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  1. ~0.3 Grad Korrektur Steuerbord, 0.15 Grad Korrektur Topthrust, Haupttriebwerk auf 0.~ Einen Moment schloss Elizabeth die Augen als Zahlenkolonnen vor innerem Auge abliefen. ~Warum zittere ich eigentlich nicht?~ Tatsächlich waren ihre Hände völlig ruhig, und ihre Gedanken so klar wie seit Jahren nicht mehr. Der Adrenalinschub wischte jeden Selbstzweifel, jeden Gedanken an ein mögliches Versagen mit der Macht eines Tsunami beiseite, und ließ nur Platz für das fast digital arbeitende Pilotenhirn das Lizzy einst zu einer der besten Pilotinnen der Streitkräfte gemacht hatte. Als Lucia ihr von dem Drop erzählt hatte, wäre ihr das Herz fast in die Hose gerutscht, doch jetzt war einfach keine Zeit dazu über ein mögliches Versagen nachzudenken. ~Fuck. Was machen die Penner da?!~ Die Zahlen auf Lizzys Bildschirm sanken viel zu schnell, und mit gehetztem Blick prüfte sie erneut Annäherungswinkel, Geschwindigkeit und Zustand der Trägheitsdämpfer. Es sollte alles perfekt sein, dennoch kam das andere Schiff viel zu schnell auf sie zu. ~Wie Du mir so ich Dir oder was? Diese Vollpfosten wollen uns rammen? Haben die nicht mehr alle Socken im Spind?~ Ihre Finger huschten so schnell über das Bedienfeld dass ein Betrachter ihre Manöver kaum noch hätte nachvollziehen können. ~Na gut ihr Anfänger. Dann wollen wir mal sehen wer hier fliegen kann.~ „Festhalten!“ schrie sie nach hinten, bevor sie die dem anderen Schiff zugewandten Schubdüsen auf volle Kraft stellte. Mit der rechten Hand drosch sie auf den Notverschluß, um die sich öffnende Schleuse zu unterbrechen und die Insassen vor einem kalten Tod in der Unendlichkeit des Alls zu bewahren. Der massige Rumpf der alten Constellation ächzte schwer, und einen Moment befürchtete Liz das Schiff würde auseinanderbrechen, doch die Dämpfer blieben knapp unter dem roten hängen und pendelten sich recht schnell wieder auf gelb ein, als die Constellation langsam ein Rollmanöver um die Längsachse begann. „Ich bringe uns obenrum rüber!“ ~Klopf Klopf – schau mal wer zum Lieferanteneingang hereinkommt.~ Lautes Poltern aus dem Einstiegsbereich ließ sie kurz zusammenzucken, dann jedoch machte sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht breit. ~Naja. Kollateralschaden gibt’s halt immer. Und wo gehobelt wird… So jetzt weiter im Text: Schub unten auf einhundert Prozent, Seitentriebwerk steuerbord ebenfalls Vollgas.~ Ein Rucken ging durch die Constellation. Als die Oberseite der Tiara über den Rumpf des anderen Schiffes schrammte, und dabei so ziemlich alles abriss was sich zwischen den beiden Weltraumkolossen befand. Die Beiden Schiffe drehten sich nun langsam Rücken an Rücken übereinander, und jedes mal wenn eine Antenne oder ein Triebwerk abgerissen wurde ging ein Ruck durch den Rumpf der Lizzy zusammenzucken ließ. Einen Moment konnte sie durch die Kanzel einen Blick auf den Piloten des anderen Schiffes sehen, der sie fassungslos und mit Tellergroßen Augen über Kopf anstarrte. Dann neigte die die Tiara weiter um die eigene Achse, bis sie nun mit der Unterseite nach oben auf der anderen Seite des zu enternden Schiffes ankam und mit einem leichten Gegenschub zum Stehen kam. ~Knock Knock~ Ein kurzer Schub aus den Steuertriebwerken warf die schwere Conni zum Abschluss noch gegen ihr Ziel, und erneut klapperte es aus dem Laderaum. „Willkommen bei Suicide-Airlines. Wir hoffen sie haben den Flug genossen. Der Ausstieg befindet sich heute über Kopf. Bitte vergessen sie nicht ihr Gepäck!“ Damit entriegelte sie die Schleuse und zog grinsend den Kopf ein, als irgendjemand eine Getränkedose nach ihr warf. ~War doch ganz einfach… Nur etwas schade um die Schiffe. Naja. Aber sie wollte ja unbedingt nen Drop~
  2. „Hey Torin! Schau was ich gefunden habe!“ Stolz trug Elizabeth das kleine runde Glas mit den beiden Ribbon-Fischen vor sich her. Fast wäre es ihr herunter gefallen als sie mit einer Hand die Türe der Betty entriegelte, doch in letzter Sekunde hatte sie die beiden kleinen zukünftigen Haustierchen vor einem zappelnden Ende auf einem ölverschmierten Hangarboden bewahrt. Sie hörte Torins schwere Schritte, als er aus dem Bad auf sie zukam. „Ich dachte wir können…“ Der Schlag traf sie so unerwartet und brutal ins Gesicht, dass sie nicht einmal die Chance hatte zu reagieren. Mit einem Schrei stolperte sie rückwärts, während das Glas ihren Händen diesmal endgültig entglitt, und wie in Zeitlupe in einem großen Bogen an ihr vorbeiflog. Torins kräftige Hand hielt sie jedoch davon ab, das Schicksal des Aquariums zu teilen und hart auf dem Boden aufzuschlagen. Während das Gefäß in tausend Scherben zerbrach und sich die Flüssigkeit die Rampe der Betty hinab ergoss, schnappte Torin sie am Kragen und riss sie so hart zu sich heran dass ihr Genick protestierend knackte. Erst als sich ihr Gesicht kaum eine Handbreit von seinem befand, setzten der Schmerz und die Realisation dass er sie eben mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen hatte ein. „Au?“ Doch kaum hatte sie den Mund geöffnet warf er sie auch schon mit einem Wutschrei durch die halbe Kabine. Die Kante des Stockbettes stoppte ihren Sturz unsanft, und kurze Zeit rang Elizabeth darum ihre Besinnung nicht zu verlieren, bevor sich das Bild vor ihren Augen schwankend wieder klärte. „Torin! Was…?“ sie zog schützend die Beine an den Körper als er erneut auf sie zukam, die Hände zu Fäusten geballt und mit einem Gesichtsausdruck der Mord verhieß. „Torin!“ verzweifelt griff sie nach ihrer Waffe, und riss sie aus dem Halfter bevor der ihr körperlich weit überlegene Major a.D. sie erneut in die Mangel nehmen konnte. „Gut. Bring es zu Ende.“ seine Stimme klang völlig fremd in ihren Ohren. Elizabeths Gedanken rasten. ~Was ist in ihn gefahren? Ist mein Kiefer gebrochen? Was meint er mit zu Ende?~ „Torin! Beruhig Dich verdammt noch mal!“ Sie hatte die Waffe auf seine Brust gerichtet, und schob sich nun langsam an der Seitenwand der Koje nach oben, ohne ihn jedoch aus den Augen zu lassen. „Los hinsetzen.“ Einen Moment zögerte er, und seine Fäuste öffneten uns schlossen sich immer wieder mit einer Kraft, die die Fingerknöchel laut hörbar knacken ließ. ~Wenn er die jetzt um meinen Hals geschlossen hätte wäre ich so tot wie die beiden armen Fische. Scheisse!~ Dann jedoch schien urplötzlich alle Luft aus ihm zu entweichen, und wie ein nasser Sack sank er auf die untere Koje. „Warum, Lizzy?“ „Was warum?!“ so langsam wurde es ihr zu bunt, und so wurde ihre Stimme auch deutlich lauter als sie sich nun vom Bett wegbewegte, ohne jedoch die Waffe zu senken. „Spinnst Du eigentlich?!“ Mit der linken Hand fühlte sie ihren Kiefer, und zuckte schmerzerfüllt zusammen als ihre Finger die Stelle berührten an der er sie erwischt hatte. „Was hast Du getan?“ „WAS?! Ich… Die Fische… Torin! Du tickst aus weil ich weg war?!“ Der nun völlig ins Leere starrende Torin winkte kopfschüttelnd ab. Seine Schultern hingen kraftlos nach unten und sein Blick sank auf seine Füße, als hätte er nicht einmal mehr die Kraft den Kopf zu heben. „Nein. Was hast Du getan als Du den Prototypen abgefeuert hast? Warum Lizzy? Hat Bethany Dich überredet? Du warst die Pilotin, Liz. Du hattest die Verantwortung. Warum hast DU mich belogen?“ Eine Gänsehaut ließ sich die feinen Härchen an ihren Unterarmen aufrichten und trieb ihr einen Schauer über den Rücken. „Was… ich verstehe nicht.“ Jetzt hob sich sein Blick, und seine Augen funkelten voll abgrundtiefem Hass. „Doch, Lizzy. Du weisst genau wovon ich spreche. Ihr habt die Behring abgefeuert. Und Bethany hat die Blackbox manipuliert.“ Seine ohnehin schon kalte Stimme wurde noch eine Nuance kühler. „Du hast meinen Sohn getötet.“ Elizabeths Hand sank langsam hinab, während sie versuchte zu begreifen was Torin ihr da eben vorgeworfen hatte. „So ein Unsinn Torin!“ doch ihre Worte wollten sie selbst nicht wirklich überzeugen. War es so gewesen? Bis heute war ihre Erinnerung nicht vollständig zurückgekehrt, doch auf seltsame Art schienen Torins Worte eine bekannte Glocke zu läuten. „Ich… nein. Warum sollten wir…“ sie brach mitten im Satz ab und sank nun an der dem Bett gegenüberliegenden Wand in die Hocke. „Ich kann mich nicht erinnern, Torin.“ Sie kniff die Augen zusammen und presste die Handballen an die Schläfe, den kalten Griff der Waffe und ihren schmerzenden Kiefer ignorieren. „Das behauptest Du seit dem Unfall, Elizabeth.“ ~Bethany hat davon gesprochen. Ich erinnere mich dass sie davon gesprochen hat! Aber wir hätten doch nie wirklich… Oder doch? Mein Gott habe ich tatsächlich seine Familie auf dem Gewissen? Ich dachte der Alptraum wäre vorüber und nun beginnt der ganze Mist von Vorne? ~ Erschrocken fuhr sie zusammen als es laut klapperte, doch es war nur die Waffe die ihr aus der zitternden Hand geglitten war. „Du konntest das andere Schiff nicht sehen Lizzy. Du konntest es nicht sehen weil es nicht auf dem Radar war.“ Seine Stimme wurde schärfer als er fortfuhr „Und weißt Du WARUM? Weil der beschissene Radar AUSSER BETRIEB WAR! WEIL IHR MIT EUREN SCHEISS EXPERIMENTEN FAST DAS GANZE SCHIFF IN DIE LUFT GEJAGT HABT! Und als die System wieder hochfuhren sprang dieser Unglückspilot mitten in Eure Bahn. Ja Lizzy! Denk mal drüber nach! DER konnte Euch nämlich AUCH nicht sehen, weil auch Eure Ortungs- und Kommunikationssysteme im Arsch waren und erst langsam wieder hochfuhren!“ „Nein!“ Elizabeth schüttelte heftig den Kopf, und presste die Hände noch fester vors Gesicht. „NEIN!“ Sie hörte wie Torin sich von der gegenüberliegenden Koje erhob und auf sie zuging. Durch die Tränen und die Finger erkannte sie die Kuppen seiner schweren Stiefel, und rechnete damit dass er sie nun damit treten würde um ihr den Rest zu geben. Dann erschien kurz seine Hand in ihrem Blickfeld und einen Moment hoffte sie dass er ihr wie damals im Krankenhaus über die Wange streicheln würde, doch er griff an ihr vorbei und hob die Waffe auf die sie hatte fallen lassen. Ihre Gedanken beruhigten sie plötzlich, und nur das gelegentliche Aufbäumen ihres Körpers unter einem unkontrollierten Schluchzen zeugte von der Gefühlsflut, die in ihr tobte. ~Bitte lass ihn abdrücken. Ich will nicht mehr! Ich KANN nicht mehr. Lass es zu Ende sein.~ Sie konnte förmlich spüren wie Torin innerlich mit sich rang, dann hörte sie wie seine schweren Schritte sich von ihr abwandten, knirschend das zerbrochene Glas des Aquariums unter sich begruben und sich die Rampe hinunter von ihr entfernten. Leise weinend kippte sie zur Seite, die Beine noch immer in Fötushaltung an den Körper gezogen und Torin dafür verfluchend dass er die Waffe mitgenommen hatte.
  3. och nööö, sowas nich da dann doch eher saarlännisches traditionelles grillgut *kühlschrank uffreiß und unnerscht schublad uffghezohh* da hamma dat rischtisch nu brauche mir nur noch a Schwenker( das grillgerät) und denn hat jeder saarlänner im garte stehn entweder als klassisches dreibein oder die etwas edlere variante un nu kanns losgehe als erklärung hab ich da noch folgendes und eigentlich allseits bekannt sei es hier nocheinmal zur errinnerung erwähnt und nu brauch ich was flüssiges cheers Chase
  4. * Die Tür wird aufgestoßen * hab gehört das hier was gegrillt wird ? Hab auch was mitgebracht ..... http://data2.blog.de/media/653/1019653_1141c4501e_m.jpeg Leckerrrrr
  5. Fiiin!, die Salzstangen ... Ach was solls ich schau, ob ich hinten welche finde ... derweil schonmal was shönes aus der Rhön:
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