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IGNORIERT

Beschleunigung im Weltall - Physik vs. Gameplay


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Wir haben doch die ganze Zeit sooo schön vereinfacht - kräftefreier Raum, unendliche Treibstoffmengen und so - warum jetzt aufhören? Führen wir doch in unserem theoretischen Model den Treibstoff von außen zu, damit hätte er keinen Einfluss auf die Masse des Schiffes... wie sähe es dann aus?

Bearbeitet von Sushi
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Das wäre dann einfach: Treibstoff von außen zuführen bedeutet, Masse "entstehen" zu lassen und weil Masse gleich Energie ist (E=mc^2), währe das gleichbedeutend mit Energie aus dem Nichts "entstehen" zu lassen. Dann könnte ein Raumschiff immer weiter beschleunigen und selbst die Lichtgeschwindigkeit wäre dann keine Grenze mehr.

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Das geht awwa nur im Raum der auch entsprechenden Treibstoff beinhaltet. Was eigentlich benötigt wird ist eine Energieform deren Masse negativ ist. Antimaterie zum Bleistift.

Mit Feststoffantrieb interstellar Reisen zu wollen is albern. Auch interplanetar is da schon problematisch. Währe das Antriebskonzept ein Antimaterie/Materie Reaktor sähe das völlig anders aus. Theoretisch ist ein solcher Antrieb tatsächlich möglich und er widerspricht keinem physikalischen Gesetz. Nur wird es nicht mit "Wir beschleunigen auf Geschwindigkeit X" getan sein. Bei auf diese Art erreichbarer Lichtgeschwindigkeit haben wir es dann mit der Zeitdilatation zu tun. Übles Zeug. Hirnverbiegungen inclusive. Auf Überlichtgeschwindigkeit mittels Antrieb zu kommen ist unmöglich weil E=mc² Das steht fest. Außerdem wäre man am Ziel bevor man weg fliegt. Unschön! Raumzeit bzw die Krümmung dieser ist mathematisch allerdings machbar und widerspricht auch nicht E=mc² Da die Masse ja eigentlich überhaupt nicht beschleunigt wird.

 Nimmt man nun noch die gängige String Theorie (m Theorie) dazu und geht von 11 Dimensionen aus wird richtig witzig. Spätestens dann hat man bleibende Hirnschäden wegen den Verknotungen.

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Lassen wir mal den ganzen Quatsch von wegen Quantenphysik, Stringtheorie, die andern 7 Dimensionen und das es Theorien gibt, die Schwerkraft dehne sich über sie alle aus und ist darum in unserer insgesammt relativ schwach und den *Ironie an* Blödsinn von wegen nichts ist schneller als Licht *Ironie aus* außer acht (ich komm' mir gerade vor, als wäre ich bei 'The Big Bang Theory'), dann hatten wir alle unrecht!? Damit könnte ich leben. ;)

Es verhält sich also so: das Gas tritt mit Geschwindigkeit x am Raumschiff aus, überwindet die Trägheit des sich in Ruhe befindlichen Raumschiffes und beschleunigt es. Ist einfach, versteht jeder. Nun bewegt sich das Schiff in einem kräftefreien Raum und bekommt den Treibstoff von außen zugeführt, ergo: Masse des Schiffes bleibt konstant und unendliche Energie. Dann würde das Schiff sogar weiter beschleunigen, wenn es von seinem Startpunkt aus betrachtet bereits die Austrittsgeschwindigkeit des Gases erreicht hätte, da sich das Schiff vom 'Standpunkt' des Gasmolekyls, welches das Schiff gerade erst verlassen hat, ja noch garnicht bewegt (vergessen wir gleich mit, dass sich in unserem Universum eigentlich ALLES bewegt). Diese Beschleunigung würde sich ewig fortsetzen (ich sch... auf die Lichtmauer).

Find ich klasse, klingt logisch, ist so herrlich theoretisch und total an den Haaren herbei gezogen - kauf ich. ;)

Bearbeitet von Sushi
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Am 10.3.2017 um 21:24 schrieb Sushi:

Nun bewegt sich das Schiff in einem kräftefreien Raum und bekommt den Treibstoff von außen zugeführt, ergo: Masse des Schiffes bleibt konstant und unendliche Energie. Dann würde das Schiff sogar weiter beschleunigen, wenn es von seinem Startpunkt aus betrachtet bereits die Austrittsgeschwindigkeit des Gases erreicht hätte, da sich das Schiff vom 'Standpunkt' des Gasmolekyls, welches das Schiff gerade erst verlassen hat, ja noch garnicht bewegt

 

Ihr habt mich inzwischen schon ganz wuschig im Kopf gemacht. Ich vermute, ich bin mit der Begrenzung auf die Austrittsgeschwindigkeit doch einer Legende aufgesessen.

 

"Die Geschwindigkeit einer einstufigen Rakete kann daher beim gegenwärtigen Stand der Technik nicht größer werden als das dreifache der Austrittsgeschwindigkeit ihrer Verbrennungsgase-" Rainer Müller, Klassische Mechanik. Habe ich mich doch vorher selbst widersprochen als ich sagte: "Solange hinten etwas schiebt, wird`s vorne schneller." Das dies praktisch jedoch nicht funktioniert liegt an der Konstruktion der Triebwerke.

Bearbeitet von Compfox
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@Compfox, das liegt aber am Verhältnis der Massen (mitgeführter Treibstoff und Masse des Schiffs) und der maximalen Brenndauer, die der mitgeführte Treibstoff ermöglicht. Wir haben am Ende ja so weit vereinfacht, dass das keine Rolle mehr spielt.

Aber jetzt ist dann wohl endlich die ursprüngliche Frage des Erstellers beantwortet - zumindest nach dem heutigen Stand der Technik. :free-party-smileys-614::yahoo::heavy-metal-hand-gesture-smiley-emoticon:

 

Tante Edith: und deine Aussage stimmt schon. Es ist nur so, dass ja nachdem der Treibstoff verbraucht ist, hinten auch nichts mehr schiebt.

Bearbeitet von Sushi
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Am 9.3.2017 um 13:19 schrieb Alter.Zocker:

Wenn man einen Antrieb mit unbegrenzten Treibstoffvorräten hätte, der also unbegrenzt laufen könnte, so wäre die erreichbare Endgeschwind im hypothetisch ansonsten kräftefreien Raum in der Tat nur durch die Austrittsgeschwindigkeit der Antriebsgase begrenzt. Die BEschleunigung, also im Prinzip das Maß der Geschwindigkeitsänderung pro Zeit (m/s mal 1/s =m/s^2) indes hängt zusätzlich auch von allen beteiligten Massen (Antriebsgase und Raumschiff) ab. Zwei Raumschiffe mit sehr verschiedenen Massen aber mit IDENTISCHEN Antrieben und unendlichen Treibstoffvorräten erreichen auf jeden Fall beide die selbe Endgeschwindigkeit, allerdings benötigen beide sehr unterschiedliche Zeiträume, um diese zu erreichen, da die BEschleunigung auf Grund der ungleichen Massen unterschiedlich ist.

 

Zur Physik in SC im Allgemeinen:

Ich glaube hier kaum, dass physikalische Grundsätze im Spiel so umfassend ,wie wir hier gerade diskutieren, berücksichtigt werden, v.a. wenn sie entweder schwierig umsetzbar sind oder aber wenn sie sich allzu negativ auf die beabsichtigte Spielerfahrung auswirken könnten. Besonders speziell wirds da schon, wenn ich mir die Konstruktion der meisten Schiffe so ansehe, und mir dann vorstelle, wie diese aerodynamisch "unförmigen" Objekte sich bei Anflügen auf planetare Landezonen durch deren Atmosphären bewegen sollen. Entweder muss dass dann sehr langsam erfolgen (zu Lasten des Spielspaßes), oder es wird zu irgendeiner Art metaphysicher "Trickserei" in Form eines ominösen Energiefeldes o.ä. gegriffen, welche dann die aerodynamischen "Unverhältnisse" der robertschen Kreationen ausbügelt. Das fördert dann den Spielfluss, hat aber mit Physik nix mehr zu tun. Deshalb würde ich der korrekten Wiedergabe physikalischer Zusammenhänge in dem Spiel "SC" nur geringe BEdeutung beimessen....

Ich fände es schon gut wenn es manchen Schiffen nicht möglich wäre auf Planeten mit Atmosphäre zu landen. Sonst wäre es wie in Star Wars, wo riesengroße Sternzerstörer bis auf die Oberfläche schweben können.

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vor 4 Minuten schrieb RockOut:

Ich fände es schon gut wenn es manchen Schiffen nicht möglich wäre auf Planeten mit Atmosphäre zu landen. Sonst wäre es wie in Star Wars, wo riesengroße Sternzerstörer bis auf die Oberfläche schweben können.

 

So wird es ja auch sein. Die großen Transporter und 'Capital-Ships' werden nicht die Möglichkeit haben, auf Planeten zu landen.

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Sorry ich bin zu Faul zum Lesen.. hat jemand schon erzählt dass es das Chris Roberts Universum ist?

 

Irgendwie muss ja der Sprit Sinn machen weil man sich sonst ewig treiben lassen könnte, darum gibt es im SC Weltraum tatsächlich in Zukunft so etwas wie Luftwiederstand der bremst.

 

Sonst würden auch Schiffstrümer Ewig im Weltall umher treiben und es gäbe nicht 2 Starfater Wrachs die so nah ohne abzutreiben im Asteroidengürtel stehen.

 

 

Moment... die Planeten und Asteroidengürtel müssen sich aber bewegen... ok so einfach stehen bleiben wäre nicht gut wenn durch die Rotation ein Planet auf dich zu kommt.

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Am 14.3.2017 um 22:02 schrieb KaffeRausch:

 

Irgendwie muss ja der Sprit Sinn machen weil man sich sonst ewig treiben lassen könnte, darum gibt es im SC Weltraum tatsächlich in Zukunft so etwas wie Luftwiederstand der bremst.

 

Sonst würden auch Schiffstrümer Ewig im Weltall umher treiben und es gäbe nicht 2 Starfater Wrachs die so nah ohne abzutreiben im Asteroidengürtel stehen.

 

 

Moment... die Planeten und Asteroidengürtel müssen sich aber bewegen... ok so einfach stehen bleiben wäre nicht gut wenn durch die Rotation ein Planet auf dich zu kommt.

 

Jetzt bin ich wohl zu faul zum Lesen... Wo steht das denn ? Warum darf man nicht treiben ? Nur jede Kurskorrektur darf Sprit verbrauchen. Angenommen du fliegst parallel zu einem Asteroiden ( Raumstation ), der sich mit einer ihm eigenen Geschwindigkeit durch das Verse bewegt. Jetzt steigst du aus um ihn zu besuchen. Während dessen geht deinem Raumschiff das Benzin aus und es "bleibt stehen" ? Und du und der Asteroid "fliegen weiter" ?

Bearbeitet von Compfox
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