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Alter.Zocker

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Beiträge von Alter.Zocker

  1. Meines Erachtens ist die Frage nach eine Lieblings-Forscherschiff derzeit unmöglich zu beantworten. Im Gegensatz zu Dogfightern konnten ja die bereits fliegbaren Forschungsschiffe im bisher spielbaren Content zu nicht viel mehr als Zielscheiben genutzt werden, von virtuellen Spaziergängen durchs Schiffsinnere im Hangar mal abgesehen. Solange wir nicht wissen, wie das Thema "Forschung/Erkundung" überhaupt ins Gameplay eingebunden sein wird, lässt sich zur eventuell besseren oder schlechteren Eignung der verfügbaren Kähne nix Konkretes sagen...

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  2. So wie ich den Artikel verstanden habe, geht es im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit an der Uni Mannheim in erster Linie darum, wie es bei SC als Crowd-funding-Projekt zu dem bisherigen finanziellen Erfolg kam, wie und warum es CR und CIG gelang, aus einer weltweiten computerspielaffinen Interessengruppe eine so große reale und im Vorraus zahlungswillige Kundschaft zu machen. Es geht denen m.E. um die Suche nach Antworten zu den Erfolgsaussichten des Prinzips Crowd-Funding und wie dieser Erfolg hier nun konkret auf SC bezogen, erreicht werden konnte. Sich diesem Thema zur Abwechslung zu den häufig hitzig geführten Fan-Debatten mal mit wissenschaftlicher Neutralität und Emotionslosigkeit zu nähern, könnte m.E. sehr interessant werden...

     

     

  3. @KaffeRausch: Es sind nicht die Kriminellen irgendwo aus den dunklen Ecken des Internet, die mir bezüglich einer ständig aktiven Kamera Sorgen bereiten, es die großen und allgegenwärtigen Multi-Konzerne im Internet, die mit den Daten, die sie sammeln, Milliarden-Gewinne erwirtschaften, und das alles ganz offiziell und durch wirtschaftslobby-konforme Gesetzgebung komplett legal.

     

    PS.: Folgendes Szenario:

    Wenn das Spiel wirklich gut und fesselnd ist (was ja bei SC/SQ42 eine meiner Haupt-Hoffnungen ist), sitze halt auchmal am Samstag morgen unrasiert und noch etwas gezeichnet vom Feitag Abend vorm Rechner, um nochschnell diese eine Mission abzuschließen...

    Dann kommt dank ständig aktiver Kamera in den nächsten Wochen verstärkt Reklame für Rasierapparate und div. Männer-Pflegeprodukte ins Haus. Weiterhin wird durch dieses oberflächliche Bild mein sozialer Status in irgendwelchen Datenbaksystemen in Richtung Harz IV-Empfänger degradiert, was evtl. zu einer Reduzierung meiner Kreditwürdigkeit führt usw...

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  4. Was gab es denn gestern für bahnbrechende Neuigkeiten auf der großen Show auf der GC? Habe heute nur die Mail von RSI gelesen, aber da schien mir, sie wollen das Facetracking/FoIP als die große Überraschung und Revolution des Spielens anpreisen. Kann damit noch nicht viel anfangen, stellt für mich eher wieder eine weitere neue Baustelle dar, die nur für noch höhere Komplexität im Entwicklungsprozess sorgt und auch beim Nutzer mit nicht ganz so breitbandigem Internetzugang eher mehr Probleme bereitet, als irgendeinen spielerischen Mehrwert darzustellen....Achja, der Concept-Sale der 600i, aber das haben ja schon seit Tagen alle Spatzen von den Dächern gepfiffen... Gabs sonst noch was Signifikantes außer Show? Irgendwelche Terminaussagen? Konkrete Angaben zu zeitnah erwartbarem Content, SQ42,...?

     

     

    Ps Achja, meiner Meinung entsteht Immersion hauptsächlich durch die Kunst des guten Erzählens einer guten Story. Und eher weniger durch alle möglichen technischen Spielereien.....

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  5. Die Serenity....na ich wei nich so recht...komplett unbewaffnet(!), und dann die Inneneinrichtung im zusammengewürfelten und handbemalten Landhausstil des amerikanischen Westens aus einer Zeit irgendwann zwischen den vergangenen beiden Jahrhunderten... Das hat zwar gut in die ebenfalls recht gut gemachte Serie gepasst, aber in einem SC-Universum, zumindest den Teilen, die wir bisher in Videos , dem Mini-PU usw. davon sehen konnten, wirkt die Serenity dann m.E.  doch sehr deplaziert...

     

  6. Wenn man aber zu lange dran rummacht, mit dem heheren Ziel, alles perfekt zu machen, besteht die Gefahr, daß das Spiel schon tot ist, bevor es endlich auf den Markt kommt oder zumindest ist es dann nichts Besonderes mehr, weil es einfach von der Zeit überhohlt wurde. Dann ist das einstige "Awesome" keines mehr, weil inzw. alle anderen zumindest gleichgezogen haben. Dann liegen die Kriterien für ein "Awesome"-Game ganz anders als heute,z.B. bei fesselndem Storytelling, eingängiger Game-Mechanik, glaubwürdigen Charakteren und Rahmenhandlung,....und von Alledem ist bei CIG bis heute nicht mal was Mittelprächtiges zu sehen, sondern einfach GAR NIX, NISCHT, NADA....Gerade diese Dinge brauchen jedoch sehr viel Zeit in der Entwicklung sowie die Mitwirkung äußerst fähiger und talentierter Leute in Bereichen, wo die "Anderen" unter Umständen heute sogar schon einen Vorsprung gegenüber CIG haben.

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  7. Einen Zug, wie bei der guten alten Eisenbahn stelle ich mir schwer vor und hat gegenüber starren Anordnung von Frachtmodulen auf einem "Trägerrahmen" (siehe Hull) m.E. im freien Raum eher NAchteile...

    Einen "Geleitzug" mehrerer Frachtschiffe in BEgleitung von bewaffneten Trägern und Jagdmaschinen (wie die Quarianer-Flottille in Mass-Effect) hingegen ist m.E. eines der Grundideen in Sachen MMO-Gameplay von SC u.a. als Event für große Orgas, Koalitionen  usw...

  8. Ganz so einfach, wie ich (und andere) mir das hier ausgedacht haben, ist es doch nicht.

    Man MUSS die Massen berücksichtigen und zwar:

     

    1. Treibstoffmasse (aus der Treibstoffmasse "wird" die Masse der Antriebsgase)

    2. die Masse des leeren Raumschiffes, also wenn der gesamte Treibstoff als Antriebsgas ausgestoßen wurde

     

    Bezogen auf die Austrittsgeschwindigkeit Vgas würde dann vektoriell gelten:

     

    V(Raumschiff) = -V(Antriebsgas) x Verhältnis Treibstoffmasse/Raumschiffleermasse

     

    Soweit so klar,  das ist im Prinzip der Impulserhaltungssatz für zwei Massen mit zwei Geschwindigkeiten.

    Das würde u.a. auch bedeuten, wenn die Treibstoffmasse größer, als die Raumschiffleermasse ist, dann könnte dias Raumschiff sogar SCHNELLER als die Austrittsgeschwindigkeit fliegen, und somit liege ich in meiner Behauptung weiter oben falsch ABER und jetzt wirds etwas komplizierter, es könnten sich schnell Knoten im Hirn bilden:

     

    Dieser Zusammenhang gilt NUR, wenn das Raumschiff seinen Treibstoff komplett auf einen Schlag abgibt also quasi zur selben Zeit den gesamten Treibstoff in einem Augenblick verbrennt und ausstößt. Das entspräche einem einmaligen elastischen Stoß zweier Massen Das passiert in der Realität natürlich nicht, sondern hier wird über einen längeren Zeitraum (die max. BRenndauer) der Treibstoff schrittweise verbrannt und als Gas ausgestoßen , das Raumschiff erhält seinen Impuls und damit eine Beschleunigung aber und das ist der Knackpunkt dabei, der noch nicht ausgestoßene Treibstoff, der ja noch an Bord des Raumschiffes ist, erhält ebenfalls den Antriebsimpuls und mus sozusagen mitbeschleunigt werden, bevor er dann später irgendwann an der Reihe ist, um ausgestoßen zu werden....Da kommen jetzt im einfachen Fall Logarithmen oder gleich irgendwelche Differentialgleichungen mit ins Spiel, dafür liegt meine letzte Physik- bzw. Mathe-stunde zu lange zurück und Feitag abend fällt dann das Denken ohnehin schwer, sodass ich ab hier bereitwillig an Andere übergebe möchte ;)

  9. Langsam können wir hier mal einen Physik Leistungskurs draus machen.

     

    Gedankenexperiment:

     

    Anfangsbedingung:

    Das Raumschiff befindet sich im kräftefreien Raum, in Ruhe, Geschwindigkeit Null, keine BEschleunigung, Antrieb ist aus

     

    Start des Antriebes mit voller Leistung:

    Antriebsgase strömen im Moment des Starts mit Vgas aus den Antriebsdüsen, die Antriebsgase entfernen sich vom Raumschiff also mit Vgas, aber im ersten Bruchteil der ZEit nach Start des Antriebes ist die Geschwindigkeit des Raumschiffes selber noch fast Null, also gegenüber der "Umgebung" steht das Schiff noch nahezu still, während die Antriebsgase mit Vgas nach"hinten" fliegen. Gas und Schiff entfernen sich mit Vgas voneinander, aber das Schiff steht ggü der Umgebung noch fast still. Durch den übertragenen Impuls wirkt nun aber eine kontinuierliche KRaft und die wird in Abhängigkeit der Massen in BEschleunigung des Schiffes umgesetzt, d.h. die GEschwindigkeit des Schiffs verändert sich kontinuierlich(steigt)

     

    BEschleunigungsphase:

    Antriebsgase strömen weiterhin mit der konstanten Austrittsgeschwindigkeit Vgas aus den Antriebsdüsen, das Schiff steigert entsprechend der wirkenden BEschleunigung durch den übertragenen Impuls seine Geschwindigkeit gegenüber der Umgebung, Schiff und Gas entfernen sich immer nochmit der selben GEschwindigkeit Vgas, d.h. gegenüber der Umgebung wird das Gas langsamer.

    .

    .

    .

    nach seeeehr viel Zeit:

    Antriebsgase strömen weiterhin mit der konstanten Austrittsgeschwindigkeit Vgas aus den Antriebsdüsen, das Schiff beschleunigt aber nur noch sehr sehr gering, da die GEschwindigkeit des Schiffes fast die Austrittsgeschwindigkeit des Gases Vgas erreicht hat. Der übertragene Impuls vom Gas auf das Schiff ist nur noch seeehr gering. Gegenüber der Umgebung ist die GEschwindigkeit des Antriebsgas sehr gering, dafür fliegt das Schiff fast mit der Austrittsgeschwindigkeit Vgas.

    .

    .

    nach unendlich langer ZEit:

    Statischer Zustand konstante (End-)Geschwindigkeit:)

    Antrieb läuft immer noch (unendlicher Treibstoffvorrat), das Antriebsgas strömt weiterhin mit der konstanten Austrittsgeschwindigkeit Vgas aus den Düsen. Da nun aber nach unendlich viel Zeit im kräftefreien Raum die GEschwindigkeit des Schiffes bei zuletzt nur noch geringsten BEschleunigungswerten endlich die AustrittsgEschwindigkeit des Antriebsgases Vgas erreicht hat, wirkt keine Kraft mehr durch den ANtrieb auf das Schiff, es erfolgt keine BEschleunigung, damit auchkeine weitere GEschwinidigkeitssteigerung, der Antrieb könnte also abgeschaltenwerden, er bringt keine BEschleunigung mehr zu Stande, das Gas steht gegenüber der Umgebung still, denn das Schiff bewegt sich nun mit der GEschwindigkeit Vgas durch den kräftefreien Raum....

    ähhmm...

    stimmt das so?...ich bin langsam selbst etwas verwirrt..oder ist es doch anders....

     

    Ist es vielleicht so,dass die maximale Endgeschwindigkeit des Schiffes nur die halbe Austrittsgeschwindigkeit des Gases (also Vgas/2) ist, so dass sich am Ende der laaaangen BEschleunigungsphase Gas und Schiff zwar voneinander immer noch mit Vgas entfernen, ABER gegenüber der Umgebung nur mit jeweils der halben Austrittsgeschwindigkeit bewegen, also das Gas gegenüber der Umgebung mit -Vgas/2("-" vektoriell für Rückwärts) und das Schiff mit +Vgas/2 vorwärts?...?

    Die Massenverhältnisse (Masse Schiff und Masse Antriebsgas) spielen doch wohl eine Rolle bei der max.Endgeschwindigkeit.... Die Frage ist,ab wann wirkt keine Antriebskraft mehr auf das Schiff, die Summe aller Impulse (nach Vorne und hinten) bleibt ja konstant...

    .

    ...AAAAHHRRGGG

    Jetzt habt ihrs geschafft, am Freitag Nachmittag wirft der selbsternannte Erklärbär des Forums das Handtuch und übergibt an die Physik-Leistungskursler....

     

     

    Edit:

    GRad noch mal gegoogelt und Wikipedia "gewälzt". Die Massenverhältnisse von Schiff und Antriebsgasen spielen bei der Geschwindigkeit sehr wohl eine Rolle, nur indem theortischen "Extremfall" Masse des Schiffs gleich "null", Masse der Antriebsgase ist viel größer Null kommt es nachmeiner Einschätzung zu dem Fall,dass die Schiffsgeschwindigkeit bis zur Austrittsgeschwindigkeit des Gases ansteigt. Schneller als die Austrittsgeschwindigkeit wird das Schiff aber auf keinen Fall (Energie würde hinzugefügt, Impulserhaltung nicht mehr gewährleistet,...)

  10. @Sushi: Ja da hörte ich jetzt förmlich zwischen Deinen letzten Posts den Knoten im Hirn platzen ;) Natürlich ist das alles nur theoretisch, genau so wie der erwähnte "kräftefreie Raum", den es in der Realität genau so wenig gibt, wie unendliche Treibstoffvorräte o.ä., aber um die physikalischen Gesetzmäßigkeiten anschaulich zu formulieren und besser zu verstehen, vereinfacht man die Realität durch solche theoretischen Annahmen.

  11. @Tamaya : Genau so ist es!

     

    Egal wie schwer das jeweilige Raumschiff bzw. Mädel ist, die maximal mögliche Endgeschwindigkeit nach beliebig langer (bzw. unendlich langer) Zeit wird immer gleich sein bei identischen Antriebssystemen. Die BEschleunigung beider Raumschiffe ist jedoch wegen der unterschiedlichen Massen unterschiedlich. Das schwerere Schiff braucht wegen der geringeren BEschleunigung wesentlich länger als das leichtere Schiff, um die max. Endgeschwindigkeit zu erreichen. Bevor also auch das schwerere Schiff seine maximal mögliche Endgeschwindigkeit im kräftefreien Raum erreicht hat, wird das leichtere Schiff immer das Schnellere sein. Erst wenn die Endgeschwindigkeit beider Schiffe erreicht ist, fliegen beide gleich schnell (das leichtere fliegt schon viel länger mit dieser Geschwindigkeit und hat demzufolge auch schon eine viel längere Strecke zurückgelegt). Die Beschleunigung ist dann Null, weil sich Schiffe und Antriebsgase mit gleicher Geschwindigkeit, nur in entgegengesetzten Richtungen bewegen. Es kann in diesem Zustand kein Impuls mehr vom Antriebsgas auf das Schiff übertragen werden, die Antriebskraft ist gleich Null und ohne Kraft erfolgt keine BEschleunigung mehr und ohne Beschleunigung ändert sich auch die GEschwindigkeit nicht mehr.

     

     

  12. Wenn man einen Antrieb mit unbegrenzten Treibstoffvorräten hätte, der also unbegrenzt laufen könnte, so wäre die erreichbare Endgeschwind im hypothetisch ansonsten kräftefreien Raum in der Tat nur durch die Austrittsgeschwindigkeit der Antriebsgase begrenzt. Die BEschleunigung, also im Prinzip das Maß der Geschwindigkeitsänderung pro Zeit (m/s mal 1/s =m/s^2) indes hängt zusätzlich auch von allen beteiligten Massen (Antriebsgase und Raumschiff) ab. Zwei Raumschiffe mit sehr verschiedenen Massen aber mit IDENTISCHEN Antrieben und unendlichen Treibstoffvorräten erreichen auf jeden Fall beide die selbe Endgeschwindigkeit, allerdings benötigen beide sehr unterschiedliche Zeiträume, um diese zu erreichen, da die BEschleunigung auf Grund der ungleichen Massen unterschiedlich ist.

     

    Zur Physik in SC im Allgemeinen:

    Ich glaube hier kaum, dass physikalische Grundsätze im Spiel so umfassend ,wie wir hier gerade diskutieren, berücksichtigt werden, v.a. wenn sie entweder schwierig umsetzbar sind oder aber wenn sie sich allzu negativ auf die beabsichtigte Spielerfahrung auswirken könnten. Besonders speziell wirds da schon, wenn ich mir die Konstruktion der meisten Schiffe so ansehe, und mir dann vorstelle, wie diese aerodynamisch "unförmigen" Objekte sich bei Anflügen auf planetare Landezonen durch deren Atmosphären bewegen sollen. Entweder muss dass dann sehr langsam erfolgen (zu Lasten des Spielspaßes), oder es wird zu irgendeiner Art metaphysicher "Trickserei" in Form eines ominösen Energiefeldes o.ä. gegriffen, welche dann die aerodynamischen "Unverhältnisse" der robertschen Kreationen ausbügelt. Das fördert dann den Spielfluss, hat aber mit Physik nix mehr zu tun. Deshalb würde ich der korrekten Wiedergabe physikalischer Zusammenhänge in dem Spiel "SC" nur geringe BEdeutung beimessen....

  13. Hier wurde zu dem Thema ja im Prinzip schon alles gesagt. Grundlage aller auf dem Rückstoß basierenden Antriebe ist der Impulserhaltungssatz. Als "praktisches" Beispiel sei hier das Beispiel aus unzähligen Schulbüchern udgl. genannt:

     

    Es ist Sommer, die Sonne brennt vom Himmel, Du befindest Dich bei bestem Badewetter in einem Ruderboot auf einem See und schickst Dich gerade an, etwas Erfrischung im kühlen Nass zu suchen. Du bist aber nicht alleine im Boot, sondern Deine Freundin/Angebetete,... wer auch immer sitzt Achtern im Boot und betrachtet gerade abschätzend durch eine perfekt zu restlichen Outfit und Haarfarbe passende, modische Sonnenbrille Deinen entblößten Oberkörper, als Du Dich im Boot aufrichtest und anschickst in einem elegant kernigen Hechtsprung Deinen schweißglitzernden Surferbody in die Fluten zu stürzen.  Du gehst  an der Bordwand leicht in die Knie und lässt Dich nach vorne in Richtung Wasser fallen, dabei holst Du Schwung und stößt Du Dich mit den Beinen noch kräftig vom Boot ab, um den rechten Eindruck bei Deiner Flamme zu hinterlassen...

    Aber was passiert dann? 

    Statt in einem dieser kernig-maskulinen Hechtköpper in einem eleganten Bogen geschmeidig in die Fluten einzutauchen, klatschst Du kaum eine Beinlänge entfernt von der Bordwand, an der Du Dich soeben noch mit aller Macht abzustoßen versuchtest, in einem veritablen Bauchklatscher auf die Wasseroberfläche. Das Wasser spritzt hoch auf und ruiniert Frisur und Laune Deiner Flamme gleichermaßen. Außerdem wird das Boot derartig ZURÜCKGESTOßEN (ich nähere mich langsam dem Thema...), dass es heftigst schwankt und samt pudelnass gespritzter Freundin auch noch fast zu kentern droht...Das ging ja mal sprichwörtlich richtig nach hinten los (wir bleiben nun nah am Thema), die bis gerade eben noch aufwändig aufgetakelte Freundin gleicht nun eher einer gebadeten Maus, währe sie nicht so durchnässt, würden statt einigen Wassertropfen von ihrer vor Empörung zitternden Nasenspitze Flammen des Zorns aus ihren Nüstern lodern...ich schweife ab.

     

    Was ist also physikalisch passiert: Ausgehend davon, dass Deine Flamme , die mit Dir in einem relativ leichten Boot/Schlauchboot  auf dem Badesee sitzt, Dich nicht gerade um eine halbes Dutzend Gewichtsklassen übertrumpft, wird also bei Deinem Versuch, Dich mit Deinem eigenen Gewicht mit Nachdruck von Board zu hechten, das Boot samt Freundin in die zu Deiner Sprungrichtung entgegengesetzten Richtung beschleunigt (Impulserhaltung: Der Impuls, mit Dem Du Dich im Augenblick des Sprunges vom Boot weg drücken willst, wirkt in exakt umgekehrter Richtung auf das Boot mit darin befindlicher Freundin, die vektorielle Addition beider Impulse ergibt Null). Die Kraft, die Du beim Abstoßen während des Sprunges aufgewendet hast, wurde nur zur Hälfte in die Beschleunigung Deines eigenen Körpers umgesetzt, der andere Teil Deiner aufgewendeten Kraft diente zur Beschleunigung des Bootes samt Freundin, allerdings in entgegengesetzte Richtung. Wenn der Freundin Wasser nix ausmachen würde und Du nach dem Bauchklatscher immer wieder  zum Boot zurückschwimmst und hineinkletterst um Dich erneut in der selben Richtung wie vorher von Bord zu stürzen, kannst Du Boot samt Freundin also mittels Rückstoß über den See befördern...mit Dir als "Rückstoßtreibstoff und Triebwerk in einem"... ein auf die Freundin sicherlich beeindruckend wirkender Gedanke...sie müsste Dir allerdings schon ein WEilchen zuhören und es Dich erklären lassen...

     

    Genau so funktioniert Rückstoß auch im Weltraum, ohne den NAchteil der Reibung, wie beim Boot auf dem See. Begrenzt wird die erreichbare Geschwindigkeit des Raumschiffes , wie oben schon von einigen erwähnt, von der Austrittsgeschwindigkeit der Antriebsgase. Die BEschleunigung hängt neben der Austrittsgeschwindigkeit auch noch von der Masse der Antriebsgase ab. Da bekanntermaßen Gase nicht sonderlich viel Masse haben, benötigt man eben hohe Austrittsgeschwindigkeiten, um eine brauchbare BEschleunigung zu erhalten. Bei Ionentriebwerken z.B. ist die Masse der "Gase"  (es ist ja nur der ionisierbare Teil eines Gases) noch viel geringer, als typische Verbrennungsgase chemischer Antriebe, dafür ist seine Austrittsgeschwindigkeit um ein Vielfaches höher. Da der "Treibstoffverbrauch" bei Ionenantrieben im Vergleich zu konventionellen chemischen Antrieben vergleichweise gering ist, kann man Ionenantriebe viel länger "brennen" lassen, was den NAchteil der geringen Gasmasse und damit der geringen Beschleunigung durchaus wettmacht. Mit Ionentriebwerken kann man also höhere Geschwindigkeiten als mit chemischen Antrieben erreichen. Die BEschleunigung ist geringer, aber dafür wirkt sie viel länger wegen des geringeren "Verbrauches".

  14. Ich glaube, das Einschmelzen von Starterpaketen ist keine gute Idee, weil Du dann zwar für die Kredits für ein neues Standalone-Schiff hast, aber damit im Prinzip nix anfangenkannst, weil Dir der generelle Spielzugang, der ja in Deinem Starterpaket enthalten war, fehlt. Deshalb istes auch strategisch eher ungünstig "kleine" Starterpakete "aufzurüsten". BEsser, man kauft sich parallel zum kleinen Starterpaket ein zusätzliches Standalone-Schiff, welches man dann je nach "Überdruck im Geldbeutel" nachBelieben aufrüsten und wieder einschmelzen kann, ohne dabei seinStartepaket und damit den generellen Gamezugang zu gefärden. Habe leider denselbenFehler gemacht und meine Starter-315p schon in eine 350r hochgerüstet...

  15. Bin selber kein Fan von Gruppierungen, wo einige Wenige das Sagen haben und die große Anhängerschaft dem mehr oder weniger widerspruchslos zu folgen hat. All diese Vereinsmeierei mit ihrer "Stallorder" und etablierten Führungsstrukturen zieht mich auch im Real Life nicht sonderlich an, warum sollte ich es im virtuellen Leben dann anders handhaben?  Bei großen Orgas ist das zwar im Detail nur noch schwer durchsetzbar und gestattet in dem Falle dem Individuum, sich dann wieder mit einigen wenigen eng Vertrauten eine eigene gemeinsame Nische innerhalb so einer Mega-Orga einzurichten, aber dann stellt sich natürlich schon die generelle Frage nach dem tieferen Sinn solcher Superorgas. 

     

    Unser HQ hier als maximal flexibler und unverbindlicher Zusammenschluss von Leuten, deren kleinster gemeinsamer Nenner "Star Citizen" lautet, ist für mich absolut OK, da kann ich mir die Mitgliedschaft im späteren PU (wenn ich im PU überhaupt mal länger spiele) auch als Vorteilhaft für den Einzelnen vorstellen. Das resultiert beim HQ aber nicht primär aus dem HQ als Gruppe/Orga selber, sondern aus der teilweise schon über Jahre gepflegten guten Bekanntschaft zwischen Einzelnen hier aus dem Forum, die eher zufällig auch Mitglied im HQ sind. Man kennt die verschiedenen Leute halt schon aus dem Forum oder gemeinsamen Alpha-Spielerlebnissen und steht dadurch deutlich intensiver füreinander ein, als es bei Membern einer gemeinsamen Super-Orga der Fall wäre, die sich aber ansonsten noch nicht groß kennengelernt haben. Das HQ hat keine großartigen Hirarchie-Strukturen, es gibt keine besonderen "Regeln" und Vorschriften, sondern hier regeln die jedem halbwegs sozialkompetentem Mitmenschen geläufigen Umgangsformen aus der "guten Kinderstube" unser Miteinander. 

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  16. Auch die anderen Hornets wurden etwas geändert (Cockpit, Nase) Hab die Gelegenheit im PTU genutzt, mir mal alle derzeit fliegbaren Schiffe im Hangar mal genauer anzusehen. Seit wann sind denn die verschiedenen Avenger-Varianten verfügbar? Das Rumgeglitche beim Gang zum Pilotensitz bei der Stalker ist aber immer noch da. Interessant, in die Warlock kommt man von vorne rein (Haube klappt hoch), da der Weg von hinten durch die EMP-/Warlock-Ausstattung blockiert ist. Anscheinend gibts dann bei der Warlock auch keine Koje. Interessant fand ich auch die Retaliator, hatte was von nem Uboot im Inneren mit den fetten Torpedos und ist generell von innen schöner als von außen. Allerdings funktionieren da die Türme auch noch nicht richtig, da glitcht man mehr oder weniger durch die Gegend beim Betreten und Verlassen. Schön fand ich auch die Vanguard, äußerlich eine große Ausführung der Sabre, innen gibts einen gewissen Langstreckenkomfort und eine separate Bordingenieur-Station, die aber noch nicht so richtig bedienbar zu sein scheint. Bei der Connie kann man nun hinten in die Merlin umsteigen und die seitlichen Luftschleusen nutzen uvm.

     

    Es tut sich also was, allerdings fände ich es auch schön, wenn von den z.T. schon länger bekannten Problemen bei Schiffen und Bordwaffen mal welche gelöst werden, anstatt solch optischer "Schmankerln" wie  neue Nasen für die Hornets: Glitchen bei Avenger und diversen Türmen, diverse verbuggte Waffen bei der Sabre Comet und auch das unkontrollierte Rotieren der Sabres (und anderer Schiffe?) beim EVA usw.

     

    PS.: die neuen Cockpits der Hornets mit ihren nun gut ablesbaren Displays sind nun eine brauchbare Alternative zu fehlenden HUD's, das ist in der Tat eine sinnvolle Verbesserung

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