherrte ihn das nicht. Er hatte genug von solchen Leuten, die sich immer den einfachsten Weg aussuchten.

    "Wie siehts in Ilios aus, steht da noch was um vom Planeten zu kommen?"

    Für einen Moment glaubte er, man würde ihm gar nicht mehr antworten.

    "Möglich. Als wir von dort weg sind, standen noch einige Maschinen unbeschädigt an ihren Plätzen."

    Mit nicht mehr als einem Nicken, bedankte er sich stumm und stapfte auf die beiden Jungen zu. Neugierig schaute sie ihm zu, wie er anfing zwischen dem Schutt herumzuwühlen und etwas hervorzog. Einen kleinen Gegenstand in der Hand haltend, wischte er ihn vorsichtig an seiner Hose ab.

    "Was hast du jetzt vor?", ließ sich einer der beiden hinreißen.

    Was ich jetzt vor habe? Oh, eine gute Frage...eine sehr gute Frage...

    "Weißt du, die letzten Tage hat der Tod versucht mich unzählige Male zuholen. Doch er ist gescheitert und hat dabei einen entscheidenen Fehler gemacht..."

    Seine Augen wanderten zwischen den Ruinen hin und her, bis sein Blick an dem Jungen hängen blieb.

    "Er hat sein wahres Gesicht zur Schau gestellt. Etwas das man bekämpfen kann."

    Ungefragt griff er sich das am Boden liegende Gewehr und machte sich auf in Richtung Ilios.

    Noch bevor einer der Jungs ihm nachrief, wurden sie von Jakob zurückgepfiffen.

    "Lasst ihn gehen, es würde nichts nützen."

    "Was... was genau hat er damit gemeint, etwas das man bekämpfen kann?"

    Jakob wusste genau was er gemeint hatte. Und es gefiel ihm ganz und gar nicht.

    "Das würdet ihr nicht verstehen, Jungs."

  10. Nach etlichen Monaten, gibt es endlich den letzten Teil unseres Roleplay´s!

    Sorry für die extrem lange Wartezeit.

    Ich hab wie immer alles farblich markiert damit man sehen kann was von wem kommt.

    MicDerJäger

    OneEyed Monkey

    Also viel Spaß! teehee.gif

    Monkey verlor den Boden unter den Füßen als die Schwerkraft versagte. Zac wirkte überrascht, kein Wunder er hatte keine Ahnung wo er sich befand.

    Monkey nutzte den Moment und sties sich von der Schiffswand ab und schwebte auf Zac zu. Der Crafter hob sich leicht vom Boden und begann sich langsam zu drehen.

    Ok wir sind aus der Atmosphäre entkommen.

    Monkey hörte Mic brüllen das sie nur noch etwas über zwei Minuten Zeit hatte, als Hutch den Laderaum erreichte.

    "Hey Einäugiger brauchst du Hilfe?"

    "Hutch halt dich bereit die Luke zu schließen. Ich bin gleich mit ihm fertig"

    Hutch rief etwas von nem Datapad was Zac bei sich trug. Die Maschinen des Lancers dröhnten so Laut das es schwer war ihn zu verstehen, aber Monkey war klar das es irgendwie wichtig sein würde.

    Monkey drehte sich in der Luft und erreichte die Decke des Laderaums. Er befand sich nun direkt überhalb von Zac, welcher sich ebenfalls wieder gefangen hatte und sich bereit zum Angriff machte. OneEyed schnappte sich einen Schraubenzieher welcher ihm vor der Nase herflog, packte ihn mit beiden Händen, fest umklammert. Er stieß sich von der Decke ab und stürzte Richtung Zac. In dem Moment wo er ihn erreichte, riss Zack seinerseits eine Stange welche sich vom Werkzeugwagen gelöst hatte und rammte sie Monkey durch die Schulter.

    "Ahhhhrrg! Scheiße verdammt"

    Monkey verdrängte die höllischen Schmerzen und zog sich näher an Zac heran. Er holte aus und rammte dem ungläubig dreinschauenden Kopfgeldjäger den Schraubenzieher tief ins Auge.

    "Hier du dreckige Ratte, Game over!"

    Monkey und Zacs Blut schwebte durch den Raum und verband sich zu einer grotesken wabernden roten Kugel. OneEyed erblickte ein silbern schimmernden Gegenstand in Zacs Brusttasche und schnappte es sich, bevor er sich mit ganzer Kraft von dem nun entgültig leblosen Körper abstieß.

    Er riss sich die Stange dabei aus dem Körper und mit einem kraftvollen Abstoß erreichte er die Druckluke.

    "Jetzt Hutch, mach das Ding dicht"

    Die Luke schloß sich knapp hinter Monkey und er brüllte.

    "Mic schiess sie ins All, mach schon!"

    Mic hörte Monkey durchs ganze Schiff schreien, was aber an der Situation nicht viel änderte.

    Der Navigatioscomputer gab das erreichen der berechneten Position innerhalb von 27 Sekunden an, Mic's Timer an der Uhr zeigte 1 Min und 13 Sec .

    Nun durfte er keinen Fehler machen, sonnst würde das Schiff von der Explosion der Clustermiene in Staub verwandelt und es bliebe nichts von Ihnen übrig als glühendes Pulver!

    Das verheerende an diesen Dingern war, das wenn sie am Boden alles im Umkreis von 5 Km einäscherten, im All 500Km daraus wurden. Denn in der Alpha-Stufe der Detonation werden alle umherschwebenden Wasserstoffatome, die sich im Feld der Neutronen-Beschleunigung befinden, mit Lichtgeschwindigkeit verdichtet, wodurch die Wasserstoffkerne gespalten und eine exponentielle Sprengkraft frei gesetzt wird, welche auf einem Planeten durch die Schwerkraft schwächer ausfällt.

    In der Sekundärstufe wird dann die Detonation eingeleitet. Dadurch, das der Anteil der verdichteten Wasserstoff-Atome, sich mit der Erweiterung des Radius um den Kern des Feldes, um ein vielfaches erhöht wird die Sprengkraft dabei nach Außen nicht schwächer sondern höher. Worauf wir nun nicht weiter bis in die einzelnen Elemente eingehen wollen!

    Bleibt für den Leihen nur eins zu sagen, wenn das Ding hoch geht, bist du besser weit weit weg!!!

    Mit so einem kleinen Scheißding konnte man mal eben nen Großfrachter oder ein

    Trägerschiff in Asche verwandeln.

    "Ich versuch´s ja so schnell ich kann! .................... seht lieber zu das ihr in die Sitze

    kommt"

    Wenn das durch war, wollte Mic einfach mal Urlaub haben! Doch wie erklärt er bloß dem Chef das der Crafter dabei drauf gegangen ist?

    Doch da sie eh alle draufgehen werden, war das jetzt auch egal.

    Das Schiff hatte den Asteroiden zur Hälfte passiert und im Lancer war die

    Auswirkung der Gravitation zu spüren, da Mic einen Kurs einprogrammiert hatte

    der Sie sehr dicht an dem Brocken vorbei führte, um die Schwerkraft auf seine

    abzuwerfende Fracht möglichst hoch zu halten.

    Spätestens jetzt kommt der Moment in dem Mic seinem Mathe-Lehrer danken

    sollte, das er ihm diese ganzen tollen Rechenformel eingetrichtert hat.

    Der Computer fing an herunter zu Zählen. 15... Mic entriegelte die Klappe

    für die Notöffnung der Ladebucht. Im gleichen Moment sprang die Beleuchtung auf Rot und es ertönte ein Ohrenbetäubendes auf und abschwellendes Alarmgeräusch gefolgt von einer Computerstimme.

    "ACHTUNG AKTIVIERUNG NOTAUSSTOSS LADEBUCHT 2"

    "Scheiße Monkey wo bleibt ihr!!!"

    "Hutch jetzt mach schon, was trödelst du so herum?"

    Der Mechaniker stand wie angewurzelt da und starrte in den hinteren Bereich des Lancers. Er hob zitternd die Hand und deutete auf die Druckschleuse. Monkey schaute noch einmal zurück.

    "Och ne, oder? Das scheiss Teil schließt nicht richtig!"

    *Er wandte sich wieder Hutch zu.*

    "Mach das du ins Cockpit kommst, Ich kümmer mich darum. Sag Mic, er soll nicht zögern das Teil raus zu katapultieren. Alles wird bereit sein."

    Monkey rannte wieder nach hinten, riss die Verkleidung der Schalttaftel aus der Wand und machte sich an den Leiterbahnen zu schaffen.

    Doch welche ist die Richtige? Hutch hätte sich hier besser geschlagen, aber mit dem konnte man nichts mehr anfangen.

    Willkürlich schloss er die Leiterbahnen eine nach der anderen kurz. Nichts passierte, bis er plötzlich im Dunkel stand.

    Das hatte jetzt noch gefehlt.

    Nach einem weiteren Versuch, erhellte ein Funkenregen die nähere Umgebung und die Schiffsbeleuchtung nahm ihren Dienst wieder auf.

    Grade noch mal gut gegangen.

    Der nächste Versuch ging jedoch noch gründlicher in die Hose, das Schott öffnete sich komplett. Der Leblose Körper von Zac schwebte noch immer durch den Raum und schien Monkey hämisch anzugrinsen.

    "Fuck, das muss jetzt aber klappen, sonst landen wir alle als Tiefkühlware im All"

    Er versuchte es weiter, doch nichts half und rote Warnleuchten begannen bereits, den Laderaum in ein schumriges Licht zu hüllen. Jeden Moment würde sich das Heck des Lancers öffnen und die Kraft des Vakuums sie alle hinausreißen.

    Verzweifelt ballte Monkey seine Faust und hieb mit voller Kraft in die geöffnete Schaltvorrichtung. Ihm fiel einfach nichts besseres mehr ein. Ein Stromstoß durchlief seinen Körper und schleuderte in grob zurück. Seine Hand schmerzte durch die starken Verbrennungen an den Knöcheln, doch tatsächlich setzte sich das Schott in Bewegung und schloss sich langsam.

    Monkey konnte noch beobachten wie die Verriegelung der Heckklappe abgesprengt und die Notöffnung eingeleitet wurde, als das Druckschott mit einem metallischen Scheppern in der Verankerung einrastete. Monkey atmete tief durch und schleppte sich mühsam in Richtung Cockpit

    Was eine irre Scheiße, heute war echt nicht sein Tag.

    12..... um den Hebel zur Öffnung der Luke blitzte ein grelles Oranges Licht.

    "Bitte lass die Luke nicht klemmen!!!"

    Mic fühlte sich wieder in die Zeit zurückversetzt in der er die Militärische Prüfung zum Commander ablegt und ziemlich heftige Aufgaben erledigen musste die bei falschem Verhalten einen hätten leicht das leben

    kosten können.

    In diesem Moment schwebte Hutch auf den Copiloten Sitz und sagte: "Monkey sagt du sollst das Teil endlich raus befördern!"

    8.... das war das Erste und auch hoffendlich einzigste mal, das er das hier machen mußte.

    Mic zog den roten Hebel der so breit war wie eine Hand nach oben und drehte ihn dann um 180° nach Rechts. Nun blitzte das Licht wechselweise Rot und Orange und ein Ohrenbetäubender Alarm ton war im ganzen Schiff zu hören der wechselweise mit dem Farbton des Lichtes auf und ab schwoll.

    Auf einmal gingen im Cockpit die Warnlampen für die Hintere Bordelektronik

    die Beleuchtung und den Öffnungs-Alarm des hinteren Zwischenschott's

    Los 6......5.........*

    "Moonnkkkeeeyyy du sollst da hinten keine Disco aufmachen!!!"

    3......... so plötzlich wie die Warnmeldungen kamen waren sie auch schon wieder weg.

    "Hoffendlich schafft er es noch in den Sitz, Falls uns doch die Druckwelle mit Splittern erwischen sollte ist da hinten nicht mit viel Schutz zu rechnen!"

    Mic legte die Hand auf den Endriegelungshebel, ein Kontrollblick auf den

    Nav-Computer.

    2........1..........Ziel erreicht!!

    Mic drückte im selben Moment den Hebel runter, durch das absprengen der Luke und das heftige Entweichen der Luft aus dem hinteren Laderaum wurde der ganze Inhalt heraus geschleudert.

    Mic markierte mit dem Zielcomputer den davon fliegenden Crafter,

    betätigte noch mehrere Schalter gleichzeitig und das so schnell, das Hutch gar nicht sofort realisierte was abging.

    Der Bordcomputer verkündete nur Kurz und Trocken "Atmosphäre stabil..Innendruck ....konstant...Künstliche Schwerkraft.....hergestellt."

    Nun zündete er die Zusatzbooster was dem Schiff noch mal 25% mehr Schub gab, aber nur für ca 30 Sekunden, deshalb hätte es auch nichts gebracht den Turbo vorher aufzubrauchen.

    Zu viel hätte noch auf dem Weg zum Abwurfpunkt schief gehen können, so das er die Fracht früher hätte abwerfen müssen um dann so viel Distanz wie möglich zur Miene zu erreichen.

    Dann änderte er sofort den Kurs in Richtung des Asteroiden in eine radiale Flugbahn um so schnell wie möglich aus dem Sprengbereich heraus zu kommen.

    Er schaute auf den Timer auf seiner Armbanduhr.

    "Noch 26 Sekunden bis Detonation, Leute drückt die Daumen so fest ihr könnt!!!"

    "Hutch verfolge den Kurs des Crafters! Wo treibt er hin?"

    "Ich brauche noch 5 Sekunden un den Kurs berechnen zu können.................*Stille*....................................................."

    "Mann wo bleibt Monkey bloß!!??"

    Monkey schwebte grade durch den Küchenbereich, als die Schwerkraft des Schiffes wieder hergestellt wurde. Er landete unsanft auf dem Boden, rappelte sich wieder hoch und rannte Richtung Cockpit. Es viel ihm immer schwerer und er musste seinen Körper zwingen diese Anstrengung auf sich zu nehmen.

    Er hatte bereits viel Blut verloren und der Stromstoß machte seinem Gleichgewichtssinn noch immer zu schaffen. Er konnte Mic und Hutch hektisch auf den Amaturen herumhämmern sehen als er den Gang herauf lief. Bob lag noch immer, wie ein nasser Sack, auf dem Notsitz festgeschnallt.

    "Haben wirs geschafft? Wie lange noch bis zu Detonation?" entfuhr es Monkey als er das Cockpit erreichte und sich auf den letzten freien Platz setzte.

    Als Mic hörte wie sich jemand ächzend und stöhnend in den Notsitz begab und mit keuchender Stimme nach der restlichen Zeit fragte musste er sich doch mal kurz umdrehen

    während er mitteilte.

    " ......ca. 20se.....was zur Hölle!!??...Oh man wie siehst du denn aus...........und wieso riecht es hier als ob jemand Grillfleisch hat anbrennen Lassen....... Bist du das.!"

    Hutch hatte die Berechnungen abgeschlossen und verkündete.

    "Das Ziel wird in einer elliptischen Kurve vom Asteroiden angezogen, wir

    werden aber nicht ganz aus der Gefahrenzone sein wen das Ding hoch geht!!

    T- 15 Sekunden"

    In der selben Zeit hatte Mic sich schon abgeschnallt und Gab nur das kurze

    Kommando " Hutch übernehm und halt den Kurs"

    "Aähh Ich weis doch garni.... "

    "Schnauze du wirst doch wohl 3 Minuten den Knüppel Grade halten können!!! Ich muss unseren Held verarzten sonst schafft der das nicht bis unten!!"

    "10 Sekunden"

    Mic riss eines der Seitenfächer das mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet war und holte den Notfall-Koffer raus.

    "5 Sekunden."

    "So Monkey nu wolln wir na sehn das du nicht noch ganz ausläufst!"

    "3 Sekunden"

    "Währe es nicht besser sich anzuschnallen, Mic?"

    " Flieg! und laß mich machen!!"

    Mic holte in aller Eile eine versiegelte Packung mit der Aufschrift Blutstill-Kompresse aus der Kiste und riss sie auf, legte sie auf Monkeys Schoß und schnitt die Jacke von Monkey dort auf wo es Ihn erwischt hatte!

    "Tut mir Leid aber das muss sein Kumpel!!"

    "Detonation ........... Jetzt!!!"

    Monkey saß nach hinten gelehnt auf dem Notsitz. Es fiel ihm schwer sich wach zu halten während Mic sich an seiner Verletzung zu schaffen machte und Hutch sie vor der, in diesem Moment stattfindenden Detonation warnte. Es brannte wie Hölle als Mic das Desinfektionsspray auf die klaffende Wunde an seiner Schulter sprühte und eine Kompresse anlegte. Dieser spezielle Verband verschloss jede größere Wunde in wenigen Sekunden indem er eine künstliche Verkrustung auslöste und das Blut äußerst effektiv gerinnen lies.

    Als wenn Hutch Monkeys Gedanken gelesen hätte brüllte er.

    "Wir sind zu nah dran, die Druckwelle erreicht uns in genau 5 Sekunden...."

    Hutch schaute auf nocheinmal auf die Anzeigen.

    "....4"

    Monkey sammelte noch einmal alle seine Kräfte und das Adrenalin schoss in seinen müden Körper.

    "Mic auf deinen Platz, los"

    "....3"

    Monkey schmiss den Notarztkoffer beiseite und lief zu Hutch.

    "....2"

    "Hutch Schilde hoch, du Idiot"

    "....1"

    Monkey sprang zu den Amaturen und aktivierte die Schilde.

    ".....Aufprall"

    Die Druckwelle prallte mit voller Wucht auf das Schiff, und Hutch verlor die Kontrolle. Die Schilde flammten auf als die Strahlungswolke den Lancer einhüllte. Blaue und grüne Energieblitze liesen das Cockpit aufleuchten während der Frachter am Bug der Druckwelle in Richtung von Ellis IV geschleudert wurde. Der Schiffscomputer meldete erhebliche Energiebelastung der Schilde und leichte Hüllenschäden. Mic und Monkey war es nicht möglich sich irgendwo festzuhalten und wurden brutal durch den Raum geschleudert. Monkey krachte mit der Seite gegen die Cockpitfenster und Mic rammte in die Navigationskonsole. Hutch schrie den beiden zu.

    "Die Schilde halten nicht länger stand, Generator 3 ist schon ausgefallen. Hintere Hüllenstruktur bei 17 Prozent, Bruch steht kurz bevor"

    Monkey kletterte auf den Sitz des Copiloten und deaktivierte die Schilde. Hutch sah entsetzt zu ihm herüber.

    "Leute jetzt wirds heiss!"

    Der Computer meldete einen Hüllenbruch im Laderaum, während Monkey die Lebensversorgung und alle nicht mehr benötigten Systeme herunterfuhr. Alles was der Frachter an Energie aufbringen konnte, leitete er in die Antriebe. Ohne den Schutz der Schilde, begann die Stahlstruktur des Schiffes unter der Intensität der Strahlung zu glühen und ein bedrohliches metallisches Geräusch deutete von der baldigen Zerstörung des Lancers. Monkey brüllte nach Hinten.

    "MIC halt dich fest, gleich wirds noch einmal ungemütlich hier"

    Die Kontrolltafel der Steuerung zeigte an, das die Energieumleitung abgeschlossen war. Monkey drückte den Schubregeler nach vorne und aktivierte den Nachbrenner. Die Antriebe des Frachters heulten auf und drückten das Schiff mit ungeheurer Kraft nach vorne. In den Sitz gepresst, riss Monkey die Nase des Lancers nach oben um dem Strahlungsbereich der Druckwelle zu entkommen. Das Schiff bebte, während dieses Höllenritts. Immer wieder musste Monkey ein Ausreißen verhindern um weiterhin die Kontrolle zu behalten. Der Computer meldete einen Rückgang des Strahlung und grade als das Beben des Lancers abflachte, erloschen die Anzeigen und der Antrieb stellte seinen Dienst ein. Die restliche Energie war aufgebraucht, der Fusionsreaktor durch die Druckwelle zerstört. Sie saßen fest. In diesem Moment tauchten Schiffe der planetaren Sicherheit in ihrem Sichtfeld auf.

    "Mic, wir haben hier ein Problem" rief Monkey "Komm mal besser wieder hier hoch"

    " is ja gut"

    Wenn die Situation nicht zu ernst gewesen währe hätte man echt lachen können,

    er wühlte sich gerade aus all dem Zeug das mit ihm zusammen nach hinten geschleudert wurde als Monkey nochmal den vollen Schub aus den Aggregaten raus holte.

    Nur doof das er zuvor alle Energie aus den ganzen anderen Systemen abgezogen hatte und so auch alle Magnet-Verschlüsse der Aufbewahrungsboxen freigab und sich der ganze Inhalt daraus entleerte.

    Mic musste sich nun aus dem Meer von Utensilien das aus Werkzeug, Wäsche, Raum Anzug Teilen, Kochgeschirr,Bettwäsche, der Medizinischen Ausrüstung, und noch anderen diversen Teilen bestand herauswühlen.

    "Danke Monkey!!! Echt cool die ganze Karre ist Schrottreif.

    Das soll jetzt nicht so aussehen das ich undankbar bin, im Angesicht dessen das du uns das Leben gerettet hast.

    Aber wie währ's denn gewesen wenn du die ganze Energie auf die hinteren Schilde

    geleitet hättest, dann währen wir von der Druckwelle rauskatapultiert worden.

    Na toll nu haben wir es auch noch mit den Knallschoten da draußen zu tun, mach bloß nichts unüberlegtes die haben immer so viel Feuerkraft dabei das sie nen halben Planeten in die Luft jagen könnten"

    "Mann nu kann ich Mc Mallan noch nen neuen Pott kaufen! und ich hatte grade die Kohle für die restlichen Einbauten meiner Constellation überwiesen.

    Das rückt die Schiffsfabrik sowieso nicht mehr raus das ist ne Woche her.

    Muss ich wieder durch das halbe Universum und meine Reserven anbrechen."

    In diesem Moment war ein metallisches Geräusch an der Aussenhaut zu hören

    als eines der Schiffe der Sicherheit an den Lancer andockte, innehalb einer Minute nach dem das Schott manuell geöffnet wurde stürmten 10 bewaffnete Soldaten in den Lancer und bauten sich mit ihren Waffen in einer Reihe auf.

    Davon gefolgt kamen zwei Officer und der Commander der Truppe.

    "Wer ist der Besitzer oder der Pilot von diesem schwebenden haufen Schrott!?

    Her mit euren ID Cards, und ich will eine Erklärung für das ganze hier,

    und wenn es mich nicht überzeugt werdet ihr viel Zeit an einem stillen Ort haben über das Vergangene nach zu denken!

    Also wer von euch hat eine nicht genehmigte Waffe in meinem Quadranten zur

    Explosion gebracht und das verursacht was Ihr da draußen seht!"

    "Der Commander deutete auf das was vorher einmal der ganze Asteroid gewesen war und nun in ca. 6 Teile zerbrochen unkontroliert durch den Raum schwebte*

    "Oh Mist das Ding war doch Stärker als gedacht. Da hat's doch eben mal das teil voll zerlegt."

    Mic trat einen Schritt vor und Sprach zu dem Commander.

    "Hier ist meine ID Card, die ganze Sache sieht wohl so aus, das einer meiner mir weniger Gut gesinnten alten Bekannten mein frühes Ableben herbei führen wollte

    und Ihm war es darüber hinaus auch noch egal das viele Unschuldige dabei umkommen würden, wenn er die Miene auf der Planeten Oberfläche gezündet hätte."

    Der Commander machte einen etwas nachdenklichen Gesichtsausdruck und nahm Mic die ID Card ab und Steckte sie in das Prüfgerät.

    Das Gerät prüfte die Karte auf Echtheit und zeigte dem Commander den Lebenslauf und etwaige besondere vorkomnisse die mit der Person im Zusammenhang stehen, wie z.B. Vorstrafen und krimminelle Gewohnheiten,

    ebenso zeigte es den aktuellen Wohn oder aufenthaltsort und die Arbeit an der gerade nachgegangen wird.

    "So So!!" sagte der Commander "Mechaniker also!"

    "Officer Cheken sie die drei anderen! und behalten sie mir diesen Einäugigen im Auge, der sieht gefährlich aus! Sie Comm.... Äh Herr Jaeger kommen mal mit an Bord meines Schiffes und erklären mir die Sache vieleicht werde ich sie dann nicht über Bord werfen!

    Mic warf Monkey einen gefassten aber nervösen Blick zu und sagte

    "Bin gleich wieder da Kumpel, bleib ganz Easy."

    "Ach Commander könnte sich mal ein Sani die Verletzungen meiner Helfer anschauen, ohne deren Hilfe wäre die Miene Garantiert auf dem Planeten hoch gegangen!"

    "Na klar Herr Jaeger, für das vernachlässigen der Ersten Hilfe gibt es keinen Grund."

    Mic folgte dem Commander auf das angedockte Schiff.

    Der zweite Beamte kam zögerlich auf Monkey zu.

    "Bleiben sie wo sie sind, machen sie keine falsche Bewegung, wir wollen hier keinen Ärger"

    Monkey sah den nervösen Mann belustigt an.

    "Keine Sorge, ich hab für heute wirklich genug Stress gehabt, ich klapp eh gleich um! Wo seid ihr eigentlich wenn man euch mal braucht? Immerhin haben wir hier euren Job erledigt"

    Der Mann wurde etwas hektisch und brüllte Monkey an.

    "Passen sie auf was sie sagen, sonst muss ich sie festnehmen"

    Seine Stimme war etwas zittrig und Monkey winkte ab.

    "Ach machen sie doch was sie wollen, ich leg mich etwas hin, außerdem hab ich tierischen Hunger!"

    Monkey stand auf und ging, ohne weiter auf den Mann zu achten, in den Schlafbereich des Lancers und haute sich in die Koje. Der Beamte wich etwas zurück als Monkey an ihm vorbeihumpelte.

    "Hey was denken sie wer sie sind? Bleiben sie gefälligst hier!"

    Monkey drehte ihm den Rücken zu und murmelte.

    "Ich bin Monkey! Kümmern sie sich lieber um den armen Bob, der ist schon seid einiger Zeit nicht mehr ansprechbar"

    Der Beamte sah zu dem leblosen Körper des Barkeepers herüber und hockte sich neben ihn. Er fühlte seinen Puls.

    "Der ist ja tod!" rief er entsetzt und sprang wieder auf die Beine "Was ist hier eigentlich passiert?"

    Monkey hörte es nicht mehr, er war eingeschlafen! Der Beamte wandte sich Hutch zu, welcher wie ein Häufchen Elend auf dem Pilotensitz kauerte und hoffte das man ihn nicht bemerken würde.

    "Was haben sie dazu zu sagen?"

    Hutch erschrak fürchterlich als der Mann neben ihm auftauchte.

    "Ähmm ich....... ja ähmm....... da war diese Bombe...... und....... ja und dieser Zac oder wie der hieß........ und............" Hutch sah aus dem Cockpitfenster "Ich will jetzt nach Hause verdammt, Ich kann ihnen echt nicht helfen"

    Der Mann von der planetaren Sicherheit stand verloren im Cockpit und konnte es nicht fassen.

    "Was sind das nur für seltsame Typen? Und was mach ich jetzt?"

    Er schaute zu dem schlafenden Einäugigen, dessen Arm in den Gang ragte und entschloss sich auf seinen Vorgesetzten zu warten.

    Es dauerte etwa eine halbe Stunde bis Mic wieder mit dem Commander der planetaren Sicherheit auftauchte, im Lancer war es inzwischen ruhig geworden.

    Der Sanitäts-Offizier verarztete Monkey im Schlaf da dieser so fertig war das er nichts davon mitbekam.

    Hutch döste auf dem Pilotensitz vor sich hin, er hatte es aufgegeben noch irgend etwas zu versuchen um den Lancer wieder zu beleben.

    Mic und der Commander gaben sich die Hand.

    "Ok Herr Jaeger wenn die medizinische Versorgung ihres Kameraden abgeschlossen ist werden wir sie per Traktorstrahl in unsere Ladebucht verfrachten und dann runter auf den Planeten in ihren Start- Raumhafen bringen, danke für Ihre Auskunft über die Geschehnisse, ich glaube wir können auf eine Anklage gegen Sie und Ihre Helfer verzichten!"

    In diesem Moment trat der Officer der auf dem Schiff geblieben war und berichtete.

    "Sir Ich konnte keine weiteren Erkundigungen einholen da der eine sich hingelegt hat und so tief Schläft das man Ihn nicht wach bekommt, der andere im Cockpit ist Stress bedingt nicht vernehmbar und der andere war wohl leider schon Verstorben bevor wir eintrafen."

    "Danke Flight Officer Flatrow, sie werden hier nicht mehr benötogt"

    "Ja ....aber was machen wir den.....??"

    "Ich sagte w e g t r e t e n!!!!!"

    "Ja Sir!!!"

    Der Officer setzte sich zwar widerwillig aber zügig in Bewegung und verließ das Schiff.

    "Ich danke Ihnen vielmals! Und nun muss ich mich um den Rest der verbliebenen Crew kümmern."

    Mic wand sich von dem Commander ab und ging Richtung des verstorbenen Bob´S und legte eine von den herum liegenden Decken über die Leiche und hielt kurz inne.

    "Was sag ich nur Cassandra? Immer trifft es die Falschen, armer Bob."

    *Dieser Aktion wohnte der Commander noch bei und sagte zum Abschied noch.

    "Ich hoffe das wir uns nie wieder unter solchen Umständen begegnen werden!

    Alles gute für Sie und Ihre Pläne!"

    Die beiden Männer schauten sich mit einer ernsten Miene an, dann drehte sich der Commander um und verließ den Lancer.

    Kurz darauf beendete der Sanitäter sein Tun und wendete sich an Mic.

    "Wie Sie sicherlich mitbekommen haben konnte ich leider nichts mehr für die eine Person tun, den Einäugigen habe ich notdürftig zusammengeflickt und stabilisiert."

    "Aber ich rate an ihn in ein Hospital zu überführen!"

    "Ihr Kollege braucht wohl etwas Urlaub!"

    "Hier ist der Totenschein für Herrn Bob Sinclair. Soll ich mich um die Benachrichtigung seiner Familie kümmern oder machen sie das ??"

    Mic zögerte einen Moment und entgegnete dann.

    "Vielen Dank! Ich werde mich darum kümmern. Auf wieder sehen!"

    Der Sanitäter schaute noch mal in die Runde zuckte mit den Schultern und verschwand dann durch die Andockschleuse.

    Nun kam einer der Flight-Officers mit einem Sauerstoff-Generator wieder, der die Atemluft für den Transport auf den Planeten sicherstellen sollte und befestigte ihn mit einer Magnetklammer in der Mitte des Schiffes.

    "So das sollte langen bis sie auf dem Planeten sind , der Transportfrachtraum unseres Carrier´s hat keinen Atmosphären-Generator und ist offen.

    "Bitte achten Sie darauf das ihre Andockschleuse korrekt verriegelt ist bevor wir die Klammer lösen."

    Der Officer ging auf die andere Seite der Schleuse und half Mic beim schließen und verriegeln per Hand.

    Beide bestätigten mit Daumen hoch den Vorgang und der Officer verschwand hinter dem anderen Schott das sich sogleich automatisch verschloss.

    Danach wurde der Andock-Mechanismus eingezogen und das Kommandoschiff entfernte sich rasch um Platz für den Träger zu machen der sich über den Lancer setzte und ihn mit seinem Traktorstrahl langsam in die Ladebucht verfrachtete.

    Mic befestigte das Haltenetz auf dem Bett mit Monkey der im Schlaf irgend etwas von jemanden der Faith hieß und etwas unverständliches über irgendwelche Schweine faselte danach gesellte er sich zu Hutch.

    "Na Kollege wie is bei dir?"

    Als der Transfer in den Carrier abgeschlossen war ruckte das Schiff einmal kurz als es an den Andockklammern einrasstete!

    Hutch erschrak.

    "Mist! Dreck! ich will nur noch runter auf den Planeten und nach Hause, um ein Haar hätte es mich hier auch zerledert!!! Ich werde Mc Mallan sagen, das ich nie wieder mit dir Arbeiten möchte, der wird dich sowieso Feuern!!!"

    Mic erwiderte nichts darauf und ließ das gesagte im Raume stehen und schloss die Augen, im hinteren Teil hörte man das Schnarchen von Monkey.

    In diesem Moment merkte man das sich der Carrier in Bewegung setzte und den Planeten ansteuerte.

    Was die restliche Besatzung des Lancers nicht sehen konnte und Ihnen im Moment wohl auch egal war, sollte später als das verunglückte Experiment zur Sprengung des Asteroiden in der Presse bekannt gemacht werden um die Geschehnisse der letzten Stunde zu vertuschen.

    Der Carrier flog auf dem Weg zum Planeten an den Resten des nun in ca. 20 Teile zersplitterten Asteroiden vorbei von denen sich einige nun auf Kurs Ellis lV befanden.

    Beim Eintauchen des Carrier´s in die Atmosphäre wurden die Triebwerke zum abfangen der Anziehungskraft gezündet um eine zu schnelle Sinkrate zu unterbinden.

    Nach circa 20 Minuten landete der Carrier auf der Außenplattform des Raumhafen´s .

    Monkey schlief unruhig in seiner Koje und wälzte sich hin und her, als stünde er in Flamen. Er riss sein Auge auf und schnellte nach oben. Die Hand ausgestreckt, als würde er nach etwas greifen und schrie laut auf.

    "FAITH!"

    Sein Herz raste und er atmete schnell. Er zwang sich zur Ruhe um seinen Verstand neu zu ortnen.

    Sein Magen gab ein lautes Grummeln von sich.

    "Boah was hab ich ein Hunger...............Ich könnt ne ganze Herde verputzen............Ich schau erstmal wo die anderen sind"

    Monkey stand auf, war jedoch noch etwas wackelig auf den Beinen. Er torkelte vorwärts und stütze sich dabei an den Schiffswänden ab.

    "Mic, Bob, wo seid ihr? Hutch?"

    "Wo sind die bloß? Die Schiff ist nicht aktiv, sind wir schon gelandet?"

    Monkey schleppte sich ins Cockpit und schaute hinaus.

    Sie befanden sich auf einem Raumhafen......... also hatte man sie nicht eingebuchtet.......also dann mal raus hier.

    Er ging zurück in den hinteren noch begehbaren Teil des Lancers und öffnete die Luftschleuse. Kalte Luft und der Lärm des alltäglichen Treibens im Dock strömte ihm entgegen. Monkey stieg hinaus und sah Mic etwas abseits des äußerst ramponierten Schiffes stehen. Er sprach mit einem Dockarbeiter und Monkey ging auf die beiden zu

    "Hey Mic, lass uns was essen, ich hab echt riesen Hunger!"

    "Hi Monkey wie schön das du wieder unter den Lebenden bist!

    Wart ma kurz, ich geb noch Anweisung an die Mechaniker."

    "Also die ganze Spezialausrüstung aus dem Schiff die noch zu gebrauchen ist wird in das andere Schiff eingebaut, der Rest kommt in die Verschrottung.

    Ihr Chef hat mir versprochen das sie der beste und fähigste Mann sind den er hat, wenn sie alles in der gepölanten Zeit hin bekommen dann gibt es noch einen Bonus von mir oben drauf!

    (Mechaniker) Sir ich werde mein bestes tun, ich gehe gleich an die Arbeit"

    "Ich hoffe das er das auch wirklich schafft sonnst killt mich MC Mallan"

    "Na Monkey wie geht`s .... mann wenn du nicht von alleine aufgewacht währest hätt ich Dich zur nächsten medizinischen Station gebracht!"

    "Hunger ist da echt ein gutes Zeichen, Ok lass uns was Essen gehen,

    Wo möchtest du den gerne hin? Geht alles auf mich!Ich weis garnicht wie ich dir Sonnst noch danken soll!

    Das was du für mich getan hast hätten einige meiner besten Freunde nicht gemacht!!"

    Mic legte Monkey vorsichtig einen Arm um die Schulter und zog Ihn ein wenig an sich.

    "Na denn Kummpel wo soll´s denn hin gehen!?"

    Monkey grinste über beide Ohren.

    "Jeah die Einladung nehme ich gerne an, lass uns doch wieder zu Cassandra gehen. Sie macht sich bestimmt Sorgen. Obwohl, ich denke sie wäre froh wenn ich da oben das Zeitliche gesegnet hätte!"

    Er lachte laut auf.

    "Und mach dir keinen Kopf, irgendwann brauch ich auch mal deine Hilfe! So regel ich das eigentlich immer. Ach und noch was, bring mich niemals auf ne Krankenstation oder ähnliches, das könnte ernsthaft nach hinten losgehen."

    Er schaute sich auf dem Gelände um.

    "Ist Bob schon unterwegs zur Taverne? Ist ja echt nen pflichtbewusstes Kerlchen!"

    Mic schaute Monkey entrüstet an.

    "Oh ich glaube doch das wir lieber einen Arzt aufsuchen sollten du leidest

    wohl unter Amnesie! Bob ist doch Tot ich habe die Leiche gerade seinen Angehörigen übergeben.

    Ich hab zwar auch ein wenig hunger aber angesichts der ganzen Geschehnisse ist mir der Appetit ein wenig verganngen, nicht zu glauben das diese Idioten den Tot von vielen Unschuldigen in kauf nehmen wollten nur um Ihre Spuren zu verwischen.

    Und nun schau was draus geworden ist!"

    Mic lenkte die Aufmerksamkeit Monkey´s nach oben in den Nachthimmel.

    Es war ein atemberaubender Anblick der sich Íhnen darbot.

    Durch die Explosion der Mine war der Asteroid zu einen in Millionen kleine Teile und zu anderen in Zwei grössere und Einen noch größeren Geteilt worden.

    Da der Planet im Gegensatz zu anderen Horizontal zu seiner Umlaufbahn um die Achse der Sonne rotierte, zogen die Trümmerteile über sie hinweg in die Dunkelheit und von unten Sah man schon den Morgen Grauen..

    Ein Meer von Sternschnuppen erleuchtete den Nachthimmel!

    Neben den beiden stand ein junger Mann der das Geschehen mit einem kleinen elektronischen Teleskop betrachtete

    "He Du Kolege! Darf ich mir das Ding ma kurz ausleihen?"

    "Was währe es ihnen denn wert!!??"

    "Junge!! Gib rann......sonst setzt´s was!!!!"

    Vorsichtig gabe er es Mic der sofort sein Augenmerk auf den grossen Brocken lenkte.

    "Oh man Ich hoffe die schaffen es da oben sonst können sich viele ein neues Zuhause suchen.............. hier Monkey schau dir das mal an!!"

    "ÄH Sir darf ich mal mein... ??"

    "Gleich Mann!!!! Du wirst dem Tod noch früh genug ins Auge schauen!"

    Monkey nahm schweigend das Teleskop entgegen und schaute hinauf um die sich anbahnende Katastrophe zu begutachten.

    Betrübt starrte er dem glühenden Gesteinsbrocken hinterher, als ihn ein Zupfen am Ärmel aus seinen Gedanken riss.

    "Könnte ich jetzt bitte mein........."

    Monkey drehte sich ruckartig um und blickte den Besitzer des Teleskops finster an.

    "Alter, mach das nicht noch einmal! Ich hab echt verdammt viel Hunger und ich sage es dir nur dieses eine mal! Wenn ich dich nicht hier und jetzt mit Haut und Haaren verspeisen soll, lass deine dreckigen Griffel von mir"

    Erschrocken vom finsteren Anblick, welcher Monkeys geschundenes Gesicht darbot, wich der Mann hastig drei Schritte zurück und deutete an das er nicht nocheinmal stören würde.

    Monkey wandte sich wieder den Geschehnissen im Orbit zu und konnte zwei größere Schiffe beobachteten, welche sich dem Gesteinsbrocken näherten. Er konnte mit dem kleinen Beobachtungsgerät keine Details erkennen, doch irgendwas ging da oben vor.

    "Mic ich glaube die wollen das Teil von seiner Bahn ablenken, sieht zumindest danach aus"

    Ein lautes Brummen war zu hören und Mic zuckte kurz zusammen.

    "War das mein Magen? Verdammt noch eins, ich musss jetzt wirklich essen"

    "Komm schon Kumpel, die machen das schon, ich will jetzt futteren"

    Ohne auf eine Antwort zu warten warf er das Teleskop seinem Besitzer zu und ging Richtung Taxistand.

    "Es tut mir sehr leid das du das mit Bob alleine regeln musstest, war sicherlich nicht das schönste was man im Leben so machen kann. Aber er war ja immerhin ein Held, ein kleiner zwar aber das hast du denen ja hoffentlich nicht erzählt"

    Monkey begann herzlich zu lachen, was zwar nicht wirklich zur Situation passte, aber es schien als würde es ihm helfen.

  11. Aktenzeichen: A31AlphaU3

    Name: Derreck Jordan Kingsley ("offizieller" Name, wahrer Name unbekannt)

    Rufname: DJ

    Alter: Nach DNA Scans 20 Jahre

    Herkunft: Unbekannt (vermutl. Boro)

    Religion: Unbekannt

    Eltern: Ubekannt

    Sonst. Familie: Unbekannt

    Werdegang/Herkunft

    Über diesen Menschen (?) ist nicht viel bekannt bei der Advocacy gibt es viele Gerüchte über ihn.

    Erstmals gescannt wurde seine DNA nahe des Vanduul Territoriums. Sie war nicht in der Citizen Datenbank

    und auch sonst nirgends zu finden.

    Der Bericht des Advocacy Agents Andrew Lynch (Deckname):

    Bericht zum Sirius Zwischenfall

    Datum 23.4.2815 SET 23:18

    Agent: Andrew Lynch

    Wir hatten eine größere Gruppe Flüchtlinge empfangen die von einer Nahe gelegenen Waffenfabrik mit einem

    Transporter zu diesem Militäraußenposten geflüchtet sind. Unter ihnen war ein junger Mann mit einem schwarzen

    Tatoo quer übers Gesicht und unzähligen Verletzungen hervorgerufen durch Vanduul Klingen. Er weigerte sich zu

    reden. Von den Flüchtlingen hatte ich erfahren, dass er vor 3 Tagen in einem völlig lädierten Vanduuljäger auf

    das Landedeck der Station gekracht ist. Desweiteren habe ich erfahren, dass er von beinahe 2 dutzend Jägern

    verfolgt wurde, welche von den Verteidigungsanlagen der Station zerstört wurden. Es ist anzunehmen ass die

    Vanduul durch diese Handlung provoziert wurden und dass sie noch hinter dieser Person her sind. Er wurde

    ärtztlich versorgt. Einer der Flüchtlinge hatte sich für ihn Verantwortlich erklärt und ihm geholfen. Er hat

    ihm den Namen Derreck Jordan Kingsley gegeben bis wir seine wahre Identität heraus haben.

    Ein Zusatzbericht des selben Agents 2 Tage danach.

    Bericht zum Sirius Zwischenfall Zusatz

    Datum 25.4.2815 SET 23:18

    Agent: Andrew Lynch

    Es ist erstaunlich Mr. Brown und unser Vanduul Sklave sind abgehauen. Mr. Kingsley hat im Alleingang alle 4

    Wachen vor seiner Tür erledigt. Zusammen mit Mr. Brown hat er die Waffenkammer geplündert und sie haben 2 der

    angedockten Constellations entwendet. Sie haben es sogar geschafft der gesamten Verteidungsphalanx der Station

    auszuweichen und diese auszuschalten und sind dann in die leere des Alls geflüchtet.

    Sowas sieht man nichtmal bei Squadron 42.

    Ich habe etwas in der Geschichtsdatenbank geforscht und tatsächlich eine familiäre Übereinstimmung gefunden.

    Aufgrund damaliger schlechter Registrierung ist der Name des Familienmitglieds weiterhin unbekannt jedoch

    konnte ich ihn mit dem Angriff der Vanduul auf Boro in Verbindung bringen. Offenbar ist er einer der

    Überlebenden dieses Angriffs. Es ist zu vermuten dass die Vanduul in entführt und irgendwie in Stase versetzt

    haben eine andere Erklärung scheint mir ferner.

    Ich schließe mit diesem Bericht und werde der Führung eine Fahndung nach den beiden wegen Diebstahls

    empfehlen. Ebenso empfehle ich mind. eine Staffel aus Kampfpiloten abzustellen für einen Erfolgreichen Einsatz.

    Lynch Ende

    Es ist zu vermuten dass sich die Mr. Kingsley sowie Mr. Browny zurzeit irgendwo in Cathcart aufhalten.

    Ungenannte Quellen behaupten dass sie nach dem erfolglosen Aufbau eines Schmugglerrings zur EXCO gewechselt

    sind, diese verneinen jedoch gesuchte Verbrecher in welcher Form auch immer zu beschäftigen und verweigern

    hierzu jegliche Aussage.

    Einige Agents der Advocacy berichten angeblich den Flüchtigen bei verschiedenen Akten der Piraterie beobachtet

    zu haben. Da die beiden gestohlenen Constellations jedoch mit neuester Abschirmungs-Technologie ausgestattet

    waren Handelt es sich hier nur um bloße Vermutungen. Von einigen Zvilisten wird auch behauptet, dass sie diese

    beiden Schiffe beobachtet haben wie sie kleine Vanduul Rudel angegriffen und zerstört haben. Auch hier ist zu

    beachten dass sich dies nicht bestätigen lässt. Da diese Tarntechnologie jedoch einzigartig ist ist es dennoch

    den Verdacht wert.

    Aussehen

    Laut Beschreibung des Agents Andrew Lynch werden folgende Parameter zur Person angegeben:

    Größe: 1,86m

    Figur: Schlank, Trainiert.

    Augefarbe: Eisblau

    Haarfarbe: Schwarz

    Merkmale, Besonderheiten:

    Schwarzes Tribal Tatoo im Gesicht.

    Narben von Vanduul Klingen am ganzen Körper

    Psychologisches und Physiologisches Gutachten

    Von Prof. Martin Ludwig van Houten

    (verbrachte Monate in Cathcart um von bekannten und wichtigen größen wie Gowan Terrox, Angelo Scarfoot oder Rayman Black Gutachten anzufertigen.)

    Mr. Kingsley ist nicht dass was ich als typischen Durchschnittspiraten sehe. Er hat nicht das narzistische oder ethiklose was man bisher erleben konnte.

    Im Gegenteil, er ist äußerst intelligent und sprachgewandt. Ein Interesse an Drogen und Glücksspiel sind überhaupt nicht vorhanden. Als ich mit ihm sprach schien er dem ganzen eher abgeneigt zu sein. Der Grund zu Piraterie ist seine Abneigung gegen die Regierung was wohl auf den Boro Zwischenfall zurückzuführen ist. Zudem scheinen seine Talente im technischen Bereich hier eher Anwendung zu finden.

    Es gibt wenige Personen denen er vertraut. Der einzige den ich kennenlernen durfte war Mr. Brown oder "Browny" (Daten zu dieser Person finden sie im Entsprechenden Bericht unter Aktennummer A31DeltaU4).

    Es ist zu erwähnen dass Mr. Kingsley eine schwere Abneigung oder einen Hass gegen die Vanduul hegt. dies lässt auf seine frühere Gefangenschaft schließen. Aus anderen Fällen ist bekannt dass Sklaven der Vanduul nicht arbeiten sondern sie werden gezwungen gegeneinander zu kämpfen. Was Mr Kingsley erlebt hat muss grausam gewesen sein, da er mir seine Waffe vorgehalten hat als ich danach genauer gefragt habe, habe ich dieses Thema von da an umschifft.

    Auch wenn die Zeit als Vanduul-Sklave schrecklich gewesen sein muss, so hat sie ihn dennoch zu einem sehr gefährlichen Gegner gemacht. Er hatte ein Vanduul-Schwert dabei, dass er vermutlich mitgenommen hat. Somit ist zu erwarten dass er den Nahkampf nicht scheut. Über seinen Kampfstil kann ich nichts sagen da in den 2 Jahren die ich nun hier bin ihn nicht ein einziges mal in einem Kampf gesehen was hier in Cathcart normalerweise üblich ist. Ich kann nur aus seiner Bewaffnung schließen dass er sonst eher auf Fernkampf baut. Er besitzt eine Armbrust von Iolo Industries mit Disruptorbolzen sowie eine Kaliber .85 Quantumrail Scharfschützengewehr.

    Offenes Gelände auf jeden Fall vermeiden!

    Ich konnte auf die beiden gestohlenen Constellations kaum ein Blick werfen. Sie befinden sich in irgendeinem Hangar eines alten Trägers. Wo genau werde ich wohl nie sagen können.

    Jedoch konnte ich einen Blick erhaschen wie die beiden Schiffe mit mindestens 300m/s zwischen den Trümmern rumgeflogen sind durch Lücken die kaum größer waren als die Schiffe selbst.

    Mein Abschluss lautet folgendermaßen:

    Eine Festnahme ist fast auszuschließen. Er hat mich von Anfang an als Späher erkannt. Wieso er mir dennoch soviele Informationen gab weiss ich nicht. Vermutlich hielt er mich nicht für eine Bedrohung. Somit ist ein Undercovereinsatz nicht zu empfehlen.

    Ebenso ein offensiver Angriff sollte ausgeschlossen werden, da dies eher Ressourceverschwendung wäre. Meine Empfehlung lautet ihn in Frieden zu lassen. Jegliche Konfrontation sollte unterbunden werden. Wie aus meinem Bericht hervorgeht sollte er keine direkte Gefahr für die UEE darstellen und daher sollte abgwartet werden bis sich dass Problem von alleine löst.

    van Houten Ende

    Vorläufiger Abschluss des Berichts zu Derrek Jordan Kingsley.

    Weitere Details sollten dem Aktenzeichen ab sofort hinzugefügt werden.

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    Talby Bowman
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    Das Schiff verließ den Orbit - bald konnte es auf Reisegeschwindigkeit wechseln. Das Weltall. Er hatte Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zwischen den Sternen verbracht. Immer auf der Suche nach einem guten Geschäft, nach mehr Profit. Zwei Jahre hatte er damals für die Tyrol-Spacecorp gearbeitet, ein lukrativer Job. Er konnte sich einige Annehmlichkeiten genehmigen und verbrachte sogar einmal eine ganze Woche im Luxus-Leben von Ferron. Doch das Geld war rar geworden. Vor allem jetzt. Nach dem Krieg.

    Er schaute zu I-Flow, seinem ehemaligen Kameraden, der sich auf den Pilotensessel gelümmelt hatte. Ihm schossen Erinnerungen durch den Kopf. Nach dem großen Krieg, gab es viele Flüchtlinge, Leute auf der Suche nach guten Geschäften. Die Wirren des Krieges sorgten für Tumulte auf den Planeten. Mehr als sonst verlangte es die Menschen nach neuer Führung. Konkurrierende Geschäftsleute in aussichtsreicher Position waren schon viel zu tief in dunkle Machenschaften verwickelt, um eine gute Wahl zu sein. Die Verbrechersyndikate hatten längst ihre dreckigen Finger in die tiefen Wunden der Systeme gebohrt, um Profit aus dem Leid ihrer Bewohner zu ziehen. Hey - aber Moment, dummerweise hatte er vergessen Marv Bescheid zu geben, der war noch im Heck beschäftigt und machte sich an den Sicherheitsschlössern der Ladung zu schaffen.

    Der ganze Frachtraum war voll von dutzenden Kisten, die jetzt einen neuen Besitzer suchten. C 2.500 hätten sie für diese Tour bekommen sollen. Er fragte nie was in den Kisten war, die sie transportierten und das wollte er, wenn er ehrlich war, auch nicht so genau wissen. Das eine mal als er doch hinein geschaut hatte, hatte ihm gereicht, deswegen hatte er angefangen diese.. Talby unterbrach sich und schob den unangenehmen Gedanken beiseite. „Nicht jetzt“, dachte er und programmierte einen Kurs ins nächste System, dort konnte man dubiose Ware meistens gut loswerden. Talby aktivierte den Reiseantrieb, lehnte sich zurück und schloß die Augen.

  12. Kapitel 3 von 3

    Ich war gerade mit dem letzten Sandwich beschäftigt, als der Alarm losheulte. Vor Schreck verschüttete ich meinen Rest Kaffee. Ich fluchte lästerlich, während ich mich zu den Ortungsschirmen beugte. Plötzlich tauchte in gerademal 300 m Entfernung hinter meinem Schlepper ein Raumschiff auf meinen Ortungsgeräten auf. Das Schiff musste sich in einem Tarnfeld angeschlichen haben. Bei meinen alten Ortungsgeräten musste es nicht einmal ein gutes Tarnfeld sein, um sich vor mir verbergen zu können. Auf dem Schirm blitzte etwas auf, dann gab es einen Knall und mein Frachter schüttelte sich. Etwas Rauch quoll aus meinem Ortungsmodul in die Kabine. Mein Ortungsschirm zeigte erst einmal gar nichts mehr an. Dafür zeigte einer meiner Sekundärschirme ein Schadensprotokoll. Scheinbar hatte das fremde Schiff das Ortungsmodul oben auf der Steuereinheit meines Schleppers zerstört und dabei nicht nur die Ortungsantennen sondern auch die Antennen für den Langstreckenfunk abgeschossen. Anhand der Energiewerte vermutete ich, dass mein Schlepper einen Lasertreffer abbekommen hatte.

    Inzwischen hatte mein Schiffscomputer auf die Ortungseinheit im Heck umgeschaltet. Die war zwar längst nicht so leistungsfähig, aber immerhin besser als gar nichts. Dort wurde mir wieder ein Schiff in nicht einmal 300 m Entfernung hinter meinem Schlepper angezeigt. Leider gab es noch keine Informationen zum Schiffstyp. Ich war ziemlich ratlos, was ich davon halten sollte und vor allem, was ich jetzt unternehmen sollte. Die Entscheidung wurde mir aber erst einmal abgenommen, weil sich meine Kommunikationseinheit mit einem schnarren meldete und ein eingehendes Funksignal meldete. Trotz zerstörter Hauptantenne konnte ich noch Funken, wenn auch nur noch mit begrenzter Reichweite.

    Ich nahm den Anruf an. Was sollte ich auch sonst machen. Auf meinem Kommunikationsschirm erschien mit einem hässlichen Grinsen das Gesicht von Smirk. „Hallo Bübchen, schön das man sich mal wieder trifft! Nun können wir unsere Unterhaltung ganz ungestört ohne lästige Zuschauer fortsetzen. Wo es hier draußen doch so einsam ist kommt dir eine nette Abwechslung doch sicher gelegen!“ Smirk fing an zu lachen. „Oh man, auf das Gesicht habe ich mich gefreut. Du bist ja richtig blass geworden. Dir dürfte wohl klar geworden sein, dass du mir komplett ausgeliefert bist.“ Mann, der Typ hörte sich scheinbar gerne quatschen. Am liebsten hätte ich ja einen Kommentar abgegeben, wollte den Typen aber nicht unnötig provozieren. Smirk hatte ja wohl ein Problem mit seiner Selbstkontrolle. Es erschien mir jedenfalls gerade nicht ratsam, ihn auch noch zu reizen. Also hielt ich meine Klappe. Wie hatte der Typ mich hier draußen bloß aufgestöbert? Er musste es irgendwie geschafft haben, einen Peilsender an meinem Frachtschlepper zu heften. Oder er war mir einfach von Jupiter Station aus gefolgt. In dem leeren Raum zwischen Jupiter Station und dem Asteroidenring war es sicher nicht schwer, meine Flugbahn zu verfolgen.

    Smirk quasselte munter weiter, während ich fieberhaft versuchte, einen Ausweg zu finden. „Weißt du Bubi, eigentlich wollte ich dich ja einfach aus dem Universum pusten. Mir vor meinen Kumpels dein Bier über den Kopp zu gießen, war eine Scheißidee. Anderseits hast du mir evtl. eine Menge Ärger erspart. Wenn ich dem Püppchen das Messer an den Hals geworfen hätte, würde ich jetzt wahrscheinlich einsitzen, zumal die Alte von dieser beschissenen Militäreinheit Squadron 42 war, wie wir ja erfahren haben. Kein Wunder, dass sie meine Kumpels so eingeseift hat. War ja auch gemein, keine Vorwarnung zu geben. Diese Militärfuzzis sind eben alle hinterhältig, super brutal und rücksichtlos gegenüber braven Bürgern. Die können sich eben alles raus nehmen. Und wenn unsereins nur Mal etwas über die Stränge schlägt, bekommt man sofort die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Das ist doch ungerecht.“

    Sein Grinsen war bei diesem Monolog verschwunden und seine Gesichtsfarbe etwas ins Rote abgerutscht. Scheinbar redete Smirk sich in Rage. Das schaffte er auch alleine, ohne dass ich einen zynischen Kommentar abgab. Inzwischen war mir eine Möglichkeit eingefallen, wie ich den Typen ein für alle Mal loswerden konnte. Dazu brauchte ich aber etwas Zeit und Glück. Und am besten wäre es, wenn ich dazu in den Hilfsleitstand im Triebwerksmodul kommen könnte. Falls mein Plan schief ging oder Smirk schneller reagierte als ich hoffte, würde er als erstes auf das Steuermodul des Schleppers schießen, jedenfalls solange er mich hier vermutete.

    „So Bubi, Spaß beiseite und genug geplaudert. Kommen wir zum Geschäft. Du hast 2 Möglichkeiten. Entweder wir bringen die Sache sofort zu Ende und ich zerlege deinen Schrotthaufen in Einzelteile. Oder du steigst in deinen Raumanzug und kommst zu mir rüber. Dann darfst du bei mir im Frachtmodul mitreisen. Du lässt bei deinem Raumanzug den Rücktornister mit dem Sauerstofftank und dem Flugmodul weg. Ich bin nur ca. 300 m von deinem Schrotthaufen entfernt. Der Sauerstoffvorrat reicht ohne den Tornistertank auch für ca. 2 Stunden. Das ist mehr als genug Zeit. Du darfst eine Fangleine mitnehmen, falls Du es nicht schaffst, dich genau in meine Richtung abzustoßen. Wenn Du rüber kommst, bringst du mir die Zugangscodes für deinen Schrotteimer mit. Wäre ja eine Schande, das Ding hier draußen zu lassen. Von dem Verkaufserlös kann ich dann wenigstens die Unkosten decken, die dein Transport erzeugt. Also was sagst du? Variante 1 mit dem schnellen und heldenhaften Tod nach dem Motto niemals aufgeben oder Variante 2, das eigene Leben retten und auf eine bessere Zukunft hoffen?“

    Ich überlegte kurz und fragte nach: „Wo würdest du mich hinbringen?“ Smirk grinste schon wieder gemein. „Wir fliegen in die Randgebiete. Du wolltest doch bestimmt hier mal wegkommen. Dort verkaufe ich dich als Sklave auf einer Randwelt oder auf einer Piratenstation. Wenn du dich ordentlich benimmst, kannst du dir das sogar aussuchen.“ So etwas hatte ich mir schon gedacht. Da wäre der schnelle Tod wahrscheinlich sogar noch vorzuziehen, als Jahrelang geknechtet und gequält zu werden, bis man sich schließlich zu Tode geschuftet hatte.

    „Ich wähle Variante 2. Ich brauche allerdings einige Minuten, um in den Raumanzug zu kommen, zumal ich vorher den Rückentornister abnehmen muss.“ Smirk überlegte kurz. „Ok, wir sind ja nicht in Eile. Du hast 15 Minuten. Das sollte ja wohl reichen. Bis gleich“.

    Ich schaltete den Komm ab und lief zur Schleuse im Steuermodul. Smirk wusste nicht, dass ich schon einen Raumanzug trug. Da ich bei bestimmten Dingen ein Sicherheitsfanatiker war, hatte ich einen Reserveanzug. Von dem löste ich den Rückentornister. Dann versiegelte ich den Anzug von außen und setzte ihn unter Druck, so dass er auf den ersten Blick aussah, als wenn jemand drin steckte. Dann schob ich den Anzug in die Schleuse und pumpte die Luft zu ca. 90 % ab. Für die Außentür setzte ich einen Timer für die verbliebenen 10 Minuten. Dann schnappte ich mir den 2. Rückentornister und sprintete die Verbindungsröhre zum Antriebsmodul runter. Im Antriebsmodul ging ich sofort in den Hilfsleitstand und schaltete die Überwachungs- und Steuerungseinheiten hoch. Auf dem Ortungsschirm leuchtete sofort das Schiff von Smirk auf. Inzwischen hatte der Ortungscomputer anhand der Daten ermittelt, dass Smirk eine Hornet flog. Laut Ortungsanzeige hatte Smirk seine Schutzschirme nur auf minimaler Leistung laufen. Ihm drohte ja auch keine unmittelbare Gefahr.

    Ich ging an die Steuerung der 3 hinteren Traktorstrahler und lud das Spezialprogramm, welches ich mir vor einigen Tagen gerade auf Jupiter Station besorgt hatte. Ein Signalton zeigte mir an, dass sich die Schleuse im Steuerungsmodul geöffnet hatte. Die entweichende Restluft sorgte dafür, dass der aufgepumpte Raumanzug aus der Schleuse flog. Das Ding taumelte allerdings ganz schön. Egal, Hauptsache der kleine Trick verschaffte mir etwas zusätzliche Zeit und lenkte vor allem Smirk ab. Ich richtete die 3 hinteren Traktorstrahler auf die Hornet aus. In diesem Moment schien Smirk etwas zu merken. Er funkte mich an, ging aber nach wie vor davon aus, dass ich in dem Anzug steckte. Jetzt hatte Smirk bemerkt, dass sich im Heckmodul etwas verändert hatte. Ich hörte einen wütenden Aufschrei über Funk, dann fegte ein Laserstrahl mich bzw. glücklicherweise nur den leeren Raumanzug aus dem All. Dann schoss Smirk eine Rakete auf das Steuermodul des Frachtschleppers. Scheinbar vermutete er, dass ich in dem Raumanzug steckte oder mich irgendwie noch im Steuermodul befand. Als ich Smirks Aufschrei hörte, schaltete ich die Traktorstrahler ein und startete das Spezialprogramm.

    Mit dem Programm und den zusätzlichen Steuerplatinen konnte ich die Traktorstrahler mit einer hohen Frequenz fluktuieren lassen. Die Strahler wechselten ständig von ca. 10 G Zugkraft zu 10 G Schubkraft. Mit jedem Traktorstrahler konnte man nicht nur Dinge an sich ran ziehen, sondern genauso gut auch wegdrücken. Auch wenn letzteres nur selten genutzt wurde, es sei denn, man bugsierte ständig Frachtcontainer. Ich hatte das Programm installiert, weil ich mit den Traktorstrahlern kleinere Asteroiden zerkleinern wollte. Das hatte ich schon ausprobiert, allerdings nur manuell und daher viel langsamer und nicht ansatzweise so effektiv wie mit dem Zusatzprogramm und der speziellen Steuerplatine. Hatte auch manuell schon recht ansprechend funktioniert, allerdings ganz schön lange gedauert. Dass ich den Testlauf mit den optimierten Traktorstrahlern statt an einem Asteroiden an einem Raumschiff ausprobieren würde, hatte ich allerdings nicht geplant. Schließlich wollte ich die Dinger anstatt eines Bergbaulasers einsetzen. Als Waffen waren Traktorstrahler eigentlich gar nicht zu gebrauchen, weil der Strahl sich über eine größere Entfernung nicht fokussieren ließ.

    Egal, die Wirkung war jedenfalls spektakulär! Der Raketenabschuss durch Smirk auf das Steuermodul des Frachtschleppers erfolgte noch direkt vor dem Einsatz der Traktorstrahler. Es war die letzte Handlung, die Smirk noch durchführen konnte. Der Schirm der Hornet war komplett zusammen gebrochen. Die Schiffshülle leuchtete auf und schien zu verschwimmen. Die Triebwerke glühten einmal kurz auf und erloschen sofort wieder. Ich hörte Smirk noch über Funk entsetzt aufheulen, dann zerplatzte die Hornet wie ein rohes Ei. Für einige Sekunden waren noch größere Bruchstücke zu sehen, dann gab es einen leuchtenden Feuerball und die Hornet war verschwunden. Die Traktorstrahler fingen den größten Teil der Schockwelle der Explosion auf. Der Rest brandete ohne Schaden an zu richten über meinen Frachte weg. Smirk war jedenfalls Geschichtete.

    Ich setzte mich erst einmal mit schlotternden Knien hin. Das war knapp. Gerade noch einmal davon gekommen. Trotzdem war mir nicht nach Jubel zumute. Ein oder 2 Sekunden später hätte Smirk bestimmt auch mein Antriebsmodul unter Beschuss genommen. Das Steuermodul sah jedenfalls ziemlich angegriffen aus. In der Hülle klaffte ein riesiges Loch. Die Schleuse war komplett verschwunden. 2 von 3 Traktorstrahlern waren ebenfalls ausgefallen, wahrscheinlich komplett zerstört. Von hier aus sah der Schaden so groß aus, dass es fraglich war, ob sich eine Reparatur an dem alten Schätzchen überhaupt noch lohnen würde. Dazu kam, dass bei dem Alter des Schleppers einige Bauteile schon lange nicht mehr gefertigt wurden und es kaum noch Schiffe dieses Typs gab. Die Dinger waren inzwischen technisch einfach zu überholt.

    Jetzt stellte sich nur die Frage, wie ich hier wegkam. Wäre ärgerlich, wenn ich mein Leben nur um 1-2 Tage verlängert hätte. Die Hauptenergieversorgung lag im Antriebsmodul. Aber die Lufterneuerung und die Sauerstofftanks waren im Steuermodul untergebracht und damit wahrscheinlich zerstört. Vom Hilfsleitstand überprüfte ich soweit möglich, was im Steuermodul noch intakt schien. Scheinbar waren auch die Projektoren für den Partikelschirm weg. Viel schlimmer war aber, dass die Steuerdüsen im Steuermodul ausgefallen waren. Ich konnte zwar vom Hilfsleitstand die Kiste noch fliegen, aber fast nur gerade aus. Die Manöverierfähigkeit reichte jedenfalls nicht aus, um aus dem Asteroidenfeld herauszufliegen. Um die Lage noch weiter zu verschlechtern brauchte es eigentlich nichts weiter. Zumal ich über eine größere Entfernung auch nicht funken konnte, weil Smirk die Antennen gleich als erstes zerschossen hatte. Also konnte ich noch nicht einmal Hilfe anfordern. Es sei denn, es waren andere Schiffe in der Nähe. Bei dem Raumvolumen eher unwahrscheinlich.

    Ich grübelte, wie ich meinen Hals retten konnte. Um überhaupt eine Chance zu haben, musste ich aus dem Asteroidenfeld raus. Nur mit dem Anzug und dem Flugmodul viel zu gefährlich und zu langwierig. Mit dem Ding konnte man nur langsam Geschwindigkeit aufbauen. Und gut steuern ließ sich das Ding auch nur bei relativ langsamer Fahrt. Ich nahm mir vor, nächstes Mal eine Rettungskapsel mit zu nehmen oder am besten gleich ein kleines Beiboot. Damit hätte ich sogar ausreichende Funkreichweite, um Hilfe anfordern zu können. Da kam mir eine Idee. Beiboot, das war es. Ich hatte ja eigentlich sogar 2 Beiboote, nämlich die Sonden. Eine Sonde war im Hangar des Steuermoduls und damit wahrscheinlich zerstört. Die 2. Sonde war noch auf ihrem Suchmuster im Umfeld um den Peilsender, also ganz in der Nähe. Ich überprüfte die Daten auf dem Ortungsschirm. Richtig, die 2. Sonde war nur ca. 270 km entfernt. Ich konnte entweder abwarten, bis die Sonde das Such- und Analyseprogramm abgearbeitet hatte und von allein zurück kam oder die Sonde per Funk zurück rufen. Dafür reichte meine verbliebene Funkreichweite alle Mal.

    Da es noch Stunden dauern würde, bis die Sonde selbständig zurück kam, rief ich sie per Funk zurück. Ich ließ die Sonde in den Hangar des Antriebsmoduls einfliegen. Dort öffnete ich das Staufach und nahm das Ortungsgerät für die Bodenschätze raus. Die Fachgröße von 70 cm Länge, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe war zwar mickerig, aber besser als gar nichts. Ich ließ die Klappe des Staufachs offen. Dann lud ich das Steuerprogramm für die Sonden in meinen Anzugcomputer und programmierte vorab einige Einstellungen. Der Partikelschirm musste von ca. 1,50 m Durchmesser auf 3 m Durchmesser vergrößert werden. Das ging wiederrum zu Lasten der Schirmdichte. Aber besser als gar nichts. Das Feld der Andruckkompensatoren musste ebenfalls vergrößert werden. Die Kompensatoren der Sonden schufen keine künstliche Schwerkraft, sondern neutralisierten ausschließlich die Beschleunigungskräfte. Normalerweise schafften die Sonden locker Beschleunigungen von 50 G. Mit diesen Parametern traute ich den Dingern noch max. 10 G zu. Ich wolle weder zermatscht werden noch von der Sonde rutschen und im Antriebsstrahl geröstet werden. Bei 10 G würde ich ca. 10 Tage zurück zu Jupiterstation schaffen und das nur, wenn ich nicht komplett wieder runter bremsen musste, mich also vorher noch ein modernes Schiff aufnahm. Solange würde ich nicht im Raumanzug überleben, auch nicht mit dem Reservetornister des 2. Raumanzugs. Meine einzige Chance war, mit dem Sender der Sonde außerhalb des Asteroidengürtels ein anderes Schiff zu erreichen, welches mit hoffentlich aufnehmen würde.

    Ich nutzte die letzte Gelegenheit, noch einmal etwas zu essen, zu trinken und das WC aufzusuchen. Wenn ich Pech hatte, würde ich die nächsten Tage ausschließlich im Raumanzug verbringen. Dann verbannte ich alle Grübeleien, Schloss meinen Raumanzug, schnappte mir den Reservetornister und kniete mich in das zweckentfremdete Staufach. Bequem war etwas anderes. Dann ich steuerte die Sonde vorsichtig aus dem Hangar, schaltete den Partikelschirm ein und nahm langsam Fahrt auf. Außerhalb des Frachtschleppers befand ich mich in Schwerelosigkeit. Das machte meine Sitzhaltung einigermaßen erträglich. Nach etwas über 3 Stunden hatte ich den Asteroidengürtel so ziemlich verlassen. Damit sang das Risiko, gegen irgendeinen Festkörper im Raum zu knallen. Die Ortungsgeräte und automatischen Ausweichprogramme der Sonden sollten das zwar verhindern, etwas flau im Magen war mir aber trotzdem. Ich flog in Richtung Jupiter Station und ließ parallel über die Sonde ein Notsignal absetzten.

    14 Stunden später empfing ich ein Funksignal. Man hatte mein Notsignal aufgefangen und würde mich in ca. 30 Minuten aufnehmen können. Ich sollte die Triebwerke der Sonde ausschalten, um das Aufnahmemanöver zu vereinfachen. Nachdem die Rettung nun in Sicht war, konnte ich es gar nicht mehr erwarten. Ich wurde an Bord eines Militärshuttels genommen. Das Shuttle gehörte zur Squadron 42, die in der Nähe des Mars ein Manöver mit anderen Einheiten durchgeführt hatten und sich auf dem Rückweg zu Jupiter Station befanden, um noch einmal Treibstoff aufzunehmen und dann das Solsystem zu verlassen.

    Nach 2 Stunden saß ich an Bord des Trägers einem Anwalt und einem Rekrutierungsoffizier gegenüber. Man bot mir an, mich für 5 Jahre bei der Squadron 42 einzuschreiben. Voraussetzung war, dass ich die Eignungstests bestand. Meine Bekanntschaft von Jupiter Station, Jenn, hatte über den Vorfall dort berichtet und mit meinem Einverständnis auch mein Profil abgegeben. Ich war trotzdem überrascht, dass mein Profil zumindest so interessant schien, dass man mir dieses Angebot machte. Wenn ich einwilligte, würden sich die Justiziare der Squadron 42 um alles weitere kümmern. Man würde meine persönliche Sachen, soweit noch vorhanden, von dem Frachtschlepper holen, den Verkauf des Schleppers managen und vor allem dafür sorgen, dass ich die Schürfrechte an dem Asteroiden zu einem vernünftigen Kurs verkaufen konnte. Es war eher unwahrscheinlich, dass die Konzerne bei der Squadron 42 irgendwelche Mätzchen machen würden. Schließlich stand hinter dieser schlagkräftigen Militäreinheit auch die Regierung der UEE. Ich überlegte nicht lange, sondern willigte ein. Immerhin hatte ich so eine Chance, meine Bekanntschaft mit Jenn zu erneuern.

    März 2942

    Havald Hawk

  13. GraF01's Blog

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    Auf der Seite von RobertsSpaceIndustries gibt es Neuigkeiten.

    Und zwar wurden die Frequently Asked Questions, kurz; FAQ einem Update unterzogen.

    Derzeit habt ihr aber noch die Möglichkeit, an den häufig gestellten Fragen mitzuwirken indem ihr euch überlegt, welche Frage unbedingt eine Antwort braucht.

    Hier kommt ihr direkt zur News auf RSI

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    blog-0485783001352991957.jpgAuszüge aus einem Chat mit Chris Roberts

    (teilweise fehlende Fragen, Text teilweise gekürzt, stichwortartig zusammengefasst)

    Christopher Roberts:

    - Man kann nicht ins Schiff eines Freundes „springen“, wenn man sich schon im All befindet. Vom selben Planeten aus kann man gemeinsam starten.

    -Freunde können ggf. nicht als Person, aber als Künstliche Intelligenz von überall her „zusteigen“ und Steuerungsfunktionen (Geschütztürme, Energieverteilung? Usw.) übernehmen

    Nihm: Was den Kampf betrifft: Nur Standardwaffen wie Laser, Raketen usw. oder auch Dronen, Sonden oder Peilsender?

    Christopher Roberts: Breites Spektrum an Waffen/Gegenmaßnahmen, Dronen usw. wird es auf lange Sicht geben, vielleicht nicht gleich zu Beginn.

    Christopher Roberts: Plan im Moment: Verfolgerperspektive (3rd person) auf Planeten, Egoperspektive (1st person) im All. Eventuell limitierte Egoperspektve auf Planeten. Planeten komplett in detaillierter Egoperspektive zu programmieren/modellieren wäre zu viel Aufwand/zu viel Inhalt (content)

    Wenn Egoperspektive, dann ohne Kampf und nur in bestimmten Bereichen/Regionen

    Kikinaak: Wir der Weltraum in Sektoren/Systeme unterteilt wie in Freelancer oder X oder ist es ein kontinuierliches Universum wie bei Evochron oder Armada?

    Christopher Roberts: Wie Freelancer. Ein kontinuierliches Universum funktioniert für SC nicht, besonders da wir System mit Spungpunkten unterteilen .

    Lonestar: Ist die cry engine sdk ein guter Anfangspunkt um die Entwicklertools auszuprobieren?

    Christopher Roberts: Ja, wir werden viele unserer Standard Tools innerhalb Sandbox (dem CrsyEngine Editor) erstellen.

    (Vermutlich Frage bzgl. der Infobroschüren zu den Schiffen)

    Christopher Roberts:Es ist etwas mehr als nur artwork, es sind komplette 3D-Modelle, Außen- und Innenansicht. Ryan Church hat aber noch etwas Arbeit vor sich.

    Dunnlang: Es klingt so, als ob ein Freund, der sich bereits im System befindet, sofort der eigenen Instanz beitreten kann. Muss dieser immer noch zu dieser Instanz fliegen oder wird sein Schiff hinein teleportiert?

    Christopher Roberts: Es wird nicht augenblicklich passieren. Es wird davon abhängen, wie weit er von Dir im System entfernt ist.

    Crichton: Ist der Frachtraum der MISC Freelancer vom Rest des Schiffes aus zugänglich?

    Christopher Roberts: Ja, mein Plan sieht vor, dass man in den größeren Schiffen in seinen Frachtraum laufen kann, um zu sehen/anzuschauen, was man transportiert.

    (Vermutlich Frage bzgl. Innendekoration/individuelle Cockpits/Farbschemata im Cockpit)

    Christopher Roberts: Ich denke das wird machbar sein. Das Problem sind mehr eigenständige, unterschiedliche Designs außerhalb am Schiff, da diese für jeden geladen werden müssen. Wenn Du also 100 Leute mit jeweils unterschiedlichen individuellen [selbst entworfenen undnicht vom Server bereitgestellten ???] Schiffdesigns hast wird der Texturenspeicher schnell zu klein werden (plus den Aufwand, die Texturdaten übers Internet zu verschicken). Aber Dein eigenes Cockpit muss nur im eigenen Client geladen werden.

    Ishist: Wird es mehrere Charaktere oder einen Charakter pro Account auf dem offiziellen (dauerhafte laufenden) Server geben?

    Christopher Roberts: Noch nicht sicher – ich bin nicht dagegen – wird von einigem Galaxy Server Backend Kram abhängen.

    Fragen zum taktischen Kommando

    Christopher Roberts: Im Moment ist es eher ein Konzept, dass richtig ausgearbeitet werden muss. Es wird von mir vielleicht die gleiche Menge an Infos (viel!) dazu geben wie zum Multiplayer Instanzen.

    (Vermutlich Frage bzgl dem Ende der Kampagne)

    Christopher Roberts: ich denke wir werden was von Austin, Texas aus machen. Vielleicht von unserem neuen Bürokomplex (den wir im Dezember beziehen werden) Wir hätten eine bessere Zeit auswählen sollen, zu der das endet, da die letzten 24 Stunden von 13 Uhr am Sonntag (in Austin) bis 13 Uhr am Montag sein werden!

    AmbiguityX: Treibstoff tanken taucht in den Beschreibungen der Triebwerke auf und jetzt dieses Tankschiff. Bedeutet dies, dass Chiffe Treibstoff brauchen, um durch die Gegend zu fliegen

    Muss ich dem AAA (entspricht ADAC) im Weltraum beitreten oder sogar selbst gründen?

    Christopher Roberts: Ja – ich möchte Treibstoff zu einem Faktor machen (der eine Rolle spielt). Wasserstoff für die Schubdüsen sowieso.

    WaspX: Warum Wasserstoff?

    Christopher Roberts: Du musst etwas nach draußen blasen, dass dich antreibt – es muss nicht Wasserstoff sein – es ist nur in bestimmten Region leicht zu einzusammlen.

    Juggernaut: Wird es für jemanden mit einem Fracht-orientierten Schiff möglich sein, jemanden mit einem Schiff wie der Hornet zu betanken?

    Christopher Roberts: Ja, das sollte möglich sein.

    Crichton: Ich glaube es wurde erwähnt, dass wir die Energie herunterfahren können und uns (dann) verstecken (können). Aber wird dies Konsequenzen für unsere Piloten/Avatare haben? Die Heizung auszuschalten bedeutet abzukühlen/zu unterkühlen. Die Luftfilter/Luftaufbereitung abzuschalten bedeutet den Anstieg von CO2.

    Christopher Roberts: Gute Idee – ich bin mir aber nicht sicher, ob wir die Simulation so weit betreiben. Wobei wir die Simulation von Fliehkräften bei extremen Manövern simulieren

    Kikinaak: Da Frachter und Tanker andere Schiffe betanken können, gibt es auch ein entsprechendes Verfahren, und diesen Treibstoff zugewinnen?

    Christopher Roberts:Ja, Du wirst in der Lage sein in bestimmten Regionen aufzutanken oder Treibstoff zu gewinnen (Abbauen). Din äußeren Rand eines Gasgiganten (Planet) abschöpfen usw.

    Taran Tatsuuchi: Was wird wirklich Treibstoff verbrauchen? Springen im Weltraum, Schubdüsen, Benutzung der Schubdüsen im Kampf usw.?

    Christopher Roberts: Noch nicht sicher bezüglich der Sprünge, aber normale Schubdüsen auf jeden Fall

    Christopher Roberts: Der Raumkampf wird wie bei Wing Commander, Privateer oder Freelancer sein – besonders der „Luftkampf“ im All im Stil von Luftkämpfen wie im zweiten Weltkrieg mit eher „gemächlicher“ Geschwindigkeit und Performanceeinbußen bei bestimmten Manövern, um das Ganze vernünftig spielbar zu machen. [-->freie Übersetzung mit Erklärung] Das ist was viele Sci-Fi Filme machen, Star Wars als bestes Beispiel. Aber dasselbe gilt für viele Sci-Fi erien wie Battle Star Galactica oder Babylon 5

    AmbiguityX: Wie siehts mit Geräuschen/Sound im All aus?

    Christopher Roberts: Ich mag die Idee, realistisch zu arbeiten aber letztlich fällt es in dieselbe Kategorie wie der Luftkampf im All – es geht nicht so sehr darum, was realistisch ist es geht darum, was Deine Phantasie sich vorstellt, inspiriert durch Film und TV. Es würde aber sicherlich billiger sein! [ohne Sound im Spiel]

    Specter: Wird es in der Squadron42-Kampagne andere fliegbare Schiffe geben außer der Hornet

    Christopher Roberts: Definitiv – sicherlich um die 4-5 Schiffe. Denk an WC1 oder 2

    Christopher Roberts:

    Wenn Du ein PvPler bist, wird sich der Weltraum voll von anderen Menschen anfühlen und Du wirst genug von fordernde PvP- (Spieler gegen Spieler) und PvE- (Spieler gegen Umgebung/NSCs) Kämpfe haben.

    Wer mehr PvE möchte, wird ein Universum voller NSCs bekommen, voll echter Leuten zum sich unterhalten (auf Planeten) und den gelegentlichen angsteinflösenden PvPler

    BusinessMonkey: Was ist Deine Meinug zu Elite, das nun auch über Kickstarter per crowdfunding finanziert werden soll?

    Christopher Roberts: Ich spielte Elite 1984 auf meinem BBC Micro (Computer) ich war ein großer Fan -- und ich kenne David Braben. Ich habe es mit 300 (englischen) Pfund unterstützt.

    Ansonsten:

    - Concept art zur Constellation am Mittwoch oder Donnerstag

    Christopher Roberts: Es wird mehrere Level von Servern geben: Weltraum, Planet und (gesamte) Galaxie

    (übersetzt von Beninblack)

    Quelle: Chatlog: Chat mit Chris Roberts (13.11.2012)

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    Zeit für eine Runde "Star Citizen Bullshit Bingo!"

    Funktioniert wie echtes Bingo, nur stehen anstelle von Zahlen Schlagwörter auf der Bingokarte. Das sieht dann so aus:

    Bullshit-Bingo.jpg

    Diskutiert man über Star Citizen und fällt eines der Schlagworte, dann streicht der Bingospieler das entsprechende Feld auf der Karte durch. Sobald sich eine senkrechte, waagerechte oder diagonale Reihe aus 4 gestrichenen Feldern ergibt, dann steht der jeweilige Mitspieler auf und ruft laut Bullshit und hat gewonnen.

  14. Bei einem Konzerntreffen der ArcCorp Manager kam es gestern offenbar zu einer handfesten Diskussion, über die künftige Ausrichtung des Konzern. Dabei sollen nicht nur Fäuste sondern auch Stühle und diverses Geschirr geflogen sein. Drei Manager befinden sich zur Zeit noch im Krankenhaus, doch William Paston 3. Vorsitzender der ArcCorp Corel, konnte sich mit seinem Vorschlag zur Änderung der Sitzordnung durchsetzen.

    "Es war eine harte Diskussion, aber letztlich haben wir den Konzern damit Fit für die Zukunft gemacht".

    Was die geänderte Sitzordnung für die Beschäftigten bedeutet, wollte uns Paston noch nicht mitteilen. Laut Personalchef Hubert Torris sollen jedoch neue Stellen im Sicherheitsbereich geschaffen werden.

  15. DSC

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    Von -SEV-,

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    --- In Arbeit ---

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    • Deutsche SpaceCargo

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    • Handel, Mining, Erkundung, Sicherheit, Forschung/Entwicklung

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    • Schmuggel, Kopfgeldjagd

    Ausrichtung:

    NAPs:

    • Freie Koalition

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    Die Kolumne über euer Lieblingsthema Raumvehikel. In dieser Ausgabe von Craigs Crafts sagt euch Craig Burton seine Meinung über die Caterpillar von Drake Interplanetary.

    Was ist eure Meinung zur Drake Caterpillar? Hinterlasst doch einfach einen Kommentar.

    euer Craig Burton

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    Nur wenige Wochen nach dem Start des Security Rankings von Electronic Access steht PENTAs Star Marine Team unangefochten auf dem 1. Platz. Allein unter den Top10 befinden sich derzeit fünf Marines von PENTA.
    Mit Alfred Oxtuff hat PENTA die Stelle des Head of Departement der Abteilung Star Marine fest besetzt. Oxtuff ist zwar jung und noch nicht lange bei PENTA, doch bringt er einen breiten Erfahrungsschatz mit, ist selbst ein ausgezeichneter Kämpfer und hat schon jetzt bewiesen, dass er ein überragendes Team um sich scharen und motivieren kann.

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