Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
  • Einträge
    3
  • Kommentare
    0
  • Aufrufe
    6.598

Freiflug im All (oder der lange Weg zur Squadron 42)

Havald Hawk

861 Aufrufe

Kapitel 2 von 3

Einige Stunden später wachte ich auf. Jenn war schon weg. Hatte sie mir gestern Abend schon angekündigt. Sie hatte mir eine Nachricht hinterlassen: „Denk mal drüber nach, dich für eine Dienstzeit bei der Squadron 42 einzuschreiben. Dort werden immer Piloten für die Jäger, Bomber oder Fähren gesucht. Mit deinen Vorkenntnissen sollte das kein Problem sein. Überleg es dir.“ Mache ich. Aber die nächsten Tage hatte ich noch etwas hier im Solsystem vor. Wenn das klappt, komme ich meinem Traum von einem modernen, sprungfähigen Frachtschiff wieder einen Schritt näher. Ich schnappte mir meine Klamotten und ging erst einmal zu einem kleinen Schiffsversorger. Dort mietete ich mir ein Tankmodul in Containerform und einen kleinen leeren Frachtcontainer. Für mein Vorhaben wollte ich genügend Stauraum und vor allem genügend Stützmasse für die Triebwerke an Bord haben. Ein dritter kleiner Container kam hinzu, um großzügige Reserven an Wasser und Sauerstoff an Bord zu haben. Dann machte ich mich auf in ein Fitness-Studio. Die letzte Nacht hatte ich zwar auch Sport, wollte aber trotzdem nicht von meiner Gewohnheit ablassen, jeden Stationsaufenthalt zu nutzen, um mich einigermaßen fit zu halten. Nach einer guten Stunde ging ich duschen.

Ich verließ das Studio, ging den Ring runter und dann in eine Seitengasse, um zum „Schotten“ zu gehen. Dort gab es Elektronikbauteile, Software und Upgrades für alle möglichen Schiffskomponenten. Ca. 50 m vor dem Schotten sträubten sich mir mit einem Mal die Nackenhaare. Instinktiv ging ich einen Schritt nach rechts und drehte mich leicht um. Daher traf mich der Schlag nicht voll, sondern streifte nur an meinem Kinn lang. Dafür bekam ich den Tritt voll vor den Oberkörper. In meiner Jacke hatte ich schon vor Jahren Protektoren mit einnähen lassen. Es war ja schließlich nicht das erste Mal, dass ich in eine Prügelei geriet. Dank der Protektoren war der Tritt nicht weiter schlimm. Er haute mich nur von den Füßen. Ich fing den Sturz mit einer Rolle rückwärts ab und drehte mich sofort zur Seite. Dabei fegte ich mit dem rechten Bein nach meinem Angreifer. Der hatte mit dieser Reaktion wohl nicht gerechnet. Jedenfalls traf ich sein vorderes Bein direkt über dem Fußgelenk und trat es ihm damit unter dem Körper weg. Da er gerade das volle Gewicht auf dem Fuß hatte, wahrscheinlich weil er mit dem anderen Bein gerade nach mir treten wollte, schlug er lang hin. Das presste ihm die Luft aus dem Körper und setzte ihn kurzzeitig außer Gefecht. Ich wartete lieber nicht ab, wie lange der Schläger sich ausruhen wollte, sondern sprang auf und sprintete zum „Schotten“. Der Laden wurde schließlich überwacht. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mein Angreifer mir in den Laden nachkam.

Ich ging zu Banas, dem Verkäufer meines Vertrauens. „Probleme?“ fragte Banas. Ich zuckte die Schultern. Keine Ahnung, was da gerade gelaufen ist. Entweder fand jemand meine Klamotten toll oder er wollte meine 5 kg Edelmetalle, die ich in dem unsichtbaren Rucksack auf dem Rücken trage. Banas schüttelte den Kopf. „Soll ich die Sicherheit rufen?“ „Was soll ich den sagen? Das ich angegriffen wurde? Dann sitze ich bestimmt Stundenlang auf der Wache, gebe eine Anzeige auf, versuche den Typen zu beschreiben und dann anhand der Fotos der örtlichen Kleinkriminellen zu identifizieren. Nein danke. Dazu ist mir meine Zeit gerade zu knapp. Ich will noch heute los und bin dann erst einmal für mind. 2 Wochen weg. Dann sehen wir weiter. Hast Du die Bauteile und die entsprechende Software inzwischen bekommen?“ Banas grinste. „Klar. Komm mit.“ Wir gingen weiter nach hinten in den Laden. Banas öffnete ein Fach und gab mir einen kleinen Karton mit 6 Platinen und einem Datenstick. „Kannst du die Platinen selbst in die Steuermodule der Traktorstrahler einsetzen oder brauchst du Hilfe?“ fragte Banas. Ich schüttelte den Kopf. „Kein Problem, das bekomme ich gerade noch hin. Ist bei der Software noch etwas zu beachten?“ Banas grinste wieder. „Nein, einfach in Deinem Hauptsteuercomputer für die Traktorstrahler einspielen. Allerdings solltest Du das Programm nur aufrufen, wenn keine anderen Schiffe in der Nähe sind. Wenn das Programm aktiv ist, dann könnte eine Überwachungseinheit die Veränderungen in den Traktorstrahlern anmessen. Das könnte Ärger geben. Schließlich ist es eine etwas ungewöhnliche Konfiguration für einen Frachtschlepper.“

Ich zahlte und verließ den Laden durch einen nicht öffentlichen Nebeneingang. Falls der Schläger noch in der Nähe lauerte, würde er mich so hoffentlich verpassen. Zu meinem Hotel ging ich aber vorsichtshalber trotzdem nicht zurück. Ich erreichte den Mittelring und von dort die Speiche, die zu meinem Ausleger ging. Ich fuhr zu meinem Frachtschlepper rauf. Das kurze Stück vom Fahrstuhl zur Schleuse wurde überwacht. Daher rechnete ich zwar nicht mit einem erneuten Angriff, war aber trotzdem auf der Hut. Ohne Probleme erreichte ich meine Schiffsschleuse. Ich war gerade drin, als eine andere Fahrstuhltür aufging und 2 der Schmuckliebhaber entließ. Die sahen mich zwar, rührten sich aber nicht, sondern grinsten nur zu mir herüber. Ich schloss die Schleuse und machte meinen Schlepper dicht. Dann überprüfte ich erst einmal einige Sicherheitsprotokolle dahingehend, ob sich jemand während meiner Abwesenheit an meinem Schlepper zu schaffen gemacht hatte. Scheinbar nicht.

Inzwischen waren auch die 3 kleinen Container mit dem zusätzlichen Stauraum, Treibstoff und Wasser bzw. Sauerstoff angekommen. Die Dinger waren einfach an meinem Frachtschlepper mittels einfachen Magnetverbindungen angedockt. Mit einem Traktorstrahl verfrachtete ich die Dinger direkt hinter meinem Steuermodul. Die Container ragten kaum über das Steuermodul heraus und kamen mir im Vergleich zu den gerade transportierten Containern richtig mickerig vor.

Nachdem das erledigt war, beschäftigte ich mich die nächsten Stunden damit, in jeden Traktorstrahler zu klettern und die neuen Platinen zu installieren. Nachdem das geschafft war, überlegte ich, ob ich gleich ablegen sollte oder doch besser noch einmal zum Hotel zurück gehen sollte. Ich wollte noch einmal duschen und etwas frisches Essen. Das würde für die nächsten Tage die letzte Gelegenheit dazu sein. Danach würde es nur noch Schiffskost geben. Und die Dusche im Frachtschlepper war so klein, dass ich jedes Mal Angst vor Zerrungen hatte, so musste ich mich darin verrenken.

Ich entschloss mich für einen Kompromiss. Kurz ins Hotel, duschen und Klamotten einsammeln, dann etwas Essen gehen, noch einige Kleinigkeiten an Nahrungsmitteln und Getränken einkaufen und direkt wieder zurück in den Schlepper. Schlafen konnte ich auch im Schiff wenn ich unterwegs war.

Nach 3 Stunden war ich wieder zurück an Bord ohne dass es zu einem weiteren Zwischenfall gekommen wäre. Ich verstaute alle mitgebrachten Sachen, reichte meinen Flugplan bei der Stationszentrale und der Raumüberwachung ein und bat um die Erlaubnis abzulegen. 10 Minuten später hatte ich die Erlaubnis zum Ablegen. Ich trennte die letzten Verbindungen zum Ausleger und entfernte mich mit Hilfe der Manöverdüsen langsam von der Station. Nachdem ich den Sicherheitsabstand erreicht hatte, fuhr ich langsam die Haupttriebwerke hoch und beschleunigte erst einmal mit gemächlichen 1 G. Nachdem ich einen Abstand von ca. 100 km zur Station erreicht hatte, fuhr ich die Triebwerke langsam hoch. Ich steigerte die Beschleunigung gemächlich aber stetig. In einem Abstand von 1000 km verließ ich den Bereich, der von der Raumüberwachung der Station direkt kontrolliert wurde. Nur für diesen Bereich musste ich den Flugplan einreichen. Danach reichte die Angabe eines generellen Vektors. Das genaue Ziel interessierte hier niemanden. Dazu war hier einfach auch zu viel los.

Nachdem ich eine Beschleunigung von 30 G erreicht hatte, hielt ich diesen Wert konstant ein. Ich könnte auch noch stärker beschleunigen und hatte darüber auch schon öfter für diese Tour nachgedacht. Aber dann würden die Andruckkompensatoren nicht mehr die gesamten Beschleunigungskräfte auffangen. Und Stundenlang einen Andruck von 2 – 3 G auszuhalten, war nicht so sein Ding.

Ich hatte eine Strecke von etwas über 400.000 km vor mir. Dafür würde ich ca. 4,5 Tage benötigen. Bis zur Hälfte der Strecke würde ich beschleunigen und danach das Schiff drehen und bremsen, um die Geschwindigkeit wieder abzubauen. Schließlich war ich schon mehrfach in den Asteroidengürtel geflogen. Ein Teil der gerade getätigten Investitionen war möglich geworden, weil ich dort in den vergangenen Jahren einige Brocken mit einem hohen Erzanteil, hauptsächlich Nickel, aber auch Eisen, Gold und einige Schwermetalle gefunden hatte. Nickel und Eisen brachten kaum etwas ein, gerade mal so viel, dass die Treibstoffkosten getragen wurden. Aber Gold und Schwermetalle machten die Sache immer noch lukrativ.

Im Asteroidengürtel waren jederzeit dutzende von Schatzsuchern und Schürfern unterwegs. Dazu kamen die Konzerne, die in einigen Bereichen des Gürtels Metalle und Mineralien abbauten. Der Gürtel war aber so riesig, dass es wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern würde, bis es nichts mehr zu finden gab. Es gab jedenfalls noch ganze Bereiche, die völlig unberührt waren. Eine dieser Zonen war mein Ziel. Dort war ich schon fündig geworden und hatte beim letzten Besuch einige vielversprechende Brocken geortet, die ich mir nun näher ansehen wollte. Ich hatte in dem Bereich einen Peilsender hinterlassen, der z. Z. inaktiv war und durch ein entsprechend kodiertes Signal von mir zu funken anfangen würde. Dazu musste ich allerdings auf ca. 1000 km herankommen. In dem riesigen Asteroidengürtel immer noch eine sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Aber schließlich wollte ich nicht, dass mein Sender auch von anderen Schürfern angepeilt werden konnte.

Um nicht tagelang in dem Bereich rumzueiern und den Sender zu suchen, hatte ich mir schon bei meinem letzten Stopp auf Jupiterstation 2 Ortungssonden geleistet. Ca. 4 m lange und 1 m durchmessende Röhren mit einem starken Antrieb, Partikelschirm und einigen Ortungsgeräten. Dazu kam eine vernünftige Ausstattung an Rechenleistung, um die Dinger in einem größeren Maßstab alleine operieren lassen zu können. Die Röhren hatten außerdem ein kleines Staufach von ca. 70 cm Länge, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe. Dafür hatte ich mir ein weiteres Ortungsgerät gemietet, welches auf die Ortung von Bodenschätzen spezialisiert war. Die Sonden sollten erst einmal den Bereich mit dem Peilsender wiederfinden. Dann würde ich eine Sonde mit dem Spezialortungsgerät ausstatten und nach Bodenschätzen suchen lassen. Mit meinem Schlepper würde ich mich an der Suche beteiligen. Leider hatte ich kein 2. Ortungsgerät für die 2. Sonde bekommen, um die Sache weiter zu beschleunigen. Mit etwas Glück hoffte ich, einige oder auch nur einen Kleinasteroiden zu finden, der einen hohen Gehalt an Edelmetallen, Schwermetallen oder seltenen Mineralien aufwies. Wenn das klappte, würden sich meine Investitionen und die investierte Zeit mehr als rentieren.

4,5 ereignislose Tage später erreichte ich die von mir angepeilte Zone des Asteroidengürtels. Immerhin hatte ich in der Zeit ordentlich ausschlafen können. Man musste eben die Vorteile sehen. Traurig machte mich nur die Tatsache, dass ich für die Strecke mit einem modernen Sprungfähigen Schiff nur einige Stunden gebraucht hätte. Dafür konnte mein Frachtschlepper sehr große Massen bewegen und im Verhältnis zu seiner Größe ungewöhnlich viel Fracht transportieren. Jedenfalls theoretisch, wenn alle Containerplätze die Mittelröhre belegt waren und nicht 3 kleinere Container transportiert wurden. Ich zog mir vorsichtshalber meinen Raumanzug an, da ich in diesem Gebiet einen Treffer von einem Gesteinsbrocken und daraus folgend einen Hüllenbruch nicht ausschließen konnte. Dann startete ich beide Sonden für ein Suchmuster nach dem Peilsender und manövrierte vorsichtig weiter in den Gürtel rein. Mit meinem Schlepper konnte ich nur langsam fliegen, da er auf Zugkraft und nicht auf Wendigkeit ausgelegt war. Und der Partikelschirm hielt auch keinem größeren Brocken stand.

2 Stunden später hatte ich den Peilsender geortet und flog vorsichtig in den Bereich rein. Ich holte die Sonden zurück und installierte in der einen Sonde das spezielle Ortungsmodul. Diese Sonde schickte ich an den Standort des Peilsenders und ließ von dort aus die Sonde in immer größeren Kreisen alle Brocken in der Nähe abfliegen und untersuchen. 5 Stunden später hatte ich ebenfalls den Peilsender erreicht und die Sonde hatte inzwischen schon 3 vielversprechende Brocken gefunden. Ich überlegte gerade, ob ich das Schiff etwas in einen ruhigeren Bereich in ca. 100 km Entfernung steuern sollte, um ein kleines Nickerchen zu machen während die Sonde weitere Asteroiden untersuchte, als ich eine sehr interessante Ortungsanalyse von einem weiteren Asteroiden rein bekam. Den Werten der Analyse konnte ich kaum glauben. Der Brocken hatte laut Ortung eine unregelmäßige zerklüftete Form mit einer Länge von 60 m, Breite 55 m und einer Dicke von ca. 28 m. Das ergab über 90.000 m³. Das Ding bestand unter einer ca. 2 m dicken Dreckschicht fast ausschließlich aus Metallen, hauptsächlich wieder Nickel und Eisen, also fast 80.000 m³ von dem Zeug. Der Anteil an Edelmetallen und Schwermetallen lag bei etwas über 0,3 %. Das waren immerhin immer noch fast 240 m³. Wenn das stimmte, wäre der Wert auch zu Zeiten des Asteroidenbergbaus mehr als ausreichend, um praktisch sofort meinen Traum von einem neuen, sprungfähigen Schiff zu verwirklichen. Die genauen Anteile und Arten der Edelmetalle und Schwermetalle gab die Analyse noch nicht her. Vergessen waren alle Gedanken an ein Nickerchen. Das musste ich mir sofort selbst ansehen.

Ich steuerte den Schlepper vorsichtig die 5 km zu dem Asteroiden rüber und überprüfte die Ergebnisse der Sonde. Es war einfach unglaublich. Die Ergebnisse stimmten. Ich versuchte meine Aufregung und Euphorie zurück zu drängen. Jetzt musste ich mir überlegen, was ich mit dem Ding anfangen sollte. Für meinen Frachtcontainer war das Ding zu groß. Ich konnte den Asteroiden markieren. Dann die 3 kleineren Brocken, die die Sonde gefunden hatte, zertrümmern und in den Frachtcontainer laden und zur Jupiterstation zurückfliegen. Dort könnte ich mir die Schürfrechte an dem markierten Asteroiden eintragen lassen und dann alles an einen Bergbaukonzern verkaufen. Dabei war es absolut sicher, dass man mich über den Tisch ziehen würde.

Die Schürfrechte wurden nur für 1 Jahr gesichert und wären danach wieder frei. Dazu kam, dass ich einfach nicht verhindern konnte, dass andere Schürfer, evtl. sogar im Auftrag von Konzernen, mit Bergbaulasern den Asteroiden stückweise auseinander nehmen würden. Ich schätzte, dass schon nach 2 Monaten die Hälfte der Masse des Asteroiden wie durch Zauberei verschwunden wäre. Ähnliche Fälle gab es jedes Jahr wieder. Aber der Raum war einfach zu groß, um alles überwachen zu können. Und kein staatlicher Sicherheitsdienst wurde dazu eingeteilt, Asteroiden zu überwachen, die evtl. mal abgebaut werden sollten. Und einen privaten Sicherheitsdienst konnte ich mir nicht leisten.

Blieb eigentlich nur eine Alternative. Ich musste das Ding mit meinem Frachtschlepper aus dem Gürtel ziehen und direkt zu einer Verhüttungsanlage bei Jupiterstation schleppen. Bei der Masse eine langwierige und zumindest im Gürtel auch knifflige und gefährliche Angelegenheit. Ich rief die Sonde zurück. Erst einmal wollte ich mir jetzt die 3 kleineren Brocken mit einem ebenfalls hohen Gehalt an Edelmetallen holen. Aber vorher stand erst mal etwas essen auf dem Plan. Sobald ich angefangen hatte, den Brocken in Bewegung zu setzen, würde ich dazu keine Gelegenheit mehr bekommen, bis ich aus dem Gürtel raus war und mehr oder weniger freien Raum vor mir hatte. Ich schätzte, dass ich mehr als 15 Stunden brauchen würde, um den Brocken aus dem Gürtel rauszuziehen. Außerhalb des Rings könnte ich wahrscheinlich auf ca. 20 G Beschleunigung kommen, da ich nicht vorhatte, den Dreck an der Oberfläche mit meinem Partikelschirm zu schützen. Die Grenze würde diesmal eher von der Masse des Brockens im Verhältnis zu den Triebwerken meines Frachtschleppers bestimmt werden. Ich würde dann noch ca. 1 Woche für den Rückflug zur Jupiterstation benötigen.

Ich dachte mir, dass der Brocken, wenn er hier schon rumschwebte, sich auch gleich schon mal als Haltepunkt nutzen lies. Also verankerte ich meinen Schlepper mit den 3 vorderen Traktorstrahlern an dem Asteroiden und ging in meine kleine Miniküche. Dort machte ich mir einen Kaffee und einige Sandwiches und ging damit wieder zu meinem Pilotensitz. Während ich die Sandwiches futterte und Kaffee trank sah ich mir noch einmal die Protokolle der Messungen und Analysen der Sonden an.



0 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Keine Kommentare vorhanden

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×