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  1. Nach etlichen Monaten, gibt es endlich den letzten Teil unseres Roleplay´s! Sorry für die extrem lange Wartezeit. Ich hab wie immer alles farblich markiert damit man sehen kann was von wem kommt. MicDerJäger OneEyed Monkey Also viel Spaß! Monkey verlor den Boden unter den Füßen als die Schwerkraft versagte. Zac wirkte überrascht, kein Wunder er hatte keine Ahnung wo er sich befand. Monkey nutzte den Moment und sties sich von der Schiffswand ab und schwebte auf Zac zu. Der Crafter hob sich leicht vom Boden und begann sich langsam zu drehen. Ok wir sind aus der Atmosphäre entkommen. Monkey hörte Mic brüllen das sie nur noch etwas über zwei Minuten Zeit hatte, als Hutch den Laderaum erreichte. "Hey Einäugiger brauchst du Hilfe?" "Hutch halt dich bereit die Luke zu schließen. Ich bin gleich mit ihm fertig" Hutch rief etwas von nem Datapad was Zac bei sich trug. Die Maschinen des Lancers dröhnten so Laut das es schwer war ihn zu verstehen, aber Monkey war klar das es irgendwie wichtig sein würde. Monkey drehte sich in der Luft und erreichte die Decke des Laderaums. Er befand sich nun direkt überhalb von Zac, welcher sich ebenfalls wieder gefangen hatte und sich bereit zum Angriff machte. OneEyed schnappte sich einen Schraubenzieher welcher ihm vor der Nase herflog, packte ihn mit beiden Händen, fest umklammert. Er stieß sich von der Decke ab und stürzte Richtung Zac. In dem Moment wo er ihn erreichte, riss Zack seinerseits eine Stange welche sich vom Werkzeugwagen gelöst hatte und rammte sie Monkey durch die Schulter. "Ahhhhrrg! Scheiße verdammt" Monkey verdrängte die höllischen Schmerzen und zog sich näher an Zac heran. Er holte aus und rammte dem ungläubig dreinschauenden Kopfgeldjäger den Schraubenzieher tief ins Auge. "Hier du dreckige Ratte, Game over!" Monkey und Zacs Blut schwebte durch den Raum und verband sich zu einer grotesken wabernden roten Kugel. OneEyed erblickte ein silbern schimmernden Gegenstand in Zacs Brusttasche und schnappte es sich, bevor er sich mit ganzer Kraft von dem nun entgültig leblosen Körper abstieß. Er riss sich die Stange dabei aus dem Körper und mit einem kraftvollen Abstoß erreichte er die Druckluke. "Jetzt Hutch, mach das Ding dicht" Die Luke schloß sich knapp hinter Monkey und er brüllte. "Mic schiess sie ins All, mach schon!" Mic hörte Monkey durchs ganze Schiff schreien, was aber an der Situation nicht viel änderte. Der Navigatioscomputer gab das erreichen der berechneten Position innerhalb von 27 Sekunden an, Mic's Timer an der Uhr zeigte 1 Min und 13 Sec . Nun durfte er keinen Fehler machen, sonnst würde das Schiff von der Explosion der Clustermiene in Staub verwandelt und es bliebe nichts von Ihnen übrig als glühendes Pulver! Das verheerende an diesen Dingern war, das wenn sie am Boden alles im Umkreis von 5 Km einäscherten, im All 500Km daraus wurden. Denn in der Alpha-Stufe der Detonation werden alle umherschwebenden Wasserstoffatome, die sich im Feld der Neutronen-Beschleunigung befinden, mit Lichtgeschwindigkeit verdichtet, wodurch die Wasserstoffkerne gespalten und eine exponentielle Sprengkraft frei gesetzt wird, welche auf einem Planeten durch die Schwerkraft schwächer ausfällt. In der Sekundärstufe wird dann die Detonation eingeleitet. Dadurch, das der Anteil der verdichteten Wasserstoff-Atome, sich mit der Erweiterung des Radius um den Kern des Feldes, um ein vielfaches erhöht wird die Sprengkraft dabei nach Außen nicht schwächer sondern höher. Worauf wir nun nicht weiter bis in die einzelnen Elemente eingehen wollen! Bleibt für den Leihen nur eins zu sagen, wenn das Ding hoch geht, bist du besser weit weit weg!!! Mit so einem kleinen Scheißding konnte man mal eben nen Großfrachter oder ein Trägerschiff in Asche verwandeln. "Ich versuch´s ja so schnell ich kann! .................... seht lieber zu das ihr in die Sitze kommt" Wenn das durch war, wollte Mic einfach mal Urlaub haben! Doch wie erklärt er bloß dem Chef das der Crafter dabei drauf gegangen ist? Doch da sie eh alle draufgehen werden, war das jetzt auch egal. Das Schiff hatte den Asteroiden zur Hälfte passiert und im Lancer war die Auswirkung der Gravitation zu spüren, da Mic einen Kurs einprogrammiert hatte der Sie sehr dicht an dem Brocken vorbei führte, um die Schwerkraft auf seine abzuwerfende Fracht möglichst hoch zu halten. Spätestens jetzt kommt der Moment in dem Mic seinem Mathe-Lehrer danken sollte, das er ihm diese ganzen tollen Rechenformel eingetrichtert hat. Der Computer fing an herunter zu Zählen. 15... Mic entriegelte die Klappe für die Notöffnung der Ladebucht. Im gleichen Moment sprang die Beleuchtung auf Rot und es ertönte ein Ohrenbetäubendes auf und abschwellendes Alarmgeräusch gefolgt von einer Computerstimme. "ACHTUNG AKTIVIERUNG NOTAUSSTOSS LADEBUCHT 2" "Scheiße Monkey wo bleibt ihr!!!" "Hutch jetzt mach schon, was trödelst du so herum?" Der Mechaniker stand wie angewurzelt da und starrte in den hinteren Bereich des Lancers. Er hob zitternd die Hand und deutete auf die Druckschleuse. Monkey schaute noch einmal zurück. "Och ne, oder? Das scheiss Teil schließt nicht richtig!" *Er wandte sich wieder Hutch zu.* "Mach das du ins Cockpit kommst, Ich kümmer mich darum. Sag Mic, er soll nicht zögern das Teil raus zu katapultieren. Alles wird bereit sein." Monkey rannte wieder nach hinten, riss die Verkleidung der Schalttaftel aus der Wand und machte sich an den Leiterbahnen zu schaffen. Doch welche ist die Richtige? Hutch hätte sich hier besser geschlagen, aber mit dem konnte man nichts mehr anfangen. Willkürlich schloss er die Leiterbahnen eine nach der anderen kurz. Nichts passierte, bis er plötzlich im Dunkel stand. Das hatte jetzt noch gefehlt. Nach einem weiteren Versuch, erhellte ein Funkenregen die nähere Umgebung und die Schiffsbeleuchtung nahm ihren Dienst wieder auf. Grade noch mal gut gegangen. Der nächste Versuch ging jedoch noch gründlicher in die Hose, das Schott öffnete sich komplett. Der Leblose Körper von Zac schwebte noch immer durch den Raum und schien Monkey hämisch anzugrinsen. "Fuck, das muss jetzt aber klappen, sonst landen wir alle als Tiefkühlware im All" Er versuchte es weiter, doch nichts half und rote Warnleuchten begannen bereits, den Laderaum in ein schumriges Licht zu hüllen. Jeden Moment würde sich das Heck des Lancers öffnen und die Kraft des Vakuums sie alle hinausreißen. Verzweifelt ballte Monkey seine Faust und hieb mit voller Kraft in die geöffnete Schaltvorrichtung. Ihm fiel einfach nichts besseres mehr ein. Ein Stromstoß durchlief seinen Körper und schleuderte in grob zurück. Seine Hand schmerzte durch die starken Verbrennungen an den Knöcheln, doch tatsächlich setzte sich das Schott in Bewegung und schloss sich langsam. Monkey konnte noch beobachten wie die Verriegelung der Heckklappe abgesprengt und die Notöffnung eingeleitet wurde, als das Druckschott mit einem metallischen Scheppern in der Verankerung einrastete. Monkey atmete tief durch und schleppte sich mühsam in Richtung Cockpit Was eine irre Scheiße, heute war echt nicht sein Tag. 12..... um den Hebel zur Öffnung der Luke blitzte ein grelles Oranges Licht. "Bitte lass die Luke nicht klemmen!!!" Mic fühlte sich wieder in die Zeit zurückversetzt in der er die Militärische Prüfung zum Commander ablegt und ziemlich heftige Aufgaben erledigen musste die bei falschem Verhalten einen hätten leicht das leben kosten können. In diesem Moment schwebte Hutch auf den Copiloten Sitz und sagte: "Monkey sagt du sollst das Teil endlich raus befördern!" 8.... das war das Erste und auch hoffendlich einzigste mal, das er das hier machen mußte. Mic zog den roten Hebel der so breit war wie eine Hand nach oben und drehte ihn dann um 180° nach Rechts. Nun blitzte das Licht wechselweise Rot und Orange und ein Ohrenbetäubender Alarm ton war im ganzen Schiff zu hören der wechselweise mit dem Farbton des Lichtes auf und ab schwoll. Auf einmal gingen im Cockpit die Warnlampen für die Hintere Bordelektronik die Beleuchtung und den Öffnungs-Alarm des hinteren Zwischenschott's Los 6......5.........* "Moonnkkkeeeyyy du sollst da hinten keine Disco aufmachen!!!" 3......... so plötzlich wie die Warnmeldungen kamen waren sie auch schon wieder weg. "Hoffendlich schafft er es noch in den Sitz, Falls uns doch die Druckwelle mit Splittern erwischen sollte ist da hinten nicht mit viel Schutz zu rechnen!" Mic legte die Hand auf den Endriegelungshebel, ein Kontrollblick auf den Nav-Computer. 2........1..........Ziel erreicht!! Mic drückte im selben Moment den Hebel runter, durch das absprengen der Luke und das heftige Entweichen der Luft aus dem hinteren Laderaum wurde der ganze Inhalt heraus geschleudert. Mic markierte mit dem Zielcomputer den davon fliegenden Crafter, betätigte noch mehrere Schalter gleichzeitig und das so schnell, das Hutch gar nicht sofort realisierte was abging. Der Bordcomputer verkündete nur Kurz und Trocken "Atmosphäre stabil..Innendruck ....konstant...Künstliche Schwerkraft.....hergestellt." Nun zündete er die Zusatzbooster was dem Schiff noch mal 25% mehr Schub gab, aber nur für ca 30 Sekunden, deshalb hätte es auch nichts gebracht den Turbo vorher aufzubrauchen. Zu viel hätte noch auf dem Weg zum Abwurfpunkt schief gehen können, so das er die Fracht früher hätte abwerfen müssen um dann so viel Distanz wie möglich zur Miene zu erreichen. Dann änderte er sofort den Kurs in Richtung des Asteroiden in eine radiale Flugbahn um so schnell wie möglich aus dem Sprengbereich heraus zu kommen. Er schaute auf den Timer auf seiner Armbanduhr. "Noch 26 Sekunden bis Detonation, Leute drückt die Daumen so fest ihr könnt!!!" "Hutch verfolge den Kurs des Crafters! Wo treibt er hin?" "Ich brauche noch 5 Sekunden un den Kurs berechnen zu können.................*Stille*....................................................." "Mann wo bleibt Monkey bloß!!??" Monkey schwebte grade durch den Küchenbereich, als die Schwerkraft des Schiffes wieder hergestellt wurde. Er landete unsanft auf dem Boden, rappelte sich wieder hoch und rannte Richtung Cockpit. Es viel ihm immer schwerer und er musste seinen Körper zwingen diese Anstrengung auf sich zu nehmen. Er hatte bereits viel Blut verloren und der Stromstoß machte seinem Gleichgewichtssinn noch immer zu schaffen. Er konnte Mic und Hutch hektisch auf den Amaturen herumhämmern sehen als er den Gang herauf lief. Bob lag noch immer, wie ein nasser Sack, auf dem Notsitz festgeschnallt. "Haben wirs geschafft? Wie lange noch bis zu Detonation?" entfuhr es Monkey als er das Cockpit erreichte und sich auf den letzten freien Platz setzte. Als Mic hörte wie sich jemand ächzend und stöhnend in den Notsitz begab und mit keuchender Stimme nach der restlichen Zeit fragte musste er sich doch mal kurz umdrehen während er mitteilte. " ......ca. 20se.....was zur Hölle!!??...Oh man wie siehst du denn aus...........und wieso riecht es hier als ob jemand Grillfleisch hat anbrennen Lassen....... Bist du das.!" Hutch hatte die Berechnungen abgeschlossen und verkündete. "Das Ziel wird in einer elliptischen Kurve vom Asteroiden angezogen, wir werden aber nicht ganz aus der Gefahrenzone sein wen das Ding hoch geht!! T- 15 Sekunden" In der selben Zeit hatte Mic sich schon abgeschnallt und Gab nur das kurze Kommando " Hutch übernehm und halt den Kurs" "Aähh Ich weis doch garni.... " "Schnauze du wirst doch wohl 3 Minuten den Knüppel Grade halten können!!! Ich muss unseren Held verarzten sonst schafft der das nicht bis unten!!" "10 Sekunden" Mic riss eines der Seitenfächer das mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet war und holte den Notfall-Koffer raus. "5 Sekunden." "So Monkey nu wolln wir na sehn das du nicht noch ganz ausläufst!" "3 Sekunden" "Währe es nicht besser sich anzuschnallen, Mic?" " Flieg! und laß mich machen!!" Mic holte in aller Eile eine versiegelte Packung mit der Aufschrift Blutstill-Kompresse aus der Kiste und riss sie auf, legte sie auf Monkeys Schoß und schnitt die Jacke von Monkey dort auf wo es Ihn erwischt hatte! "Tut mir Leid aber das muss sein Kumpel!!" "Detonation ........... Jetzt!!!" Monkey saß nach hinten gelehnt auf dem Notsitz. Es fiel ihm schwer sich wach zu halten während Mic sich an seiner Verletzung zu schaffen machte und Hutch sie vor der, in diesem Moment stattfindenden Detonation warnte. Es brannte wie Hölle als Mic das Desinfektionsspray auf die klaffende Wunde an seiner Schulter sprühte und eine Kompresse anlegte. Dieser spezielle Verband verschloss jede größere Wunde in wenigen Sekunden indem er eine künstliche Verkrustung auslöste und das Blut äußerst effektiv gerinnen lies. Als wenn Hutch Monkeys Gedanken gelesen hätte brüllte er. "Wir sind zu nah dran, die Druckwelle erreicht uns in genau 5 Sekunden...." Hutch schaute auf nocheinmal auf die Anzeigen. "....4" Monkey sammelte noch einmal alle seine Kräfte und das Adrenalin schoss in seinen müden Körper. "Mic auf deinen Platz, los" "....3" Monkey schmiss den Notarztkoffer beiseite und lief zu Hutch. "....2" "Hutch Schilde hoch, du Idiot" "....1" Monkey sprang zu den Amaturen und aktivierte die Schilde. ".....Aufprall" Die Druckwelle prallte mit voller Wucht auf das Schiff, und Hutch verlor die Kontrolle. Die Schilde flammten auf als die Strahlungswolke den Lancer einhüllte. Blaue und grüne Energieblitze liesen das Cockpit aufleuchten während der Frachter am Bug der Druckwelle in Richtung von Ellis IV geschleudert wurde. Der Schiffscomputer meldete erhebliche Energiebelastung der Schilde und leichte Hüllenschäden. Mic und Monkey war es nicht möglich sich irgendwo festzuhalten und wurden brutal durch den Raum geschleudert. Monkey krachte mit der Seite gegen die Cockpitfenster und Mic rammte in die Navigationskonsole. Hutch schrie den beiden zu. "Die Schilde halten nicht länger stand, Generator 3 ist schon ausgefallen. Hintere Hüllenstruktur bei 17 Prozent, Bruch steht kurz bevor" Monkey kletterte auf den Sitz des Copiloten und deaktivierte die Schilde. Hutch sah entsetzt zu ihm herüber. "Leute jetzt wirds heiss!" Der Computer meldete einen Hüllenbruch im Laderaum, während Monkey die Lebensversorgung und alle nicht mehr benötigten Systeme herunterfuhr. Alles was der Frachter an Energie aufbringen konnte, leitete er in die Antriebe. Ohne den Schutz der Schilde, begann die Stahlstruktur des Schiffes unter der Intensität der Strahlung zu glühen und ein bedrohliches metallisches Geräusch deutete von der baldigen Zerstörung des Lancers. Monkey brüllte nach Hinten. "MIC halt dich fest, gleich wirds noch einmal ungemütlich hier" Die Kontrolltafel der Steuerung zeigte an, das die Energieumleitung abgeschlossen war. Monkey drückte den Schubregeler nach vorne und aktivierte den Nachbrenner. Die Antriebe des Frachters heulten auf und drückten das Schiff mit ungeheurer Kraft nach vorne. In den Sitz gepresst, riss Monkey die Nase des Lancers nach oben um dem Strahlungsbereich der Druckwelle zu entkommen. Das Schiff bebte, während dieses Höllenritts. Immer wieder musste Monkey ein Ausreißen verhindern um weiterhin die Kontrolle zu behalten. Der Computer meldete einen Rückgang des Strahlung und grade als das Beben des Lancers abflachte, erloschen die Anzeigen und der Antrieb stellte seinen Dienst ein. Die restliche Energie war aufgebraucht, der Fusionsreaktor durch die Druckwelle zerstört. Sie saßen fest. In diesem Moment tauchten Schiffe der planetaren Sicherheit in ihrem Sichtfeld auf. "Mic, wir haben hier ein Problem" rief Monkey "Komm mal besser wieder hier hoch" " is ja gut" Wenn die Situation nicht zu ernst gewesen währe hätte man echt lachen können, er wühlte sich gerade aus all dem Zeug das mit ihm zusammen nach hinten geschleudert wurde als Monkey nochmal den vollen Schub aus den Aggregaten raus holte. Nur doof das er zuvor alle Energie aus den ganzen anderen Systemen abgezogen hatte und so auch alle Magnet-Verschlüsse der Aufbewahrungsboxen freigab und sich der ganze Inhalt daraus entleerte. Mic musste sich nun aus dem Meer von Utensilien das aus Werkzeug, Wäsche, Raum Anzug Teilen, Kochgeschirr,Bettwäsche, der Medizinischen Ausrüstung, und noch anderen diversen Teilen bestand herauswühlen. "Danke Monkey!!! Echt cool die ganze Karre ist Schrottreif. Das soll jetzt nicht so aussehen das ich undankbar bin, im Angesicht dessen das du uns das Leben gerettet hast. Aber wie währ's denn gewesen wenn du die ganze Energie auf die hinteren Schilde geleitet hättest, dann währen wir von der Druckwelle rauskatapultiert worden. Na toll nu haben wir es auch noch mit den Knallschoten da draußen zu tun, mach bloß nichts unüberlegtes die haben immer so viel Feuerkraft dabei das sie nen halben Planeten in die Luft jagen könnten" "Mann nu kann ich Mc Mallan noch nen neuen Pott kaufen! und ich hatte grade die Kohle für die restlichen Einbauten meiner Constellation überwiesen. Das rückt die Schiffsfabrik sowieso nicht mehr raus das ist ne Woche her. Muss ich wieder durch das halbe Universum und meine Reserven anbrechen." In diesem Moment war ein metallisches Geräusch an der Aussenhaut zu hören als eines der Schiffe der Sicherheit an den Lancer andockte, innehalb einer Minute nach dem das Schott manuell geöffnet wurde stürmten 10 bewaffnete Soldaten in den Lancer und bauten sich mit ihren Waffen in einer Reihe auf. Davon gefolgt kamen zwei Officer und der Commander der Truppe. "Wer ist der Besitzer oder der Pilot von diesem schwebenden haufen Schrott!? Her mit euren ID Cards, und ich will eine Erklärung für das ganze hier, und wenn es mich nicht überzeugt werdet ihr viel Zeit an einem stillen Ort haben über das Vergangene nach zu denken! Also wer von euch hat eine nicht genehmigte Waffe in meinem Quadranten zur Explosion gebracht und das verursacht was Ihr da draußen seht!" "Der Commander deutete auf das was vorher einmal der ganze Asteroid gewesen war und nun in ca. 6 Teile zerbrochen unkontroliert durch den Raum schwebte* "Oh Mist das Ding war doch Stärker als gedacht. Da hat's doch eben mal das teil voll zerlegt." Mic trat einen Schritt vor und Sprach zu dem Commander. "Hier ist meine ID Card, die ganze Sache sieht wohl so aus, das einer meiner mir weniger Gut gesinnten alten Bekannten mein frühes Ableben herbei führen wollte und Ihm war es darüber hinaus auch noch egal das viele Unschuldige dabei umkommen würden, wenn er die Miene auf der Planeten Oberfläche gezündet hätte." Der Commander machte einen etwas nachdenklichen Gesichtsausdruck und nahm Mic die ID Card ab und Steckte sie in das Prüfgerät. Das Gerät prüfte die Karte auf Echtheit und zeigte dem Commander den Lebenslauf und etwaige besondere vorkomnisse die mit der Person im Zusammenhang stehen, wie z.B. Vorstrafen und krimminelle Gewohnheiten, ebenso zeigte es den aktuellen Wohn oder aufenthaltsort und die Arbeit an der gerade nachgegangen wird. "So So!!" sagte der Commander "Mechaniker also!" "Officer Cheken sie die drei anderen! und behalten sie mir diesen Einäugigen im Auge, der sieht gefährlich aus! Sie Comm.... Äh Herr Jaeger kommen mal mit an Bord meines Schiffes und erklären mir die Sache vieleicht werde ich sie dann nicht über Bord werfen! Mic warf Monkey einen gefassten aber nervösen Blick zu und sagte "Bin gleich wieder da Kumpel, bleib ganz Easy." "Ach Commander könnte sich mal ein Sani die Verletzungen meiner Helfer anschauen, ohne deren Hilfe wäre die Miene Garantiert auf dem Planeten hoch gegangen!" "Na klar Herr Jaeger, für das vernachlässigen der Ersten Hilfe gibt es keinen Grund." Mic folgte dem Commander auf das angedockte Schiff. Der zweite Beamte kam zögerlich auf Monkey zu. "Bleiben sie wo sie sind, machen sie keine falsche Bewegung, wir wollen hier keinen Ärger" Monkey sah den nervösen Mann belustigt an. "Keine Sorge, ich hab für heute wirklich genug Stress gehabt, ich klapp eh gleich um! Wo seid ihr eigentlich wenn man euch mal braucht? Immerhin haben wir hier euren Job erledigt" Der Mann wurde etwas hektisch und brüllte Monkey an. "Passen sie auf was sie sagen, sonst muss ich sie festnehmen" Seine Stimme war etwas zittrig und Monkey winkte ab. "Ach machen sie doch was sie wollen, ich leg mich etwas hin, außerdem hab ich tierischen Hunger!" Monkey stand auf und ging, ohne weiter auf den Mann zu achten, in den Schlafbereich des Lancers und haute sich in die Koje. Der Beamte wich etwas zurück als Monkey an ihm vorbeihumpelte. "Hey was denken sie wer sie sind? Bleiben sie gefälligst hier!" Monkey drehte ihm den Rücken zu und murmelte. "Ich bin Monkey! Kümmern sie sich lieber um den armen Bob, der ist schon seid einiger Zeit nicht mehr ansprechbar" Der Beamte sah zu dem leblosen Körper des Barkeepers herüber und hockte sich neben ihn. Er fühlte seinen Puls. "Der ist ja tod!" rief er entsetzt und sprang wieder auf die Beine "Was ist hier eigentlich passiert?" Monkey hörte es nicht mehr, er war eingeschlafen! Der Beamte wandte sich Hutch zu, welcher wie ein Häufchen Elend auf dem Pilotensitz kauerte und hoffte das man ihn nicht bemerken würde. "Was haben sie dazu zu sagen?" Hutch erschrak fürchterlich als der Mann neben ihm auftauchte. "Ähmm ich....... ja ähmm....... da war diese Bombe...... und....... ja und dieser Zac oder wie der hieß........ und............" Hutch sah aus dem Cockpitfenster "Ich will jetzt nach Hause verdammt, Ich kann ihnen echt nicht helfen" Der Mann von der planetaren Sicherheit stand verloren im Cockpit und konnte es nicht fassen. "Was sind das nur für seltsame Typen? Und was mach ich jetzt?" Er schaute zu dem schlafenden Einäugigen, dessen Arm in den Gang ragte und entschloss sich auf seinen Vorgesetzten zu warten. Es dauerte etwa eine halbe Stunde bis Mic wieder mit dem Commander der planetaren Sicherheit auftauchte, im Lancer war es inzwischen ruhig geworden. Der Sanitäts-Offizier verarztete Monkey im Schlaf da dieser so fertig war das er nichts davon mitbekam. Hutch döste auf dem Pilotensitz vor sich hin, er hatte es aufgegeben noch irgend etwas zu versuchen um den Lancer wieder zu beleben. Mic und der Commander gaben sich die Hand. "Ok Herr Jaeger wenn die medizinische Versorgung ihres Kameraden abgeschlossen ist werden wir sie per Traktorstrahl in unsere Ladebucht verfrachten und dann runter auf den Planeten in ihren Start- Raumhafen bringen, danke für Ihre Auskunft über die Geschehnisse, ich glaube wir können auf eine Anklage gegen Sie und Ihre Helfer verzichten!" In diesem Moment trat der Officer der auf dem Schiff geblieben war und berichtete. "Sir Ich konnte keine weiteren Erkundigungen einholen da der eine sich hingelegt hat und so tief Schläft das man Ihn nicht wach bekommt, der andere im Cockpit ist Stress bedingt nicht vernehmbar und der andere war wohl leider schon Verstorben bevor wir eintrafen." "Danke Flight Officer Flatrow, sie werden hier nicht mehr benötogt" "Ja ....aber was machen wir den.....??" "Ich sagte w e g t r e t e n!!!!!" "Ja Sir!!!" Der Officer setzte sich zwar widerwillig aber zügig in Bewegung und verließ das Schiff. "Ich danke Ihnen vielmals! Und nun muss ich mich um den Rest der verbliebenen Crew kümmern." Mic wand sich von dem Commander ab und ging Richtung des verstorbenen Bob´S und legte eine von den herum liegenden Decken über die Leiche und hielt kurz inne. "Was sag ich nur Cassandra? Immer trifft es die Falschen, armer Bob." *Dieser Aktion wohnte der Commander noch bei und sagte zum Abschied noch. "Ich hoffe das wir uns nie wieder unter solchen Umständen begegnen werden! Alles gute für Sie und Ihre Pläne!" Die beiden Männer schauten sich mit einer ernsten Miene an, dann drehte sich der Commander um und verließ den Lancer. Kurz darauf beendete der Sanitäter sein Tun und wendete sich an Mic. "Wie Sie sicherlich mitbekommen haben konnte ich leider nichts mehr für die eine Person tun, den Einäugigen habe ich notdürftig zusammengeflickt und stabilisiert." "Aber ich rate an ihn in ein Hospital zu überführen!" "Ihr Kollege braucht wohl etwas Urlaub!" "Hier ist der Totenschein für Herrn Bob Sinclair. Soll ich mich um die Benachrichtigung seiner Familie kümmern oder machen sie das ??" Mic zögerte einen Moment und entgegnete dann. "Vielen Dank! Ich werde mich darum kümmern. Auf wieder sehen!" Der Sanitäter schaute noch mal in die Runde zuckte mit den Schultern und verschwand dann durch die Andockschleuse. Nun kam einer der Flight-Officers mit einem Sauerstoff-Generator wieder, der die Atemluft für den Transport auf den Planeten sicherstellen sollte und befestigte ihn mit einer Magnetklammer in der Mitte des Schiffes. "So das sollte langen bis sie auf dem Planeten sind , der Transportfrachtraum unseres Carrier´s hat keinen Atmosphären-Generator und ist offen. "Bitte achten Sie darauf das ihre Andockschleuse korrekt verriegelt ist bevor wir die Klammer lösen." Der Officer ging auf die andere Seite der Schleuse und half Mic beim schließen und verriegeln per Hand. Beide bestätigten mit Daumen hoch den Vorgang und der Officer verschwand hinter dem anderen Schott das sich sogleich automatisch verschloss. Danach wurde der Andock-Mechanismus eingezogen und das Kommandoschiff entfernte sich rasch um Platz für den Träger zu machen der sich über den Lancer setzte und ihn mit seinem Traktorstrahl langsam in die Ladebucht verfrachtete. Mic befestigte das Haltenetz auf dem Bett mit Monkey der im Schlaf irgend etwas von jemanden der Faith hieß und etwas unverständliches über irgendwelche Schweine faselte danach gesellte er sich zu Hutch. "Na Kollege wie is bei dir?" Als der Transfer in den Carrier abgeschlossen war ruckte das Schiff einmal kurz als es an den Andockklammern einrasstete! Hutch erschrak. "Mist! Dreck! ich will nur noch runter auf den Planeten und nach Hause, um ein Haar hätte es mich hier auch zerledert!!! Ich werde Mc Mallan sagen, das ich nie wieder mit dir Arbeiten möchte, der wird dich sowieso Feuern!!!" Mic erwiderte nichts darauf und ließ das gesagte im Raume stehen und schloss die Augen, im hinteren Teil hörte man das Schnarchen von Monkey. In diesem Moment merkte man das sich der Carrier in Bewegung setzte und den Planeten ansteuerte. Was die restliche Besatzung des Lancers nicht sehen konnte und Ihnen im Moment wohl auch egal war, sollte später als das verunglückte Experiment zur Sprengung des Asteroiden in der Presse bekannt gemacht werden um die Geschehnisse der letzten Stunde zu vertuschen. Der Carrier flog auf dem Weg zum Planeten an den Resten des nun in ca. 20 Teile zersplitterten Asteroiden vorbei von denen sich einige nun auf Kurs Ellis lV befanden. Beim Eintauchen des Carrier´s in die Atmosphäre wurden die Triebwerke zum abfangen der Anziehungskraft gezündet um eine zu schnelle Sinkrate zu unterbinden. Nach circa 20 Minuten landete der Carrier auf der Außenplattform des Raumhafen´s . Monkey schlief unruhig in seiner Koje und wälzte sich hin und her, als stünde er in Flamen. Er riss sein Auge auf und schnellte nach oben. Die Hand ausgestreckt, als würde er nach etwas greifen und schrie laut auf. "FAITH!" Sein Herz raste und er atmete schnell. Er zwang sich zur Ruhe um seinen Verstand neu zu ortnen. Sein Magen gab ein lautes Grummeln von sich. "Boah was hab ich ein Hunger...............Ich könnt ne ganze Herde verputzen............Ich schau erstmal wo die anderen sind" Monkey stand auf, war jedoch noch etwas wackelig auf den Beinen. Er torkelte vorwärts und stütze sich dabei an den Schiffswänden ab. "Mic, Bob, wo seid ihr? Hutch?" "Wo sind die bloß? Die Schiff ist nicht aktiv, sind wir schon gelandet?" Monkey schleppte sich ins Cockpit und schaute hinaus. Sie befanden sich auf einem Raumhafen......... also hatte man sie nicht eingebuchtet.......also dann mal raus hier. Er ging zurück in den hinteren noch begehbaren Teil des Lancers und öffnete die Luftschleuse. Kalte Luft und der Lärm des alltäglichen Treibens im Dock strömte ihm entgegen. Monkey stieg hinaus und sah Mic etwas abseits des äußerst ramponierten Schiffes stehen. Er sprach mit einem Dockarbeiter und Monkey ging auf die beiden zu "Hey Mic, lass uns was essen, ich hab echt riesen Hunger!" "Hi Monkey wie schön das du wieder unter den Lebenden bist! Wart ma kurz, ich geb noch Anweisung an die Mechaniker." "Also die ganze Spezialausrüstung aus dem Schiff die noch zu gebrauchen ist wird in das andere Schiff eingebaut, der Rest kommt in die Verschrottung. Ihr Chef hat mir versprochen das sie der beste und fähigste Mann sind den er hat, wenn sie alles in der gepölanten Zeit hin bekommen dann gibt es noch einen Bonus von mir oben drauf! (Mechaniker) Sir ich werde mein bestes tun, ich gehe gleich an die Arbeit" "Ich hoffe das er das auch wirklich schafft sonnst killt mich MC Mallan" "Na Monkey wie geht`s .... mann wenn du nicht von alleine aufgewacht währest hätt ich Dich zur nächsten medizinischen Station gebracht!" "Hunger ist da echt ein gutes Zeichen, Ok lass uns was Essen gehen, Wo möchtest du den gerne hin? Geht alles auf mich!Ich weis garnicht wie ich dir Sonnst noch danken soll! Das was du für mich getan hast hätten einige meiner besten Freunde nicht gemacht!!" Mic legte Monkey vorsichtig einen Arm um die Schulter und zog Ihn ein wenig an sich. "Na denn Kummpel wo soll´s denn hin gehen!?" Monkey grinste über beide Ohren. "Jeah die Einladung nehme ich gerne an, lass uns doch wieder zu Cassandra gehen. Sie macht sich bestimmt Sorgen. Obwohl, ich denke sie wäre froh wenn ich da oben das Zeitliche gesegnet hätte!" Er lachte laut auf. "Und mach dir keinen Kopf, irgendwann brauch ich auch mal deine Hilfe! So regel ich das eigentlich immer. Ach und noch was, bring mich niemals auf ne Krankenstation oder ähnliches, das könnte ernsthaft nach hinten losgehen." Er schaute sich auf dem Gelände um. "Ist Bob schon unterwegs zur Taverne? Ist ja echt nen pflichtbewusstes Kerlchen!" Mic schaute Monkey entrüstet an. "Oh ich glaube doch das wir lieber einen Arzt aufsuchen sollten du leidest wohl unter Amnesie! Bob ist doch Tot ich habe die Leiche gerade seinen Angehörigen übergeben. Ich hab zwar auch ein wenig hunger aber angesichts der ganzen Geschehnisse ist mir der Appetit ein wenig verganngen, nicht zu glauben das diese Idioten den Tot von vielen Unschuldigen in kauf nehmen wollten nur um Ihre Spuren zu verwischen. Und nun schau was draus geworden ist!" Mic lenkte die Aufmerksamkeit Monkey´s nach oben in den Nachthimmel. Es war ein atemberaubender Anblick der sich Íhnen darbot. Durch die Explosion der Mine war der Asteroid zu einen in Millionen kleine Teile und zu anderen in Zwei grössere und Einen noch größeren Geteilt worden. Da der Planet im Gegensatz zu anderen Horizontal zu seiner Umlaufbahn um die Achse der Sonne rotierte, zogen die Trümmerteile über sie hinweg in die Dunkelheit und von unten Sah man schon den Morgen Grauen.. Ein Meer von Sternschnuppen erleuchtete den Nachthimmel! Neben den beiden stand ein junger Mann der das Geschehen mit einem kleinen elektronischen Teleskop betrachtete "He Du Kolege! Darf ich mir das Ding ma kurz ausleihen?" "Was währe es ihnen denn wert!!??" "Junge!! Gib rann......sonst setzt´s was!!!!" Vorsichtig gabe er es Mic der sofort sein Augenmerk auf den grossen Brocken lenkte. "Oh man Ich hoffe die schaffen es da oben sonst können sich viele ein neues Zuhause suchen.............. hier Monkey schau dir das mal an!!" "ÄH Sir darf ich mal mein... ??" "Gleich Mann!!!! Du wirst dem Tod noch früh genug ins Auge schauen!" Monkey nahm schweigend das Teleskop entgegen und schaute hinauf um die sich anbahnende Katastrophe zu begutachten. Betrübt starrte er dem glühenden Gesteinsbrocken hinterher, als ihn ein Zupfen am Ärmel aus seinen Gedanken riss. "Könnte ich jetzt bitte mein........." Monkey drehte sich ruckartig um und blickte den Besitzer des Teleskops finster an. "Alter, mach das nicht noch einmal! Ich hab echt verdammt viel Hunger und ich sage es dir nur dieses eine mal! Wenn ich dich nicht hier und jetzt mit Haut und Haaren verspeisen soll, lass deine dreckigen Griffel von mir" Erschrocken vom finsteren Anblick, welcher Monkeys geschundenes Gesicht darbot, wich der Mann hastig drei Schritte zurück und deutete an das er nicht nocheinmal stören würde. Monkey wandte sich wieder den Geschehnissen im Orbit zu und konnte zwei größere Schiffe beobachteten, welche sich dem Gesteinsbrocken näherten. Er konnte mit dem kleinen Beobachtungsgerät keine Details erkennen, doch irgendwas ging da oben vor. "Mic ich glaube die wollen das Teil von seiner Bahn ablenken, sieht zumindest danach aus" Ein lautes Brummen war zu hören und Mic zuckte kurz zusammen. "War das mein Magen? Verdammt noch eins, ich musss jetzt wirklich essen" "Komm schon Kumpel, die machen das schon, ich will jetzt futteren" Ohne auf eine Antwort zu warten warf er das Teleskop seinem Besitzer zu und ging Richtung Taxistand. "Es tut mir sehr leid das du das mit Bob alleine regeln musstest, war sicherlich nicht das schönste was man im Leben so machen kann. Aber er war ja immerhin ein Held, ein kleiner zwar aber das hast du denen ja hoffentlich nicht erzählt" Monkey begann herzlich zu lachen, was zwar nicht wirklich zur Situation passte, aber es schien als würde es ihm helfen.
  2. Kapitel 1 Die wärmenden Strahlen von Cathcarts Sonne schimmerten durch die Spalten der massiven metallenen Jalousien. Es war eine Ewigkeit her, das Samuel solch eine Ruhe genossen hatte. Jetzt lag er einfach nur da und genoss den Anblick dieser wunderschönen Frau, welche friedlich neben ihm schlief. Verträumt beobachtete er, wie sich ihre Brust bei jedem Atemzug hob und senkte. Man konnte einfach nicht glauben, das diese zierliche Person, eine der gefürchtetsten Piraten des bekannten Universums verkörperte. Ihre nackte Haut, war nur an wenigen Stellen durch ein dünnes Betttuch bedeckt und Samuel lies seine Blicke an den zahlreichen Tattoos entlang streifen, welche ihren Körper in ein wahres Kunstwerk verwandelte. Die filligranen Zeichnungen, zeigten meist düstere Bildnisse fiktiver Gestalten und Landschaften, hin und wieder unterbrochen von prächtigen und farbenfrohen Blumen und Mustern, welche im krassen Kontrast aus dem Rest herausstachen. Sie meinte immer, wenn man sie nach diesen Bildern fragte, das sie ihr Leben wiederspiegeln würden. Gefangen in einer dunklen Welt, welche in einigen wenigen Momenten, von der Schönheit des Lebens erhellt wird. Doch es gab ein Tattoo, welches alle anderen in den Schatten stellte. Es zierte fast ihren gesammten Rücken. Sie sagte, es war das Erste gewesen. Welches sie sich bereits in jungen Jahren machen lies. Doch seine Bedeutung verschwieg sie ihm, ebenso wie ihre Vergangenheit. Es zeigte ein brennendes Kind, vor einem zerstörten Haus, umsäumt von verzerrten Menschenkörpern. Was auch immer sie dazu bewogen hatte, sich ein solch grausammes Bild in die Haut stechen zu lassen, für Samuel war klar, das sie schon sehr viel durchgemacht haben musste. Faith hatte sein Herz erobert, lange bevor es ihm selber bewusst wurde. Als sie vor zwei Jahren das erste Mal mit ihm im in Kontakt trat, konnte er noch nicht ahnen, das er irgendwann einmal für diese Frau sein Leben auf Spiel setzen würde. Der Schmerz in seiner linken Augenhöhle erinnerte ihn immer wieder an diesen Tag und er bereute ihn nicht. Seit drei Monaten waren sie nun zusammen und er glaubte fest daran, das nichts sie jemals wieder trennen würde, doch war es selten so friedlich wie in diesem Augenblick. Auch heute war der Fieden nur trügerisch und auch wenn Samuel noch ewig hätte hier liegen können, musste er doch noch etwas erledigen. Einen Auftrag von größter Wichtigkeit, welcher den Northstorm Piraten ein Tor zu einer noch ruhmreicheren Zukunft eröffnen würde. Leise kletterte er aus dem Bett und schlich ins Bad. Der Raum war abgedunkelt worden und nur der flackernde Schein der aufgestellten Kerzen, erhellte den Bereich um den kastanienfarbenen Sarg. Samuel schaute zu Faith hinüber, welche auf den Bänken im Warteraum Platz genommen hatte. Er war dankbar, das sie in diesem Augenblick bei ihm war. Der Tod der Mutter. Eigentlich ein schmerzhafter Moment, doch für ihn war diese Frau wie eine Fremde. Als der Orden seine Erinnerungen auslöschte, zerstörten sie auch diese Verbindung, welche sich nur während des Heranwachsens entwickeln kann. Auch wenn er sie danach, noch immer als seine Mutter angesehen hatte, fehlte diese emotionale Bindung die einstmals bestanden hatte. "Samuel, hast du deiner Mutter nichts zu sagen?" Sein Vater trat zu ihm an den Sarg heran und schon an seinem Tonfall erkannte Samuel, wie entäuscht er von ihm war. "Jahrelang hat sie auf ein Lebenszeichen von dir gewartet. Tag ein Tag aus hat sie sich nach dir gesehnt. Wo warst du all die Zeit?" Obwohl auch die Gefühle für seinen Vater, niemals wieder die eines Kindes sein würden, schmerzten diese Worte sehr. Er starrte weiterhin stur auf das aschfarbene Gesicht, welches leblos auf ein rotes Tuch gebetet lag. "Du kannst das nicht verstehen, Vater. Glaub mir, ich wünschte die Dinge wären anders gelaufen. Es gibt nichts was ich jetzt noch daran ändern könnte." Er musste sich zusammenreißen, als ihm sein Vater mit einem harten Schlag seine Wut ins Gesicht hämmerte. "Sieh dich an! Was ist nur aus dir geworden? Siehst aus wie einer dieser zerlumpten Piraten, die da draußen Frauen und Kinder abschlachten. Dir standen alle Türen offen. Und du hast alles weggeworfen." Samuel hob den Kopf und starrte in das vorwurfsvolle Gesicht seines Vaters, die leere Augenhöhle unter einer schwarzen Klappe verborgen. Keine Regung war im Gesicht dieses Mannes zu sehen. Keine Frage nach seinem Befinden, keine Frage nach seiner Verletzung, nur Vorwürfe und Beschimpfungen kamen aus seinem Mund. Samuel konnte es ihm nichtmal verübeln. Er wandte sich ab und ging zur Tür. Faith folgte ihm still und leise. Für einen kurzen Moment schien es ihm als stände jemand im Durchgang. Ein Schatten, oder etwas ähnliches. Doch dann war es wieder verschwunden. Blutüberströmt verlies er die Kirche der kleinen Siedlung und sackte zu Boden. Übelkeit überkam ihn und Samuel erbrach sich, leidend unter der Grausamkeit seiner Tat. Die vielen Menschen, welche in dem Heiligtum Zuflucht gesucht hatten, hingerichtet und massakriert. Durch seine Hand. Er verabscheute sich selbst, verfluchte seine Schwäche und doch liesen ihm seine metallenen Wächter keine Ruhe. Sie trieben ihn vorwärts, immer weiter, um seine Aufgabe zu erfüllen. Er hob die Waffe und setzte seinen Weg fort. Es galt jeden zu finden und zu töten. Niemand durfte diesen Tag überleben. So wollte es der Orden. Der Staub wirbelte durch die schmalen Gassen, während er jeden Winkel durchsuchte. 165. Eine unglaubliche Zahl. Soviele Menschen hatte er bereits getötet. In dieser abgelegenen Gegend stieß er auf keinen Wiederstand. Es gab hier keine Soldaten oder Wachmanschaften. Nur ein kleiner Haufen bewaffneter Arbeiter hatte sich ihm entgegengestellt. Hätten sie doch etwas besser gezielt, dann wäre wenigstens alles vorbei. "Bleib stehen, du Monster!" Die zitternde Stimme eines kleinen Mädchens lies ihn innehalten. Warum hatte sie sich nicht irgendwo versteckt? Warum zeigte sie sich ihm? "Warum tust du uns das an? Was haben wir dir denn getan?" Die Fragen dieses Kindes, trafen ihn tief ins Herz. Samuel drehte sich um und blickte in ihre verweinten Augen. Nur mit einem mikrigen Messer bewaffnet, stellte sie sich ihm in den Weg. "Hör doch bitte auf damit.....bitte lass uns in Ruhe!" Wie gerne hätte er ihrem Flehen Folge geleistet. Er wollte nicht dieses Monster sein, welches er geworden war. Verzweiflung überkam ihn. Wie sollte dieses unschuldige Wesen dem Orden schon gefährlich werden? Worin lag der Sinn dieses Massakers? Sie durfte nicht auch noch sterben. Er musste sie doch irgendwie retten können. Tränen flossen ihre Wange hinab. Ein nicht enden wollender Strom aus Wut, Trauer und Verzweiflung. Samuels Hand drängte nach oben, hob den Lauf seiner Waffe in Richtung des Kindes. Er kämpfte mit aller Kraft dagegen an, doch die Reaktion der Maschinen lies nicht lange auf sich warten. Ein unerträglicher Druck breitete sich in seinem Körper aus und kalte Fänge bohrten sich in seine Gedanken. Sie zerrten an seinen Muskeln und marterten sein Nervensystem. Immer wieder wehrte er sie ab, doch unermütlich starteten sie neue Angriffe auf sein Inneres. Er schrie auf. "Lasst sie leben! Hört auf damit! Ich will nicht mehr weiter!" Doch es gab kein Entrinnen aus diesem Gefängnis. So konnte er unmöglich weiterleben. Mit aller Kraft drückte er den Lauf seiner Waffen gegen seine Schläfe, doch so einfach liesen sie ihn nicht entfliehen. Schreiend stand er da, unfähig den Abzug zu betätigen und schließlich überranten sie seinen Geist. Als der Schuss ertönte und die Schreie des Mädchens sein Bewustsein erreichten, fiel er weinend zu Boden. Am Ende seiner Kräfte schleppte er sich zu dem kleinen Körper, welcher reglos am Boden lag und den Staub um sich herum rot färbte. Er nahm sie hoch und drückte sie fest an sich, als könne er sie damit vor dem Unvermeidlichen bewahren. Ihre Atmung wurde schneller und abgehakter, bis schließlich das Leben aus ihrem Körper entwich. Nach Hilfe suchend blickte er sich um. Nur wenige Meter entfernt sah er etwas. Es flimmerte in der Hitze der Luft. Er konnte nicht erkennen was genau es war. Wie die Silhouette eines kleinen Kindes. Doch sie verschwand, als hätte der Wind sie fortgeweht. Stundenlang saß Samuel einfach nur da, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen. Das große Panoramafenster im Aufenthaltsraum der Northstorm bot einen atemberaubenden Ausblick, doch war es nicht wie sonst. Er hörte wie die ihm wohlbekannten Schritte näher kamen, doch er drehte sich nicht um. Faith setzte sich neben ihn und legte ihren Arm auf seine Schulter. Stillschweigend blickten sie gemeinsam hinaus zu den großen Gasnebeln des Pyro Systems. Unzählige Stunden hatten sie hier schon zusammen verbracht und er würde diese Zeit niemals vergessen. Faith brach als erste das Schweigen und sprach mit sanftem Ton auf ihn ein. "Wir wussten doch Beide, das es schwer werden würde. Aber es ist besser so." Ihre Beziehung hatte sich in den letzten Wochen zu einem wahren Fiasko entwickelt. Ein unentwirrbares Chaos aus Vorwürfen und Schuldzuweisungen. Obwohl keiner der Beiden, ihre Liebe zueinander hätte leugnen können, waren ihre ausgeprägten Egos nicht in der Lage, ihnen eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen. Samuel blickte ihr in die Augen. "Was ist nur mit uns passiert? Warum mussten wir erst diesen Schritt gehen, um wieder ohne Streitereien miteinander reden zu können?" Er würde von hier fortgehen, soviel stand fest. Er würde ihr nur im Weg stehen und es war wichtig für ihre Crew, das sie nicht durch ihre Beziehung den Blick fürs Wesentliche verlor. Er wusste nicht genau, was die Piratenclans untereinander für Kriege ausfochten, doch war die Northstorm ein wichtiges Glied in dieser Kette. Dem Piratenfürsten, dem Oberhaupt aller Clans, war die kleine Gruppe seit langem ein Dorn im Auge. Und ihre Crew brauchte Faith jetzt mehr als er selbst. "Ich weiß es nicht. Doch ich werde diese Momente vermissen. Deine Stimme nicht mehr zu hören oder deine Nähe zu spüren, wird hart für mich sein." Eine einsame Träne floss über ihre Wange. Samuel drückte sie fest an sich und gab ihr einen letzten Kuss auf die Lippen. "Das wird es. Für uns beide." Faith riss ihre Augen weit auf und ihr Gesicht verzog sich zu einer Grimasse. Sie brüllte ihn an. "Du warst es.....du bist es gewesen.....!" Im nächsten Moment war er wieder allein. "Herr Brown, sie können jetzt reinkommen." Samuel blickte sich verwirrt um. Irgendwas stimmte hier nicht. Träumte er? Er stand auf und betrat das Behandlungszimmer. Die Banu, waren in seinen Augen ein seltsammes Volk, doch wenn die Informationen stimmten, waren sie vielleicht der Schlüssel zu seiner Freiheit. Sie nannten ihn zwar Patienten, doch ihm war klar, das sie in Ihm eher ein Versuchsobjekt sahen. Doch welche Wahl hatte er schon? Das Labor in dem er sich befand war nicht registriert und die Forschungen selbst bei den Banu verboten. Die kleine Gruppe Wissenschaftler machte sich nicht viel aus Konversation, aber Samuel hätte sie eh nicht verstehen können. Nur einer von ihnen war der menschlichen Sprache mächtig. Die Vorbereitungen für die Behandlung waren schon abgeschlossen und sie führten ihn zu einem seltsamen Gerät und fixierten ihn auf einem OP-Tisch. Sie hatte ihn schon darauf vorbereitet, das ihn unsagbare Schmerzen erwarten würden, doch gab es jetzt kein zurück mehr. Ohne weiter Verzögerung begann die Prozedur. Diese Banu verloren keine Zeit und innerhalb von Sekunden verkrampfte Samuels Körper. Es fühlte sich an, als würden seine Eingeweide verbrennen und sein Blut kochen. Er verlor jegliche Kontrolle über sein Handeln und schrie sich die Seele aus dem Leib. Nur verschwommen nahm er die hektischen Rufe der Wissenschaftler war. Irgendwas schien nicht zu stimmen. Etwas kam auf ihn zu. Ein schwarzer Schatten sammelte sich über seinem Körper und formte ein Gesicht. Ein Kreischen drang in sein Ohr. "Du wirst dafür bezahlen......Ich habe es gesehen.....!" Samuel bäumte sich auf und sprang von dem Altar. Er blickte sich um. Das war nicht der Behandlungsraum und woher hatte er dieses Messer? Er erinnerte sich. Beinahe hätten diese wiederlichen Kuttenträger ihn ihrer Gottheit geopfert. Wie konnte er nur so unachtsam sein? Markus hatte ihn davor gewarnt, das diese entstellten Geschöpfe, die Gänge ihrer Zuflucht mit Giftgasfallen schützen. Doch in seiner Rage, war er genau hineingetappt. Die zwei Ritualmeister lagen tot neben dem großen Steinblock. Er war grade noch rechtzeitig erwacht und hatte das Opfermesser an sich nehmen können. Jetzt stand er einer ganzen Horde dieser Monster gegenüber. Er musste Markus Schwester finden und hier raus schaffen. Er hatte es versprochen. Samuel hob das Messer zum Angriff und stürmte auf den Mann los, der ihm am nächsten stand. Als sich die Klinge in dessen Brust bohrte zerran der Körper des Mannes zu Staub. Ein Schlag in den Nacken und er ging zu Boden. "Komm schon Samuel, das kannst du sicherlich besser." Es war Faith. Sie hatte ihn mal wieder überrumpelt. Diese Übungskämpfe waren immer eine willkommene Abwechslung, doch bislang konnte er nicht einen Sieg über sie erringen. Faith war flink und wich seinen Angriffen mit Leichtigkeit aus und konterte sie geschickt. Ein kleines Mädchen stand am Rand und brüllte ihr zu. "Töte Ihn, er hat es verdient!" Faith grinste hämisch und lief auf ihn zu. "Komm schon, ich beise nicht!" Vollkommen neben sich drehte sich Samuel um und blickte zu dem kleinen Zwerg dort an dem Tisch. Es war einer der Schwarzmarkthändler von Ellis IV. Er erinnerte sich daran, das er ihn kontaktiert und einen Auftrag angeboten hatte. Aber Samuel war mistrauisch gegenüber Fremden. Jeder konnte ein Agent der Loge sein. Dieser hier war ihm jedoch auf Anhieb sympatisch. Er setzte sich an den Tisch und reichte ihm die Hand. Samuel konnte nicht mehr sagen was wahr und was falsch war. Dies war kein normaler Traum. Was passierte hier mit ihm? Irgendwas war hier bei ihm. Tief in seinen Gedanken. Er hob sein Glas und trank es mit einem großen Schluck aus. Er blickte seinem Gegenüber ernst in die Augen. "Klar helfe ich dir. Ich könnte sie für dich ausschalten!" Jetzt saß dort Benjamin Drake, den er in Cassandras Taverne kennengelernt hatte. Drake schaute ihn ungläubig an. "Wie willst du denn auf der BlueSky an sie rankommen? Sie wird rund um die Uhr bewacht!" Der Mann tat ihm einfach leid. Das Schicksal hatte ihm stark zugesetzt und wie immer konnte er seine Klappe nicht halten. "Ist doch kein Problem, Ich werde einfach das ganze Schiff vom Himmel pusten." Drake lachte ihn boshaft an. "Du wirst dafür büsen was du meiner Schwester angetan hast!" Abruppt wechselte die Szene. Faith schaute ihm tief in die Augen. Es wurde still um sie herum, obwohl auf dem Landedeck ein reger Betrieb herrschte. "Gleich hab ich dich!" Wieder ein Wechsel. Samuel blickte in den verschmutzten Spiegel auf einer der dreckigsten Toiletten die er jemals vorher betreten hatte. Doch er sah nicht sein Spiegelbild. Es war das Gesicht eines Kindes. Er kannte sie. Ein Faustschlag und das Spiegelbild wurde von feinen Rissen durchzogen. Jetzt merkte er in welcher Gefahr er sich befand. "Sophie? Bist du das?" Er drehte sich um und blickte zu Faith, welche ihm ins Badezimmer gefolgt war. Noch immer unbekleidet näherte sie sich mit sanften Schritten. Ihre nackten Füße berührten kaum den Boden, doch hinterliesen sie rote Spuren auf den weißen Fliesen. Sie kam näher, ihre Augen leer. "Komm zu mir. Dann ist es bald vorbei." Ihre Haut begann Blasen zu werfen und blätterte in einem Funkenregen von ihrem Körper ab, bis sie ein glühender Feuerball verschlang. Die unerträgliche Hitze erreichte Samuel und hüllte ihn vollkommen ein. "SOPHIE! WAS SOLL DAS? WAS HAB ICH DIR GETAN?" Kapitel 2 "SOPHIE!" Schreiend wachte er auf und blickte direkt in Sophie´s hasserfüllten Augen. Sie saß ihm direkt gegenüber und schrie ihn an. "Du warst es! Ich habe dich gesehen. Du hast meine Familie getötet. Unser Dorf vernichtet. Du hast mein Leben zerstört!" Sie zitterte am ganzen Leib und ehe Monkey reagieren konnte schleuderte ihn eine eine unsichtbare Kraft quer durch den Raum. Als würde eine Dampfhammer auf seinen Körper einschlagen, krachte er auf den Boden. Irgendwas presste ihn mit solchem Druck nach unten, das er kaum noch Luft bekam. Sophie stand auf und ging auf ihn zu. Ihre Augen waren weit aufgerissen und auf ihrer Stirn bildeten sich Schweissperlen. Ihre Halsschlagader pulsierte rythmisch, während sie immer näher kam. Unfähig sich zu bewegen oder einen Laut von sich zu geben, starrte er auf das kleine furchteinflösende Kind, welches sich nun bedrohlich vor ihm aufbaute. Von dem Lärm aufgeschreckt, kamen Tarek und Legard herbei gerannt und blieben fassungslos im Durchgang stehen. "Sophie, beruhige dich! Was machst du da? Keiner will dir etwas tun." Sie reagierte nicht auf Legards Worte und richtete ihren Blick weiter auf Monkey, welcher sich mit schmerzverzehrtem Gesicht auf dem Boden krümmte. "Sag mir warum? Warum mussten sie alle sterben? Du bist ein Monster!" Legard und Tarek standen wie angewurzelt da, doch als Monkey kurz davor stand das Bewustsein zu verlieren, sprang Tarek in den Raum und stürmte auf das Mädchen los. Doch bevor er sie erreichen konnten, riss es auch ihn in die Luft und mit einem harten Schlag schleuderte er gegen die nächste Wand. Legard wurde panisch. "SOPHIE! HÖR BITTE AUF! WIR SIND DOCH DEINE FREUNDE!" Etwas packte ihn am Hals und hob auch ihn hoch. Keiner der drei konnte noch irgendwas machen. Unfähig dem Griff zu entkommen war sich Legard sicher, das ihre Reise in den nächsten Sekunden beendet werden würde. Monkey versuchte sich zu konzentrieren. Er konnte nicht sprechen, also dachte er mit aller Kraft an die Worte, welche er Sophie mitteilen wollte. Hoffentlich würde sie ihn hören. ~Sophie, bitte glaube mir. Du musst mir einfach glauben. Das war nicht ich. Nicht mein eigener Wille. Wenn du meine Gedanken erforscht, wirst du die Wahrheit erkennen. Auch ich will die Menschen die dafür verantwortlich sind bestrafen. Wir können es zusammen schaffen........~ Seine Kräfte verliesen ihn und ihm wurde schwarz vor Augen, doch kurz bevor er das Bewusstsein verlor, lies der Druck auf seinem Körper nach. Er konnte wieder atmen und langsam wurde es wieder hell um ihn. Sophie sank auf den Boden und mit bebender Stimme schluchzte sie. "Es.....es tut mir leid. Ich hätte das nicht...... ich wollte doch nur........meine Schwester..........." Sie fing an zu weinen und rannte aus dem Raum. Legards Knie zitterten und kein Wort kam über seine Lippen. Tarek ging zu Monkey und half ihm hoch. "Was war denn hier los? Was hast du mit ihr gemacht?" Monkey wirkte beschämt. "Ich erkläre euch das später! Ich muss erst zu ihr!" Er ging zur Tür und folgte Sophie in den Aufenthaltsbereich. Als er an Legard vorbei kam packte dieser seine Hand. "Sie ist eine Gefahr. Wir müssen sie unbedingt los werden!" Ein Blick von Monkey genügte um ihm klar zu machen, so etwas niemals wieder zu äußern. Sophie saß wie ein Häufchen Elend unter dem Tisch und weinte noch immer. Monkey kniete sich zu ihr. "Komm raus Kleine. Was da eben passiert ist.....es war nicht deine Schuld!" Schneller als er es für möglich gehalten hatte, sprang sie unter dem Tisch hervor und fiel ihm in die Arme. Sie klammerte sich so fest an ihn, das er sie beim Aufstehen einfach mit hochhob. Sie schluchzte mit leiser Stimme. "Es tut mir auch leid. Ich werde das auch niemals wieder tun!" Monkey setzte sie auf der Bank ab und streichelte ihr durch das feine Haar. "Keine Sorge, wir sind doch jetzt Freunde." Er lächelte ihr zu. Ihm war nicht nach Lachen zumute, doch wusste er nicht was er sonst tun sollte. "Und.....was hast du noch in meinem Kopf gefunden? War nicht so schön, oder?" Sie schüttelte den Kopf. "Nein, war es nicht. Das ist es eigentlich nie." Sie wischte ihre Tränen beiseite und setzte sich aufrecht hin. "Der Mann in der Kirche....." Monkey nickte. "Was ist mit ihm?" Sie flüsterte ihm zu. "Ich kenne ihn." Monkey war überrascht. "Was? Bist du dir sicher?" Sophie musste wieder mit den Tränen kämpfen und blickte in den Raum. "Er kam...... und holte mich. Ich wusste damals nicht was geschehen war. Meine Schwester........" Sophie fing wieder bitterlich an zu weinen. "Meine Mama hatte mich ihr in den Arm gelegt. Sie hatte gesagt, sie solle sich mit mir verstecken. Sie hatte so große Angst." Monkey versuchte das kleine Häufchen Elend zu trösten und legte seinen Arm um sie. "Woher weisst du das alles? Du musst doch damals noch ein Baby gewesen sein." Sophie schluchzte noch lauter. "Ich träume davon. Immer wenn ich schlafe. Genau wie ich es bei dir gemacht habe. So kann ich auch in mich selbst sehen." Es war unfassbar, welche Last dieses Mädchen zu tragen hatte. Auch Legard und Tarek standen etwas Abseitz und hörten zu als sie fortfuhr. "Ich weiß noch wie meine Schwester mich in den Verschlag unterm Haus legte und zudeckte. Sie sprach mir Mut zu und sagte sie wäre bald zurück. Sie müsse nur kurz Mama helfen. Doch sie kam nicht wieder." Sophie atmete tief durch, ehe sie weiter erzählte. "Ich weiß nicht wie lange ich dort gelegen habe. Irgendwann kam dieser Mann. Der, den ich in deinen Erinnerungen gesehene habe." Sie blickte Monkey in die Augen. "Er nahm mich mit und brachte mich in das Labor, aus dem ihr mich gerettet habt." Monkeys Blick erstarrte, das konnte nicht sein. "Ich weiß nicht was sie mit mir gemacht haben, aber der Mann sagte immer, was für ein Erfolg es wäre, mich in die Hände bekommen zu haben. Immer wieder sagte man mir, das in meinem Inneren etwas Besonderes schläft und das sie mir nur helfen wollten, es zu wecken." Monkeys Gedanken spielten verrückt. Ein eiskalter Schauer lief über seinen Rücken. Dieses schreckliche Verbrechen, nur um dieses kleine Mädchen in die Finger zu bekommen? Und sein Vater? War er etwa ein Mitglied des Ordens? Dann wäre sein eigener Vater auch für sein Schicksal mit verantwortlich. Schwindel überfiel ihn und er hatte Mühe dagegen anzukämpfen. Diese Bestie. Hat er das alles wirklich getan? Monkey musste es wissen. Er musste seinen Vater zur Rede stellen. "Es tut mir unendlich leid, was dir dieser Mann, angetan hat. Ich verspreche dir, wenn wir ihn finden und sich alles bewahrheitet, wird er nicht mehr lange genug leben um sich daran zu erfreuen." Monkey wandte sich an seine beiden Begleiter. "Wir müssen ins Kilian System. Ich muss dort wohl jemandem einen Besuch abstatten." Etwas verwirrt blickte Tarek ihn an. "Wollten wir nicht nach Cathcard? Im Kilian System, wirst du sicherlich keine Mitstreiter für unser Unternehmen finden!" Natürlich hatte er damit recht, doch Monkey winkte ab. "Das hier ist zu wichtig. Mach das Schiff fertig für den Sprung." Tarek ging wieder ins Cockpit. "Legard, mach Sophie was zu Essen, sie kann sicher ne Stärkung gebrauchen." Legard wollte wohl grade seine Bedenken zum Ausdruck bringen, aber der erhobene Zeigefinger von Monkey überzeugte ihn doch es besser sein zu lassen. Noch einmal beugte sich Monkey zu Sophie hinunter. "Ich wünschte, ich wäre stärker gewesen und hätte deine Familie retten können. Ich möchte das du weist, dass du und deine Schwester, die mutigsten Menschen seid, die mir jemals begegnet sind. Ich werde dich beschützen. Komme was wolle. Und wenn es mich meine Leben kostet." Er wandte sich ab und lief Tarek hinterher. Dieser saß schon auf dem Pilotensitz und tippte wie wild auf den Instrumenten herum. "Der Flug wird einige Zeit dauern. Wir befinden uns grade im Stanton System. Das sind mindestens sechs Sprünge. Gut das wir, während du geschlafen hattest nochmal tanken waren." Monkey grinste ihn an. "Ich kenn da ne Abkürzung. Ein geheimer Sprungpunkt, den der Orden nutzt um unbemerkt in das Heiligtum der UEE zu gelangen. Und rate mal in welchem Sytem sich dieser befindet. Richtig.... Stanton." Tarek lachte. "Na wenn das mal kein Zufall ist. Welcher Kurs?" Kapitel 3 Der Sprungpunkt befand sich in den Tiefen der äußeren Randzonen Stantons. Noch hinter dem entlegen Asteroidengürtel, in welchem sie sich grade befanden. Langsam manövrierte Tarek den Retaliator zwischen den riesigen Felsen hindurch, die Scanner auf Anschlag, um mögliche Schiffe frühzeitig erkennen zu können. Keine sinnloses Unterfangen, wie sie kurz darauf festellen durften. "Monkey? Ich hab hier was auf dem Schirm!" Legard klang besorgt. "Was hast du?" Monkey ging zu ihm hinüber und blickte auf die Anzeigen. "Hier sind einige unklare Signaturen. Erst dachte ich es wären Schatten der Asteroiden, welche unsere Scanner stören. Aber dann fand ich das hier." Legard deutete auf die schwingenden Lienen am oberen Rand des Bildschirms. "Ein Funkspruch?" Monkey wurde neugierig. "Können wir ihn mithören?" Legard tippte hektisch auf dem Display herum. "Die Übertragung ist verschlüsselt. Aber so wie es scheint, haben wir die passenden Codes im Schiffsspeicher. Das heißt dann wohl auch, das der Orden hier ist." Legard legte die Übertragung auf die Lautsprecher. Rauschen erklang im Inneren des Schiffes und alle lauschten gebannt, als sich leise und undeutlich eine Stimme abzeichnete. "Wir haben unsere Befehle.........der Ältestenrat lässt keine Zweifel gelten." Eine zweite Stimme mischte sich ein. "Ich bin nicht überzeugt, das sie dieses Risiko wert ist. Immerhin geht es hier um den Mars. Die UEE wird diesen Angriff nicht auf sich beruhen lassen. Sollte uns nur der kleinste Fehler unterlaufen, setzen wir die Loge einer großen Gefahr aus." Ein Dritter Mann ergriff das Wort. "Nach unseren Informationen, wäre Ihr Überleben eine weitaus größere Gefahr. Würde die EDA die Daten in ihrem Besitz in die Finger bekommen, würde das unsere Bemühungen der letzten hundert Jahre zunichte machen." Die Stimme vom Anfang erhob sich erneut. "Es ist nicht unsere Aufgabe die Entscheidungen der Ältesten zu hinterfragen. Der Auftrag wird ausgeführt. Wir haben nur ein kleines Zeitfenster, bevor wir ihre Spur wieder verlieren. Sammelt die Flotte und dann weg hier. Für die freie Welt! Kahn Ende" Die Lautsprecher verstummten. Alle blickten Monkey fragend an. "Was schaut ihr mich so an? Ich hab keine Ahnung worum es da ging. Aber scheinbar gibt es noch jemanden der dem Orden an den Kragen will." Monkey zuckte mit den Schultern. "Gut für uns, aber darum kümmern wir uns später. Hauptsache die verschwinden von hier und wir können unseren Weg fortsetzen." Er wandte sich wieder Legard zu. "Können wir näher ran ohne entdeckt zu werden?" Legard wirkte nicht sehr erfreut. "Etwas sollte möglich sein. Aber warum warten wir nicht einfach bis sie weg sind?" Monkey grinste. "Neugierde!" Er deutete Tarek an den Weg fortzusetzen. Dieser fuhr den Großteil der Schiffssysteme herunter und steuerte nur noch mit den Manövrierdüsen weiter auf ihr Ziel zu. Legard wirkte nervös und rutschte auf seinem Sessel hin und her. "Ihr seid wahnsinnig, warum mach ich das eigentlich alles mit?" Sophie hatte sich zu ihnen gesellt und kicherte vor sich hin. Langsam schien sie wieder Vertrauen zu ihnen aufzubauen. "Du bist ja so ein Angsthase. Aber ich kann spüren, das noch viel mehr in dir steckt als du selbst vermutest." Tarek rief ihr zu. "Wovon redest du da? Das einzige was in dem steckt, ist ne extra große Portion unseres Mittagessens. Mehr wirst du bei ihm nicht finden." Sophie lachte los. So unbeschwert und losgelöst, das ihre gute Laune alle im Raum ansteckte. Es war als würde sie jeden von ihnen umarmen und ihre Sorgen in der Luft zerreisen. Eine weitere Fähigkeit die sie besaß, auch wenn sie diesmal nicht auf ihren Kräften beruhrte. Sie näherten sich dem Rand des Gürtels und Tarek war der erste der das Lachen unterbrach. "Leute kommt mal wieder runter, wir sind in Sichtweite." Tarek hatte den Bomber in den Schatten eines Asteroiden gelenkt. So sollten sie weiterhin unentdeckt bleiben. Monkey trat ans Fenster und starrte hinaus. Die Flotte von der eben gesprochen wurde war gewaltig. Dutzende Schiffe sammelten sich im Raum. Zwei für ein orbitales Bombardement ausgestattete Schlachtkreuzer, drei Begleitträgerschiffe und mehrere Corvetten machten sich bereit zum Abflug. Sie wollten nicht durch den Sprungpunkt soviel war klar, denn wenn ihr Ziel der Mars war, blieb ihnen nur die übliche Route. Langsam setzten sich die Schiffe in Bewegung. Dutzende Geleitjäger schwirrten zwischen den großen Pötten umher. Würde einer von ihnen, ihren Retaliator entdecken, wären sie geliefert. Monkey wurde leicht unwohl, als er bemerkte das die Flotte ihnen gefährlich nahe kam. Er flüsterte Tarek zu, obwohl das natürlich wenig Sinn machte. "Schalt alles aus. Beeil dich." Tareks Finger huschten über die Anzeigen und kurz darauf wurde es dunkel im Cockpit. Das Summen der Maschinen vertstummte und man konnte die Anspannung in der Luft förmlich riechen. Legard jammerte vor sich hin. "Die werden uns sehen, Leute. Die werden uns sehen........" Zwei Corvetten flogen als Vorhut, nur wenige hundert Meter entfernt an ihnen vorbei. Gefolgt von einigen Hornets. Tiefschwarz, hoben sich die Schiffe nur wenig vom Hintergrund ab. Ein gespenstischer Anblick. Nun zischten weitere Hornets vorbei und kurz darauf drängten die großen Kreuzer zusammen mit den Trägern in ihr Sichtfeld und füllten es bald vollständig aus. Man konnte von ihrer Position aus, bis ins innere der Kommandobrücken schauen. Sie beobachteten die hektische Betriebsamkeit an Deck. Die Navigatoren, die Steuermänner, die umherhuschenden Offiziere und den Captain. Jeder von ihnen nur auf das Ziel fixiert. Diese Flotte besaß eine gewaltige Schlagkraft und Monkey hätte zu gerne gewusst, wer dieses Monstrum geweckt haben könnte. Die schwarzen Schatten zogen nach und nach vorbei und nachdem auch die letzten Jäger verschwunden waren, gab Monkey das Zeichen zum Aufbruch. Die Maschinen fuhren hoch und es wurde wieder hell um sie herum. Mit einem leichten Ruck setzte sich der Bomber in Bewegung und verlies den Schutz der Asteroiden. Sophie zupfte an Monkeys Anzug. "Ich glaube sie sind noch hier. Ich spüre Gefahr." Bevor Monkey über ihre Worte nachdenken konnte, kamen zwei Corvetten ins Sichtfeld. Die Flotte hatte sie wohl zurückgelassen um den Sprungpunkt zu bewachen. "Scheiße! Tarek gib Schub! Wir müssen springen! Sofort!" Die Retaliator beschleunigte ruckartig und raste auf den kleinen Einflugsbereich des Wurmloches zu. Legard brüllte ihnen zu. "Sie haben uns erfasst und eröffnen das Feuer! Sechs Raketen befinden sich im Anflug!" Monkey sprang an die Waffenkontrolle und aktivierte die Täuschkörper. "Sie wissen wer wir sind! Tarek hol alles raus was das Schiff hergibt!" Tarek tat was er konnte. "Unser Anflugwinkel stimmt nicht, ich muss ihn korrigieren." Monkey antwortete knapp. "Keine Zeit, rein da! SOFORT!" Tarek schüttlete den Kopf. "Das geht schief Boss. Wir werden da drinnen zerissen." Legard brüllte dazwischen. "Vier weitere Raketen wurden abgefeuert. Wir haben keine Wahl." Monkey stimmte ihm zu. "Rein da. Jetzt liegt es ganz an dir Tarek." Der Annnäherungsalarm schrillte los und wurde immer lauter. Kurz bevor die Geschosse sie erreichten, traten sie in die Singularität ein. Die Welt um sie herum verschwand.
  3. Weiter gehts........ Ich hab alles farblich markiert damit man sehen kann was von wem kommt. MicDerJäger OneEyed Monkey Cassandra Also viel Spaß! Mic kam angeschlagen und fertig aufs Klo. Er stellte sich vor das urinal und lies laufen. "Aaaahhhh what a feeling!" Als er fertig war vergas er natürlich nicht, sich die Hände zu waschen. Auch die Sanitäranlagen dieser Kneipe waren völlig zerstört und Mic war sich sicher hier einen ganzen Bautrupp, für mehrere Tage beschäftigen zu können. Monkey kam ebenfalls herein und stand dem blutbeschmierten Handwerkerkilleroderwasauchimmertypen gegenüber. Aber er bemerkte das der Typ wenigstens saubere Hände hatte. "Hey hey hey, was war das den eben für ne Aktion? Wirklich nicht schlecht!" Monkey reichte ihm die Hand. "Ich bin Samuel Brown, aber nen mich einfach Monkey und was bitte, meintest du denn eben mit der Bombe?" Mic war überrascht das sein Gegenüber ihn scheinbar durchschaut hatte, obwohl er doch mehrere technische Berufe ausgeübt und damit sein Geld verdient hatte. Eigentlich muss man ja mit neuen Bekanntschaften aufpassen in diesem Universum aber der Typ scheint zu wissen wie es so läuft im Leben. Ok, er ist zwar nicht mehr der frischesste, aber Mic wollte mal sehen, wie es hier weiter geht. Mic nahm seine Brille ab und steckte sie in eine Aufbewahrungsbox aus der, im Moment des Schließen's, ein Piepston erklang und eine Computerstimme irgendwas von "Box veriegelt und Ladevorgang aktiviert " faselte. "Hallo und Danke, das Du und Cassandra mir den Arsch gerettet habt! Ich heiße Michael Jaeger, aber nen mich einfach Mic. Früher war mein Rufzeichen MicDerJaeger! Aber das ist schon lang her." Mic nahm die Ihm dar gebotene Hand, freundlich und gelassen, mit festem aber nicht zu brutalem Handschütteln entgegen. "Ja und nun ne kurze Info zur besagten Bombe. Wir haben noch ca 18 Minuten, das Teil wäre nur mit einer speziellen Chipkarte zu deaktivieren, die der Auftraggeber dieser Penner, aber nie mitgibt. Da entweder das Ziel zerstört wird, oder derjenige welcher den Auftrag hätte ausführen sollen. Eile ist also geboten. Wir brauchen Hilfe, sonst schaffen wir es nicht. Und ich glaube Cass muss heute mal wegen Renovierung schließen! Was sagst du? Bist du dabei? Dann schlag ein und nebenbei gesagt geht's hier um ne Menge Kohle. Damit können wir die Taverne richtig flott machen, denn es tut mir echt leid was da heute abgelaufen ist." Monkey schaute Mic entsetzt ins Gesicht. "Bitte was? Was geht hier ab? Dann sollten wir zusehen das wir das Ding hier rausschaffen!" Monkey wedelte mit den Händen und drängte Mic zum gehen. "Los los, worauf warten wir noch" Er verschwand durch die Tür. Mic folgte Monkey. Sie stürmten in den Schankraum zurück und suchte nach Cassandra. "Cass, die Typen haben ne Bombe hier reingebracht. Komm schon beweg deinen süßen Hintern und seh zu das du uns hier hilfst!" Cassandra kam grade aus dem Hinterzimmer, vollbepackt mit weißen Tüchern und sonstigem Zeug was sie so finden konnte. Sie glaubte nicht, was sie da machte, der Handwerker hatte doch nen Sockenschuss! Und wo verdammtnochmal war ihr Barmann Bob abgeblieben. "Bob mach dich hier hin. Kümmer dich um den Dreck hier" Bob kam grade aus einer dunklen Ecke gekrochen, da stürmte Monkey in die Taverne und brüllte in den Raum. Cassandra wollte es nicht wahrhaben. Also doch ne Bombe?! Also jetzt reichte es entgültig. Sie rannte zu Monkey und schmiss ihm die Laken vor die Füße. Sie sah äußerst angepisst aus. "Monkey es reicht, ihr zwei seht jetzt zu, das ihr das Ding hier raus schafft! Es mag ja sein das du hier deinen Spaß hast, aber du weisst wie die Dinge jedesmal für meinen Laden ausgehen!" Mic kam nach Monkey aus dem Klo, doch sichtlich in Eile, rannte er Cassandra fast über den Haufen, da sie nun direkt neben dem Klo stand. "He, he junge Dame! Nicht so forsch, auf dem Klo brauch ich noch keine Hilfe" "Cassandra, schleif Zac hier rüber. Monkey du das zerfetzte Stück was aufm Boden liegt! Ich räum die Kiste aus. Die beiden Leichen unten rein und Zac oben drauf und dann das Tuch drüber, wie bei einem Krankentransport" Mic schmiss all das teuer erworbene Zeug aus dem Wagen, so das Platz war für die zwei Leichen. "Aber Vorsicht mit der Bombe, wenn ihr die Zwei da rein stopft!" Monkey stand da und schaute in Gedanken versunken in die Luft Irgendwie kannte, er die Szene aus so nem alten Streifen, den er mal in irgend so einem historischen Museum gesehen hatte. Die Menschen benutzten damals noch so ne Disk, BluRay oder so? Wie die Tiere mussten die damals leben...... Ach da war ja was mit ner Bombe kam ihm wieder in den Sinn........Und irgendwie hatte er wieder Hunger. Er schüttelte den Kopf und fasste wieder einen klaren Gedanken. "Ich kümmer mich mal lieber um den Zac, Cass viel Spaß mit dem Matsch hier." Er ging los und zerrte Zac über den Boden zum Werkzeugwagen. Zac war echt fett geworden über die Jahre. Das zertrümmert Antlitz des Kopfgeldjägers, hinterlies eine Spur aus Blut und Fetzen von irgendwas, das Monkey nicht näher definieren wollte. Er hiefte den leblosen Körper auf den Wagen. "Pack mal mit an Mic" Cassandra kochte vor Wut. "Ihr seid doch nicht mehr ganz fit! Macht euern Dreck alleine weg! Ich hab nachher noch genug arbeit vor mir!" Sie deutete in den Schankraum und auf den Tresen. "Lasst euch von Bob helfen!" Sie drehte sich dem Barmann zu. "Los Bob mach was für dein Geld, sonst kannst du dich morgen nach nem neuen Job umsehen!" Bob tat wie ihm befohlen, doch man sah ihm an das er sich bei dem zerfetzten Kopf am liebsten übergeben hätte. "Oh alter kommt der dir auch so schwer vor ? Und das auch noch, nachdem du Ihm schon die scheiße aus dem Leib geprügelt hast!" Mic sammelte seine Kräfte. Zusammen würden sie es schon schaffen. "Cass wie stehts bei dir?" Die Zeit drängte, das Händeschütteln auf dem Klo hätten sie verschieben sollen. Nachdem sie Zac verstaut hatten, schaute Mic auf den Timer. Er war bei 0:15:45 angelangt. Mit Glück würden sie es schaffen. Nur gut, das er den Freelancer seiner Firma, direkt nachdem der Ankunft hatte warten und auftanken lassen. Mic hoffte, das sie es in 5 Min schaffen, zum südlichen Raumdock zu gelangen. Für den Flug aus der Atmosphäre gingen sicherlich nochmals 7 minuten drauf. "He Bob, bring mal das andere Stück Mist hier rüber und dann drauf auf den Wagen, drei passen mit Sicherheit nicht Innere." Mic rückte die Decke über den Leichen zurecht und schob los! "Shit, kann mal jemand den Arm, der raushängt reinstopfen und die Tür schließen?" "Und nun nichts wie Raus hier!" Im Moment des Aufbruches drehte er sich noch mal zu Cassandra um und es trafen sich Ihre Blicke. "Cass tut mir leid das ganze, ich mach's wieder Gut!" Dann verschwand er durch die Tür ins Dunkel. Monkey blickte auf das seltsamme Gefährt und war erstaunt das es doch mit all dem Blut, welches sich durch die Lacken saugte, tatsächlich wie eine Krankentrage aus. "Dann mal los, nach dir Mic!" Sie verliesen die Taverne. Cassandra schaute etwas hilflos in der Taverne um. Was für eine Sauerrei, sie würde lange brauchen, alles wieder auf Vordermann zu bringen. Sie entschuldigte sich bei ihren Gästen für die Unannehmlichkeiten und begann den Saustall zu entrümpeln. Draußen angekommen, aktivierte Mic schonmal die Triebwerke des Mech Crafters. Das Fahrzeug war zwar nicht das neueste, sah aber doch noch ganz passabel aus. Und die Zusatz-Funktionen die er, gegen den Willen seines Chef´s, auf eigene Kosten eingebaut hatte, sollten nun doch ihren Zweck erfüllen. Wer konnte bei seiner Karre schon mit nur einem Knopf, den Einstieg öffnen und alle Systeme im Schnellverfahren unter Power setzen . Ausserdem war noch ein Heavy Boost für schwere Transporte drin und ne geile Multimedia Anlage, um die Zeit während des Fluges zu verschönern. Denn seit dem Mic´s Chef wusste, das er fast jedes Schiff fliegen konnte und sich auch noch mit intergalaktischer Navigation auskannte, hatte er auf einmal die dollsten Aufträge im Fach liegen! Mit der Hilfe von Bob und Monkey ging alles schneller als gedacht! Nur gut das die Kiste gleich vor der Tür stand. "Los rein in die Karre. Monkey du kannst dieses Teil doch bestimmt fahren. Gib Gas und bring uns zum Südlichen Raumdock, wir kümmern uns während der Fahrt um die Kiste" Monkey sprang auf den Fahrersitz und verschaffte sich den nötigen Überblick. Viel unterscheideten sich diese Art der Fahrzeuge nicht von denen die er kannte. Doch es war nicht zu übersehen das hier einige Extras vorhanden waren. Es gefiel ihm, es machte von außen nicht viel her, aber von innen.......net von schlechten Eltern. Er drückte aufs Gas und lenkte das Fahrzeug Richtung Raumhafen. Er kannte den Weg zwar gut, doch war es etwas vollkommen anderes, mit Vollgas durch die belebten Gassen zu brettern. "Mic wieviel Zeit noch?" Monkey riss das Steuer nach links, um einem entgegenkommendem Fahrzeug auszuweichen und der Crafter schlidderte bedrohlich nahe an einer der Werbetafeln vorbei. Es war verdammt knapp. "Wir haben noch 12 minuten Monkey!! Versuch den östlichen Zugang zum Entwässerungskanal zu erwischen, der mündet genau am Raumdock" Mic und Bob mussten alle Kraft zusammen nehmen, um bei dieser wilden Fahrt nicht mitsammt der Leichentransportkiste, durch die Karre zu fliegen. "Scheiße du fährst ja wie ne Wildsau!" "Bob halt dich blos fest!" Aber zu spät, Bob verlor den Halt und wurde bei dem Ausweichmanöver, quer durch den Crafter geschleudert und knallte mit dem Schädel an die rechte Innenkonsole. Er sackte bewustlos in der Ecke zusammen. "Mann alter du hast gerade Bob bewustlos gefahren!" Mit letzter Kraft konnte Mic die Kiste befestigen und sich an einem Griff im Inneren des Crafters festhalten. "Fahr direkt in die Halle auf die Freelancer mit der Nummer 501 zu. Wir fahren gleich hinten in den Frachtraum rein, der ist leer!" Im hinteren Teil des Fahrzeugs hörte Monkey Mic fluchen. "Sorry das war nicht meine Schuld, der Pisser in dem Mz3 Hower wollt einfach keinen Platz machen" Der Crafter erreichte den Zugang, welcher sich allerdings auf der entgegengesetzten Fahrtrichtung befand. "Festhalten da hinten, jetzt wirds nochmal ungemütlich!" Monkey lenkte das kastenförmige Fahrzeug auf die linke Spur und gab noch einmal vollen Schub. Als er glaubte genügend Tempo erreicht zu haben, riss er das Fahrzeug herum und der Crafter donnerte auf den Begrenzungsraster zu. Sie flogen mehrere Meter durch die Luft und schlugen hart auf der Gegenfahrbahn auf. Das Fahrzeug wackelte gefährlich doch Monkey konnte es grade noch kontrollieren. Er schaffte es jedoch nicht rechtzeitig, wieder zu beschleunigen und ein Kleinwagen krachte in das Heck des Crafters und schob sie Richtung Ausfahrt. Monkey holte noch einmal alles aus dem Fahrzeug heraus, lenkte nach rechts und rasste die Ausfahrt herunter. "Alles in Ordnung bei euch?" Mic war gerade dabei, per Commpad den Bord-Mechaniker seiner Firma, welcher noch am Schiff arbeiten müsste und den Dockofficer, über den Start zu informieren, da ein nicht genehmigter Abflug, wohl nicht gut gehen würde. Da könnten sie sich auch gleich auf die Bombe setzen und sie hoch gehen lassen. Als der Aufprall, den die blöde Zicke mit dem Kleinwagen hingelegt hatte ihm das Heck des Crafters voll ins Kreuz rammte, wurde Mic kurz Schwarz vor Augen. Aber nun waren sie abseits des Verkehres und er konnte sich wieder besser Halten und öffnete behutsam die Tür der Werkzeugkiste. Die Anzeige der Bombe, stand bei 9 min und 13 sec. Es würde echt knapp werden. "Jetzt komm schon Dockofficer, schick schon die Freigabe sonst geht das Ding im Raumdock hoch" In diesem Moment kam die Meldung "Ausserplanmässiger Start genehmigt, Startgebühr per SpacePal eingezogen. Vielen Dank für Ihre Transaktion!" Mic konnte das Dock schon sehen, als er die Nummer seines Kollegen wählte. "Hutch! Mach die Kiste sofort startklar und öffne die hintere Ladeluke!" "Gib die Zielcoordinaten 235.334.563 in den Bordcomputer ein und schmeiss den Scanblocker an!" Zur Sicherheit, stellte er auf seiner Uhr die verbleibende Zeit als Cuntdown ein. "Monkey !!!! 8 Min 30" Mic's Herz begann zu rasen. "Alles klar, ich bring uns da rein!" Der Crafter lief schon auf Hochtouren und Monkey überflog die Instrumente. Er fand was er suchte. Er drückte den roten Knopf, mit der vielsagenden Bezeichnung "Warnung! Gefahr!" Monkey liebte solche Knöpfe. Er betätigte ihn. "Dann zeig mal was du kannst!" Mic rief noch irgendwas von wegen, lass das lieber......... da durchdrang ein lautes Brummen den Crafter und das ganze Fahrzeug begann zu vibrieren. Mit einem kräftigen Ruck wurde Monkey in den Sitz gepresst und im Heck schepperte der Leichenwagen gegen die Heckklappe. "Ohhhhh Scheiße, was ist das denn?" Monkey hatte den Wagen fast nicht mehr unter Kontrolle und sie rassten auf das Landedeck zu. Der Lancer war schon bedrohlich nahe. Monkey trat in die Bremsen doch sie wurden nur wenig langsamer. An der geöffneten Heckklappe wartete bereits jemand auf sie. Monkey vermutete, das es dieser Hutch war den Mic angerufen hatte. Er sah nicht begeistert aus als sie auf ihn zurasten. Er wedelte mit den Armen und sprang grade noch rechtzeitig zur Seite als der Crafter mit lautem Getöse, aber mittlerweile doch langsam genug um den Lancer nicht zu beschädigen, in dessen Ladebucht donnerte. "Liebe Fluggäste. Wir haben unser Ziel erreicht. Bitte warten sie bis die Anschnallzeichen erlöschen und verlassen sie das Fahrzeug erst, wenn es vollständig zum Stillstand gekommen ist! Danke das sie mit Monkey Air geflogen sind und beehren sie uns bald wieder!" Er öffnete die Kabine und verlies den Crafter. Als der Crafter zum Stillstand kam riss Mic die Seitentür auf und stürmte durch den großen Frachtraum davon. Er schrie irgend etwas von 8 Minuten, Notstart und Ladeluke schließen in sein Compad und lies Monkey allein im hinteren Teil. Die Triebwerke die eben noch im Aufwärmmodus waren entfalteten nun ihre ganze Leistung und machten ein Ohrenbetäubenden Lärm, der durch die noch halb geöffnete Ladeluke ins Innere der Maschiene drang. Hutch musste durch die Seitenluke ins Cockpit gesprungen sein, den als Mic das Cockpit erreichte, saß er schon im Copilotensitz und hob ab! "Hast du den System-check durchgefürt?.......... Hallo, Erde an Hutch!" Der Kollege war so mit dem Start beschäftigt, das er gar nicht mit bekam was Mic zu Ihm sagte. Mic schlug mit der Faust gegen den Sitz des anderen und schrie. " Alter konzentrier dich!....... was ist mit dem System Check?" Man konnte es Hutch ja nicht verübeln, in so einer Situation war er noch nie gewesen und seine Sinne da zusammen zu halten und die wichtigen Sachen zuerst zu machen, war nicht einfach. Schließlich war er ja wirklich nur Mechaniker und spielte es nicht nur. Bis vor wenigen Wochen, hätte er noch nicht einmal diesen Planeten verlassen, um wo anders zu arbeiten. Und von Kampfeinsätzen und Schnellstarts, hatte er schon gar keine Ahnung, aber er war ja noch jung. Nun bekam der hagere Junge doch ein paar Wörter raus. "Luken geschlossen,.... Avionik ....OK, .... Reaktor 110%........Schilde .....fahren... hoch. Scanner Blockierung für Frachtraum 2 aktiv!....... OOOOHHH Mist!" "Na wat ist, Hä?" "Tut mir leid die hinteren Senkrechtstart Thrusts kommen nur auf 20 %" "Macht nichts Hutch hauptsache sie bringen uns vor die Halle" Das Schiff war schon fast draußen und Mic schaute auf die Uhr. 7Min 30sec. Mic öffnete einen Intercom Kanal nach hinten. "Alter schaff Bob nach vorne und schnallt euch an. Ich geb gleich Schub auf den Hauptantrieb!" Die ganze Kiste wackelte und ruckelte, während sie sich zum Startplatz begaben. "7 Minuten, ich werde wohl voll Stoff geben müssen, hoffentlich hält die Kiste das aus." "Geb mir eine Minute, der klemmt hier fest, der Werkzeugwagen hat ihn in der Ecke eingekeilt" Monkey hatte Mühe sich im Laderaum des Freelancers aufrecht zu halten, das Schiff war alles andere als stabil unterwegs. Er stemmte sich mit aller Kraft gegen den Wagen mit den drei Typen und schob ihn zur Seite. Zac stöhnte etwas und begann doch tatsächlich wieder aufzustehen. Der Mann war echt hartnäckig. Monkey schnappte sich ein Fixierungsgestänge für die Ladungen. "Junge schlaf noch ein wenig, gleich hast du es ja hinter dir!" Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf genügte und Zac lag wieder still. Monkey krallte sich Bobs leblosen Körper und wuchtete den relativ dürren Mann über seine Schulter. Mühsam kämpfte sich Monkey Richtung Cockpit. Er warf Bob auf den Notsitz und schnallte ihn fest. "Halt bloß durch Alter, Cass bringt mich um wenn du draufgehst!" Er blickte Mic ernst an. "Wie schauts aus? Schaffen wirs hier raus?" "Na das is ja toll, ihr lebt ja noch." "Hast du die Luke zwischen der hinteren und mittleren Ladebucht geschlossen?" Der Lancer hatte gerade die Startplattform erreicht. Mic schaute auf den Timer. Nur noch 6Min 57sec. Er hob den Neigungswinkel mit den vorderen Düsen auf 75 Grad an, mehr schafften die Dinger nicht unter Schwerkraft. Innerhalb von 10 Sec, hatte die Kiste die Nase oben! Hutch schrie. "Capitano ... Mehr krieg ich nicht rausgeholt, wenn nicht jetzt dann nie!" "Festhalten, ich geb Stoff!" In dem Moment als der Lancer seinen vollen Schub auf die Haupttriebwerke gab, wurden alle mit immenser Wucht, bedingt durch die Schwerkraft, in die Sitze befördert. Von aussen betrachtet sah das ganze wohl aus, wie ein altertümlicher Raketenstart. So einer, wie er früher auf der Erde durchgeführt wurde. Alles wurde in grellen weißen Qualm gehüllt, welcher bis nach vorne ans Cockpit quoll. Das würde bestimmt ne fette Strafe nach sich ziehen und einiges wird dabei zu Bruch gehen. Er hatte den Gedanken kaum zuende gedacht, da ertönte auch schon der planetarische Funk und die Stimme der Flugsicherung schrie irgendwas von, voll bescheuert und nicht genehmigter bodennaher Aktivierung der Hauptschubdüsen. "Melden sie sich sofort nach Verlassen der Atmosphäre, oder sie werden vom planetarischen Verteidigungsring abgeschossen!" "Bestätigen Sie die Meldung!" Mic´s Miene verdunkelte sich, nach dem Gehörten. "Bestätige Meldung! Entschuldigung für den Notstart, aber mir hat einer ne Clustermiene ins Gepäck gestopft!" Das reichte dem auf der anderen Seite des Funkkanals wohl. "Ok Ok, sehen sie zu, das Sie sich so schnell wie möglich von dieser Kugel entfernen! Sonst reisst das scheiss Ding noch ein Loch in die Atmosphäre! Meldung Ende!" Hutch machte durchgehend Meldung über Flughöhe, Zeit bis Verlassen der Atmosphäre, den Flugvektor, die Geschwindigkeit und die Schubleistung. "Wir sind noch im grünen Bereich, aber kurz vor Gelb" "Seh ich auch Alter, sag mir was neues!" "Mic wir haben noch ca 5 min bis ins All, wo willst du das Ding innerhalb einer Minute loswerden?" Daran hatte Mic noch garnicht gedacht. Auf einmal Blinkte eine Lampe der Konsole rot auf. Hutch schrie nur nach hinten! "Irgendwer hat gerade die Zwischenluke im Frachtraum geöffnet!" Monkey dämmerte es. "Das muss Zac sein, Leute wie zäh ist dieses Schwein eigentlich?" Monkey sprang von seinem Sitz auf und rannte ins Heck des Schiffes. Er sah das geöffnete Druckschott, als ihn etwas hartes am Kopf traf. Es haute ihn glatt aus den Schuhen. Ihm wurde kurz schwarz vor Augen und als er wieder sehen konnte, hockte Zac auf seiner Brust und holte brüllend zum Schlag aus. Monkey hätte es wissen müssen. Er zog seinen Kopf grade noch rechtzeitig zur Seite und das Stahlgestänge mit dem er ihn eben noch bewustlos geschlagen hatte, rammte neben ihn in den Boden. Es klemmte fest und Monkey nutzte diesen kleinen Moment um Zac seinen Kopf vor die Stirn zu rammen und sich aus der Situation zu befreien. "Ich mach dich fertig, deine Kumpels warten schon auf dich!" Monkey holte mit seinen schweren Stiefeln aus und pfefferte diese in Zacs Seite. Zac rang nach Luft doch erholte sich schneller als erwartet. Er war wie auf Steroiden. Monkey wich drei weiteren Angriffen geschickt aus, und drängte Zac wieder in den Laderaum zurück. Dessen Blick wurde immer irrer und seine Angriffe immer ungeschickter, aber voller Brutalität ausgeführt. Monkey hatte Mühe wenigstens ein bis zwei Treffer zu landen. Sie erreichten den Laderaum und Monkey brüllte nach vorne. "Mic wie lange noch? lass uns diesen Schmodder endlich entsorgen!" Als der Himmel um den Lancer langsam begann sich dunkler zu färben, schaute Mic auf den Timer an seiner Uhr. 3Min 32sec. "Zur Hölle Monkey, was Geht denn da hinten ab. Soll ich dir helfen? Kann ich nur nicht, weist du ich bin hier so ein wenig mit Fliegen beschäftigt!" Mic hoffte, das Monkey nicht noch von diesem irre gewordenen Zac getötet würde. "Hutch geh bitte nach hinten und schiess die Sau ab, wenn Monkey es nicht rechtzeitig schafft. Ihr habt noch 3 Minuten, dann muss die Bucht hinten verriegelt sein. Sonst dürfen wir alle mal tief ausatmen! Verderb Ihm aber nicht seinen Spaß, er Prügelt sich gerne!" Hutch schnallte sich ab und nun merkte er, das sich das Schiff aus der oberen Atmosphäre entfernte, da er langsam begann zu Schweben. Das machte es nicht gerade einfacher, nach hinten zu gelangen. Mic schrie ins Intercom. "Monkey, 2min 30sec. Seh zu, das du das erledigst. Und pass auf, ich hab die künstliche Schwerkraft deaktiviert!" In diesem Moment verließ das Schiff vollständig den Einzugsbereich des Planeten und die Schwerkraft war aufgehoben. Kaum im All angekommen, fand Mic die Lösung für ihre Probleme. Er steuerte in Richtung eines großen Asteroiden, welcher schon lange in den Ellisianischen Nachrichten umhergeisterte. Man war sich noch nicht einig, ob man ihn vorbei ziehen lassen sollte, oder ob man ihn abbremsen und vor Ort abbauen sollte. Er hatte ungefär die 1/8 der Masse von Ellis lV, das solte langen. Mic gab die Koordinaten ein und aktivierte den Autopiloten, welcher 1Min 15 als Reisezeit ausgab.
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