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  1. Die Carrack glitt durch das Sternenmeer. Lichtphänomene des verzerrten Raumes umgaben sie, rasten vorbei grell, bunt, unwirklich. Husky starrte hinaus. Er versuchte seine Gedanken zu ordnen und Ellas Bericht zu verarbeiten. Geplatzte Treffen – Übergaben - Black Data - Ella bei Cäcilia - Zero bei Tyr - Val bedroht Zero - Zero von Tyr erschossen - Quatsch Valentin wurde erschossen - von TYR? Gehört Valentin also zu Cäcilia? Was für ein Chaos! "Husky." Ellas Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. "Was haben wir jetzt also genau vor? Wo treffen wir Zero?" "Äh ja wo? An einem geheimen Ort, den wir wohl noch erfahren werden. Dann bringt Hermieoth Kjeld und Cäcilia an Bord. Die werden unbewaffnet sein und irgendeine Black Data mitbringen, die Zero dann an Bord entschlüsselt." "Aha und warum machen wir das?" "Naja, weil... Keine Ahnung." Es ergab wirklich keinen rechten Sinn. Über Jahre hatte er versucht dieses Chaos aus FROS heraus zu halten, die Konflikte von Hermie, Bru und Ray zu schlichten. Es funktionierte einfach nicht. Husky atmete tief durch. "Wir müssen zusammenhalten. Keine Ahnung, wo uns das hinführt, aber wenn Zero unsere Hilfe will, dann werden wir zueinanderstehen." Er versuchte, den Frust aus seiner Stimme zu verbannen und Ella entschlossen anzusehen. Sein Mobiglas piepte. Neue Nachrichten. Die Aktion mit Zero war schon wieder abgeblasen, bevor sie begonnen hatte. Zero würde vorerst auf Port Tressler bleiben und die Lage beobachten. Aber dafür kam auch eine Nachricht von Hermie: Bru war im Vorfeld des Experiments, das die Eldfjall Universität angekündigt hatte, auf Harpers Point verschollen. Husky seufzte. "Was gibt es neues wollte." wollte Ella wissen. "Das mit Zero und der Black Data ist wohl erneut geplatzt. Aber es gibt ein anderes Problem. Wir müssen Hermie auf Tressler treffen. Bru ist verschwunden." Hermie sah überhaupt nicht gut aus und erzählte eine beunruhigende Geschichte. Er hätte einen Hinweis erhalten, dass jemand im Umfeld von ENOS aussteigen und Informationen an die Presse weitergeben wollte. Er sollte diese Person vor dem Experiment auf Hapers Point treffen und dazu einen Journalisten mitbringen. Also war Hermieoth mit Bru dort aufgeschlagen und hatte auf den ominösen Aussteiger gewartet. Als der nicht aufgekreuzt sei, hätten sie etwas von dem Bier konsumiert, dass Hermieoth nebenbei ausliefern wollte. Brubacker hätte es mal wieder etwas übertrieben und Hermie musste noch mal kurz weg, dann hätten sich die beiden aber in einem Unterstand hingelegt. Später sei Hermieoth allein aufgewacht. Auf eine Carrack die in der Zwischenzeit eingetroffen sei habe man ihn nicht gelassen. Es sei aber auch noch eine Gruppe von Explorern dort bei Harpers Point, die weiter nach Brubacker suchen wollten. Ella nahm Hermieoth mit auf die Krankenstation, um ihn zu untersuchen. "Hermieoth!" Ella schaute besorgt auf den Monitor des Analysegerätes. "du hast Spuren von KO-Tropfen im Blut." "Was? Das wird ja immer besser! Ich rede kurz mit Zero auf Tressler und dann fliegen wir da runter und finden Bru." meinte Husky. In der Lobby von Port Tressler traf Husky auf Zero . "Schön dich zu sehen, Zero. Können wir frei reden?" Husky warf einen kurzen Seitenblick auf den schwer gerüsteten Kämpfer neben Zero. "Navaja hier ist nur zu meinem Schutz da, alles ok Husky. Hat TYR mir gestellt." "TYR, aha. Ich bin mit Hermieoth und Ella auf der FROST. Es gibt Probleme. Brubacker ist verschwunden. Kommst du mit uns?" "Ella Klemens?“ Unterbarach uns der Söldner „ Die steht bei TYR auf einer Liste mit gefährlichen Personen. Sie wurde gestern bei einem unserer Einsätze erfasst." "Ella?" Husky wußte nicht, ob das ein Witz oder eine Frechheit sein sollte. Zero versuchte die Situation zu beschwichtigen. "Ich denke, das ist alles ein Missverständnis. Wäre nicht das erste gerade oder?" Husky überlegte kurz. "Gut. Klären wir das besser gleich. Kommt mit an Bord." Eine halbe Stunde später flog die FROST aus dem Hangar der Orbitalstation. Husky blickte zu den Fenstern von Tressler. Irgendwo dort stand nun Zero mit seinem TYR Bodyguard. "Er sollte hier bei uns an Bord sein..." murmelte Husky. Wenigstens war das Gespräch mit Navaja einigermaßen konstruktiv verlaufen und er hatte zugesichert Ella von der "Feindesliste" von TYR zu streichen. Ein Weltbild hatten diese Söldner! Und mit denen blieb Zero nun auf Tressler zurück. Stattdessen saßen nun drei gestrandete Explorer mit auf der FROST. Sie gaben an, auch Freunde von Brubacker zu sein. Der Plan war simpel. Landen, in ziviler Kleidung aussteigen und jeden den wir auftreiben konnten nach Brubacker befragen. Auch an Bord der Carrack, wo der Versuch zu ENOS stattfinden und das Potential der Bio-Bot Technologie als das "Allheilmittel der Zukunft" demonstrieren sollte wollten wir uns umhören. "Falls sie uns da nicht reinlassen, werde ich mich als Friedrich Winters ausgeben. Die Wachen kennen meinen Großvater hoffentlich nicht persönlich und wenn sie über Funk den Namen durchgeben, öffnet das uns bei den Abendroths vielleicht ein paar Türen." Einer der Explorer wirkte etwas irritiert. "Hey, wir wollen einfach nur Brubacker finden. OK?" "Ja ich denke da sind wir uns einig. Wir wollen keinen Ärger. Keine Waffen, keine Rüstungen." Die Siedlung war ärmlich, aber lag malerisch am Ufer eines Sees. Wir trafen einige Ansässige aber die meisten gingen unserer Gruppe aus dem Weg. Keiner konnte oder wollte uns weiterhelfen. Einige Raumschiffe kreisten über dem Gewässer. Ihre Lichter spiegelten sich im ruhigen Wasser. Die Carrack am anderen Ende der Niederlassung überragte sämtliche Gebäude. Ihre Rampe war offen. Hermieoth ging voraus. "Also dann, vielleicht haben wir hier mehr Glück. Ist hier jemand? Hallo wir-" Schüsse blitzten auf. Hermieoth wurde umgerissen und kippte von der Rampe ins Dunkel. "Hermie! Was zum-" weitere Schüsse krachten. Husky spürte einen stechenden Schmerz in der Brust und fühlten wie er von der Wucht umgerissen wurde. Er schlug hart auf der Rampe auf. Übelkeit stieg ihm auf und sein Blick verlor sich- Husten. Keuchen. Husky rang nach Luft. Sein Puls raste, hämmerte in seinem Schädel. Verschwommen nahm er wahr, wie der knisternde Strahl einer Medgun über seinen Thorax glitt. Er lag im Gras, neben ihm die dunkle Sihouette der Carrack. Schüsse und Schreie. "Rückzug. Alle weg hier! Zurück zur FROST." Hermieoths Stimme übertönte das Chaos und hallte in seinem Kopf merkwürdig wider. Stolpernd kam Husky auf die Beine. Vor ihm rannte jemand. Er lief einfach hinterher. "Aber Brubacker!" hörte er einen der Explorer protestieren. "Erstmal weg hier!" Panisch rannte Husky am Ufer des Sees entlang. Dort hinten musste sein Schiff stehen. Er fühlte nichts als das Hämmern seines Herzens. Demexatrine und Roxaphen taten ihre Wirkung. Dort war die Rampe der FROST. "Haben es alle geschafft?" "Verdammt, mich hat es übel erwischt, aber ich bin gleich bei euch" Einer nach dem anderen fanden sich alle in der FROST ein. Hastig wurden Undersuits und Rüstungen angelegt. Entschlossenheit und Wut lag in der Luft, aber auch Schmerz und Panik. Mit zittrigen Fingern versuchte Husky seinen Brustpanzer zu schließen. Immer wieder rutschte er ab. "Dürfen wir jetzt Waffen tragen?" Die rhetorische Frage des Explorers brachte Husky in die Realität zurück. "Natürlich." Husky spürte eine Traurigkeit und Ruhe in sich aufsteigen. Langsam bekam er sich wieder in den Griff. "Rüstet euch weiter aus. Es tut mir leid, dass wir euch in so einen Konflikt mit reingezogen haben. Ich dachte, es gab eine offizielle Einladung zu dem Experiment! Das hätte ich nie erwartet. Ich muss kurz in die Medbay." Keuchend humpelte er mit halb geschlossener Rüstung zum Fahrstuhl. "Hier wird scharf geschossen und Brubacker könnte da drüben festsitzen. Als ehemaliger Soldat kann ich ihn hier nicht zurücklassen! Wir müssen wieder zu dem anderen Schiff!" Dusty Kordes strahlte grimmigen Tatendrang aus. "Aber wir wissen überhaupt nicht, was da drüben los ist und bei so einer Militäraktion bin ich raus. Ich weiß wohl wo bei einer Waffe vorne und hinten aber das war es dann auch schon und wir reden hier möglicherweise von einer Geiselrettung? Damit bringen wir Bru nur in Gefahr." Der Funk knackte "Hier ist Zero, TYR geht jetzt rein. Bringt euch in Sicherheit. Die Yellows sichern den Luftraum." Sofort boten Hermie und die Explorer ihre Hilfe an. Im Medizindeck traf Husky auf Hermieoth, der sich gerade notdürftig versorgt hatte. Husky warf sich auf die Trage und startete das Behandlungstool. Ruckelnd setzte sich das MedBed zur Behandlung in Bewegung. Nein, nicht das Bett, sondern die ganze Carrack erbebte. "Alle von Bord! Wir werden beschossen!" "Was?" "Alle raus hier! Husky komm!" Hermieoth war mit wenigen Schritten aus der MedBay. Husky brach die Behandlung ab. Ein Warnung ploppte auf. Husky ignorierte sie, rollte sich von der Liege und stürmte zu Fahrstuhl, wo ihn Hermieoth ungeduldig erwartete. "Wir wissen nicht, wann das Schiff explodiert! Schneller!" Der Fahrstuhl fuhr abwärts. Es kam ihm quälend langsam vor. Erinnerungen an die "Crew" wurden wach. Damals, als Schuppke die PAL ONE mit fast der gesamten FROS an Bord per Selbstzerstörung gesprengt hatte, war dieser Fahrstuhl Huskys Grab geworden. "Weiter Husky! schnell!" Hermieoth zog Husky durch die Tür in die Garrage der Carrack. "Alle weg von der Carrack und Licht aus!" Husky folgte den anderen in die Nacht. "Will jemand von hier evakuiert werden?" Huskys Stimme klang unsicher. „Ich könnte euch rausbringen.“ Er wollte hier weg. Sie kauerten im Dunkeln einige hundert Meter von der FROST entfernt. Eisiger Wind wiegte die matt schimmernden Blumen um sie in der Nacht. Es war komplett surreal. Der Beschuss hatte aufgehört, doch keiner seiner 5 Begleiter wollte Brubacker im Stich lassen. Alle wollten trotz teilweise schwerer Verletzungen vor Ort ausharren und sehen, ob sie bei einer möglichen Befreiung Brubackers helfen konnten. Hermieoth kochte. "Ich will wissen, wer da an Bord der anderen Carrack ist, verdammt!" "Brubacker, dachte ich." "Ja klar! Aber ich meine, wer da auf uns schießt!" "Na, die das Experiment machen. Abendroth oder so?" "Wie? Die machen ein Experiment an Brubacker? Das können wir nicht zulassen!" Ein Kampfschiff brauste über uns hinweg. "Das wissen wir doch alles gar nicht. Himmel noch mal Ella! Ich brauche eine Waffe!" Ella gab Hermieoth eines ihrer Gewehre. Husky fühlte sich verloren und nutzlos. Zero meldete sich übers Mobi "Könnt ihr Lichtsignale mit eurer Carrack geben?. Wir können die FROST kaum vom Zielobjekt unterscheiden." "Moment ich geh kurz an Bord." Mühsam unterdrückte er einen Schmerzenslaut als er loslief. "Pass auf Husky, das ist gefährlich." Ella klang besorgt. "Klar." "Alles klar, haben euch identifiziert. TYR geht jetzt rein!" Husky löschte die Scheinwerfer der Carrack. Die Systeme waren nur leicht beschädigt. Seine Hände krampften sich um die Kontrollen. Jeden Moment erwartete er neuen Beschuss. Er saß hier auf dem Präsentierteller, kein einziger Turm war besetzt und gleich würde ein Kampf beginnen. Er sollte wieder von Bord gehen und mit den anderen draußen in Deckung gehen. Doch er konnte sich nicht vom Pilotensitz lösen. Er hielt es nicht mehr aus. Triebwerke hochfahren. Flugweg abschätzen. Luftraum kontrollieren. "Hier ist Husky von der FROST, es ist zu gefährlich hier. Ich gehe auf Abstand. Ich kann hier nichts tun." Die FROST schoss davon und tauchte hinter den nächsten Bergkamm. Aufschaltalarme ertönten und verstummten wieder. Weiter und weiter jagde das Schiff durch dunkle Täler davon. Dann endlich brachte er die Frost zum Stehen. Husky atmete durch. Er hatte die Boostreserven längst komplett entleert. Keiner war ihm gefolgt. Er war dem Kampf entkommen und hatte die anderen zurückgelassen. Selbstzweifel nagten an ihm, als sich das Adrenalin verflüchtigte. Einsam schwebte FROST zwischen dunklen Bergkämmen und schweigenden Wäldern. Es war gespenstisch. Die Ruhe wirkte wie stiller Vorwurf. Als sei die Nacht um ihn in gespannter Erwartung seiner Rechtfertigung. Unwillkürlich räusperte er sich nervös. Was sollte er jetzt tun? Der Funk erwachte wieder. "Zielobjekt hebt ab! Ich wiederhole Zielobjekt will fliehen." "Verfolgen, Antrieb deaktiveren, auf keinen Fall zerstören." Ein Kontakt blitzte auf dem Radar der FROST auf und Husky nahm ohne zu zögern die Verfolgung auf. Langsam holte er auf. Dann sah er, was die andere Carrack vorhatte. Sie wollte in den Orbit springen. Schnell lud er den Quantumantrieb. "Da hab wir es. Du willst nach OM3!" Die FROST sprang beinahe gleichzeitig mit der anderen Carrack, doch etwa 200km vor OM3 hieb Husky auf die Notabschaltung der Energie. Die Quantumblase kollabierte und die FROST trieb im Orbit. Auf keinen Fall wollte er das gejagte Schiff warnen oder verteiben. Er musste außerhalb ihrer Scannerrecihweite bleiben. Vorsichtig näherte sich Husky bis auf 100km an OM3, dann rannte er in die Garrage und schwang sich auf die Blue Marlin, sein Origin X1 Hoverbike. Mit der FROST würde er nie unbemerkt an die andere Carrack herankommen, aber vielleicht so. Er spürte die aberwitzige Beschleunigung, dann nichts mehr. Die Carrack hinter ihm war außer Sicht und tief unter ihm schimmerte Microtech. Was sollte er machen, wenn er das andere Schiff erreichte? Würden sie ihn bemerken? Würden sie wieder schießen? Die Fragen erübrigten sich, als er vor sich einen Quantumblitz sah. Die Carrack, die er verfolgt hatte, war weg. Ihm blieb nichts, als zur FROST zurückzukehren. Von dort kontaktierte er Hermieoth, Ella und Zero. Offenbar waren auf der Carrack doch nicht die Abendroths gewesen. Sie seien nahe einem Bunker KH3-AAE-L. Das war wohl momentan die einzige Spur zu Brubacker. Husky sprang zu einem Navpunkt knapp 250km von KH3-AAE-L. Er musste sich beeilen. Offenbar bereitete TYR bereits einen Einsatz dort vor. Hermieoth und Ella würden sich der Mission anschließen. "So eine Operation ist nichts für mich." Husky kam sich feige vor. "Husky, komm doch zu uns, dann schauen wir gemeinsam, ob und wie wir mitmachen." "Nein, ich habe eine andere Idee. Ich werde dorthin biken und verhandeln." "Dann hol uns ab und wir machen das gemeinsam. Als FROS." Er wusste das Hermie recht hatte, aber er konnte ihm und Ella nicht unter die Augen treten. Nicht, nachdem er bei Harpers Point so gekniffen hatte. "TYR wird euch mitnehmen. Es ist mir lieber, wenn jemand von uns dabei ist, wenn diese Rambos einen Ort angreifen an dem möglicherweise Brubacker festgehalten wird. Außerdem schaffe ich es nur rechtzeitig, wenn ich mich beeile. Sonst komme ich zu spät." Diese Ausflüchte klangen aus seinem eigenen Mund überraschend überzeugend. "Alleine schaffst du das gar nicht. Das wird nichts." "Hermie ich muss das tun und es bleibt keine Zeit Euch abzuholen." "Wie du meinst, bitte sei vorsichtig Husky." Hermieoth klang besorgt und etwas resigniert. Vielleicht war er aber auch gekränkt, dass Husky allein losgezogen war. Husky schaltete den Com ab. Im Süden sah er einen Eissee. Es war Tag, aber ein Blizzard zog auf. Er setzte die FROST auf die schimmerde Fläche, schwang sich auf seine X1 und schoss los. Gut 60km musste er nach Norden. Auf dem See kam er gut voran, doch das Wetter nahm ihm fast komplett die Sicht und schon nach wenigen Kilometern erreichte er den Rand der Eisfläche. Verdammt! Noch über 50km. Verschneite Tannen zogen vorbei. Es wurde hügeliger. Noch 45km. Berge. Felsen. Schluchten. Schneegestöber. Er musste immer langsamer reiten. Kalter Schweiß brach ihm aus. Etwas rann seinen Körper hinab. Blut? Schweiß? Er hätte seine Wunden besser versorgen sollen, bevor er mit diesem schwachsinngen Unternehmen startete. Noch 40km. Warum zur Hölle beschlug sein Visier? War das Eis. Oder doch der Nebel? Steilwände drängten ihn vom Kurs ab. Immer höhere Kämme türmten sich bis in die unbarmherzigen Wolken, die ihn unablässig mit Schnee übergossen. Mit zahllosen Booststößen qäulte er sich schwindelerregende Steigungen hinauf, schlitterte auf der anderen Seite hinab nur um vor dem nächsten Hindernis zu stehen. Er war mitten in ein Gebrige geraten! Wo war der Horizont? Immer wieder gelang es ihm nur mit Mühe, das Bike zu kontrollieren und er musste ständig anhalten, um sich zu orientieren. Er brauchte einen Scout, er brauchte seine Free Riders, allein konnte er es nie schaffen - schon gar nicht rechtzeitig. Immer noch 36km. Die Wunde an seiner Brust brannte und ein stechender Schmerz in seinem linken Bein nahm stetig weiter zu. Er war zu langsam. Sei wie das Wasser! Wie das Wasser! Er musste wie ein Fluss gleiten, der spielend durch die Täler rauschte. Aber er war eher wie ein störisches Schiff, das ächzend in einem Sturm durch aufgewühlte See stampfte. Die nächste Welle, der nächste Bergrücken. Die Marlin schoss über den Kamm und schien einen Augenblick schwerelos über dem nächsten Tal zu schweben. Dann sauste sie in die Tiefe. Es gab keinen Himmel keine Erde nur ein Weißes nichts, in das er fiel. Dann sah Husky den Felsen. Gesamten Artikel anzeigen
  2. Am 14.06.2953 führte Nordlicht Aviation einen Scenic Cruise zum Tobin Valley durch. Bedingt durch einen Druckabfall im Docking Tunnel der Station Port Tressler mussten die Gäste zum Einsteigen Druckanzüge anlegen. Anschließend gab es Verzögerung durch technische Probleme bei Abdocken. Mit dem bekannte Xenolinguisten Chris Harrow vom UEEXI dem Institut der UEE für Aliensprachen flog die Nordlicht Eins ins Tobin Tal, wo in den letzten Monaten mehrere neue Flüsse entstanden. Unterwegs wurde den Gästen dann anlässlich der Alien Week wissenwertes und spannendes zur Geschichte, Sprache und Kultur der Xian vermittelt während die atemberaubende Ladnschaft genossen wurde. Gesamten Artikel anzeigen
  3. 2 Jahre Radio Infinity! An Bord der Nordlicht Eins wurde am 05.05.2953 der 2. Geburtstag des bekannten Radiossenders aus Stanton gefeiert. Bei gebührender Bewirtung trafen sich Mitwirkende und Hörer von Radio Infinity und kreuzten durch die Häuserschluchten des 3. Planeten Stantons. Neben zahlreichen Eindrücken aus dem Radioprogramm und Einblicken in die Geschichte des Radios gab es zum Abschluss eine Quizshow. Der Gewinn -ein Mitflug bei einem Rennen auf dem neuen Skyscraper Racetrack - wurde sogleich vor den Augen der Passagiere eingelöst, bevor sich die 890jump auf den Rückweg machte, wo im Riker Memorial Spaceports kurze Zeit später die Beats der Aftercruiseparty durch den Hangar hallten.radio-infinity Spectrumpräsenz Gesamten Artikel anzeigen
  4. Es ist eine Neuauflage. Eine Neuauflage der Kreuzfahrt und eine Neuauflage des Bußgeldes. Seit 2951 führt das Touristikunternehmen Nordlicht Aviation sogenannte "Scenic Cruises" im Stanton System durch. Mit einem neuen Tourablauf wurde die aktuelle Tour als Bergkönig 2.0 beworben. Eine exclusive Tour in die paradiesische Schneelandschaft Microtech. -inclusive gut bestückter Bar, Cyclone Exkursion und Höhlenführung so versprach es Nordlicht Aviation. Abgesehen von einem Schneesturm gegen Ende der Fahrzeugrally verlief die Tour reibunglos und die Gäste kehrten zufrieden nach einer gelungenen Tour nach New Babbage zurück. Einzig die Flugsicherung war wenig begeistert nach dem die Tour erneut mit einem unerlaubten Durchflug der 890jump durch das Aspire Gand endete. Gerüchten zufolge darf sich CEO Winters auf ein saftiges Bußgeld freuen... Gesamten Artikel anzeigen
  5. Es tut so gut. Einfach mal starten. Chris hat uns an einem schönen Plätzchen gelandet. Hier bei den drei Schwestern, wo die Scenic Cruises von Nordlicht Aviation in Stanton ihren Anfang nahmen. Und nachdem wir bei unserem Sternenspaziergang unter dem Bild des Delfinnebels fast erfroren wären, wärmen wir uns an der Bar bei einem guten Tropfen wieder auf. Wir reden über dies und das, Neuigkeiten, Früchte, Gott und das Universum. Gate, John, Nick, Chris und ich. Es ist eine schöne Runde mit Freunden und ich freue mich auf das neue Jahr mit Ihnen. Auch die merkwürdige ungebetene Eskorte von Micotech Security vermag uns nicht zu stören. Erst im Sonnenaufgang brechen wir auf zurück nach New Babbage. Gesamten Artikel anzeigen
  6. Die Ärztin war schon halb aus der Tür als sie sich noch einmal umwandte. "Sie führen weder privat noch gewerblich als verantwortliche Person Raumfahrzeuge Mr. Winters?"Sie gab Husky keine Chance zur Antwort. "Hervorragend. Das spart uns eine Menge Papierkram." Sie diktierte kurz in Ihr Mobi: "Der Patient fällt nicht in die Bestimmungen zur Überwachung der Raumtauglichkeit, somit entfällt die Meldepflicht des Intoxikationsnachweises. Akte schließen und archivieren. Mr. Winters grüßen Sie Ihren Großvater. Auf der NordlichtEins wäre ich auch gern mal wieder." Sie zwinkerte ihm zu und rauschte mit einem Lächeln aus dem Behandlungsraum. Ein Assistent kam herein. Husky starrte aus dem Fenster. Dimethyltryptamine? Halluzinogen ? Symbiose? Schwindel und Übelkeit stiegen in ihm auf. Die Lichter der Stadt draußen vor dem Fenster verschwammen. Da war wieder das Bild der dick vermummten Gestalt, die zur Avenger läuft und mit ihr davonfliegt und immer wieder die gesichtslose Maske des schweren Helmes..."...sie mich? Mr. Winters? Verstehen Sie mich? Soll ich doch Ihren Großvater rufen." Husky fuhr herum. Fahrig musterte er den Assistenten. "Was? Nein? Auf Wiedersehen?" Leicht taumelnd verließ Husky den Behandlungsraum. Der medizinische Assistent machte kurz Anstalten Husky aufzuhalten, wandte sich dann aber doch wieder einem Bildschirm zu und rief den nächsten Patienten auf.Gesamten Artikel anzeigen
  7. Logbuch Friedrich Winters 08.12.2952 (dies ist ein privater Logbuch Eintrag und enthält daher natürlich auch nicht öffentlich zugängliches OOC Wissen) Ich habe die NordlichtEins wieder nach New Babbage gebracht. Was für Wochen waren das? Aber der Reihe nach. Es fing Ende November an. Ich bekam eine Anfrage für einen VIP Auftrag mit der 890. Treffen in einer Bar einer Orbitalstation. Alles recht geheimnisvoll. Dort traf ich auf Citko und Hermieoth. Zwei Yellowhands. Schon mehrfach hatte ich Mitarbeiter dieser in Hurston ansässigen PMC an Bord. Es stellte sich heraus, dass wir auf den gleichen Auftraggeber warteten. Maximilian Abendroth. Ein reicher Industrieller aus Hurston wie sich herausstellte. Auf seinem Schiff einer 600i namens "Evening Red" eröffnete er uns, dass er vor kurzem Hinweise erhalten habe, seine totgeglaubte Tochter sei am Leben und möglicherweise in der Gewalt eines Entführers. Citkos Yellowhands sollten ein Einsatzteam zusammenstellen um weitere Informationen sicherzustellen. Die NordlichtEins sollte als Einsatzzentrale für Abendroth dienen und gebenenfalls die medizinische Versorgung der Geisel auf höchstem Niveau sicherstellen. Vieles blieb auf Grund der unvollständigen Informationslage vage aber alle Beteiligten willigten in den Einsatz ein und begannen mit den Vorbereitungen für die Operation. Wir würden also vorerst auf Hurston bleiben. Mein Team war nicht begeistert. Gerade begannen sich die Wellen zu glätten, die die Ereignisse um "Frachterdank" geschlagen hatten. Ich hatte damals Vorräte über einen Händler Namens Zero Sense bezogen. Wie ich kürzlich erfuhr wird er derzeit mit Haftbefehl wegen Schmuggels gesucht. Vielleicht war das der Grund, warum kurz nach der Lieferung unser Schiff auf Everus festgesetzt, durchsucht und Teile der Fracht beschlagnahmt wurden. Wir mussten zu Frachterdank eine 600i leasen doch nun flog die NordlichtEins wieder und ich hatte eigentlich dem geschundenen Planeten den Rücken kehren wollen. Hätte ich es nur getan! Aber das Anliegen Abenroths konnte ich nicht abschlagen. Also organisierte ich @Gate Catering, Mr. Kross als Techniker sowie die Ärzte Dr. Sanders und Dr. Harrison. Für die Sicherheit wollte Citko weitere Männer an Bord abstellen außerdem würde Darius der Assistent und Leibwächter Abendroths und Herr Steiner ein Pilot von Abendroth an Bord sein. Ich mietete zwei bewaffnete Cyclones und stellte sie zusammen mit dem Firmenrover in den Frachtraum. Im Hangar der 890 stand eine C8R bereit. Am 02.12.2952 war es soweit. Es sollte los gehen. Dr. Harrison, Dr. Sanders, Mr. Kross und Darius kamen an Bord. Wir starteten und flogen zum vereinbarten Treffpunkt, wo Mr. Steiner mit der privaten 85X der Abendroths unseren Auftraggeber an Bord brachte und dann das Steuer der 890 übernahm. Kurze Zeit später trafen die Sicherheitskräfte und @Gates 135C mit frischen Lebensmitteln ein. Alles war bereit. Nun hieß es warten. Nach einigen Gesprächen und Funksprüchen bekamen wir ein Ziel. Ein Außenposten auf Hurston auf dem möglicherweise weitere Informationen zu Mariette Abendroth zu finden waren. Wir landeten die 890 einige Kilometer entfernt und Abendroths Assistent fuhr mit den Yellowhands zu dem unterirdischen Bunker. Es stellte sich heraus, dass dort Kräfte von Tyr bereits alles gesichert hatten. Tatsächlich hatten Sie Daten geborgen, die weiter auf einen Schrottplatz auf Hurston verwiesen. Wie nahmen unser Expeditionsteam wieder an Bord, als plötzlich die deaktivierten Türme des Bunkers wieder aktiv wurden und die Nordlicht Eins unter Feuer namen. Unsere Backbordschilde leuchtete durch die Nacht als Geschoss nach Geschoss in Ihnen einschlug. Sie hielten. Dennoch Zeit zu verschwinden. Wir starteten in den klaren Nachthimmel. Abendroth wollte natürlich sofort zu dem Schrottplatz und so stieß die Nordlicht wenige Minuten später an einer anderen Stelle über dem Ozean durch die nächtliche Wolkendecke herab. Doch darunter wurde es nur schlimmer. Zäher Nebel machte eine visuelle Navigation unmöglich und zahllose Radarechos ließen sich kaum von dem Computer auflösen. Irgendetwas störte unsere Avionik und machte das Schiff beinahe unsteuerbar. Wir drehten ab und landeten 12km entfernt vom Schrottplatz. Abendroth bestand trotz eindringlicher Warnungen darauf am Konvoi teilzunehmen und so parkten wir die NordlichtEins und ein Ursa und Cyclone brachen mit 6 Mann unter ihnen Abendroth, Citko und Darius auf zum Schrottplatz. Da saßen wir nun im Nebel berieten uns bei einer Stärkung an Gates Bar, verfolgten Kontakte auf dem Radar, lauschten dem Funk und bereiten uns auf einen möglichen Rettungseinsatz mit der c8R vor. Langsam erhob sich die Sonne hinter uns und begann den Nebel zu lichten. Unser Einsatzteam kam mit den Fahrzeugen in dem schrottübersähtem unwegsamen Gelände nur langsam voran. Endlich ist das Wetter so gut, dass die C8R zu einem Erkundungsflug aufsteigt. Nur noch wenige Schiffe sind im Luftraum und die Lage scheint ruhig. Gerne wäre ich selbst in der Luft und könnte die Lage direkt beurteilen. Über die folgenden Ereignisse gibt es unterschiedliche Aussagen, die Faktenlage ist unklar. Nach bisherigen Ermittlungen stellt sich der Ablauf wie folgt dar: Offenbar bricht ein Gefecht zwischen unbekannten Kräften am Schrottplatz und der Söldnertruppe TYR aus. Wir haben zu keiner der Parteien Funkkontakt und wissen zu dem Zeitpunkt auch nicht, dass TYR dort operiert. Unser Konvoy ist einige Kilometer von dem Gefecht entfernt als uns ein Notruf erreicht. Jemand sei lebensgefährlich verletzt und benötige Hilfe. Unsere Ärzte in der C8R landen und geraten sofort zwischen die Fronten. Bei dem Versuch dem Verletzten zu Helfen wird Dr. Harrison niedergeschossen. Dr. Sanders kann sich kurz in die Pisces zurückziehen, wird aber dann ebenfalls angeschossen und bewegungsunfähig als er Dr. Harrison wiederbelebt. Dr. Harrison wird erneut tödlich verletzt und seine Ibrahimsphäre wird aktiviert, woraufhin wir seinen Regerationsprozess auf der Nordlicht Eins starten. Etwas später wird Dr. Sanders von unbekannten stabilisiert und dann zurückgelassen. Mr. H1de unserer ursprünglicher Patient wird mitgenommen. Unsere C8R ist mittlerweile von Kräften von TYR übernommen worden. Kontakt zwischen Tyr und Nordlicht besteht weiterhin nicht. Dr. Sanders fängt erneut ein Notsignal auf und verfolgt es zu einer Corsair, von der er durch Schüsse verjagt wird, er rekalibriert sein Equipment und ortet Mr. H1de nun bei einer anderen Corsair mit der er Mr. M1de zur Nordlicht fliegt wo dessen Kopfverletzung versorgt werden kann. Unser letzter Cyclone bricht derweil auf um dem Ortungssignal nachzugehen, das von unserer entwendeten C8R gesendet wird, die offenbar in der Nähe des Schrottplatzes steht. Zwischenzeitlich landet eine Cutlass Steel neben der Nordlicht Eins und schwer gerüstete Leute marschieren auf. Nach einiger Zeit gelingt der Funktkontakt. Es stellt sich heraus, dass es sich um TYR Söldner handelt. Wir verweisen sie auf unseren Konvoy der mittelweile 2km vor dem Schrottplatz feststeckt. Es gelingt in der Folge die C8R zurückzuholen und SAR-Bereitschaft wiederherzustellen. Abendroth, Tyr und den Yellowhands gelingt es wertvolle Daten zu extrahieren deren Inhalt aber keine unmittelbare Handlungsoption bietet, so dass wir nach TEASA zurückkehren. In der Folge zeigte sich bei der Auswertung der Blackbox, das unsere C8R von TYR genutzt wurde. Auch legen viele Zeugenaussagen nahe, dass Dr. Sanders und Dr. Harrison, die unbewaffnet und ungerüstet waren, von Tyr Söldner niedergeschossen wurden, da sie aus Tyr Sicht offenbar feindlichen Kräften halfen. Mein Schriftverkehr mit Kjeld Stormanson in dieser Sache dauert an, verläuft aber derzeit beidseits eher konfrontativ. Gesamten Artikel anzeigen
  8. Am 19.11.2952 fand in der Nähe des Polarkreises auf Hurston ein Händlertreffen statt. Unter dem Motto "Frachterdank" gab es allerlei Geselligkeit, Warenhandel und Wettbewerbe. Neben Händlern, Minern und Abenteurern flogen auch Touristikunternehmen wie Quantas Starlines und Nordlicht Aviation das Event an, um ihren Gästen etwas Freiheit und Frontierflair zu bieten. Für Nordlicht Aviation traten aber zahlreiche Komplikationen auf. So konnte ihr Flagschiff bereits am Vortag nicht von Everus Habour abdocken, weil die Dockingklammern, offiziell nach einem Softwareupdate, Fehlfunktionen hatten. Nordlicht verlegte daraufhin seine Operationen um Hurston nach Teasa. Als das Schiff aber dort nach dem erzwungen verlängerten Aufenthalt endlich aus dem Orbit eintraf, fehlten große Teile der Ladung und die Starterlaubnis wurde verweigert. Laut Hurston habe es Klärungsbedarf bei einigen Gütern gegeben, die man Routinestichproben unterzogen hatte. Nordlicht hingegen wirft Hurston vor, die Nordlicht Eins unter vorgeschobenen Gründen festgesetzt und illegal durchsucht zu haben. Zu unbestätigten Angaben wonach große Teile der Versorgungsgüter der 890jump zuvor durch einen mittlerweile polizeilich gesuchten Schmuggler geliefert wurden, wollten beide Unternehmen keine Stellung beziehen. Hurston gab aber an, das "Frachterdank" Event sei ein "nicht genehmigtes Schwarzmarkttreffen von Schmugglern und Gesetzlosen". Gäste des Event berichten hingegen von einem gelungenen Fest, dem auch das Fehler der 890jump nicht geschadet habe. Die Gäste reisten dennoch stilvoll an, da Nordlicht kurzfristig eine Phoenix von Lloyd Andrews Space Transportation Company leasen konnte. Gesamten Artikel anzeigen
  9. Am 24.09.2952 führte Nordlicht Aviation einen Fashion Cruise über Arc Corp durch. Nach einem Cruise zwischen den Hochhäusern Area 18 wurden in dem Flaggschiff des Reiseunternehmens einige Outfits auf dem Laufsteg präsentiert. Anschließend wurde in der Bar 890jump weitergefeiert. In der Folge zeigten sich bei einige Gästen Intoxikationen. Erste Untersuchungen weisen daraufhin, dass dies auf den sinnentfremdeten Einsatz von MedPens und MedGuns zurückzuführen sein könnte. Aufsichtsbehörden ermitteln nun wegen des Verdachts des Missbrauchs von medizinischer Ausrüstung und des Verstoßes gegen Richtlinien bei der kommerziellen Personenbeförderung. Gesamten Artikel anzeigen
  10. Offener Brief von CEO Friedrich Winters anlässlich des tödlichen Anschlages an Bord der Nordlicht Eins Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Gäste hat für Nordlicht Aviation stets oberste Priorität und zuerst möchte ich den Gästen und ihren Angehörigen mein tiefstes Bedauern und Mitgefühl anlässlich des feigen Anschlages an Bord unseres Flagschiffes ausdrücken. Dank modernster Regenerationstechnologie und den Errungenschaften der Ibrahimsphäre konnten alle Gäste und Crewmitglieder gerettet werden. Die Gäste waren sogar so großzügig, die Ihnen gebotene Entschädigung direkt für wohltätige Zwecke zu spenden. Doch wenn auch äußerlich wiederhergestellt hinterlässt so ein Ereignis Spuren. Ich glaube daran, das unsere Wirklichkeit nur durch gegenseitigen Respekt und Vertrauen verbessert werden kann. Dennoch offenbaren die Geschehnisse auf dem Linienflug, dass einige Sicherheitsstandards kompromisslos durchgesetzt werden müssen. Wir werden nichts unversucht lassen, um sicherzustellen, dass so ein Vorfall sich nicht wiederholen kann und die Nordlicht Eins bald wieder fliegt, so dass wir weiter zusammen in Frieden die Wunder des Verse genießen können. Ihr Friedrich Winters Hintergrundinformation: Am vergangenen Freitag gelang es zwei kriminellen Passagieren des Linienfluges NORAV 14 von Port Tressler nach Everus Habor die anderen Gäste zu überwältigen und das Cockpit zu übernehmen. Als die Crew versuchte das Cockpit zurückzuerobern, gerieten die Entführer in Panik und aktivierten die Selbstzerstörung woraufhin die Nordlicht Eins schwerste Schäden erlitt. Gesamten Artikel anzeigen
  11. Drogenschmuggel und Piraterie sind kein neues Problem in Stanton, ebenso wenig deren Bekämpfung. Doch nachdem die 2. Jumptown-Wars" abgeebbt scheinen, droht nun offenbar eine neue Eskalation. Unabhängige Stellen sprechen von einer bisher beispiellosen Zunahme an Einsätzen gegen besetzte Außenposten und geheim Drogenumschlagplätze. Während in Orison die Invictus Week stattfindet und die UEE Navy Paradeflüge vorführt, führen die Megacorps unbeirrt ihren eigenen schmutzigen Krieg. Während in strahlenden Messehallen Milliardendeals besiegelt werden, kämpfen Söldner und Glückritter für ein paar UECs in einem tödlichen Kampf aus dem sich die Navy und Sicherheitsdienste heraushalten oder lediglich als Auftragsgeber für das blutige Geschäft fungieren. Während viele das harte Vorgehen gegen die organisierte Kriminalität begrüßen, zeigt sich jedoch immer mehr eine Spirale der Gewalt bei der Söldner teils sehr brutal vorgehen und die Piraten auch immer weiter aufrüsten. Festnahmen sind eher die Ausnahme, regelrechte Hinrichtungen und zivile Opfer an der Tagesordnung. Drogenpakete werden mit Messer oder bloßen Hände aufgerissen und zur Vernichtung einfach verteilt, während Junkies sich an verunreinigten Resten vergiften. Gerüchten zu Folge wurde selbst Nordlicht Aviation, deren CEO sich sonst eher durch pazifistische Äußerungen hervortat, bereits in solche Einsätze verwickelt. Die Pressestelle des Unternehmens beteuert, Nordlicht habe lediglich logistische Hilfe bei der Vernichtung von Drogen geleistet und Nordlicht Personal an keinerlei Kampfhandlungen teilgenommen. Auch ein Satellitenausfall über Microtech während dieses Einsatzes bleibt unklar. Irritierend ist in diesem Zusammenhang ein Bild, dass CEO Winters im Ninetails-Outfit zeigen soll, welches aber kurz nach seinem Auftauchen im Instaverse wieder gelöscht wurde. Neben vielen Fragezeichen bleibt die Hoffnung, dass die Operationen kriminelle Organisationen wie die Ninetails nachhaltig schwächen und die Kriminalität dauerhaft senken. Klar ist, dass dieser Krieg, der derzeit von der Öffentlichkeit unbeachtet in abgelegenen Bunkeranlagen gekämpft wird, bei allen hehren Zielen ein brutaler und schmutziger bleibt, von dem wir hoffen sollten, dass er bald endet und wir uns nicht an ihn gewöhnen oder er schlimmer noch eskaliert. Gesamten Artikel anzeigen
  12. Bei einem Charter Cruise kam es auf der Nordlicht Eins, dem Flaggschiff von Nordlicht Aviation erneut zu Zwischenfällen. @GateCatering hatte die 890jump für eine Kreuzfahrt um Yela und Daymar gebucht. An Bord waren neben einigen Privatpersonen auch Firmenvertreter der Asada Mining und Medienvertreter wie Oliver Zark von HubNet, Yannock von Imperial Geographic und John Brubacker von Off the Record. Gerüchten zu Folge widersetzte sich ein Gast der Registrierung und einige Sicherheitsprotokolle woraufhin es zum Disput mit dem Sicherheitspersonal an Bord kam. Der unbekannte Gast musste schließlich ruhiggestellt und von Bord gebracht. Gerüchte wonach Oliver Zark sich so bedroht gefühlt habe, dass er auf den Unbekannten schoss wollte Nordlicht Aviation ebenso wenig kommentieren wie die Identität des Gastes. Man bedauere den Vorfall, sei aber jederzeit Herr der Lage gewesen. Auch die spätere Umleitung des Cruises nach CRUL1 wegen des wiederholten Angriffs von einem Tarnjäger Typ Eclipse zeige keine Schwäche des Sicherheitskonzeptes auf. Im Gegenteil, die Nordlicht Eins sei zu keiner Zeit in Gefahr gewesen, nicht zuletzt auf Grund des Eingreifens der Sicherheitsfirma Tyr, die zusammen mit Kräften der Yellowhand Security auch erfolgreich für die Bordsicherheit gesorgt habe. Die Sicherheitslage in Stanton sei komplex, doch man habe gelernt damit umzugehen, so CEO Friedrich Winters. Sorgen mache man sich eher über die Kommunikationsinfrastruktur im System. Die automatische Verbindung vom Mobiglas der Gäste mit dem Bordkommunikationssystem sei oft fehlerhaft. Das Problem liege aber offenbar auf Seite von Microtechs Mobiglas da die Probleme derzeit in ganz Stanton auf unetschiedlichen Schiffen und Raumstationen immer wieder auftauche. Gesamten Artikel anzeigen
  13. Zur Situation von NORDLICHT Aviation gab es zuletzt widersprüchliche Meldungen. Einem guten Start des Linienverkehrs standen Meldungen gegenüber, wonach es Zerwürfnisse mit Crusader Industries und merkwürdige Kontakte zu der kürzlich von Hurston Dynamics zerschlagenen Bikervereinigung Free Riders of Stanton gab. Die erfolgreiche Premiere der Scenic-Cruise-Produktreihe wurde dann wieder von noch nicht vollständig geklärten Zwischenfällen bei dem 2. Cruise überschattet. Nun aber scheint sich NORDLICHT doch mehr und mehr in Stanton zu etablieren. Zu Stella Fortuna wurde das Flagschiff die Nordlicht Eins bereits für ein Event privat für mehrere hunderttausend Uecs gechartert und wird nach Firmenangaben in CRU-L1 bereits für das nächste Event diesmal unter Leitung von GateCatering in wenigen Tagen vorbereitet. Gesamten Artikel anzeigen
  14. Happy New Lunar Year 07.03.2952 Microtech. Husky stand am Fenster vom New Babbage Interstellar Spaceport und betrachtete versonnen den roten Umschlag in seiner Hand. Er hatte ihm unter im Schrank der Shadowfax entdeckt. Was war den letzten Monat nur passiert? Erinnerungen, Bilder stiegen in ihm auf. Red Envelope Party in New Babbage mit Gate. Gleich im Anschluss mit Gate "Tears of Fire"-alla-Jax-IAE2951-Ich-frier-mir den- Arsch-ab-Treffen. Profitable Pilotenaufträge für Gate in der PhoenixNoch profitablere aber fragwürdigere Routen mit Gate.Reiten mit Gate.Viel in seinem Verse hatte sich im letzten Monat um Gate gedreht und um Geld. Er hatte gut verdient. Aber verkaufte er sich? Wollte er nicht eigentlich den Leuten in Lorville helfen, FROS wieder aufbauen? Nicht zuletzt im sich selbst zu helfen, sich selbst zu finden. Der Trick mit den Handelsrouten, den er mit Zero versucht hatte,die Ermittlungen mit Brubacker auf Covalexseine merkwürdigen Erlebnisse bei Lieferaufträgen in HurstonSein Mobiglas zeigte das die Shadowfax aufgetankt und startklar war. Es war Zeit nach Loreville zurückzukehren. Er musste seine Gedanken ordnen. Er brauchte jetzt einen klaren Kopf. Kurzerhand schickte er eine Nachricht an alle die bisher bei FROS dabei waren. Heute abend würde er bei Oparei reiten und hoffentlich nicht allein. Gesamten Artikel anzeigen
  15. Luxuriöses Ambiente, spektakuläre Ausblicke in die Leere des Alls mit jederzeit gut gefüllten Gläser und dazu ein paar rätselhafte Geschichten über vergessene Schicksale des Verse. Mit diesen "Untold stories - Scenic Cruises" versucht sich Nordlicht Aviation auf dem Touristikmarkt zu positionieren. Doch nach der letzten Kreuzfahrt erhielt der Begriff untold story eine ganz neue Bedeutung. Offenbar gab es nämlich im Umfeld eine ganze Reihe Zwischenfälle über die hartnäckig geschwiegen wird. Offiziell heißt es, die Eskorte sei von Personen und Jägern angegriffen worden. Der Angriff sei abgewehrt worden. Die weiteren Einzelheiten seien Gegenstand laufender Ermittlungen. Nordlicht Aviation ließ weiterhin verlauten die Sicherheit der Gäste habe jederzeit höchste Priorität. Man habe mit den Helldivern einen extrem leistungsfähigen Partner wolle aber an der Ausgestaltung des Sicherheitskonzeptes weiter arbeiten, um den Kunden ein optimales Erlebnis bieten zu können. Gäste berichten von extremer Sicherheitspräsenz während des Cruises. Ein Planungsfehler? Vielleicht, andererseits kursieren Gerüchte über eine konkrete Bedrohungslage für einzelne Passagiere. Ein Anschlag? War der Pool verschmuzt oder vergiftet? Warum fühlten sich Passagiere vom Sicherheitspersonal bedroht? Was für einen Zwischenfall gab es mit einer Valkyrie, die mit Passagieren an Bord abstürzte? Warum landete die 890jump am Ende auf dem Eis neben den Commons und nicht an Spaceport? Eins scheint sicher. Zu diesem Cruise gibt es mehr als nur eine "Untold story Gesamten Artikel anzeigen
  16. Loreville 26.01.2952. Husky machte sich auf den Weg zum CityGate 6. Nervös näherte sich er sich dem Checkpoint. Er hatte die Wachen schon passiert als er plötzlich zurückgehalten wurde. "Sie haben ein Hoverbike geordert." Das war keine Frage. Die Wache packte ihn unsanft am Arm und führte ihn zum Kontrollschalter. "Den Rucksack." Seufzend legte Husky den Rucksack vor den Sicherheitsbeamten. "Sie haben eine Nox geordert, Herr Winters. Was planen sieh damit?" "Einen Ausflug."entgegnete Husky und versuchte unbekümmert zu klingen. "Ausflug also." Der Mann tippte und wischte auf seinem Pad herum. Gemächlich räumte er einen Gegenstand nach dem anderen aus dem Rucksack und inspizierte ihn ausgiebig. MedPen, Medgun, einen Apfel und eine Wasserflasche. Er hielt die versiegelte Flasche in die Höhe. "Was ist da drin?" "Wasser." "Wasser?" Der Mann blickte Husky fragend an. "Ja das ist so eine Flüssigkeit zum - ahh." Die Wache hatte im seinen Gewehrkolben in die Rippen gerammt. Wortlos schob ihm der Beamte hinter dem Schalter die Sachen zurück zu ihm herüber. Dabei gab er dem Apfel einen Schubs so dass dieser auf den schmutzigem Boden vor dem Schalter kullerte. Mühsam beherrschte sich Husky klaubte die übrigen Sachen zusammen und steckte sie in den Rucksack. Dann eilte er zum Ausgang und stieg auf sein Bike. Val und Bru warteten ein Stückchen weiter. Valentin Benz kannte er von zwei Rettungseinsätzen. Bru hieß John Brubacker und hatte wohl eine Redaktion auf ArcCorp. Er hatte schon mit Friedrich Winters Huskys Großvater zusammengearbeitet aber Husky war ihm noch nie begegnet. Passten ein undurchsichtiger Söldner und ein Reporter in die Gruppe. Es war eine großes Risiko, FROS mit mehr oder weniger komplett Fremden neu zu gründen. Aber von den ursprünglichen Mitgliedern waren alle im Gefängnis oder hatten sich zurückgezogen. Er war gespannt was für Leute ihm wohl sonst noch am Treffpunkt begegnen würden. Das Citygate fiel hinter ihm zurück. Val und Bru hefteten sich an ihn. Sie unterhielten sich während des Rittes zum StimTheater vermieden es jedoch sensible Information über den Funk zu senden. Es gab Gerüchte Hurston habe eine Belohnung ausgesetzt um eine etwaige Neugründung von FROS auszuspionieren. Sie mussten vorsichtig sein. Das Wetter war staubig und stürmisch. Die Sicht war teilweise katastrophal und Husky war froh, als sie den Treffpunkt erreichten. Das "StimTheater" war eigentlich nur eine kleine Steingruppe auf dem Plateau einer Bergbaustation nahe Hurston. Dort trafen sie auf Ray, den Husky auch bereits kannte. Der Name Stim Theater stammte von Arbeiter, die hier öfter ihre Stims in Pausen inhaltierten. Nachdem sich alle ein wenig kennengelernt hatten, erzählte Husky wie er vor einigen Monaten zu FROS gekommen war, wie man den Ausflug nach New Babbage geplant hatte und schließlich von der Verhaftung der meisten Mitglieder und damit der faktischen Auflösung von FROS durch Hurston Security vor wenigen Wochen. Das Wetter wurde zusehens schlechter. Einerseits war Husky froh darüber, dass eine Beobachtung aus der Entfernung damit quasi unmöglich war, andererseits war es richtig ungemütlich. Eine Avenger rauschte heran, doch bevor Husky überlegen konnte was zu tun sei, ließ Val verlautbaren, das sei eine von ihm bestellte Bierlieferung. Eine willkommene Nachricht für alle. Man verlagerte das Treffen kurzerhand in den Laderaum und nach einigen Bier tauten alle ein wenig auf. Der Pilot der Avenger ein gewisser Mr.Othen interessierte sich auch für FROS. Erneut näherte sich ein Schiff. Es war Leon Adama. Auch er hatte sich für das Treffen angekündigt. Offenbar arbeitete er für eine Sicherheitsfirma hatte anscheinend eine Rechnung mit Hurston offen. Eine Ewigkeit schien der Sturm draußen zu toben. Zeit sich einander vorzustellen und zu besprechen was FROS sein oder werden könnte. Die Biographien und Erwartungen lagen teils weit auseinander. Sollte man einfach zusammen reiten und die Freiheit genießen. Wollte man den Arbeiten helfen oder vor allem Hurston schaden. Dennoch spürte Husky die Bereitschaft aller Gemeinsamkeiten zu suchen und der Sache eine Chance zu geben. Dann endlich klarte es auf und die meisten schwangen sich auf Ihre Bikes und sausten durch das Tagebaugebiet. Als Husky später zurück nach Loreville steuerte, war sein Kopf voller Hoffnungen und Zweifel. Welche Richtung würde FROS nehmen. Er fühlte sich nicht als Anführer, machte sich aber auch keine Illusionen. Die Motivationen "seiner Biker" waren sehr unterschiedlich. Vorerst würde ihm die Aufgabe zufallen, die Gruppe zusammenzuhalten. Eine Heimat fiel einem eben nicht in den Schoß. Gesamten Artikel anzeigen
  17. Die Shadowfax tauchte gemächlich hinab in den Dunst von Hurston. Fast zögerlich wirkte ihr Sinkflug. Tatsächlich saß Husky mit gemischten Gefühlen am Steuerknüppel. Hoch und immer höher wuchs vor ihm das brachiale Hurston-Gebäude empor. Seit sein Großvater in den letzten Jahren sein Geschäft nach Stanton verlagert hatte war Husky sicher zwei dutzend mal auf Hurston gewesen. Doch diesmal war es anders. Die meiste Zeit lebte Husky auf seinem Schiff der Shadowfax einer metallic blauen Origin 315P. Doch sein offizieller Wohnsitz war seit Monaten New Babbage gewesen. Nun aber hatte er sein Apartment geräumt. Der Laderaum seiner 315P enthielt in erster Linie Umzugskisten. Er würde sich nun eine Bleibe auf Hurston suchen. Er entschied sich noch nicht nach Teasa zu fliegen und zog die Nase wieder etwas hoch. Er ließ Loreville unter sich vorbeigleiten und suchte den Horizont ab. Er fand eine geeignete Landezone auf einem Bergrücken einige Kilometer vor der Stadt. Staub wirbelte auf als die Shadowfax sanft aufsetzte. Husky fuhr die Triebwerke herunter. Leise surrend klappte die Tür der 315P auf und Husky schwang sich nach draußen und kletterte hinunter in den Staub. Einen Augenblick zögerte er, dann nahm er trotz einer Warnung seines Anzuges den Helm ab. Es herrschten schon im Morgengrauen milde Temperaturen. Er sog die Luft ein und musste kurz husten. Ein stickige Brise wehte von der Stadt herüber und trug einen schweres undefinierbares Gemisch unterschiedlicher Industrieller Aromen zu ihm herüber. Er strich mit dem Finger über den schimmernden Lack. Feiner Staub bedeckte ihn bereits jetzt. Was zum Teufel wollte er hier? Er war ein Fremder. Seit er seinem Heimatplaneten den Rücken gekehrt hatte, war er auf der Suche nach einem Ort, wo er hingehörte. Hatte für eine Handvoll unterschiedlicher Firmen dutzende Systeme bereist. Doch überall hatte er sich verloren gefühlt. Nun also Hurston. War dies der Ort den er gesucht hatte? Sicher nicht. Und doch war er hier. Noch vor einem halben Jahr hätte er jeden für verrückt erklärt der es auch nur in Erwägung gezogen hätte in dieses Drecksloch von Loreville zu ziehen. Warum sollte man sich länger als irgend nötig in der schmutzten Atmosphäre eines Planeten aufhalten der einer Familie gehörte die seit hunderten von Generationen Waffen produzierte, die Umwelt zerstörte und auch im 30. Jahrhundert seine Angestellten fast wie Sklaven behandelte. Er dachte zurück an die Ereignisse vor ein paar Monaten, als er das erste mal auf FROS getroffen war... Es hatte Verzögerungen bei einem Lieferauftrag gegeben und er saß für einige Tage auf Hurston fest. Als er von einem Cycloneausflug zur Küste mit einem Hermi Ohen oder so ähnlich zurückkam, hatte man ihm am Mietschalter ein Sonderangebot für eine Nox am nächsten Tag gemacht. Er hatte angenommen. Der nächste Tag dann hatte sein Leben verändert. Schon nach wenigen Minuten fühlte er sich auf dem Bike zu Hause. Es war berauschend. Man fühlte sich mit der Erde auf eine unglaublich dynamische energiegeladene Weise Verbunden und doch frei. Euphorisiert jagte er dahin. Er sah ein halbes Dutzend Biker, die offenbar zum Spaß um die Stadt sausten. Neugierig und ohne eine Ahnung zu haben, wer sie waren nahm Husky die Verfolgung auf. Obwohl sie offensichtlich nach ihren Maßstäben eher gemütlich unterwegs waren, hatte er zunächst Mühe mitzuhalten, doch schon bald hatte er den Dreh raus und schloss zu ihnen auf. Grinsend winkten sie ihm und drehten dann auf. Es begann ein Katz und Maus Spiel. Ein Wechsel von Sprints und entspanntem Cruisen. Fast drei Stunden fuhr er mit den Fremden ohne, dass sie ein Wort sprachen. Dann passierte es. Eine Dragonfly kollidierte beinahe mit ihm, wich aus, geriet ins Taumeln und prallte gegen die Wand einer Fabrik. Der Reiter wurden von seinem Gravlev geschleudert und flog in hohem Bogen durch die Luft bevor er in einem kränklich aussehendem Gebüsch aufprallte. Sekunden später waren die anderen fünf bei dem Verunglückten, der sich gerade benommen aufrichtete. Husky schaltete seine Nox ab und näherte sich langsam. Der Gestürzte befreite sich mit der Hilfe zwei seiner Kameraden von seinem Helm. Das blasse Gesicht eines wohl kaum zwanzig Jahre alten Mannes mit rotblondem schweißnassem Haar kam zum Vorschein. Husky trat wortlos näher doch keiner beachtete ihn. Sein Blick fiel auf den rechten Unterschenkel des Mannes. Selbst durch den Schutzanzug war die Fehlstellung offensichtlich. Husky war nicht der einzige dem die Verletzung aufgefallen war. Eine Frau aus der Gruppe kniete sich neben das Bein und sprach den verunfallten an. "Rick, dein Sprunggelenk ist gebrochen." Ihre Stimme klang ruhig aber besorgt. Der Angesprochene folgte ihrem Blick und wurde noch eine Spur blasser. Die Frau wandte sich indessen an einen der anderen Männer: "Chen, geh zu meinem Bike. Ich brauche einen Medpen, einmal Roxa und ein mein Messer." Bei der letzten Aufforderung zuckte Rick merklich zusammen. Die Frau legte ihm beruhigend die Hand auf den Arm. "Keine Sorge, das Messer ist nur für die Kleidung." Rick entspannte sich merklich. "Wenn du das sagst Jasm." Er versuchte sich an einem Lächeln. Jasm wandte sich wieder dem Bein zu. Derweil kehrte Chen mit der geforderten Ausrüstung zurück."Nimm du den Fuß Chen und halt ihn ruhig. Paul du hälst sein Bein weiter oben. Piekst mal kurz." In schneller Folge injizierte Jasm Rick den MedPen und das Roxa woraufhin sich ihr "Patient" etwas entspannte. Geschickt schnitt sie die Kleidung auf wobei Rick argwöhnisch das riesige Messer in ihrer Hand im Auge behielt. Als sie sein deformierte, blutende Extremität freigelegt hatte wurde Ricks Gesicht wieder blasser und er schloss die Augen. "Ich verblute! stöhnte er." "Hey Rick. Das ist halb so schlimm. Ist nur eine Fleischwunde. Guck nach dem MedPen hört es schon fast auf zu Bluten. Da fehlt nur ein kleiner Verband. Was den Bruch angeht... Ich fürchte das müssen wir schienen und dann kurz ins MAPOH..." analysierte Jasm ruhig. "Ins Krankenhaus? Jasm du weisst doch, dass die im Moment im Maria eigentlich fast keine normalen Patienten annehmen. Bis die Patientenversorgung im nächsten Jahr wieder läuft, kannst du da echt nicht hin. Dann müssen wir ihn nach Everus bringen. Aber meinst du nicht der Doc Miro könnte da das was machen? Ist doch nur ein Bruch." warf Chen ein. "Der Miromat ist zwei Wochen auf Orizon. Lässt es sich wahrscheinlich mal wieder gut gehen..." murmelte Rick matt. "Stimmt, " bestätigte Jasm. "Aber das ist keine Vergnügungstour. Er beschafft dort aus dem Krankenhaus neue Ausrüstung und Medikamente für uns. Also beschwer dich nicht." Husky zögerte kurz dann trat er zu Jasm und räusperte sich. "Ähm. Dürfte ich mal? Der Bruch ist nicht so schlimm. Die Luxation muss nur reponiert werden. Dann tut es auch ein MedBed einer Cuttie." "Repo was?" stöhnte Rick. "Eingerenkt." erklärte Jasm. Sie sah Husky direkt in die Augen. Er fühlte sich unwohl unter ihrem bohrenden Blick hielt ihm aber stand. "Darf ich jetzt?" Jasm nickte und trat zurück. Husky kniete sich hin und umfasste den Fuß mit beiden Händen. "Gut festhalten." wies er Paul an. Dann wandte er sich an Rick: "Ich bin Gabriel. Aber viele nennen mich Husky. Versuch dich zu entspannen und hol mal ganz tief Luft." Rick schaut ihn leicht panisch an gehorchte aber. Husky zog. Dann noch ein Ruck und ein Druck mit dem Daumen. Rick zog eine Grimasse und stöhnte kurz auf. "Das war es schon?" sagte er überrascht. "Ja." erwiderte Husky erleichtert und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Gute Arbeit." meinte Jasm anerkennend. Paul lies das Bein los und musterte Husky. "Bist jetzt Arzt oder was? Ich dachte du wärst Rennpilot." Nun war es an Husky überrascht zu sein. "Woher wisst ihr dass ich-" "Später!" unterbrach ihn Jasm. "Lass uns erstmal Rick in die Stadt bringen. "Dusty kannst du hier bei dem kaputten Bike bleiben? Wir werden uns darum kümmern das ein paar von unseren Jungs kommen und es abholen. Paul nimm du Rick auf deine Dragonfly. Aber flieg vorsichtig. Chen kannst du schon mal nach Teasa fliegen und schauen ob du uns eine günstige MedBed Nutzung verschaffen kannst? Die angesprochenen nickten und gingen sofort an die zugewiesenen Aufgaben. Jasm wandte sich an Husky. "Danke für die Hilfe. Wir müssen jetzt weg. Kennst du MacIntyre und Victor's bar? Komm da heute abend hin. Frag nach FROS. Sag Jasm hat dich eingeladen." Sie wandte sich um schnappte sich ihren Helm und ging davon. "FROS?" rief er ihr fragend nach. Sie wandte sich um und zum ersten Mal sah er sie lächeln. Ihre grünen Augen blitzten. "Die Free Riders of Stanton. Also dann." Sie schwang sich auf ihre Dragonfly winkte und sauste davon. Husky blieb in einer Staubwolke zurück. Verwirrt und aufgewühlt. Hustend nahm er einen Arm vor das Gesicht. Er griff sich seinen eigenen Helm und stieg auf die Nox. Woher wussten die, dass er mal Racer war? Was war FROS? Er blickte auf die Uhr. Er hatte noch Stunden bis er zurück nach Loreville musste. Die Nox erwachte zum Leben. Er schob alle Gedanken weg und schaltete Musik auf seinen Helm. Vibrierend stieg die Nox in die Höhe und preschte dann vorwärts. Es fühlte sich gut an. Richtig. Lebendig. Die Landschaft schoss um ihn vorbei. Trostlos. Geschunden. Fremd. Dies war nicht seine Heimat. Doch fühlte er etwas, das ihm sagte, dass er ins hier und jetzt gehörte. Heimat war kein Ort. Es war ein Gefühl. Ein Zustand und er wusste nicht wann er diesem zuletzt so nahe gekommen war."Free Riders of Stanton." murmelte er zu sich und lächelte. Die Erinnerung an jenes erste Treffen mit FROS ließ Husky schmunzeln. Er dachte an die folgenden Treffen in der Bar und die Touren die mit FROS in der Folge unternommen hatte. Und nun hatte er sich tatsächlich entschlossen hierher zu ziehen. Aber all das gab es nicht mehr. Kaum hatte er das biken für sich entdeckt, hatte Menschen gefunden die ihn akzeptierten, denen er sich zugehörig fühlte, da war alles auch schon wieder vorbei. Während er auf den Hügeln stand und seinen Blick über Loreville schweifen lies, wurde ihm klar, dass fast alles was er mit diesem Ort verband schon wieder vergangen war. Sein Blick blieb an dem brachialen Hurstonbuilding hängen. "Ihr meint also es wäre vorbei? Ihr verhaftet ein Dutzend Biker und bedroht weitere. Ihr kommt mit euren Rüstungen und Waffen und glaubt ihr könnt erklären FROS gibt es nicht mehr. Ihr wollt unsere Freiheit ersticken. Ihr wollt unsere Gedanken, Träume und Ideen wegsperren?" murmelte er in die Nacht hinein. Dann öffnete er sein Mobiglas und schrieb eine Nachricht in verschiedene Foren: "Menschen von Stanton. Die MegaCorps glauben sie könnten uns vernichten indem sie einige von uns einsperren. Doch wir sind mehr als ein paar Leute die sie hinter Gitter sperren können. Wir sind Biker. Wir sind eine Idee. Wir sind Freiheit. Wir sind die Free Riders of Stanton. Kommt zum Nest am 26.01.2952 um 21Uhr. Wenn ihr nicht wisst, wo das ist, schreibt mir eine Nachricht über den DISCORD." Gesamten Artikel anzeigen
  18. Einen Tag vor einem Bikertreffen in Stanton wurde Yao Kirov Anführer der Biker Gang "Free Riders of Stanton" (F.R.O.S.) am Teasa Spaceport verhaftet. Kirov war gerade dabei, Gravlev-Bikes in eine Caterpillar für den Transport nach New Babbage zu verladen, als der Hangar von der Hurston Security gestürmt wurde. 20 Mitglieder der F.R.O.S. wurden in Gewahrsam genommen. Offiziell lautet die Anklage auf Verwicklung in Drogengeschäfte, die in den letzten Tagen um einige Außenposten im Stantonsystem wieder massiv zugenommen haben. Im Rahmen der illegaler Aktivitäten im Drogenmilieu gab es in den letzten Tagen wieder dutzende Verletzte und Tote. Viele sehen sich sogar an die Jumptown Wars vor drei Jahren erinnert. F.R.O.S. bestreitet jegliche Verbindung zu Drogengeschäften und gab an, Hurston versuche unter einem Vorwand das geplante Event am 29.12.2951 in New Babbage zu sabotieren. Dabei handle es sich um ein Treffen freiheitsliebender Sternenbürger, die sich zum Jahresende friedlich hätten versammeln wollen. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass auf dem Event politische Kundgebungen geplant gewesen seien. F.R.O.S. hatte in den letzten Wochen massiv über die "korrupten, menschenverachtenden Megakorps" allen voran über Hurston Dynamics gewettert. Mehrfach sei es zu tätlichen Auseinandersetzungen von Gangmitgliedern und der Hurston Security gekommen, Befeuert wurde diese Kritik nicht zuletzt durch Enthüllungen der Machenschaften von Hurston Dynamics und Shubin Interstellar durch den Journalisten John Brubacker von "Off the Record". Zusammen mit einigen anderen Bürgern deckte er eine haarsträubende Verschwörung um sogenannte Killersatelliten auf, mit denen offensichtlich der Fair Chance Act ausgehebelt werden sollte. Neben den Arbeitsbedingungen insbesondere auf Hurston und auch auf ArcCorp prangerte Kirov auch immer wieder die gewaltsame Vertreibung unabhängiger Siedler durch die UEE bei der Entdeckung des Systemes an. Ein Drama das gerade sein hundertjähriges, trauriges "Jubiläum feriert". Wenn mit der Verhaftung vieler Mitglieder von F.R.O.S. auch viele Teilnehmer bei dem Treffen heute fehlen dürften, wird das Bikertreffen in Microtech heute höchstwahrscheinlich trotzdem stattfinden. Nordlicht Aviations CEO Friedrich Winters bekräftigte bereits weiterhin seine Teilnahme. Winters hatte vor einigen Monaten mit Aktivisten von F.R.O.S. eine Petition vor dem UEE Senat eingereicht, in der gefordert wurde den zivilen Verkauf bestimmter militärischer Schiffe wie z.B. der AEGIS Eclipse und der CRUSADER INDUSTRIES Hercules A2 massiv einzuschränken. Weiteres über eine Verbindung von F.R.O.S. und Nordlicht ist aber nicht bekannt. Die Verhaftung Kirovs dürfte heute abend aber ein Hauptgesprächsthema sein. Gesamten Artikel anzeigen
  19. Die IAE ist vorrüber und das Jahr neigt sich dem Ende zu. In New Babbage freuen sich die Ordnungshüter auf ein paar besinnliche Tage zu Luminalia. Doch ein paar Gerüchte stören den Frieden. Offenbar planen ein paar Leute ein Treffen vor den Toren der Stadt. Eigentlich nichts besonderes doch zuletzt überschlugen sich Verschwörungstheorien im Spectrum. Die Gerüchte sind sehr widersprüchlich. Manche sprechen von einem Dutzend Freunde, die sich vor schöner Kulisse noch mal zum Jahresausklang treffen, andere sagen Nachkommen, der von der UEE vertriebenen Siedler wollten eine Mahnwache abhalten. Sie wollten daran erinnern, dass vor genau hundert Jahren Aaron Toshi die Entdeckung Stantons offiziell meldete und in der Folge vorher schon unregistriert eingewanderte Siedler gewaltsam vertrieben wurden, bevor die Planeten einige Jahre später an die MegaCorporations verschachert wurden. Eine andere Theorie geht von einem Bikertreffen mit geplanten illegalen Rennen auf der Eisfläche aus. Viel geäußert ist auch die Vermutung es werde in Microtech in den nächsten Tagen ein neuer Gravlev-Prototyp vorgestellt, den Enthusiasten bei seiner Präsentation stehlen wollen. So abwegig all diese Ideen seien mögen. Die Gerüchte allein haben auf jeden Fall das Interesse vieler Biker geweckt und auch mancher Schaulustiger mag am 29.12. wohl in New Babbage vorbeischauen um zu erfahren was denn nun vor sich geht. Touristikuntenehmer Friedrich Winters, CEO von Nordlicht Aviation hat wohl bereits vor Wochen genehmigt bekommen sein Flagschiff eine 890jump zum fraglichen Zeitpunkt direkt in der Nähe zu Parken. Ob er durch seinen Enkel einen ehemaligen Rennpilot bereits im Vorfeld von dem Event wusste oder gar Teil der Organisation der Veranstaltung ist bleibt zu klären. Microtech Security kündigte derweil an, unangemeldete und ungenehmigte Rennen vor den Toren der Stadt nicht dulden zu wollen. Am 29.12. um 21 Uhr in New Babbage wird sich zeigen was von den Gerüchten zu halten ist. Gesamten Artikel anzeigen
  20. Sie nennen mich Husky. Es sind die Augen. Heterochromia iridis. Links braungrün wie die Wälder von Noble wo ich geboren wurde. Rechts hellblau wie ein klarer Winterhimmel. Meine Mutter meinte immer, dass ich meine Heimat in den Augen bei mir trage. Das klingt schön. Aber ich habe eine neue Heimat und sie ist schwarz - pechschwarz. Es ist Zeit für einen Neuanfang. Husky lehnte sich im Pilotensitz zurück. Die Sitzschale schmiegte sich perfekt an ihn und doch war ihm unbehaglich zumute. Er ließ die 315P herumschwingen und rückwärts weiter driften. Nun sah er die grün-blau leuchtende Kugel mit ihrer schimmernden Atmosphäre vor sich. Kaum merklich schrumpfte sie während er sich immer weiter von ihr entfernte. Dort unten lag seine alte Heimat, seine Vergangenheit. Diese seltsam anmutende Abfolge all jener Ereignisse, welche sich sein Leben nannte. Die Sehnsucht aus all dem auszubrechen war immer größer geworden. Das Krankenhaus mit seinen Räumen, dem Essen, dem Training, den Tests, den Medikamenten, er hatte es nicht länger ausgehalten. Er dachte sie würden ihn aufhalten, fühlte sich eingesperrt und überwacht. Doch als er dem Arzt sagte er müsse weg, sofort, dankte ihm dieser nur und ließ ihn gehen. Und nun? Noble wurde kleiner und kleiner. Die Euphorie des Aufbruchs, das triumphierende Gefühl von Freiheit, dass ihn überwältigt hatte, als ihn der Dragon Silver STC aus der Atmosphäre katapultierte war verflogen. Er war frei. Er war allein. Husky betrachte sein transparent verzerrtes Spiegelbild auf der Cockpitverglasung. Bleich und etwas hager. Die zerzausten schwarzen Haare und der kurze Bart unsichtbar vor dem von Sternen durchwobenen Nichts des Alls. Er konnte Orte und Personen hinter sich lassen. Doch diesen Kerl, der ihm dort aus der Unendlichkeit entgegen starrte, den würde er nie los werden. "Gabriel Winters." er schaute weiter auf sein Spiegelbild als erwartete er eine Antwort. Unvermittelt schüttelte er den Kopf, drückte ein paar Knöpfe und Musik erfüllte das Cockpit. Er ließ das Schiff erneut rotieren und synchronisierte Blickrichtung und Bewegungsvektor, dann gab er vollen Schub. Die Beschleunigung entriss ihn aus dem Klammergriff der Selbstverachtung und trieb ihn an den Rand der Bewusslosigkeit. Er verlor sich einen Moment in dem ziellosen Adrenalinrausch, kaum mehr wissend wer er war noch wo. Husky genoss es. Alles um ihn verschwamm, während rohe Gewalt ihn vorwärtskatapultierte. Dann war es plötzlich wieder ruhig. Die Shadowfax hatte auf Cruise Speed beschleunigt. Kaum etwas zeugte noch von der abwitzigen Geschwindigkeit mit der die 315P nun dahinglitt. Husky fühlte sein Herz hämmern. Die Euphorie war zurück. Er drehte die Musik noch lauter und löste sich aus dem Pilotensitz. Die folgenden Tage vergingen in einem Rausch der Freiheit. Kreuz und Quer trieb es ih durch das ganze Ellis System. Immer vertrauter wurde er mit seinem Schiff testete Grenzen und erweitertete sein fliegerisches Können. Auch wenn er Stunden hinter dem Steuerknüppel verbrachte, die meiste Zeit verbrachte er mit Wanderungen auf den Monden, stundenlang ließ er Kopf und Füßen freien Lauf. Aus Tagen wurden Wochen, aber während seine Füße ihn verlässlich auf fernsten Gipfel trug führte ihn sein Kopf immer öfter zu den Abgründen seiner Seele. Während er durch die Weiten des Alls flog, verlor sich das Hochgefühl der Freiheit und er verspürte mehr und mehr eine ziellose Unverbindlichkeit. Sie waberte durch seinen Verstand und vernebelte alle Freude mit einer trüben Sinnlosigkeit. Und noch etwas schlich sich durch den undurchdringlichen Dunst in seinem Bewußtseins. Es hielt sich verborgen. Doch Husky kannte diese Begleiterin nur zu gut. Seit mehr als zehn Jahren verfolgte sie ihn. Sie schimmerte in den traurigen Augen seines Vaters, legte sich in die Stimmen seiner Großeltern und schlich um seinen kleinen Bruder wann immer er ihn sah. Erst hatte er versucht sie mit seiner Trauer und seinem Schmerz zu verdeckten, dann hatte er versucht sie in seinem Selbstmitleid zu ersticken. Doch sie blieb. Er hatte alles und jeden ausgesperrt, seine Gefühle verleugnet. Doch sie blieb. Nun hatte er versucht alles hinter sich zu lassen. Aus allem auzubrechen. In der Weite des All würde er sich von ihr entfernen. Im Rausch dahinjagen, unerreichbar für sie. Sein Leben sollte wie ein Traum sein in dem sie verblasste. Doch nun hatte sie ihn geweckt. Die Schuld war da. Seine Mutter war tot. Es war seine Schuld. Er konnte sie nicht von sich weisen, nicht verleugnen, nicht umdeuten. Sie blieb was sie war, seine Schuld und er war nicht bereit sich selbst zu vergeben. Husky ließ sich auf einen Felsbrocken sinken. Er war auf einem felsigen Mond. Die Nacht war hereingebrochen. Er weinte lange. Dann schlief er ein. Das Piepen seines Anzuges weckte ihn. Gesamten Artikel anzeigen
  21. Nordlicht Aviation veranstaltete mit Radio Infnity zusammen am 19.11.2951 den ersten Scenic Cruise im Stanton System. Von Port Tressler ging es nach New Babbage zur IAE. Unterwegs standen Spaziergänge mit Besichtigungen eines Shelters und einer Höhle auf dem Programm. Auch wenn Nordlicht die ausgebuchte Tour als vollen Erfolg wertet, verlief die von den Helldivern umfangreich gesicherte Tour nicht ohne Zwischenfälle. So musste ein Gast nach einer Fehlfunktion der Luftschleuse des Shelters kurzzeitig von Sanitätern der Helldiver versorgt werden. Später im Tourverlauf kam es zu einem Zwischenfall mit giftigen Dämpfen in der Höhle. Dieses Mal erwischte es CEO und Tourleiter Friedrich Winters selbst, der auf die Krankenstation der 890 gebracht und versorgt werden musste. Er konnte die Tour aber bis zum Ende fortsetzen. Der Laune der Gäste taten diese Komplikationen keinen Abbruch. Viele kündigten an, auch beim nächsten Mal wieder an einem Nordlicht Cruise teilnehmen zu wollen. Gesamten Artikel anzeigen
  22. Der große Tag. Den Linienverkehr in Stanton hat Nordlicht schon seit Monaten aufgenommen. Aber heute gibt es den 1.Scnenic Cruise. Die Nordlicht Eins liegt bereit an Docking Port 02 in Port Tressler. Die Helldiver gehen an Bord. Dann folgen die Gäste, eine gemischte Truppe aus regionalen Wirtschaftsgrößen und Privatpersonen, die sich etwas gönnen wollen. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass wir sind voll im Zeitplan liegen. Erlaubnis zum Abdocken erteilt. Die Backborddüsen zünden und wir sind frei. Majestätisch schiebt sich die 890jump unter dem Sternenzelt vorwärts. Über das Intercom verfolge ich die Ausführungen Nick Cartagos zu Port Tressler und Microtech. Ein Glücksfall. Der Mann macht seine Sache hervorragend und ich konzentriere mich ganz auf das Fliegen. Das Radar zeigt den Geleitschutz der Helldiver in Position. Für unsere Sicherheit ist mehr als gesorgt. Im Sitz links neben mir ist Vasco Piccard damit beschäftigt ein paar Anpassungen des Energiesystems vorzunehmen. Der Vertragstechniker für diesen Flug arbeitetr sonst für die Yellowhands einen lokalen Sicherheitsdienst aus Hurston. Arjun der eigentlich Dienst gehabt hätte steckt mit einem Triebwerksschaden in Crusader fest. Der Cruise verläuft wie geplant. Unter sternklarem Himmel besuchen den Emergency Shelter. Dann geht es weiter. Während unter uns die Weiten der Calhoun Ebene im Dunkeln vorüberziehen bewirten Brubacker und Cartago die Gäste in der Bar. Wir passieren die 3 Schwestern und erreichen die Tundra vor dem 18er Gebirgsmassiv. Vor uns braut sich ein Blizzard zusammen. Die Sicht wird schlechter, macht die Sichtnavigation beinahe unmöglich. Ich habe Mühe, mich zu orientieren. Endlich erfasst das Licht der mächtigen Scheinwerfer die Landezone und ich bin fast erleichtert als ich die Triebwerke nach einer ruhigen Landung herunterfahre. Die Nordlicht Eins passt nicht in die Höhle, die wir besichtigen wollen und wir müssen in eine Valküre der Helldiver umsteigen. Alle ziehen sich ihre Raumanzüge an, dann laufen wir geduckt durch den Schneesturm zu unserm Höhlentaxi. Es fröstelt mich und ich bin froh, als wir einsteigen können. Verstohlen mustere ich die Gäste. Muten wir meinen Kunden zu viel Abenteuer und Unannehmlichkeiten zu? Doch meine Sorge scheint unbegründet. Die Stimmung in der Reisegruppe bleibt weiter gut. Der Flug zur Höhle wird turbulent doch als sich die sich die Heckklappe der Valküre öffnet, ist es ruhig, Nur gedämpft dringt der Lärm des Sturmes die fast 300Meter zu uns in den Höhlenschlund hinabhinab. Mit Bedacht arbeiten wir uns durch die Höhle. Ich habe versucht für die Reisegrupppe einen spektakulären aber sicheren Weg zu finden, doch er bleibt steinig und unwegsam. Schwungvoll klettere ich über einen Geröllbrocken an der Seite des Ganges und schlage dabei mit dem Helm an einen herabhängenden Vorsprung. Es gibt ein unschönes Knirschen. Ist mein Helm beschädigt? Egal wir sind auf Microtech. Hier ist die Atmosphäre ungefährlich. Unbeirrt führe ich die Reisegruppe zu meinem persönlichem Highlight. Dem Bergkönig. Erhaben thront er in dem Gewölbe. Sein weißes Haar wallt den Nacken herunter. Ich stelle mir vor, wie Targoli ihn gesehen hat, ihm in seinen Gedanken Leben einhauchte. Wie er zu ihm sprach. Der Bergkönig bewegt sich. Nein. Die ganze Höhle gerät in Bewegung. Verschwimmt. Was ist das für ein Geruch? Der Boden kommt auf mich zu - Ich erwache auf der Krankenstation der Nordlicht Eins. Neben mir ein Sanitäter der Helldiver. "Was ist passiert?" "Ihr Helm war undicht. Gifitge Dämpfe in der Höhle." "Und die Gäste?" "Sind noch mit Cartago und Brubacker in der Höhle. Es geht allen gut und sie haben die Tour fortgesetzt." Ich nicke erleichtert. "Vielen Dank. Ich geh dann wieder auf die Brücke." "Sind sie sicher Sir?" "Absolut." Auf der Brücke breitet sich vor mir ein strahlendes Winterparadies aus. Der Blizzard ist verschwunden. Neben meiner 890 setzt die Valküre mit den Gästen auf. Eng geschützt von einer brandneuen Redeemer. Kurze Zeit später sind alle Gäste wieder umgestiegen und wir starten in einen strahlend blauen Himmel. Kurs New Babbage und IAE. Dort wird unsere erste Tour enden. Mir ist noch etwas schwindlig. Auf die IAE gehe ich doch erst morgen. Gesamten Artikel anzeigen
  23. Ich stehe am Abgrund. Gähnend schwarze Leere breitet sich unter mir aus. Abstoßend und anziehend zugleich. Sie lässt mich zurückschrecken und fängt doch meinen Blick ein. Zwingt ihn in sich und entzieht sich ihm. Fesselt ihn ohne ihr Geheimnis zu offenbaren. Haltlos irrt der Lichtkegel meiner Helmlampe durch das Nichts. Mein Gehirn versucht die Schwärze mit etwas sinnvollem zu füllen, wühlt dabei in den verstaubtesten Ecken meines Unterbewusstseins und wirbelt dabei sinnlose Schreckgespinste auf. Unbehagen windet sich durch meinen Körper und ich merke wie sich meine Nackenhaare aufstellen. Verdammt, ich bin einfach zu müde. Es ist doch nur eine Höhle. Ein großer aber begrenzter Raum. Steine, Luft und Schatten. Es ist erstaunlich: Im All gibt es soviel Nichts, darin nur ein paar leuchtende Pünktchen. Dort aber sieht sich mein Kortex selten genötigt, etwas dazu zu fantasieren. Ein Blatt verirrt sich in das Sinkhole und tanzt an dem Felssims vorbei auf dem ich stehe. Langsam trudelt es in die Tiefe. Ich versuche es im Blick zu behalten, doch ich verliere es noch lange bevor es den Boden erreicht. Merkwürdig, der nächste Laubbaum muss über 20km entfernt sein. Manche Dinge gehen seltsame Wege. Ich lasse den Blick umherschweifen. Das mulmige Gefühl ist verschwunden. Ich fühle mich auf einmal winzig. Die Ausmaße der Höhle sind einfach gigantisch. Unmöglich hier herabzustiegen. Unmöglich heraufzuklettern. Unmöglich Rick? Ich schüttele den Kopf und mache mich an den Aufstieg zu meinem Schiff. Es ist kurz vor Sonnenaufgang. Der Aufstieg zieht sich. In zwei Wochen wird der erste Cruise von Nordlicht im Stantonsystem veranstaltet. Was gibt es noch vorzubereiten? Welche Tour bieten wir danach an? GrimHex war eine Option. Aber nach dem Gespräch mit Kjeld Stromanson dem Kommandant einer dort ansässigen Sicherheitsfirma scheint es keine gute Idee zu sein. Das Outlaw-Flair, die Rennen, die Geschichte der Station - daraus ließe sich einiges machen aber Stormanson hat Koras Bedenken bestätigt, dass von den Bewohnern GrimHex keine überbordende Begeisterung über Reisegruppen zu erwarten wäre. Aber ist es ein Wunder? Ninetails, GrimNecks und Hacker, BDTs oder wie sich diese Techies nennen. Alles Menschen die anderswo kaum willkommen sind. Da kann man wohl im Gegenzug auch keine Gastfreundschaft erwarten. Immerhin scheint Stormansons Truppe TYR ein vielversprechender Partner zum Beispiel für onBoard-Security werden zu können. Ich habe die 400i erreicht. Gehe an Bord. Dusche und esse. Ein Blick auf den Terminplan. In 5 Stunden treffe ich mich auf Port Tressler mit John Brubacker und Nick Cartago um die letzten Details des Scenic Cruise auszuarbeiten. Es lohnt kaum sich hinzulegen. Tausend Dinge schwirren mir durch den Kopf. Dann wieder die Höhle. Targoli. Die Dunkelheit. Wie muss das sein, eingesperrt zwischen Reichtum und Tod. Ich muss raus. Ich schaue aus dem Fenster. Draußen ist es kalt aber klar. In wenigen Augenblicken wird die Sonne aufgehen.. Ich ziehe mich warm an und gehe ein Stück bis zum nächsten Höhenrücken. Dort setze ich mich hin. Hinter liegt mir die Höhle. Der Abgrund. Ich drehe mich nicht um. Vor mir erhebt sich die Sonne. Ich sehe die schneebedeckte Ebene. Spüre Stantons Strahlen im Gesicht. Kalte Luft füllt meine Lungen. Es riecht nach Schnee. Lange bleibe ich sitzen. Es ist wunderschön. Ich lebe. Gesamten Artikel anzeigen
  24. Nordlicht Aviation kündigt passend zum Start der IAE am 19.11.2951 den ersten Scenic Cruise "The Untold Stories - Das Geheimnis des Bergkönigs" an. Weitere Deatils und Tickets gibt es hier Gesamten Artikel anzeigen
  25. Wohin das Augen auch blickt menschengemachte Strukturen bedecken alles. Jeder Quadratmeter des Planeten verschwindet darunter. Meine 85X geht langsam tiefer. Vor mir ragen ein paar höhere Gebäude auf. Darüber kreisen zwei Jäger im Formationsflug. Ein Blick auf die Navigationsanzeige bestätigt mir, dass ich mich auf dem richtigen Kurs befinde."Hier Friedrich Winters. Im Anflug auf Area 11. Ankunft am Rendevous in 2 min.""Bestätigt. Willkommen Mr. Winters. Haben Sichtkontakt. Wir werden auf sie aufpassen bis die anderen da sind."Während ich über den Wolkenkratzern eindrehe schließen die Jäger zu mir auf und gehen in Formation. Ein Videoanruf kommt rein. Als ich ihn annehme, beginnt mein HUD zu flimmern. Die Flugkontrollen sind reagieren nicht. Die gesamte Avionik spielt verrückt. Die 85X kippt ab und geht in den Sinkflug über. Der Funk ist tot. Ich habe keinerlei Kontrolle auf diesem Sturzflug durch dieses zerklüftete menschengemachte Gebirge. Die Gladius Jäger folgen weiter. Die Gebäude werden grösser. Werde ich an dem Turm dort zerschellen? Plötzlich ist der Spuk vorbei. Alles funktioniert wieder.Ich stabilisiere die Fluglage und lande dann auf einem nahegelegenem Dachpad. Was zum Teufel war das?Ich blicke hinüber zum Nachbarpad. Eine Carrack der Helldiver setzt zur Landung an. Dann sackt auch sie durch und verschwindet hinter einem Gebäude. Ich warte auf einen Aufprall doch er bleibt aus.Während ich ihr noch etwas fassungslos hinterhersehe, setzt eine Gladius aus dem Geleitschutz auf."Keine Sorge Mr. Winters es gibt eine kleine Verzögerung. Wir werden hier warten." Ich nicke. Der Pilot ist in voller Rüstung der Helldiver. Wir unterhalten uns ein wenig während ich die Aussicht genieße. Dann scheint er einen Funkspruch zu bekommen."Es gibt Probleme mit der Carrack. Aber keine Sorge die Situation ist unter Kontrolle. Mr. Winters wir verlegen das Treffen nach Daymar. Können Sie mir dahin folgen?""Daymar?" Ich bin kurz irritiert, doch ich habe mir viel Zeit für das Treffen eingeplant. "Äh, klar, da müsste ich nur unterwegs auftanken." " Kein Problem. Bitte folgen Sie uns." Die Ansagen sind kurz aber höflich. Es ist kein Befehl doch irgendwie erwachen alte Strukturen aus dem Militärdienst in meinem Gehirn und ich denke nicht mal daran, die Entscheidung zu diskutieren. Also geht es mit den Höllentauchern in die WüsteKurz darauf ist unsere kleine Formation in der Luft nimmt und Kurs auf einen RestStop. Nach einem Kurzen Tankstop geht es weiter und wenige Minuten später setzen wir auch schon zur Landung bei Wolf Point auf Daymar an.Mir fällt auf, dass ich den ganzen Flug kaum auf mein Radar geschaut habe. Auch jetzt verlasse ich mich automatisch auf meinen Geleitschutz. Eigentlich etwas leichtsinnig, aber die Helldiverpiloten strahlen eine Routine aus, die mir unwillkürlich Sicherheit gibt. So soll es ja auch sein. Ich setze neben dem Shelter und einer Hammerhead auf und fahre die 85X herunter.Wir treffen uns im Shelter. Gleich mit vier vollgerüsteten Männern kommen die Helldiver zum Gespräch. Doch wieder wirkt das ganze trotz der einschüchternden Kampfmontur eher kontrolliert und sicher als bedrohlich. Das Gespräch mit XO Rabbit und Commander Mando läuft gut. Nach einer halben Stunde ist der Vertragsabschluss für die Absicherung des ersten Scenic Cruise von Nordlicht durch die Helldiver eher noch Formsache. Zeit nach Bajini Point zurückzukehren und die Nordlicht Eins für den Linienflug nach Port Tressler vorzubereiten."Wollen Sie auf unserer Hammerhead mitfliegen oder nehmen sie die 85X?" Das Angebot kommt überraschend aber nach kurzem Zögern nehme ich es an. Erst vor wenigen Tage bin ich nach einer Fehlfunktion des Quantumdrives mit dem Vogel fast gestrandet und Brubacker musste mich an seinem Geburtstag aufsammeln. Nun der Beinaheabsturz über ArcCorp. Ich werde die 85X hier später abholen lassen und dann muss Garnsky sie einmal gründlich durchchecken.Also marschiere ich mit den Tauchern durch die Wüste und sehe mir mal den Hammerhai an... Gesamten Artikel anzeigen
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