Ich finde auch, dass es teilweise in der Presse schon so rüberkommt, als wären sie die einzigen, die auch mal kritischer hinterfragen wo das Projekt steht oder hin will. Dabei werden die Spender als naive, dumme und verblendete kleine Jungs/Mädels hingestellt, die fleißig und naiv ihr hartverdientes Geld einem windigen Geschäftemacher in den Rachen werfen würden für das Versprechen einer formidablen Rendite. Sicher haben einige schon sehr viel Geld gespendet. Aber es ist ihr Geld und die meisten davon sind mehr als alt genug um selbst zu wissen ob und warum sie das tun. Klar stecken viele Erwartungen und Hoffnungen in Star Citizen, die wahrscheinlich auch nicht alle erfüllt werden. Vielleicht aber ja doch, oder zumindest in großen Teilen. Und vielleicht reicht es mir ja dann auch meine Spielzeit in Star Citizen zu verbringen, statt ähnlich viel Geld in zig andere Spiele zu investieren. Dazu kommt, dass CIG durchaus nach und nach liefert. Wir sehen Entwicklungen, wir können Entwicklungen testen. Anhand vom Arena Commander sieht man ja auch Verbesserungen hinsichtlich der Bugs und Erweiterungen. Und man darf nicht vergessen, wir sind noch Pre Alpha. Sicher hat Roberts ein gutes Marketingkonzept und sicher generiert er dadurch einiges an weiteren Spendengeldern. Das ist aber auch hauptsächlich darin begründet, dass hier ein großes Maß an Vertrauen in seine Person vorhanden ist. Sollte er dieses Vertrauen verspielen, dann wäre es sehr schnell vorbei mit weiteren Spenden. Aber man muss ja auch nicht davon ausgehen, dass er nicht das Verwirklichen will, was er immer sagt. Immerhin hat er schon einige Space Sims gemacht und er hat wohl auch gute Leute die für ihn arbeiten. Die Medien und Konkurrenten sprechen immer von toller Marketingstrategie. Vielleicht liegts auch nur daran, dass er das macht und sagt was die Spender hören wollen. Und zwar auch deshalb, weil er es wirklich verwirklichen will und es nicht nur leeres Marketinggerede ist, was wir sonst wo von den ganzen Publishern hören? Bei denen sind doch immer soo viele Marktanalysten beschäftigt, die immer meinen ganz genau zu wissen, was ich spielen will. Und die dann immer Spiele raushauen, die meisten verbugt sind und wo das meiste Budget für Werbung draufgegangen ist (vielleicht ist die Presse/Medien auch sauer, weil CIG wenig Marketing über deren Quellen laufen lässt?) und wo der Support meistens sehr schlecht und schnell zu Ende ist. Meistens handelt es sich dann um lieblose hingerotze Auftragsarbeit. Deswegen machen die meisten Spiele ja auch keinen Spaß mehr. Von den ganzen Kopierschutzmaßnahmen, die die ehrlichen Käufer noch behindern, gar nicht erst zu reden. Vielleicht erleben wir alle mit CIG und Roberts noch unser Waterloo und weinen unseren Spendengeldern hinterher. Ob dies dann aber ein ÄtschBätsch von all den vermeintlichen Kritikern etc. wert wäre weiß ich nicht. Denn wie schon gesagt, keinem anderen Spieleentwickler, geschweige denn Publisher könnte man mehr Vertrauen entgegenbringen. Aber ich habe die Hoffnung, dass CIG mit Star Citizen genau das Spiel herausbringen wird, worauf ich schon lange gewartet habe. Das Space-Genre war ja von den Publishern totgesagt, trotz ihrer tollen Analysten. Jetzt gibts durch SC den Gegenbeweis und jetzt suchen diese ganzen Nasen und die Presse "Argumente" um übertünchen zu können, dass sie einfach meistens nur dumm reden, aber eigentlich keine Ahnung davon haben was die Konsumenten wirklich wollen. Der ganze Spielermarkt hat sich ja auch Jahre lang fast nur auf die Kiddies als Konsumenten konzentriert. Der Altersdurchschnitt bei SC wird mit Sicherheit deutlich höher sein als bei den meisten anderen Spielen. Und offensichtlich sitzt dort auch mehr Kaufkraft (berücksichtigt man mal die Durchschnittssumme die jeder Spender bis jetzt in SC investiert, Tendenz steigend) und offensichtlich bekommen da nicht wenige aus dieser Branche jetzt durch SC mal einen Realitätsknüppel über die Rübe gezogen und fallen aus ihrer Glaubenswolke herunter.