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Louise’s Mining Guide 3.2.2

 

Ein herzliches Hallo an alle Piloten im Verse. Inspiriert von meiner letzten grossen Blamage, dachte ich mir heute, fasse ich mal meine Wissen zum Thema „Mining“ oder auch Bergbau in Star Citizen zusammen.

 

Angefangen hat alles damit, dass mir@Luna687nahebrachte, dass man durchaus mit Mining aUAC verdienen kann. Meine Erfahrung zum Thema Mining hat sich zu dem Zeitpunkt auf einen minder erfolgreichen Versuch begrenzt, der mir sage und schreibe 240 aUAC einbrachte. Aber Hay, man kann ja falsch liegen. Also ab mit ihr nach Yela, wo es Laranit in grösseren Konzentrationen gibt.

@Luna687 legt los, findet einen passenden Brocken nach gefühlt „sofort“ …  „ja dann einfach hier mit dem Laser zerlegen“ … „Klack“ … und die Bruchstücke nochmal mit dem Laser zerlegen … „Klack, Klack, Klack“ … und nun einfach alles einsammeln und verkaufen.

Zu dem Zeitpunkt hatte sie ihr Schiff schon voll und ich suchte immer noch nach einem Brocken. Höflich bot sie mir an, die Reste Ihres Felsen zu verwerten. Aber sowas geht doch gar nicht. Schliesslich musste ich mein Können unter Beweis stellen. Endlich einen passenden Kandidaten mit 1,53 % Laranit Anteil. Kein Vermögen, aber länger wollte ich die Dame jetzt nicht mehr warten lassen. Also Laser ausgerichtet … brutzel … brutzel … Anmerkung von Luna: „Wenn du näher ran gehst ist der Laser stärker“ (bis dahin hatte der Felsen meine Versuche ihn zu spalten komplett ignoriert) … Ahh, ja klar (fliegt näher ran)… brutzel … brutzel … KABOOOM

Als ich endlich wieder Orientierung hatte, befand ich mich fast wieder im Orbit von Yela. Mein Schiffshülle hatte nach dem Zwischenfall die Konsistenz von einem benutzten Taschentuch und nur der aller kleinste Hauch, hätte es endgültig zum Explodieren gebracht. Netterweise hat mir Luna noch erklärt, dass das Vorkommen nun Pulverisiert sei und ich mir ein neues Vorkommen suchen müsste. An der Stelle bot sie ausserdem noch einmal die Überreste Ihres Brockens an, was ich diesmal annahm. Brachte aber eh nichts, denn abgesehen von meiner sandgestrahlten Aussenhülle, hatte es mir alle äusseren Aufhängungen abgerissen. So klein wie ein Sandkorn mit Hut, machte ich mich auf den Weg nach Cry Astro.

Und die Quintessenz der Geschichte ist: Obacht, Bergbau ist gefährlich!

 

Für die mehr Visuell lernenden unter euch, empfehle ich an dieser Stelle einen Video Guide von Klausberger: Klaus Berger Video Guide Mining und natürlich auch all die guten Tipps und Tricks aus dem  HQ Schulzimmer. Jetzt aber zum Bergbau in Star Citizen:

 

 

Bergbau und benötigte Voraussetzungen:

Im Gegensatz zu früheren Ankündigungen von CIG - Bergbau kann von jedem betrieben werden und extra Schiffe braucht man nicht zwingend - ist in der jetzigen Realität (PU 3.2.0) nicht viel angekommen. Die Idee, auf einem Mond zu landen, die Schaufel zu schultern und sein Heil in Schätzen verborgen unter der Oberfläche zu finden, wurde soweit nicht umgesetzt.

Die einzige Möglichkeit dem Bergbau nach zu gehen, bietet sich nur einem Besitzer einer MISC (Musashi Industrial & Starflight Concern) Prospector. Das Schiff ist als Bergbau Einsteigerschiff konzipiert und kostet im Moment im „Stand Alone Ship Sale“ um die 155 USD. Ein geschickter Schachzug, eine Spielmechanik zwingend mit dem Besitz der jeweiligen Spezialschiffe zu verbinden. Ich vage die Vorhersage, das wird nicht das letzte Mal sein.

 

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Neben der Prospector gibt es noch die Orion als Bergbauschiff: ~ 350 bis 400 USD, Länge 170 Meter. Übrigens so als Vergleich, die Prospector ist 24 Meter lang, eine Reclaimer liegt bei etwa 155 Metern und eine Idris P so bei 240 Metern. Diese ist aber noch nicht im Verse verfügbar und wird sicher noch eine Weile brauchen, bis sie in das Spiel integriert wird. Ich gehe davon aus, dass vorher noch andere Mining Schiffe angeboten werden, die aber noch nicht bekannt gegeben sind. Besonders im Segment zwischen 40 bis 100 Meter Länge könnte noch etwas kommen. Neben den UA Schiffen ist die Vanduul Harvester noch bekannt, aber ob die überhaupt von Spielern benutzt werden kann, weiss ich nicht.

Hier noch einmal die Liste der Mining-Schiffe. Ich versuche sie einigermassen auf Stand zu halten:

  1. Prospector (MISC)      ~24 M          ~Erz Lager: 32 SCU (bestätigt)        – Verfügbar seit PU 3.2
  2. Orion (RSI)                 ~170 M        ~Erz Lager: 14‘040 SCU (TBC)        – In Entwicklung
  3. Harvester (Vanduul)  Unbekannt,  Unbekannt,                                        Unbekannt

Zusammengefasst, braucht der Bergarbeiter in Star Citizen eine Prospector. Andere Möglichkeiten des Bergbaus gibt es derzeit nicht.

  • Tipp: Wer nicht gleich 155 USD auf den Tresen legen möchte, ohne zu wissen ob einem Bergbau Spass macht, dem rate ich sich erst einmal ein Schiff zu leihen und es aus zu probieren. Entweder wird man „Subscriber“, dann kann man eine Prospector eventuell über die monatlichen Schiffe bereit gestellt bekommen. Oder man fragt ganz banal einen Freund, ob er einem ein Schiff für eine Weile überlässt. Ich habe hier im HQ Team Speak schon viele hilfsbereite und nette Spieler getroffen, die mir ohne mit der Wimper zu zucken meinen Traum Pot in Port Olisar auf ein Landing Pad geparkt und die „Schlüssel“ in die Hand gedrückt haben. Noch witziger ist, wenn man gleich zu zweit los zieht.

 

 

Abbaugebiete

Im jetzigen PU Stand, kann auf allen drei Monden Celin, Yela und Daymar Erz abgebaut werden. Auf dem Mondähnlichen Asteroiden Delamar kann nach meinen Tests leider kein Bergbau betrieben werden.

Ressourcen: Anbei ein Link zu einer Excel Liste mit den Preisen die man erwarten kann. Danke an @Luna687. Ausserdem hier ein weiterer Link zu einer Web Site, die ähnliche Berechnungen bereit stellt. Danke an @Aynareth

Folgende Erfahrungen habe ich gemacht:

  • Celin: Aluminium (häufig), Beryl (häufig), Corundum (selten),  Gold (selten),  Titanium (häufig),
  • Yela: Agricium (heller Schnee - häufig), Beryl (heller Schnee - häufig), Corundum (grau bis dunkelgrau - häufig), Dimond (heller Schnee - häufig), Laranite (grau bis dunkelgrau - häufig), Tungsten (grau bis dunkelgrau - häufig)
    Je nach Untergrund (heller Schnee oder Grau bis Dunkelgrau) sind die jeweiligen Vorkommen entweder häufig oder selten. Beispiel: Agricium ist sehr selten auf grau bis dunkelgrauen Gebieten zu finden, jedoch sehr häufig auf hellem weissen Schnee.
  • Daymar: Agricium (selten), Beryl (selten), Corundum (selten), Gold (häufig), Dimond (häufig), Quartz (häufig), Tungsten (selten)

Asteroiden, wie sie im Gürtel rund um Yela vorkommen, lassen sich im Moment noch nicht abbauen. Diese Funktion wird aber sicher bald eingebaut. Das Gleiche gilt für die Asteroidengruppen rund um Delamar.

 

 

Erze Finden – Scanning

Hat man sich für ein Abbaugebiet entschieden, den Mond direkt mit dem Quantum Drive anfliegen. Entweder einfach auf gut Glück zur Oberfläche manuell fliegen, oder alternative einen Aussenposten anwählen und sich dort einen Platz suchen.

  • Anmerkung: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Färbungen im Untergrund (zum Beispiel dunkle Bereiche auf Yela) Einfluss auf Vorkommen haben. Zumindest auf Yela habe ich es jetz soweit getestet und bestätigt.

Ist eine Stelle gefunden, sollte das Schiff in die Nähe der Oberflache gebracht werden. Ein Abstand von 50 bis 150 Meter zur Oberfläche reicht aus.

Um nun Vorkommen zu entdecken, muss die Umgebung gescanned werden. Dazu wechselt man in das Scanning Menü mit „Tab“ (Standardbelegung). Die Scan Funktionen sind zum Glück recht rudimentär und einfach zu bedienen. Einfach mit der linken Maustaste den Scan-Ping aufladen. Wenn die Anzeige (kleiner Kreis in der Mitte) 100% zeigt, wieder Los lassen und der Ping erfolgt. Der Spieler sieht eine Art Energie-Welle über die Oberfläche sausen. An den Stellen, an denen Erzvorkommen gefunden wurde, werden diese kurz mit weissen quadratischen Einrahmungen markiert. Fliegt man nun näher heran, werden die spezifischen Vorkommen durch Blaue Kreise mit einem Bergsymbol gekennzeichnet. An dieser Stelle befindet sich ein Vorkommen in Form eines grösseren Felsens oder Stein. Richtet man jetzt das Scan Ziel in der Mitte der Scan-Anzeige auf diesen, Scannt das Schiff das Vorkommen (automatisch) und gibt folgende Informationen die für den weiteren Abbau nicht unerheblich sind:

  1. Masse des Vorkommens: Ganz banal, wie gross das Vorkommen ist. Je grösser, desto mehr kann abgebaut werden, aber auch desto mehr Energie wird für den Fracking-Laser gebraucht. Wird oben mittig in KG angezeigt.
  2. Gesteinstypen: Granite (dt. Granit), Shale (dt. Schiefer), Quartzite (Quarzgestein, Quarzit), Igneous (dt. Vulkanisch) and Obsidian (dt. Glasachat). Die Gesteinstypen bestimmen, wie schwierig das Fracking ist. Granit ist zum Beispiel ein echt „harter Brocken“ und benötigt viel Fingerspitzengefühl, um ihn zu brechen, ohne dass einem das Vorkommen um die Ohren fliegt. Ausserdem kommen bestimmte Erze (z.B. Laranite in Granit) nur in bestimmten Gesteinstypen vor. Es gibt aber auch Erze die in mehreren verschiedenen Gesteinstypen zu finden sind.
  3. Erze: Zum Beispiel Quarz (gut für erste Versuche), Gold, Dimanten, Laranite,… Die Rechnung ist ziemlich einfach: Je teurer das Erz ist, desto schwieriger ist es, es abzubauen. Auf der anderen Seite, bekommt man für eine Ladung Laranite Erze bei 1,8% Vorkommen Dichte so um die 2000 aUAC pro Ladung (Prospector). Ein Vorkommen kann ein, oder aber auch mehrerer verschiedene Erze enthalten.
  4. Die Dichte des Vorkommen: Die Angabe findet man in Prozent hinter dem Erztyp. Umso höher die Dichte, umso besser die Preise im Verkauf, oder umso wertvoller ist das Vorkommen. 0.8%iger Anteil Quarz gibt zum Beispiel weniger als 1,84%iger bei gleicher Ladungsmenge.

 

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Mit diesem Wissen in der Tasche sucht man sich nun einen Brocken aus, den man abbauen möchte. Sobald dieser gefunden ist geht es an das eigentliche Mining oder den Abbau.

  • Tipp: No Brainer sind Flöze mit Agricium oder Laranite, die eine höheres Vorkommen als 1,75 % haben. Für die bekommt man bereits etwa 1'700 aUAC. Mit richtig Dusel, können auch Flötze mit hohen Werten gefunden werden. Neulich hatte ein Mitspieler das Glück, einen Brocken mit 14% Agricium zu finden. Das Ding ist mehr als 10'000 aUAC wert. Brocken mit hohen Mischwerten (z.B. 5% Gold und 6% Diamant) sind übrigens auch ain guter Deal.

 

 

Erweitertes Scan-Wissen und Mechaniken:

Erfolgreiche Scan Ziele werden durch weiß umrandete Quader dargestellt. Auf Mond- und Planetenoberflächen sieht das ein bisschen wie schematische Gebäude aus. Umso grösser der Quader ist, desto dichter das Vorkommen. Also umso mehr Felsen mit Vorkommen auf diesem Gebiet zu finden sind. Leider konnte ich noch keinen Zusammenhang zwischen Dichte der Erze (% an Erz im Vorkommen) und dem Scan-Ausschlag herstellen. Nähert man sich dem Vorkommen, und scannt erneut, kann es vorkommen, dass sich die Quader weiter in kleinere unterteilen. Jeder Quader repräsentiert ein Vorkommen.

Vorkommen in einem Scan-Quader (unerheblich welcher Grösse) besitzen oft ein gemeinsames Flöz oder Erz. Zum Beispiel Laranite. Das bedeutet, umliegende Brocken des Vorkommens enthalten dieses gemeinsame Erz. Deswegen empfiehlt es sich, hat man ein Vorkommen mit dem gewünschten Erz gefunden, aber die Ausbeute (% an Erz im Vorkommen) ist zu gering, näher umliegende Vorkommen (die mit dem Blauen Erzkennzeichen) weiter zu untersuchen, da diese zu einem hohen Wahrscheinlichkeit auch diese Erz enthalten und so die Wahrscheinlichkeit steigt die gewünschte Ausbeute zu finden. Garantiert ist dies aber nicht. Außerdem überschneiden sich Scan-Quader oft und es ist wirklich schwer zu sagen, wo dass eine Vorkommen aufhört und dass andere anfängt. Leider werden die Scan-Quader nur bis zu einer Entfernung von etwa 1‘500 Metern angezeigt. Darunter erscheinen nur noch direkt die Vorkommen als kleine Blaue Bergbaumarkierungen. Wer gezielt einen bestimmten Scan-Quader erkunden möchte, merkt sich am besten an der Oberflächentopografie, wo dieses Vorkommen eingegrenzt ist und fliegt zielgerichtet dort hin.  

Scan Menü oder Scan HUD:

Die Meisten Spieler werden beim Scanning für den Bergbau, den Fokus auf dem Vorkommen und dessen Zusammensetzung haben. Mehr dazu etwas weiter unten. Daneben bietet das Scan HUD noch wesentlich mehr Informationen die durchaus interessant sind.

Von Oben nach unten bietet ein Untersuchtes Vorkommen folgende Informationen:

  1. Mass 3230.96: Beschreibt die Grösse des Vorkommens. Für Solospieler kaum interessant, jedoch für Gruppen oder Organisationen extrem wichtig, da es festlegt wie viele Fuhren ein Vorkommen ergibt. Im Moment liegen die schwersten Brocken bei 4‘500 KG. Mit dem Abbaugerät Prospector könne diese Vorkommen bis zu 3 Fuhren ergeben. Besonders später im Spiel wird dieser Wert an Bedeutung gewinnen, wenn grosse Schiffe wie die Orion oder sogar Plattformen im Bergbau eingesetzt werden.
  2. Instability 0.99: Der Wert gibt an wie schwierig der Fracking Prozess ist. Ein geringer Wert (Bsp.: 0.10) entspricht einem einfachen und geradlinigem Fracking, ein hoher Wert (Bsp.: 0.90) einem schwierigem und wechselnd anspruchsvollem Spalten des Vorkommens. Mehr Details zu dem Wert „Instability“ habe ich unter „Abbau – Fracking: Erweitertes Wissen und Mechaniken“ zusammengefasst. Mit dem Wert kann bereits während dem Scan abgelesen werden, wie schwer ein Abbau dieses Vorkommen sein wird. In diesem Fall maximal schwierig.
  3. Confidence 94,27: Hat keine tiefgreifende Bedeutung. Je länger der Scan andauert umso weiter nähert sich der Wert den 100%. Ich habe es bis jetzt noch nicht erlebt, dass sich die Scan Resultate während dem Scan noch einmal veränderten. Nur die Zusatz Informationen, wie Instability, Power und Resitance werden mit steigender „Confidence“ eingeblendet.
  4. Elemente (Laranite, Agricium) und deren dichte im Flöz (0,43% und 0,52%) sowie die Verteilung des Flöz in dem Vorkommen (Agricium 45,16% und Laranite 54,84% - die Summe ergibt immer 100%). Weiter unten gehe ich auf diesen Sachverhalt noch separat ein, da es hier eine Besonderheit gibt.
  5. Power 0.34 – 0.39 sowie „Power Transfer Resitance“ 0.17: Ich fasse die Beiden zusammen, da im Abbau HUD nur noch „Resistance“ angezeigt wird. Der Wert gibt an, wie viel Energie benötigt wird um den Stein zu Spalten. Dieser liegt zwischen 0.01 (sehr wenig) bis 0.99 (extrem viel). Mehr Details zu dem Wert „Resitance“ habe ich unter „Abbau – Fracking: Erweitertes Wissen und Mechaniken“ zusammengefasst. Kurzgefasst – Ab einem Wert von 0.75 wird es alleine mit einer Prospector schwierig den Stein zu spalten. Zu zweit geht es aber immer.

Alle Werte sind nur Beispiele. In der oben beschriebenen Liste, entsprechen die Werte dem unten stehenden Bild. Die Absicht ist, so einen Bezug zwischen Beschreibung und Darstellung her zu stellen, sodass der Leser im Spiel schneller Beschriebene Komponenten Identifiziert.

 

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Bug, Glitch oder es ist wirklich so gewollt: Prozentuale Aufteilung der Erze in einem Vorkommen haben keinen Einfluss auf die abgebaute Menge. Das ist extrem wichtig zu wissen, da so das Verhältnis des Abraumes und die dazugehörigen Erze positiv zu Gunsten der Erze verschoben werden. Ok, das ist etwas Abstrakt. Ein Rechen-Beispiel:

Ein Vorkommen mit 100% Laranite, einer Erzdichte von 1,8% und 32 SCU Frachtkapazität. Extrahiert man das Vorkommen, erhält man:

  • 1,8% Laranite = 0,576 SCU
  • 98,2 % Abraum = 31,424 SCU

So ergibt sich ein Wert von etwa 1‘700 aUAC.

Ein Vorkommen mit 30% Tungsten, 40% Corundum, 10% Laranite bei einer Erzdichte von 5,5% Tungsten, 6,7% Corundum und 1,8% Laranite und 32 SCU Frachtkapazität. Extrahiert man das Vorkommen, erhält man:

  • 5,5% Tungsten = 1,760 SCU
  • 6,7% Corundum = 2,144 SCU
  • 1,8% Laranite = 0,576 SCU und (jetzt kommt der Clou)
  • 86% Abraum = 27,520 SCU

So ergibt sich ein Wert beim Verkauf an die Raffinerie von etwa 2‘300 aUAC. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass diese Mechanik so gewollt ist. Eigentlich geht man davon aus, dass bei einem gemischten Vorkommen mit 10% Anteil Laranite, bei einer Erzdichte von 1,8% die absolute Ausbeute aus dem Vorkommen 10% * 1,8% = 0,18% vom Gesamtvorkommen ist. Aber ist nicht so, siehe oben…Hat da jemand den Algorithmus versaut? – Status: Getestet, Built 3.2.2

 

Weitere Scanning-Funktionen: Mit den tasten „C“ und „V“ (Standardbelegung) lässt sich der Scanwinkel verkleinern oder wieder erweitern. Die Funktion ist für den Bergbau bis jetzt ohne Bedeutung. Jedoch wird in der späteren Spielentwicklung die Funktion wichtig, für alle diejenigen, die ungern entdeckt werden wollen. Umso kleiner der Ping-Winkel und/oder Radius, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Spieler oder NPC auf den Scan aufmerksam werden. Unbemerkt zu bleiben ist besonders praktisch, wenn der Erzabbau in Sperrgebieten oder Gebieten mit hohem Piratenaufkommen stattfinden soll.

 

 

Abbau

Grundsätzlich unterteilt sich der Abbau in drei Phasen. Zwei davon sind das Fracking, bei dem der Fels in kleinerer Teile zerbrochen wird, um an das Erz heran zu kommen. Der dritte Teil ist dann der eigentliche Abbau mit einem Traktorstrahl.

Um den Abbau betreiben zu könne muss man als erstes – ähnlich wie beim Scanning – in das Mining-Menü (HUD) wechseln. Aktiviert (oder auch deaktiviert) wird das Menü mit der Taste „M“ (Standardbelegung). Mit der rechten Maustaste kann zwischen den beiden Abbau Modi „Fracture Mode“ und „Extraction Mode“ gewechselt werden. Mit der linken Maustaste wird der Laser aktiviert und mit dem Mausrad lässt sich die Intensivität des Lasers ändern. Alle Angaben sind Standardbelegungen und könne manuell geändert werden

  • Vorsicht: Befindet man sich im Mining Menü (HUD) können die Waffen und Verteidigungsmassnahmen nicht genutzt werden. Will sich der Spieler verteidigen, muss man erst das Mining Menü (HUD) verlasen.

 

 

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Abbau – Fracking

Als aller erstes ein kleines Repsekt an CIG. Da haben sie sich wirklich ein nettes Feature ausgedacht. Ich finde die Mechanik wirklich gelungen, da sie sich realistisch anfühlt.

Das Fracking, oder „Fracture Mode“ muss bis zu zwei Mal angewandt werden, bevor man das Erz abbauen kann. Als aller erstes muss der ursprüngliche Brocken zerteilt werden. Ist das Unterfangen erfolgreich, zerbricht der Fels in kleinere Teile. Diese können entweder Extrahiert (blau-lila Umrandung), oder müssen jetzt wiederum einzeln noch einmal (gelbe Umrandung) zerteilt werden. Erst dann kann abgebaut werden.

  • Tipp: Das Spiel markiert Felsen der weiter zerteilt werden müssen mit einer gelb bis orangen Umrandung. Einen Felsen der Abgebaut werden kann mit einer blauen bis lila Umrandung. Somit kann der Spieler leicht unterscheiden, welche Technik für den nächsten Schritt benötigt wird.

 

Um den Fracking Modus zu aktivieren, startet man das Mining HUD mit der taste „M“. Die rechte Maustaste wechselt zwischen „Fracture Mode“ und „Extraction Mode“. Stellt den „Fracture Mode“ ein. Man sieht das auch schnell am Laser: „Fracture Mode“ ist ein dicker mittiger Strahl, „Extraction Mode“ sind drei kleine, im Dreieck angeordnete Laser. Mit der Linken Maustaste wird der Laser aktiviert und deaktiviert. Die Maustaste muss nicht gehalten werden. Mit dem Mausrad, regelt man die Stärke des Fracking Laser von 0 bis 100%. Die Anzeige links unter „Laser Intensity“ gibt das wieder.

Gleich unter der Anzeige (links unten im HUD) ist eigentlich das Herzstück, wie das Fracking funktioniert. Es zeigt an, in welchem Bereich der Stein gebrochen werden kann. Der „Rock Energy Level“. Der Balken besteht aus drei verschiedenen Zonen:

  1. Weiss: Zu wenig Energie um den Stein zu Brechen;
  2. Grün: Optimale Energiezufuhr (dort wollen wir hin);
  3. Rot/Oranger Bereich: Overcharge, der Stein überhitzt;

Der Chart (links oben im HUD) zeigt die Energiezufuhr. Steigt die Kurve an, steigt der Energielevel im Stein. Sinkt die Linie verringert sich das Energielevel. Und ist die Linie horizontal, hält der Energietransfer gerade die Waage. Parallel zu dem Chart verändert sich der „Rock Energy Level“ Balken links unten.

 

Auf der rechten unteren HUD Seite, sind zwei weitere Balken eingeblendet:

  • Oben der „Fracturing Sensor“: Befindet sich die Energiezufuhr in dem oben als Grün bezeichneten Bereich, füllt sich diese Prozentangabe bis 100%. Sind 100% erreicht, zerspringt der Fels in mehrere Bruchstücke. Befindet sich die Energiezufuhr im entweder Weissen oder Roten Bereich, sinkt der „Fracturing Sensor“. Im schlechtesten Fall zurück auf 0%.
  • Unten der „Overcharge sensor“: Diese Anzeige füllt sich, wenn zu viel Energie in den Stein eingebracht wird (Roter Bereich). Erreicht der „Overcharge sensor“ 100% explodiert das ganze Vorkommen, oder das jeweilige Teilstück und ist zerstört. Ausserdem wird beträchtlicher Schaden am Schiff angerichtet bis zur kompletten Zerstörung. Je nachdem wie nahe man an der Explosion dran ist. Auch der "Overcharge Sensor" regeneriert sich langsam zurück zu 0%, wenn nicht weiter zu viel Energie eingebracht wird
    Tipp: Nähert sich der "Overcharge Sensor" gefährlich den 90%, empfiehlt sich einfach an einem anderen Brocken weiter zu machen und diesen erst einmal "abkühlen" lassen.

 

Das Ziel ist es also, immer im grünen Bereich Energie dem Stein zu zu führen und somit den „Fracturing Sensor“ auf 100% zu bekommen! Je höherwertiger (aUAC, z.B. Laranite) das Erz ist desto kleiner ist der grüne Berreich, desto geringwertiger (z.B. Quarz) je grösser ist der Bereich und somit auch der Schwierigkeitsgrad den Stein zu spalten. -  Berichtigung: Wie schwer das Fracking ist, hängt von der Gesteines Zusammensetzung ("Instability" Wert) zusammen und nicht wie beschrieben vom Erz. Jedoch kommen hochwertige Erze meistens nur in schwierig zu bearbeitenden Gesteinen vor. -  Um das zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Energie des Lasers wird jeweils mit den „Mausrad“ justiert, oder aber der Abstand zu dem Stein wird verringert oder erhöht. Je näher dran der Laser am Stein ist, desto intensiver ist die Übertragung und umgekehrt. Am besten löst man das mit Vorwärts und Rückwerts Straiven. Straiven sind normale Flugmanöver, die nichts direkt mit dem Abbaumenü zu tun haben und unter Flugkontrolle gefunden werden.

  • Tipp: Ich persönlich nutze das verändern der Laserentfernung (Straiven) nur um grob den Energietransfer zu regeln. Die Feinjustierung wird über die Strahlintensität (Mausrad) vorgenommen. Für Notfälle ist es wesentlich besser, einfach den Laser ab zu schalten oder von dem Stein weg zu drehen.
  • Vorsicht: Die Energie zu- bzw. Abfuhr in- oder aus dem Gestein unterliegt einer leichten Latenz, was ja durchaus Sinn macht. Diese Latenz muss in dem Vorgang mit eingerechnet werden, besonders wenn man am Anfang den Energielevel sehr stark ansteigen lässt. Das „Abbremsen“ auf eine ausgeglichene Energiezufuhr dauert unter diesen Umständen einige Sekunden.
  • Vorsicht: Spike Lags (kurze Framerateeinbrüche) und Gaseinlagerungen führen zu unvorhergesehen Ansteigen der Energielevel. Der Spieler sollte immer auf solche Unvorhergesehenen Veränderungen reaktionsbereit sein.
  • Tipp: Ist der „Fracturing Sensor“ auf 100% zerbricht das Vorkommen in kleinere Brocken, die entweder direkt abgebaut oder erneut dem Fracking unterzogen werden müssen. Die Intensität, unter der das Vorkommen zerbricht, hängt davon ab wie viel Energieüberhang sich im Gestein befindet. Das zeigt der „Overcharge Sensor“ an. Steht er bei 0%, zerfällt der Fels wie ein Würfelzucker im Wasser. Je höher die Prozentanzeige ist, desto heftiger zerplatzt das Vorkommen. Bei 50% macht es bereits einen ordentlichen Rums. Alles über 50% richtet einiges Schaden an der Hülle und den Aufhängungen an. Wie zu erwarten, hängt es davon ab wie weit das Raumschiff von der Explosion entfernt ist. Wer es drauf hat, sollte kurz vor dem Zerbrechen möglichst weit nach hinten weg Straiven.

 

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Je nach Material und Schwere/Grösse des Felsen muss man wirklich nahe heran, um überhaupt genügend Energie in den Stein zu Pumpen. Ich hatte sogar schon Brocken über 4 Tonnen Granit, die gehen nur zu zweit. Alleine geht da gar nichts. Bei kleineren Brocken ist es günstiger weiter weg zu sein, um zu schnelles Überhitzen zu vermeiden. Ansonsten pumpt man so schnell, so viel Energie in den Stein, dass man kaum reagieren kann.

  • Tipp: Man übt mit leichten Herausforderungen und tastet sich dann weiter nach vorne. Lieber erst einmal mit Quarz die ersten Versuche und Erfolge feiern, als mit Laranite Stammkunde bei Cry Astro werden. Wer ein Instrument lernt fängt ja auch nicht gleich mit Bach und Mozart Sonaten an. Das Bild oben als warnendes Beispiel: Nachdem der "Fracturing Sensor" 100% erreicht hatte, ist der Stein mit einer solchen Wucht geplatzt, dass ich einen total Verlust hatte (Schiff Kaput, aufwachen in Port Olisar). Wie man gut erkennt liegt der "Overcharge Sensor" bei 64% - das tut schon ordentlich weh.  

Ist der Stein ausreichend zerteilt, werden die Bruchstücke (wenn man sie anvisiert) blau bis lila hinterlegt. Jetzt kann der Stein abgebaut werden. Gratulation, der schwerste Teil ist geschafft!

 

 

Abbau – Fracking: Erweitertes Wissen und Mechaniken

Das „Fracking“ wird am Ende das Tages durch zwei Wichtige Werte bestimmt: Die „Instability“ und die „Resistance“ des Vorkommens. Beide Werte bewegen sich Minimal bei 0,01 und maximal bei 0,99 und sind bei jedem Vorkommen entsprechend festgesetzt. Also die Werte verändern sich während des Fracking nicht. Jedoch sinkt der „Resistance“ Wert indirekt, nachdem ein Vorkommen schon einmal gespalten wurde.

 

Als aller erstes muss man sich Gedanken um das Thema „Resistance“ machen, denn wenn das nicht klappt, braucht man sich auch nicht mit „Instability“ beschäftigen. Der Grund ist ganz banal, denn die „Resistance“ des Vorkommens determiniert, wie hoch die Energiezufuhr in den Stein sein muss um überhaupt etwas zu bewegen.

  • Anmerkung: Ich habe den Verdacht, dass der Wert für die „Resistance“ und die Masse (Kilogramm) des Vorkommens in Zusammenhang zu einander stehen. Konkret gehe ich davon aus, dass je höher die Masse, umso zusätzlich mehr Energie (bei gleicher „Resistance“ Werten) wird benötigt, um den Fels zu brechen. Dieser Zusammenhang wird sehr schnell ersichtlich, wenn man die Enrgiezufuhr für das Spalten das Vorkommens (2'500 bis 4'500 KG) mit dem Spalten der Bruchstücke (350 - 500 KG) vergleicht.

Liegt die „Resistance“ niedrig bei 0,01 wird sehr wenig Energie durch den Fracking Laser benötigt um den „Rock Energy Level“ zu erhöhen. Sprich man muss nur sehr wenig zusätzliche den „Laser Throttle“ erhöhen um Bewegung auf der Scala vom „Rock Energy Level“ zu bewirken.

Im Gegensatz liegt der Wert Hoch, bei 0,70 und höher, wird es schon ganz schön haarig, um irgendeinen Ausschlag im „Rock Energy Level“ zu erreichen. Wie bereits erwähnt, spielt die Entfernung vom Laser zum Fels eine wichtige Rolle. Bei 0,70 sitzt normalerweise der Laser schon sehr nahe am Stein, wenn nicht sogar direkt auf. Zusätzlich sollte man den „Sweet Spot“ suchen, die Stelle am Stein in die sich besonders gut die Energie einleiten lässt. Meistens befindet die sich an der oberen Spitze des Felsen. Am besten kommt man von einem 30° schrägen Winkel von Oben an die Stelle heran. Jetzt wird es richtig schwierig! Denn genau diese Position muss gehalten werden, aus der man nun das Fracking betreibt. Je nach Gravitation und Wetter schlingert das Raumschiff gerne mal ein bisschen. Liegt die Flugsteuerung auf der Maus, darf diese auch nicht bewegt werden, während man mit dem Mausrad die Intensität des Lasers steuert. Also es wird dann durchaus herausfordernd.

Alternativ und bei Massen von 4‘000 KG aufwärts bei einer „Resistance“ von 0,80 und höher, bietet sich auch an, einfach zwei Laser zu benutzen. Also zu zweit den Felsen zu bearbeiten. Einer gibt konstant 50% und der andere kontrolliert den „Rock Energy Level“ über seinen „Laser Throttle“.

  • Tipp: Wenn man zu zweit Spielt empfiehlt sich eine TS oder Discord Verbindung. Wird der Felsen schlecht abgestimmt bearbeitet, sprengt man ganz schnell beide Schiffe in die Luft. Wird er dagegen fachmännisch zerlegt, sollten die Bruchstücke für zwei Ladungen reichen.

 

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„Instability“ ist der Wert der Anzeigt - wie der Name schon sagt - wie instabil ein Vorkommen ist. Umso höher der Wert, umso schwieriger ist es die Energiezufuhr im optimalen Bereich zu halten. Also umso kleiner ist der grün schraffierte Bereich des „Rock Energy Level“. Zusätzlich steigt die Gefahr von unvorhergesehenen Energie-Sprüngen durch Gaseinschlüsse und andere Gefahren. Also umso wechselhafter wird der Energieverlauf. Das merkt man recht schnell an der Energiezufuhr-Kurve. Selbst wenn keine Energie zu- oder abgeführt wird schwankt die Kurve umso mehr je höher der „Instability“ Wert liegt. Der Spieler muss in so einem Fall, stetig gegensteuern, um die Energiezufuhr zu kontrollieren.

In dem oberen Bild habe ich mal drei Beispiele zusammengeschnitten:

  1. Einen „Instability“ Level von 0,01 ergibt eine Zone von fast 20% auf der „Rock Energy Level“ Scala, in der die Optimale Energiezufuhr stattfindet. Der Energieverlauf ist eher ruhig und gediegen.
  2. Einen „Instability“ Level von 0,57 ergibt eine Zone von fast 10% auf der „Rock Energy Level“ Scala, in der die Optimale Energiezufuhr stattfindet. Der Energieverlauf fängt an, leicht zu schwanken.
  3. Einen „Instability“ Level von 0,90 ergibt eine Zone von ungefähr 5% auf der „Rock Energy Level“ Scala, in der die Optimale Energiezufuhr stattfindet. Der Energieverlauf schwankt und muss häufig gegengesteuert werden.

Die Zone verkleinert sich ab 0,90 nicht mehr wirklich weiter, jedoch werden die Energieschwankungen noch stärker wenn es an die 0,99 heran geht. Vorkommen mit Laranite oder Agricium liegen normalerweise zwischen 0,85 und 0,98. Auch Diamant, Gold und Beryl Vorkommen habe ich schon mit solchen Werten gesehen.

 

 

Abbau – Extraktion

Um nun das Erz aus dem Stein ab zu bauen, muss vom „Fracture Mode“ in den „Extraction Mode“ mit der rechten Maustaste gewechselt werden. Leicht zu erkennen, an den drei im Dreieck angeordneten Lasern, wenn er aktiviert wird.

Das Mining HUD wechselt zum Extraktion HUD. Auf der linken Seite finden sich Angaben zu Dichte und wie porös der Stein ist. Auf der rechten Seite die Frachtkapazität (Cargo) in % und Angaben wie viel Material in SCU pro Sekunde extrahiert wird.

Alles interessante Informationen. Jedoch muss man eigentlich nur den Traktorstrahl auf die blau hinterlegten Bruchstücke ausrichteten und zusehen wie das Material eingesaugt wird. Ist das Bruchstück erschöpft, zerbröselt es zu Sand und verschwindet. Einfach auf das nächste Stück ausrichten und Vorgang wiederholen.

Das Spiel zwischen Fracking und Extrahieren macht man so lange bis der Frachtraum voll ist.

 

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Handel der Erze

Die Abgebauten Erze können an allen grossen Stationen (Levski, Grim Hex und Port Olisar) verkauft werden. Dafür stehen extra spezielle Terminals bereit, die mit PU 3.2 Einzug in das Spiel gefunden haben.

In Port Olisar befinden sie sich jeweils rechts und links an den Wänden von dem „Administration NPC“ Tresen. Oder auch inder Nähe der Waren Terminals. In Grimm Hex, wurden zwei der Warenterminals umgewandelt. Wenn man in den Raum herein kommt, in dem die Terminals stehen (Blick auf den NPC hinter dem Tresen), sind die Linken Zwei für Waren und die rechten Zwei für Erz. In Levski wurden die fordern drei Terminals von Waren auf Erze geändert und die hinteren Terminals sind für Warenhandel. Genaue Standorte der Waren Terminals findet ihr in meinem Louise’s Basic Trading Guide.

Einfach den Terminal aktivieren, Schiff auswählen, von dem das Erz verkauft werden soll und der Spieler bekommt eine Anzeige über die geförderten Flöze. Diese unterteilen sich in das reine Erz (Gold, Diamant,…) und Abraum “Inert Materials”. Wirklich Credits gibt es logischerweise für die Erze und kaum was für den Abraum. Daher ist es zielführend eine möglichst hohe Erzkonzentration in dem Abbaugebieten zu haben. Ist das Erz abgebaut, kann man keinen Einfluss mehr auf die Konzentration nehmen. Die Funktionen und Game Play Mechaniken zu den Raffinerien sind noch nicht verfügbar, sollen aber später im Spiel eingebaut werden. Dann kann der Spielers – vorausgesetzt die nötigen Anlagen und/oder Schiffe sind vorhanden – das Erz selbst Raffenerieren.

Es ist in späteren Versionen im Spiel angedacht, dass die Prospector die vollen Erzbehälter abwerfen, die dann wiederum ein Händler (z.B. Freelancer) aufnehmen kann. So ist es möglich den Bergbau auch im kleinen Massstab, im Team zu betreiben. Teamplay im grossen Masstab ist dann eine „Orion“, die eine Multicrew und daher zwingend NPC oder andere Spieler benötigt. Ich denke besonders bei solch grossen Schiffen, wird zusätzlich zum Abbau und der Raffinerie, sicher auch die Logistik durch andere Spieler oder NPC betrieben werden. Wie sich der Gewinn aufteilt, wird sich noch zeigen. Kann mir gut vorstellen, dass das Ganze über die Spieler generierten Missionen – derzeit im PU mit Service Beakons – laufen wird.

 

 

Dicke aUAC mit Mining

Früher hätte ich jedem, der die passende Flotte (Dickpötte) und Startkapital (150K aUAC) hat, eher zu Handel geraten, um das schnelle Geld zu machen. Besonders mit den Outposts of Celin und Daymar lässt sich so schnell zwischen 4‘000 bis 30‘000 aUAC pro Flug (leer hin, voll zurück nach Olisar) verdienen. Das letztere mit einer vollbeladenen Caterpillar mit Tungsten oder Corundum. Inzwischen und mit dem unten stehenden Wissen in der Tasche, sehe ich das jedoch differenzierter.

Es geht nämlich auch anders. In drei Stunden Mining 30'000 – 40‘000 aUAC mit der kleinen Prospector ist durchaus erreichbar. Zugegebenermassen benötigt man mehr Glück und gegen eine Caterpillar hat man Zeit vs. Gewinn wenig Chancen. Die Ratio mit dem Pott ist einfach unschlagbar. Aber der Spieler hat auch den Vorteil, geht etwas schief, ist schlimmstenfalls das Erz futsch und die aUAC bleiben auf dem Konto.

 

Mining_019.thumb.JPG.c57b7d9bdbb64f19ef574cf28381b062.JPG

Bild: Echte Glücksritter finden auch solche Vorkommen

Nach einigen Abenden experimentieren bin ich mir sicher: Die Verteilung der Vorkommen (zumindest auf Yela) ist nicht nur von der generellen Bodenfärbung (Staub = Grau; Eis/Schnee = Weiss) sondern auch von der Typographie abhängig. Speziell bin ich auf der Suche nach Agricium darauf gestossen. Dieses Element findet man am häufigsten in den Eis und Schnee bedeckten Teilen von Yela.

In Ebenen und Gletscherzungen findet sich besonders Byril und Diamant sowie kleinere Vorkommen an Agricium (0,08% bis etwa 3,2%).

Auf den Bergen und an den steilen Hängen, findet man dagegen besonders Gold und Corundum. Ab und zu und ich würde behaupten mittel bis selten, befindet sich besonders nahe an Goldvorkommen ein einzelnes vorkommen mit Agricium. Das Besondere ist die Dichte des Elements im Erz. Es pendelt zwischen 6% bis 14%. Das ergibt einen Verkaufserlös zwischen 5‘000 und 12‘000 aUAC für 32 SCU Erz. Nachteil ist der erschwerte Abbau. An den steilen Hängen rutschen nach dem Fracking die Erz Stücke gerne den ganzen Hang hinunter und müssen gegebenenfalls mühsam wieder zusammen gesucht werden. Deshalb rate ich zu besonderer Aufmerksamkeit, wohin sich die Stücke nach dem Spalten bewegen.

Sucht man nun gezielt die Berghänge ab, findet man im Schnitt alle 30 Minuten so ein wertvolles Vorkommen. Mit Glück schon nach 10 Minuten. Ich war aber auch schon fast 60 Minuten am Suchen. Das ist leider der Glück-Faktor.

  • Tipp: Wer das Glück zu seinen Gunsten drehen will, für den empfiehlt sich Bergbau in der Gruppe. Die Vorkommen (bei umsichtigem Abbau) entsprechen normalerweise in etwa 150% des Frachtraums der Prospector. Deswegen, zu zweit sucht es sich schneller. Hat ein Spieler ein Vorkomme gefunden, wird es gemeinsam abgebaut. Sobald der eine Spieler den Frachtraum mit Erz gefüllt hat, baut der andere Spieler die Reste ab. Dieser sucht jetzt nach dem nächsten Vorkommen, während in der Zwischenzeit der andere seine Ware verkauft. Sobald das nächste Vorkommen gefunden ist, geht das Spiel in umgekehrter Reihenfolge weiter. Danke an @Hitman_ch. Auf diese Art und Weise hatten wir jeweils drei Fuhren a 7‘000 aUAC in ein bisschen mehr als einer Stunde zusammen und macht obendrein viel mehr Spass als alleine.

Eine ganz andere Möglichkeit eröffnet sich für geübte Pfadfinder! Dank der Hilfe von @deftor. Er hat nämlich herausgefunden, dass die Vorkommen gar nicht prozedural generiert sind, sondern persistent über die Monde Verteilt sind. Dabei variiert lediglich das prozentuale vorkommen des Elements im Erz. Für die hochprozentigen Vorkommen Agricium zwischen 6% und 14%. Das heisst, einmal so ein wertvolles Vorkommen gefunden, kann man es immer und immer wieder ausbeuten, sobald der Spieler eine neue Instanz betritt. Der Haken an der Geschichte ist: Man muss sich merken, wo man die Vorkommen findet und kann nur über die örtliche Topographie navigieren. Das Spiel bietet bis jetzt keine Möglichkeit persistente Marker oder Nav-Points zu setzen. Rein theoretisch kann der Spieler sich so eine Route setzen, auf der er die einmal gefundene Vorkommen eines nach dem anderen ausbeutet, gegeben Falls er findet den Pfad wieder.

  • Anmerkung: Stand 3.2.2 Ich gehe davon aus, dass die Mechanik noch weiter überarbeitet wird, und dass die Pfadfinder Taktik durch prozedural generierte Vorkommen ersetzt wird. Ich versuche das in regelmässigen Abständen zu prüfen. Bis jetzt funktioniert es zumindest.

 

Ich würde mich über Rückmeldung freuen, wenn jemand ähnliche Erfahrungen mit anderen Elementen gemacht hat.

 

 

Aussicht auf 3.3

Asteroiden Bergbau

Mit dem Mojor Patch 3.3 wird der Bergbau in Asteroidenfeldern sowie an Asteroiden in des Spiel eingeführt. Fest steht, dass die Ringe um den Mond Yela herum, mögliche Vorkommen bieten werden. Welche anderen Gebiete dazukommen ist mir noch Unbekannt. Da Delemar selbst nicht Bergbau betrieben werden kann, gehe ich davon aus, dass auch die Asteroiden Cluster um ihn herum nur Missionszielen dienen und nicht als Abbaugebiet benutzt werden können. Ausgehend davon, dass Hursten mit seinen vier Monden Ariel, Aberdeen, Magda und Ita es in 3.3 schafft, wird es auf alle Fälle 5 neue Planetare Mining Gebiete geben. Ob einer oder mehrere der Monde ein Ringsystem ähnlich wie Yela haben, konnte ich leider nicht herausfinden.

Im Prinzip unterscheidet sich die Scanmechanik und Abbautechnik im weitgehend gravitationsfreien Raum eines Asteroiden Clusters oder Gürtel nicht anders als der planetare Vorgang. Um ein Vorkommen zu identifizieren wird über den Schiffsscanner die Umgebung abgesucht. Im Unterschied zu dem Scanning Mechanik in 3.2, wird das Vorkommen direkt markiert und angezeigt. Ich hoffe, dass man die Vorkommen aufschalten und somit die Zielmarkierung dauerhaft halten kann, aber das ist wirklich Spekulation.

Sobald man in Abbaureichweite ist, wird mit dem Frackinglaser das Vorkommen zerteilt, bis es klein genug ist um es mit dem Extraktionslaser ein zu sammeln. Ungemein schwere ist der Abbau im Weltraum deswegen, da sobald der Asteroiden „überladen“ wird, die einzelnen Stücke nach dem zerteilen, unkontrolliert in alle möglichen Richtungen auseinander fliegen. Das wird durch den Explosionsimpuls beim Brechen des Steins verursacht. In einer Umgebung mit Gravitation, macht das nicht so viel aus. Die Steine kullern einfach in eine Richtung und bleiben dann liegen. Ohne Gravitation fliegen sie ja nach Impuls ungebremst in die jeweilige Richtung. Ob das Gameplay das begrenzt, also die Steine sich irgendwann abbremsen und stehen bleiben, wies ich leider noch nicht. Zumindest ist beim Mining im Gravitation freien Raum absolut wichtig, so sauber wie möglich den Stein zu teilen. Also wenn möglich bei 0% Überladung zu bleiben. Denn dann bleiben die Brocken durch die geringe eigene Gravitation bei einander und können zielgerichtet abgebaut werden.

Ich gehe davon aus, dass es durch den erschwerten Gameplay besonders wertvolle Flöze in Asteroiden Clusters oder Gürteln gefunden werden können.

 

Planetarer Bergbau

(umfasst auch Monde und Planetoiden)

Die Mechanik ist soweit wohl schon als gut befunden worden und soll so bleiben wie sie ist. Einzig und allein Feinheiten werden geändert. Darunter die Empfindlichkeit von Vorkommen. So soll es belohnt werden, wenn der Fracking Laser möglichst ruhig ausgerichtet bleibt, indem die Volatilität der Energieaufnahme abnimmt. In anderen Worten, man muss weniger korrigieren und der Energielevel springt weniger auf und ab.

Die Energiekurven wurden etwas angepasst, wobei das glaube ich nur rein Optisch ist. Die springt nun wesentlich stärker hin und her. Mit der Latenz, die der Stein bei der Energieaufnahme hat, glaube ich dass schlussendlich die tatsächliche Energie Steuerung gleich bleibt.

Ausserdem wurden neue Modelle für die Vorkommen designed. Also das Aussehen der Steine die abgebaut werden können. Finde ich schön, da die neuen Modelle sich in bestehenden Felsformationen einbetten und dadurch das Gesamtbild realistischer wirkt. Zusätzlich mussten Modelle für die Topographien auf den Monden Ariel, Aberdeen, Magda und Ita angepasst werden, was wiederum klar belegt, dass es dort Abbaugebiete geben wird. Diesbezüglich werden sicher auch neue Elemente und Erze eingeführt. Dazu habe ich aber leider keine Informationen.

 

Schlussendlich gehe ich davon aus, dass Bergbau weiterhin eine gute Möglichkeit bleiben wird, um Credits zu verdienen. Der Grund ist einfach, da ich davon ausgehe, dass die Entwickler die neuen Mechaniken im gravitationsfreien Raum testen möchten und Daten-Minern J

 

 

So, das ist es eigentlich. Ich persönlich finde die Mechanik gelungen und sie macht mir Spass. Inzwischen bekomme ich die Laranit Vorkommen auch zerlegt, bin aber bei weitem noch nicht auf dem Level von Luna. Aber ich taste mich heran…

 

Danksagung:

Vielen Dank an @Stonehenge, der mir mit der Prospector geholfen hat.

Danke an meine Mentorin @Luna687, die mir mit Geduld und Nachsicht die ersten Miningskills beigebracht hat.

 

Fly Safe, Louise Hamington

 

Referral Code: STAR-2VFL-WK4R

 

bearbeitet von toovy
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Sei mir nicht böse, aber ich hab gerade nen mächtigen Lachflash bekommen, als ich den Anfang gelesen hab.:lach3:

 

Tja, ich hatte dir zwar gesagt, dass du langsam Abstand zu dem Stein gewinnen musst, wenn der Fracturing Sensor fast voll. Aber dass du dich schleunigst aus dem Staub machen musst, wenn sich das Überhitzen des Steines nicht mehr vermeiden lässt, hab ich wohl vergessen zu erwähnen. Oopsi:whistling:

Nun ich hatte ja vorgeschlagen, zum Üben erst mal was leichtes zu nehmen, aber der Herr wollte ja unbedingt gleich das Zeug, was Kohle bringt:D:devil:

 

Fairer Weise muss ich aber dazu sagen, dass es aktuell im PU durch die Microlags schon recht schwer ist, den Laser Throttle im richtigen Energiebereich zu halten. 

Aber hat Spaß gemacht, mit dir zusammen zu minen.:knuddel:

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Diese CPU Spikes waren also der Grund, wieso es das zweite mal beim minern so frustrierend war.

Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen, statt dessen regte ich mich damals dermaßen über das vermeintlich total misslungene Gameplay auf und vergaß dabei, wie es doch das letzte mal Spaß gemacht hat.

 

Jedenfalls schwupp diwupp ausgeloggt und seit dem nie wieder eingeloggt.

 

Danke für die professionelle Hilfe an euch Beiden.

 

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Louise’s Mining Guide 3.2.1

 

Update auf 3.2.1: Soweit hat sich an der Mechanik nichts wirklich geändert. Dafür habe ich Zeit gefunden einige Fragen zu klären, bzw. weiter zu experementieren.

 

Änderungen:

Bergbau und benötigte Voraussetzungen:

Hier noch einmal die Liste der Mining-Schiffe. Ich versuche sie einigermassen auf Stand zu halten:

  • Prospector (MISC) ~24 M ~Erz Lager: 36 SCU (bestätigt) – Verfügbar seit PU 3.2
  • Orion (RSI) ~170 M ~Erz Lager: 14‘040 SCU (TBC) – In Entwicklung

 

Abbaugebiete

Im jetzigen PU Stand, kann auf allen drei Monden Celin, Yela und Daymar Erz abgebaut werden. Auf dem Mondähnlichen Asteroiden Delamar kann nach meinen Tests leider kein Bergbau betrieben werden.

Ressourcen: Anbei ein Link zu einer Excel Liste mit den Preisen die man erwarten kann. Danke an Luna. Ausserdem hier ein weiterer Link zu einer Web Site, die ähnliche Berechnungen bereit stellt.¨

Folgende Erfahrungen habe ich gemacht:

  • Celin: Aluminium, Titanium, Beryl? – (weiter Testen)
  • Yela: Agricium, Laranite, Corundum, Dimond
  • Daymar: Gold, Dimond, Quartz, Tungsten (Weiter Testen)

 

Handel der Erze

Es ist in späteren Versionen im Spiel angedacht, dass die Prospector die vollen Erzbehälter abwerfen kann, die dann wiederum ein Händler (z.B. Freelancer) aufnehmen kann. So kann der Bergbau auch im kleinen Massstab, im Team betrieben werden. Klar ist, dass eine „Orion“ ein Multicrew, und daher zwingend NPC oder Team betrieben werden muss. Ich denke besonders bei solch grossen Schiffen, wird sicher die Logistik durch andere Spieler oder NPC betrieben werden. Wie sich der Gewinn aufteilt, weiss ich leider nicht, kann mir gut vorstellen, dass das Ganze über die Spieler generierten Missionen – derzeit im PU mit Service Beakons – laufen wird.

 

Guten Flug!

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Gibt es da schon irgend eine Vorstellung, wie man diese Behälter dann in das Frachtschiff platziert.

Leicht sind sie bestimmt nicht, auch nicht auf einem Mond.

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Drohnen...alles mit Drohnen!

 

Ich hatte gestern auch ne nette Erfahrung beim Minern. Abgesehen von diesem unsäglichen Bug, dass der Mining-Laser beim 2. Mal sich nicht ordentlich positionieren lässt, verhalfen mir die Mikro-Ruckler gestern zu einer 1 Stündigen Gesteinssuche. Was war passiert? Auf Yela einen Brocken mit 14% Agricium entdeckt. Mindestens 10K prognostizierte Einnahme!

Während ich also lustig drauf hin miner, merke ich schon, dass das Vorhaben durch die Mikro-Ruckler wohl etwas schwieriger werden würde. Also habe ich mir entsprechend Zeit gelassen, immer mal wieder neu angesetzt und schließlich platzte der Stein. Ja, er platzte und die Brocken flogen in alle möglichen Himmelsrichtungen, ebenso wie meine Prospector. Ein Behälter rot, Schilde down, aber noch flugfähig.

Ich also wieder zur Mining stelle, einen dort verbliebenen Lila- Brocken eingesammelt und dann...dann hab ich gesucht. Wo ist der Rest hingeflogen? Ich hab mindestens 1 h gesucht und dann entnervt aufgegeben...

bearbeitet von deftor

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@deftorKenne ich gut. Btw, erst einmal GZ zu so einem Fund.

 

Wenn der Overcharge Sensor über 10% liegt fliegen die Brocken schon recht weit. Noch dummer, wenn es dann Dunkel ist und man mit der Funzel suchen muss :-(

 

Tipp, wenn ich nen Server erwische, der schön flüssig läuft (bei mir 30 FPS ohne Mikro Ruckler) gehe ich Minern. Irre ,wie einfach es dann plötzlich wird.

 

Guten Flug

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vor 17 Stunden schrieb Catulus:

Gibt es da schon irgend eine Vorstellung, wie man diese Behälter dann in das Frachtschiff platziert.

Leicht sind sie bestimmt nicht, auch nicht auf einem Mond.

Nun...bestimmte Schiffe wie z.b. die Cat haben einen Tracktorstrahl....mit dem man die Fracht aufnehmen...und im Schiff absetzten kann. ( Zur zeit noch ohne Funktion )


Auch soll es später eine Art von " Antigravitations " Transportgeräte gehen.

Da Stellt man die Fracht darauf....oder verbindet man sich mit ihr....und schon kann ein Man "Tonnen von Fracht " bewegen.

Aber bis die eingeführt werden...wird es noch dauern.

bearbeitet von Frankyb

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vor 17 Stunden schrieb deftor:

14% Agricium

Das war doch ein Spielfehler?!? :blink: Ich hab noch nie mehr als 3% gesehen und Laranite immer unter 2%....

Das der Brocken überhaupt zu knacken war... ich hatte gestern einen, den konnte ich mit Abstand Null, 100% Leistung und Energie voll auf Systeme nichtmal ankratzen. Der war aber auch proppevoll... dachte dann, sowas ist später besseren Mining Lasern vorbehalten.

 

Squadron 42 - Star Citizen Screenshot 2018.07.30 - 21.48.33.82.png

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hab leider kein Bild vom 14er, aber von nem 11er. Dass es höher geht als 2-3 % können einige hier bestätigen.

Und der Stein war auch relativ leicht zu knacken.

20180723_225001.thumb.jpg.f01b86d103f274bc2178ed572bf71dc0.jpg

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Oh Mann, sehr cool...

 

....hab gestern 4 Stunden Steine Gescanned, da ich die Verteilung auf den Monden oben noch einfügen wollte. Das Beste waren 2% Laranite. Agricium war leider nimals über 0,5%.

 

@deftor: Weisst du noch wo du das Vorkommen gefunden hast, und welche Färbung die umliegenden Strukturen hatten und welche Gesteinsart wes war? - also zum Biespiel Yela, der dunklere Teil, Granit Deposit.

 

Dank dir und Gruss

bearbeitet von toovy

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@toovy: Also es war definitiv Yela, irgendwo im weiteren Umfeld von Nakamura Aid Shelter. Irgendwo in der Ebene zwischen Bergen. Aber frag mich nicht wo genau. Ist "Betriebsgeheimnis" (abgesehen davon weiß ich es selber nicht :lach3:)

Ich hab aber den  Eindruck, dass die Gesteins-Felder prozedural generieren. Wo ein Stein mit bestimmtem Inhalt ist, sind auch weitere...

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Die Steine sind definitiv prozedural, zumindest deren Inhalt. Ich hatte mal einen Bug, mein Fracture Strahl ging einfach nach oben weg, konnte nicht mehr auf Steine zielen. Dabei hatte ich grade einen recht guten Stein gefunden..also gelandet, ab in die Koje und ausgeloggt. Wieder ins Spiel rein und..der Stein war zwar noch da, hatte aber nur noch was um die 0,4% Agricium.

Meiner Erfahrung nach sind die höheren Konzentrationen von Agricium auf Yela nicht in Granit zu finden, sondern in (und jetzt bin ich mir nicht mehr sicher) glaube Quarzite. Shale wars glaube jedenfalls nicht..hmm.

 

Hattet ihr auch schon Steine, die ihr nicht knacken konntet, weil einfach nicht genug Energie?

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Naklar....

 

....Ich muss das noch in den Guide einfügen, bzw. noch weiter Testen...In deinem Screenshot, sihst du doch die Anzeige für "Resistance 0,73%". Das gibt an wie viel Saft du brauchst. Ab 0,8 bis 0,9 sitzt mein Laser auf dem Stein auf, und man muss den Sweetspot am Stein suchen, damit überhaupt was passiert. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, das es einen Unterschied macht, wo man den Stein mit dem Laser trifft. Zum Beispiel, mittig oben, geht es bei mir am besten. Uebrigens hättest du noch näher ran gekonnt. Da waren locker noch 3 Meter drinne.

 

Ausserdem hattest du einn 4,1 Tonnen Brocken, der braucht auch nochmal mehr. Ab 4 Tonnen wird es Haarig bei der Resistance.

 

Steckt noch ein bischen Arbeit in dem Guide bis er gut ist.

 

 

 

bearbeitet von toovy

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@mindscoutwas allein nicht zu minen geht, geht auf jeden Fall zu zweit.:yes:

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Das war auch mein Gedanke, dass man da zu zweit Minen muss. Einer gibt pauschal mal 50% Leistung und der andere macht dann das Feintuning... habt ihr da smal getestet?

 

Zu meinem Screenshot: das war nicht der Zeitpunkt, als ich von allen Seiten mit meinem Laser um den Stein gekratzt bin :D muss witzig aussehen, wenn da so eine Prospector um einen Stein rotiert... für den Screenshot hab ich den dann später blos nochmal ins Visier genommen.

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Na Logo, ist super cool, weil man (wie du schon richtig erkannt hast) sich extrem gut abstimmen muss. Einfach macht es wiederum, dass für beide die Anzeigen gleich reagieren. Also wenn es be mir in den Roten Bereich ging, konnte es Luna genauso sehen und schlimmsten Falls gleichzeitig Gegenmassnahmen einleiten. Probiere es einfach aus, ist wirklich lustig zu zweit!

bearbeitet von toovy
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Change Log: Guide wurde um den Abschnitt "Erweitertes Scan-Wissen und Mechaniken" erweitert. Anmerkung: Den Abbau von Gemischten Vorkommen muss ich noch weiter testen.

 

Erweitertes Scan-Wissen und Mechaniken:

Erfolgreiche Scan Ziele werden durch weiss umrandete Quader dargestellt. Auf Mond- und Planetenoberflächen sieht das ein bisschen wie Schematische Gebäude aus. Umso grösser der Quader ist, desto dichter das Vorkommen. Also umso mehr Felsen mit Vorkommen auf diesem Gebiet zu finden sind. Leider konnte ich noch keinen Zusammenhang zwischen Dichte der Erze (% an Erz im Vorkommen) und dem Scan-Ausschlag herstellen. Nähert man sich dem Vorkommen, und scannt erneut, kann es vorkommen, dass sich die Quader weiter in kleinere unterteilen. Jeder Quader repräsentiert ein Vorkommen.

Vorkommen in einem Scan-Quader (unerheblich welcher Grösse) besitzen oft ein gemeinsames Flöz oder Erz. Zum Beispiel Laranite. Das bedeutet, umliegende Brocken des Vorkommens enthalten dieses gemeinsame Erz. Deswegen empfiehlt es sich, hat man ein Vorkommen mit dem gewünschten Erz gefunden, aber die Ausbeute (% and Erz im Vorkommen) ist zu gering, näher umliegende Vorkommen (die mit dem Blauen Erzkennzeichen) weiter zu untersuchen, da diese zu einem hohen Wahrscheinlichkeit auch diese Erz enthalten und so die Wahrscheinlichkeit steigt die gewünschte Ausbeute zu finden. Garantiert ist dies aber nicht. Ausserdem überschneiden sich Scan-Quader oft und es ist wirklich schwer zu sagen, wo dass eine Vorkommen aufhört und dass andere anfangt. Leider werden die Scan-Quader nur bis eine Entfernung von etwa 1‘000 Metern angezeigt. Darunter erscheinen nur noch direkt die Vorkommen als kleine Blaue Bergbaumarkierungen. Wer gezielt einen bestimmten Scan-Quader erkunden möchte merkt sich am besten an der Oberflächentypographie wo dieses Vorkommen eingegrenzt ist und fliegt zielgerichtet dort hin.  

Bug, Glitch oder es ist wirklich so gewollt, prozentuale Aufteilung der Erze in einem Vorkommen haben keinen Einfluss auf die abgebaute Menge. Das ist extrem wichtig zu wissen, da so das Verhältnis des Abraumes und die dazugehörigen Erze positiv zu Gunsten der Erze verschoben werden. Ok, das ist etwas Abstrakt. Ein Rechen-Beispiel:

Ein Vorkommen mit 100% Laranite, einer Erzdichte von 1,8% und 32 SCU Frachtkapazität. Extrahiert man das Vorkommen, erhält man:

  • 1,8% Laranite = 0,576 SCU
  • 98,2 % Abraum = 31,424 SCU

So ergibt sich ein Wert von etwa 1‘700 aUAC.

Ein Vorkommen mit 30% Tungsten, 40% Corundum, 10% Laranite bei einer Erzdichte von 5,5% Tungsten, 6,7% Corundum und 1,8% Laranite und 32 SCU Frachtkapazität. Extrahiert man das Vorkommen, erhält man:

  • 5,5% Tungsten = 1,760 SCU
  • 6,7% Corundum = 2,144 SCU
  • 1,8% Laranite = 0,576 SCU und (jetzt kommt der Clou)
  • 86% Abraum = 27,520 SCU

So ergibt sich ein Wert beim Verkauf an die Raffinerie von etwa 2‘300 aUAC. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass diese Mechanik so gewollt ist. Eigentlich geht man davon aus, dass bei einem gemischten Vorkommen mit 10% Anteil Laranite, bei einer Erzdichte von 1,8% die absolute Ausbeute aus dem Vorkommen 10% * 1,8% = 0,18% vom Gesamtvorkommen ist. Aber ist nicht so, siehe oben…Hat da jemand den Algorithmus versaut? – Anmerkung weiter testen.

 

Weitere Scanning-Funktionen: Mit den tasten „C“ und „V“ (Standardbelegung) lässt sich der Scanwinkel verkleinern oder wieder erweitern. Die Funktion ist für den Bergbau bis jetzt ohne Bedeutung. Jedoch wird in der späteren Spielentwicklung die Funktion wichtig, für alle diejenigen, die ungern entdeckt werden wollen. Umso kleiner der Ping-Winkel und/oder Radius, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Spieler oder NPC auf den Scan aufmerksam werden. Unbemerkt zu bleiben ist besonders praktisch, wenn der Erzabbau in Sperrgebieten oder Gebieten mit hohem Piratenaufkommen stattfinden soll.

 

Guten Flug

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Dazu habe ich eine Frage: wo sieht man nochmal einen einzelnen, zusammengefassten Wert für die Erzdichte?

Man bekommt doch nur die prozentualen Masseanteile der Einzelerze angezeigt, was wiederum absolut Sinn macht!?

Beispiel Screenshot, dort habe ich eine Masse von 4198,86 kg. Darin enthalten sind:

Agricum 0,52%

Laranite 0,60%

Corundum 1,59%

Tungsten 4,36%

In Summe also 7,07% Erzanteil. Aber dieser Wert ist eigentlich völlig überflüssig (und auch nur von mir jetzt errechnet, im Spiel sehe ich den nicht), da man immer eine Gesamtmasse mit obiger Zusammensetzung abbaut und auch verkauft. Ich finde das eigtl. schon nachvollziehbar und konsistent.

 

Noch was anderes: Ich weiß nicht, ob der Nachmittagspatch (mit der alten Datenbank von v3.0) von gestern mittlerweile nochmal gepatcht wurde, aber ich fand das Mining danach sehr viel "schlechter" als zuvor und habe es auch aufgegeben. Dem hatte auch ein CIG-Mitarbeiter im Spektrum-Chat zugestimmt.

 

(1) Ich konnte die Energie (nicht durchweg, aber oft und entscheidend) mit dem Abstand nicht mehr nachvollziehbar ändern. Vorher konnte man da recht präzise auch schwierige Erzvorkommen knacken, gestern ging das nicht. Da war nur:

- zu wenig Energie > Abstand langsam im kleinen Schritt größer

- zu wenig Energie > Abstand langsam noch größer

(...)

- zu wenig Energie > Abstand noch größer

- ZU VIEL ZU VIEL ZU VIEL > Abstand fast auf Null extrem Veringert

- ZU VIEL ZU VIEL ZU VIEL > Laser aus..neu angesetzt

 

(2) Die Präzision war sehr mies. Die Spitze der Bergbaulaserstrahlen (Fracture und Extract) war nie mittig und lies sich mit der Gimbal-Steuerung grade bei mittleren bis großen Abständen dann kaum mehr präzise auf den Felsen ausrichten.

 

 

Squadron 42 - Star Citizen Screenshot 2018.07.31 - 20.06.16.32.png

bearbeitet von mindscout
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Aehm also, wo soll ich Anfangen...

 

...erst einmal guten Morgen.

 

Einen aufsummierten Wert für die Erzdichte liefert nur mein Taschenrechner (wer besser ist der Kopfrechner) - im Spiel kenne ich so einen wert nicht.

 

Die Masse des Vorkommen - bei deinem Beispiel 4198,86 KG - ist die Masse des gesammten Vorkommen. Das Spielt eigentlich nur eine Rolle, wenn du grössere Schiffe hast oder zu zweit Bergbau betreibst. Am Ende des Tages zählt nur, was in dein Schiff rein passt und das sind im Moment 32 SCU. Ich hatte gestern Vorkommen mit 2800 KG, bei denen ich die Hälfte liegen gelassen habe, weil die Fracht voll war. Da man auch keine Marker setzen kann, ist die Warscheinlichkeit, dass man zurückkehrt eher gering. Ausserdem despawnt bis dahin warscheinlich eh das Vorkommen.

 

Ich prüfe das heute Abend noch einmal. Die Verteilung im Vorkommen wird glaube ich im Scanning Bildschirm angezeigt. Im Fracking nicht mehr. Wenn nicht, dann hast du absolut recht.

 

Performance Probleme hatte ich gestern auch. Hängt sicher mir de Patch zusammen.

 

Guten Flug

bearbeitet von toovy
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Update 3.2.2:

 

ich habe keine Aenderungen  in der Mechanik feststellen können.

 

Zusätzlich neuer Inhalt:

 

Abbau – Fracking: Erweitertes Wissen und Mechaniken

Das „Fracking“ wird am Ende das Tages durch zwei Wichtige Werte bestimmt: Die „Instability“ und die „Resistance“ des Vorkommens. Beide Werte bewegen sich Minimal bei 0,01 und maximal bei 0,99 und sind bei jedem Vorkommen entsprechend festgesetzt. Also die Werte verändern sich während des Fracking nicht. Jedoch sinkt der „Resistance“ Wert indirekt, nachdem ein Vorkommen schon einmal gespalten wurde.

 

Als aller erstes muss man sich Gedanken um das Thema „Resistance“ machen, denn wenn das nicht klappt, braucht man sich auch nicht mit „Instability“ beschäftigen, denn soweit kommt man gar nicht. Der Grund ist ganz banal, denn die „Resistance“ des Vorkommens determiniert, wie hoch die Energiezufuhr in den Stein sein muss um überhaupt etwas zu bewegen.

  • Anmerkung: Ich habe den Verdacht, dass der Wert für die „Resistance“ und die Masse (Kilogramm) des Vorkommens in Zusammenhang zu einander stehen. Habe das aber noch nicht ausschliesslich testen können. Konkret gehe ich davon aus, dass je höher die Masse, umso zusätzlich mehr Energie (bei gleicher „Resistance“ Werten) wird benötigt, um den Fels zu brechen.

Liegt die „Resistance“ niedrig bei 0,01 wird sehr wenig Energie durch den Fracking Laser benötigt um den „Rock Energy Level“ zu erhöhen. Sprich man muss nur sehr wenig zusätzliche den „Laser Throttle“ erhöhen um Bewegung auf der Scala vom „Rock Energy Level“ zu bewirken.

Im Gegensatz liegt der Wert Hoch, bei 0,70 und höher, wird es schon ganz schön haarig, um irgendeinen Ausschlag im „Rock Energy Level“ zu erreichen. Wie bereits erwähnt, spielt die Entfernung vom Laser zum Fels eine wichtige Rolle. Bei 0,70 sitzt normalerweise der Laser schon sehr nahe am Stein, wenn nicht sogar direkt auf. Zusätzlich sollte man den „Sweet Spot“ suchen, die Stelle am Stein in die sich besonders gut die Energie einleiten lässt. Meistens befindet die sich an der oberen Spitze des Felsen. Am besten kommt man von einem 30° schrägen Winkel von Oben um die Stelle heran. Jetzt wird es richtig schwierig! Denn genau diese Position muss gehalten werden, aus der man nun das Fracking betreibt. Je nach Gravitation und Wetter schlingert das Raumschiff gerne mal ein bisschen. Liegt die Flugsteuerung auf der Maus, darf diese auch nicht bewegt werden, während man mit dem Mausrad die Intensität des Lasers steuert. Also es wird dann durchaus herausfordernd.

Alternativ und bei Massen von 4‘000 KG aufwärts bei einer „Resistance“ von 0,80 und höher, bietet sich auch an, einfach zwei Laser zu benutzen. Also zu zweit den Felsen zu bearbeiten. Einer gibt konstant 50% und der andere kontrolliert den „Rock Energy Level“ über seinen „Laser Throttle“.

  • Tipp: Wenn man zu zweit Spielt empfiehlt sich eine TS oder Discord Verbindung. Wird der Felsen schlecht abgestimmt bearbeitet, sprengt man ganz schnell beide Schiffe in die Luft. Wird er dagegen fachmännisch zerlegt, sollten die Bruchstücke für zwei Ladungen reichen.

 

„Instability“ ist der Wert der Anzeigt - wie der Name schon sagt - wie instabil ein Vorkommen ist. Umso höher der Wert, umso schwieriger ist es die Energiezufuhr im optimalen Bereich zu halten. Also umso kleiner ist der grün schraffierte Bereich des „Rock Energy Level“. Zusätzlich steigt die Gefahr von unvorhergesehenen Energie-Sprüngen durch Gaseinschlüsse und andere Gefahren. Also umso wechselhafter wird der Energieverlauf. Das merkt man recht schnell an der Energiezufuhr-Kurve. Selbst wenn keine Energie zu- oder abgeführt wird schwankt die Kurve umso mehr je höher der „Instability“ Wert liegt. Der Spieler muss in so einem Fall, stetig gegensteuern, um die Energiezufuhr zu kontrollieren.

In dem oberen Bild habe ich mal drei Beispiele zusammengeschnitten:

  1. Einen „Instability“ Level von 0,01 ergibt eine Zone von fast 15% auf der „Rock Energy Level“ Scala, in der die Optimale Energiezufuhr stattfindet. Der Energieverlauf ist eher ruhig und gediegen.
  2. Einen „Instability“ Level von 0,57 ergibt eine Zone von fast 10% auf der „Rock Energy Level“ Scala, in der die Optimale Energiezufuhr stattfindet. Der Energieverlauf fängt an, leicht zu schwanken.
  3. Einen „Instability“ Level von 0,90 ergibt eine Zone von ungefähr 5% auf der „Rock Energy Level“ Scala, in der die Optimale Energiezufuhr stattfindet. Der Energieverlauf schwankt und muss häufig gegengesteuert werden.

Die Zone verkleinert sich ab 0,90 nicht mehr wirklich weiter, jedoch werden die Energieschwankungen noch stärker wenn es an die 0,99 heran geht. Vorkommen mit Laranite oder Agricium liegen normalerweise zwischen 0,85 und 0,98. Auch Diamant, Gold und Beryl Vorkommen habe ich schon mit solchen Werten gesehen.

 

Gute Flug

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Hallo @mindscout,

 

zu deiner Frage:

 

Am ‎03‎.‎08‎.‎2018 um 07:59 schrieb mindscout:

Dazu habe ich eine Frage: wo sieht man nochmal einen einzelnen, zusammengefassten Wert für die Erzdichte?

Man bekommt doch nur die prozentualen Masseanteile der Einzelerze angezeigt, was wiederum absolut Sinn macht!?

....

 

 

Die sieht man nur im Scanning Modus. ich habe dir extra im Guide direkt einen Screenshot eingefügt. Leider nur zwei Erze, aber drei oder vierer Verteilung habe ich leider am WE nicht gefunden.

 

Die Werte findest du im Rechten Menü übersicht. Davon wiederum rechts ist die prozentuale Verteilung des Flöz im Vorkommen und links ist die prozentuale Dichte des Elements (z.B. Laranite) im Flöz. Also in dem gezeigten Beispiel:

 

Vorkommen Masse Gesamt: 3230,96 KG

  • davon 45,16 % Agricium haltiges Flöz bei einer Agricium Dichte von 0,43%
  • und 54,84% Laranite haltiges Flöz bei einer Laranite Dichte von 0,52%

 

Achja und übrigens sieht man auch Instability ist bei 0,99 also sehr frickelich, und Resistance bei 0,17, also leicht zu knacken.

 

Im Mining Menü wird die verteilung der Flöze nicht mehr angezeigt.

 

Guten Flug

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Update: Erfahrungen zum entdecken von Hochprozentigen Agricium Vorkommen eingefügt:

 

 

Dicke aUAC mit Mining

Im Grunde würde ich jedem, der die passende Flotte und Startkapital hat, eher zu Handel raten, um das schnelle Geld zu machen. Besonders mit den Outposts of Celin lässt sich so schnell zwischen 4‘000 bis 30‘000 aUAC pro Flug (leer hin, voll zurück nach Olisar) verdienen. Das letztere mit einer vollbeladenen Caterpillar mit Tungsten oder Corundum.

  • Tipp: Wer von Port Olisar nach Celin möchte, muss über einen Zwischenstopp dorthin springen, da Crusador den direkten Weg versperrt. Anstatt über Cry Astro zu springen – oft von Piraten PvP und /oder Griefern heimgesucht – lässt sich alternativ auch gut über Yela oder Com Array 608 springen.

Aber es geht auch anders. In drei Stunden Mining 30'000 – 40‘000 aUAC mit der kleinen Prospector geht auch. Zugegebenermassen benötigt man mehr Glück und gegen eine Caterpillar hat man Zeit vs. Gewinn wenig Chancen. Die Ratio mit dem Pott ist einfach unschlagbar. Aber der Spieler hat auch den Vorteil, geht etwas schief, ist schlimmstenfalls das Erz futsch und die aUAC bleiben auf dem Konto.

Nach einigen Abenden experimentieren bin ich mir sicher: Die Verteilung der Vorkommen (zumindest auf Yela) ist nicht nur von der generellen Bodenfärbung (Staub = Grau; Eis/Schnee = Weiss) sondern auch von der Typographie abhängig. Speziell bin ich auf der Suche nach Agricium darauf gestossen. Dieses Element findet man am häufigsten in den Eis und Schnee bedeckten Teilen von Yela.

In Ebenen und Gletscherzungen findet sich besonders Byril und Dimant sowie kleinere Vorkommen an Agricium (0,08% bis etwa 3,2%).

Auf den Bergen und an den steilen Hängen, findet man dagegen besonders Gold und Corundum. Ab und zu und ich würde behaupten mittel bis selten, befindet sich besonders nahe an Goldvorkommen ein einzelnes vorkommen mit Agricium. Das Besondere ist die dichte des Elements im Erz. Es pendelt zwischen 6% bis 14%. Das ergibt einen Verkaufserlös zwischen 5‘000 und 12‘000 aUAC für 32 SCU Erz. Nachteil ist der erschwerte Abbau. An den steilen Hängen rutschen nach dem Fracking die Erz Stücke gerne den ganzen Hang hinunter und müssen gegebenenfalls mühsam wieder zusammen gesucht werden. Deshalb rate ich zu besonderer Aufmerksamkeit, wohin sich die Stücke nach dem Spalten bewegen.

Sucht man nun gezielt die Berghänge ab, findet man im Schnitt alle 30 Minuten so ein wertvolles Vorkommen. Mit Glück schon nach 10 Minuten. Ich war aber auch schon fast 45 Minuten am Suchen. Das ist leider der Glück-Faktor.

Ich würde mich über Rückmeldung freuen, wenn jemand ähnliche Erfahrungen mit anderen Elementen gemacht hat.

 

 

Guten Flug

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Nach mehrmaligen Versuchen kann ich nun sagen: Die Steine sind in gewisser Weise persistent!

 

Bedeutet:

- die Position der Steine ist immer identisch

- der "Inhalt" der Steine ist offensichtlich auch immer identisch

- lediglich der "Gehalt" der Steine ändert sich, wobei ertragreiche Steine grundsätzlich ertragreiche Steine bleiben.

 

Ich habe jetzt bestimmt 10 mal auf Yela den gleichen Stein (inkl. Server-Wechsel) angeflogen und hatte immer Werte zwischen 5,x und 11,x % Agricium. Das bringt mir pro Mining-Run zwischen 5.000 und knapp 10.000 aUEC.

Theoretisch kann man also die lukrativen Steinvorkommen kartografieren. 

 

 

 

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