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Ein MMO das die Zukunft der Menschheit veranschaulichen soll. Doch ist diese hier dargestellte technologische Zukunft, in der in einer Düse Flüssigkeit verbrannt wird um einen Vorschub zu generieren nicht etwas antiquiert?
Die ESA scheint hier gerade an einem revolutionären Antrieb der Zukunft zu arbeiten.

 

https://youtu.be/SM4SUZXZRVs

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Der ESA Antrieb:

Also er sagt es ist egal mit welchen Molekülen der antrieb gefüllt wird.

Er tanke mal Xenon 54 und Später in geringer Höhe Luft-Moleküle, und so Flog der Satellit knapp über der Atmosphären Oberfläche.

 

Star Citizen:

Der Gassammler Tankt Stickstoff, Ammoniak oder Wasserstoff.

Das wird in Plasmaform umgewandelt und dann als Treibstoff verwendet.

 

Also im Punkt, "Alles mögliche an Molekülen Sammeln und dann Als Treibstoff verwenden" ist der ESA und SC Antrieb ähnlich.

 

Mit antiquiert in Star Citizen meinst du wohl dass die Technik in 2949 wieder uralt ist?

 

 

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Na ja man kann jetzt an UFO´s glauben oder nicht, aber ich denke es ist was dran wenn Augenzeugen über intelligent gesteuerte Objekte berichten, die keinerlei Antriebstechnik erkennen lassen und lautlos schweben.  Wenn ich da das Soundpotenzial der Freelancer vernehme denke ich eher an den Bug Roger Film - Planet Outlaws von 1953  :laugh:
 

 

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Primär fliegen wir immer noch mit Technologie aus dem 2. WK herum (Wernher von Braun), schaffen es gerade so aus der Atmosphere heraus und schon ne Reise zum Mond ist ein einziges Abenteuer, vom Mars ganz zu schweigen. Und wenn wir es mal schaffen, ne unbemannte Sonde irgendwohin zu schießen, müssen wir 20 Jahre lang beten, dass sie am Ziel ankommt und dann nochmal 3 Jahre, dass alle Daten übertragen werden... (bewusst überspitzt formuliert).

Also stellt sich mir die Frage: wer ist denn hier antiquiert?? :D

 

Mit dem dem hier beschriebenen experimentellen (!) Ionenantrieb kann man vielleicht ein paar Satelliten in einer niedrigen Umlaufbahn in eine Richtung schubsen, das war es dann aber auch schon. In SC geht es darum, ne tonnenschwere Freelancer federleicht abheben/beschleunigen/schweben zu lassen... da braucht es ganz andere Themen... eher schon Antigravitation.

bearbeitet von Cetus-A
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Natürlich ist die Technik in SC restlos veraltet, oder besser gesagt, sollte in ca 800 Jahre die menschliche Technologie nicht weiter gekommen sein, wären wir größtenteils stehen geblieben. 

 

Aber genau dies gefällt mir in SC eben so besonders, da dort trotzdem in gewisser Weise noch unsere vertraute Welt gespiegelt wird.

Will keine runden Antigravitationsscheiben, sondern eben richtige Flieger.

Will auch als Waffen keine großflächig wirkende Raumverzerrer, sondern ziehe es vor, noch richtig ballern und dabei punktgenau zielen zu müssen.

Portale und Replikatoren will ich in SC ebenso wenig sehen.

 

Darum stelle ich mir einfach vor, SC findet in einer anderen Zeitlinie statt :thumbsup:

 

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Übrigens ne interessante Diskussion. Ein Developer von SC sagte mal, man hätte sich schon Gedanken gemacht, wie die Technik wirklich in diesem Jhd aussehen könnte. Aber dann würden die meisten Spieler ratlos vor Geräten stehen und nicht erkennen, ob das jetzt ein Transportmittel oder ein Nahrungsreplikator ist. 

Wir brauchen nunmal was halbwegs vertrautes, um uns zurechtzufinden.

Wenn man danach geht, sind die Raumkämpfe mit Stick und Laser auch völlig Banane. Wenn überhaupt, „kämpfen“ da hochgerüstete KIs gegeneinander und das dauert dann nur Sekunden... 

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Wenn wir wirklich mal an weite Reisen im All denken brauchen wir in der Tat etwas ganz anderes. Da hilft auch ein Ionen-Antrieb oder sonst etwas nichts. Denn schnell zu fliegen ist das eine. Das andere ist, die Kiste zu beschleunigen und dann wieder abzubremsen. Und zwar so, dass es einen Menschen dann nicht zerquetscht wegen der hohen G Kräfte bei Beschleunigung und Abbremsung. 

Hatte da mal einen netten Beitrag gesehen. Es ging um einen Flug zum Pluto. Die Idee war, man beschleunigt auf der ersten Hälfte der Strecke bis zum Pluto, dann fängt man an zu bremsen und nutzt die zweite Hälfte der Strecke um wieder zum Stillstand zu kommen. Will man dabei nicht irre große G Kräfte haben, ist die maximale Geschwindigkeit, die erreicht werden kann ziemlich niedrig.

Wenn jetzt unter Euch Leute sind, die in Mathe und Physik gut sind, könnte das ja mal einer ausrechnen.

Und selbst wenn wir annehmen, wir beschleunigen "nur" mit 3-4 G. Diesen Kräften wäre man ja dann Monate oder Jahre ausgesetzt. Also das klassische Beschleunigen ist nicht sinnvoll.

Wir bräuchten dann etwas, dass wir die G-Kräfte nicht merken. Oder besser ganz alternative Antriebskonzepte, die uns gar nicht beschleunigen, sondern direkt woanders hinbringen. Irgendwas mit Raumkrümmung, also der Raum um uns bewegt sich, aber nicht das Raumschiff. Oder irgendwas mit Quantenverschränkungen (da kommen wir aber in einen Bereich, der meinen Horizont deutlich übersteigt :-) ).

Aber so was im Spiel, das wäre so total anders als das was wir kennen, dass darunter die Immersion leiden würde. Wir brauchen etwas vertrautes, sonst ist es uns zu fremd und der Spaß leidet.

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vor einer Stunde schrieb Cetus-A:

da braucht es ganz andere Themen... eher schon Antigravitation.

Und damit wären auch die Probleme mit den G- Kräften gelöst.

 

Darum spielt sich SC eben in einer Welt, in der diese Probleme eben nicht gelöst wurden und wir somit dann ebenfalls keine Probleme mehr haben :)

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vor 9 Stunden schrieb Catulus:

Und damit wären auch die Probleme mit den G- Kräften gelöst.

 

Darum spielt sich SC eben in einer Welt, in der diese Probleme eben nicht gelöst wurden und wir somit dann ebenfalls keine Probleme mehr haben :)

Ja Antigravitation ist ein äußerst spannendes Thema das die Natur so laut dem russischen Naturkundler und Wissenshaftler "Wiktor Stepanowitsch Grebennikow" schon gelöst hat. Nur schade das sein Wissen nicht der Wissenschaft  zugänglich gemacht wurde um daraus bahnbrechende Technologien zu entwickeln. 

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CIG hat dazu selber schon Stellung genommen. Glaube das war mal in einem ATV oder der CitizenCon!?

 

Die gestalten alle "Dinge" in SC ganz bewusst so, dass man deren Zweck sofort anhand von vergleichbaren(existierenden) Objekten erkennt. Das ist der einzige Grund, warum SC so "unreal" für 800 Jahre Zukunft wirkt.

 

Die sagten "klar könnten wir völlig abgehobene Züge usw. einbauen, aber wir wollen, dass ein Zug sofort als ein Zug erkannt wird und eine Kaffeemaschine als Kaffeemaschine" (sinngemäß).

 

Ganz klare Antwort auf diese Frage hier.

bearbeitet von mindscout

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Es fängt doch schon im kleinen an....Wenn ich an die letzten 25 Jahre SF-Gaming denke, geht mir immer eines richtig auf den S.... Die flackernden Leuchten! Man schreibt das Jahr XYZ und die Menschheit hat es immer noch nicht auf die Kette bekommen ein Leuchtmittel herzustellen das nicht flackert (auch wenn der Warp-Kern ausgefallen ist..;)). Überall Hi-Tech aber das Licht muss flackern. Da muss mir keiner mit Stimmung kommen, zu Hause wird auch kein flackerndes Leuchtmittel akzeptiert. Das ist so wie Filme in der Gegenwart die mit groben Filmkorn aufgenommen werden, wir haben HD-UHD und das möchte ich auch sehen und kein geschwätz von einem Regisseur bezüglich ''der Filmkunst zuliebe haben wir auf grobes Filmkorn gesetzt''......

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Ah so ein Thema finde ich mega klasse.

 

Fange ich mal bei dem Punkt mit dem Antrieb in 800 Jahren an. Auf einer Seite ist es traurig das sich in 800 Jahren nichts geändert hat und natürlich gefällt mir SC so wie es ist. Es fühlt sich so an als würde das Heute oder Morgen genau so existieren. In so ein Schiff zu steigen fühlt sich wenig Zukunft an sondern fast schon echt.
Das eine Reclaimer so dreckig ist wie sie ist obwohl wir heute schon Materialien haben die nicht dreckig werden können ist ja auch so eine Sache.

ABER....ja das große aber. Sind wir mal Ehrlich. Wo stehen wir heute? Wo sind die Probleme der Menschheit wenn wir mal Religion außer acht lasen. Ein Youtuber mach mehrere Mio. weil er sich beim Zocken zusehen lässt, ( aber die Medizin kämpft um jeden Cent (lassen wir auch mal dieses Thema weg)) aber in der Raumfahrt versucht jeder seine eigene Suppe zu kochen und immer wieder steht das Geld im Wege. 
Projekte und Forschung scheitert am Geld, weil ein Projekt vielleicht nicht das Geld bringt was drin steckt. Wenn alle an einem Strang ziehen würden wäre das ein Zug der nicht aufzuhalten wäre. 

Ich denke das genau hier CIG ihre Arbeit sehr gut gemacht hat und sich selbst gefragt hat....wo stehen wir in 800 Jahren wenn wir in 100 Jahren kaum was geschafft haben und warum kommt es zu Verzögerungen. Geld, Macht und Gier fürt zu Krieg und das wieder zu einem pusch an neuer Technologie und Forschung plus der zufällige Kontakt mit Alientechnologie 


Bei @Luccabrasimusste ich lachen über die Tatsache. Bevor ich Feuerwehrmann wurde machte ich eine Lehre als Elektriker. In den paar Jahren wo wir auch Baumärkte, Hangars usw. Installationen gemacht haben gab es nur wenig flackern bei defekt von Leuchtstoffröhren oder den guten alten Strassenlampen. Auch das coole einschalten von vielen Lampen...alle Lampen waren an ohne das man irgend wo ein mega Schütz brauchte 1 Tonne Schaltkraft hatte und die Halle zum beben brachte wenn nacheinander immer 5 Reihen Lichter an gingen und es 1 Minute dauerte bis 100 Lampen a waren^^.
Heute hat man LED wo nur die billigsten von billigsten mal bei defekt flackern.....aber Made in China Hinterland bei einem Raumschiff? Das soll es noch geben? 
 

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Vielleicht flackert nicht das Leuchtmittel, sondern es ist ein Problem in der intelligenten Stromversorgung/-verteilung oder Strahlungskorrodierte Schaltelemente. Was wissen wir denn mit welchen kleinen Problemen die Zukunft zu kämpfen hat :D

 

Aber im Ernst, da wir grade mal dabei sind: was mich wirklich am ALLER ALLER MEISTEN stört, sind die genieteten Außenheute verschiedener Raumschiffe. Nieten...hallo?!?! Genietet...im Weltall...in 800 Jahren?!? 

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Im Prinzip handelt es sich um die uns vertraute Welt, plus Dystopie (weil in Mode), hochskaliert auf ein paar hundert Sternensysteme und in ein fiktionales Setting gehoben. Wieviele Jahre in der Zukunft das letztendlich sein soll, ist dabei im Grunde unerheblich. Die Technologie ist im Prinzip die unsrige plus etwas Fiktion, die Story könnte im Prinzip auch aus der unsrigen Zeit stammen, nur das Setting ist eben anders. Aber somit ist alles vertraut und jeder fühlt sich „zu Hause“, keiner ist überfordert.

Man hätte das Ganze auch im Star Trek-Stil machen können, also sauber, futuristisch, moderne Gesellschaft, aber spätestens wenn dann irgendwelche Qs auf der Brücke erscheinen oder irgendwelche multidimensionalen Wesen oder Zeitparadoxa passieren, ist das für viele eh zu abgehoben. Nicht umsonst werden bei Kinofilmen oder Spielen die ursprünglichen Storys oft „vereinfacht“, um sie fürs Publikum genießbar zu halten, auch wenn es gerade dadurch manchmal erst recht seltsam wird (z.B. Matrix oder Mass Effect).

Ich gebe zu: echte „Hard Science Fiction“ ist mir auch zu öde. Da lieber die vertraute fremde Welt von Star Citizen ... obwohl ein klein wenig futuristischer und mutiger hätte es schon sein können (Stichwort Nieten an Raumschiffen).

 

Aber generell ist massentaugliche Science-Fiction immer ganz eng an die Zeit ihrer Entstehung geknüpft. Darum ist man ja in den sechzigern auch mit "Elektronengehirnen", großen Hebeln, Zeigerinstrumenten und Schaltpulten in den Weltraum geflogen... da gab es kaum Unterschiede zwischen Realität und Fiktion, nur das man in der Fiktion etwas schneller war und weiter kam. Und SC ist eben ein Kind unserer heutigen Zeit (und insbesondere auch ein Abbild der USA): Umweltverschmutzung, Konzerne, Turbokapitalismus, zurückgebliebene Raumfahrt, kaputte Infrastruktur (daher dreckige, alte Raumschiffe mit Nieten), Kriminalität u.v.m. Und das Thema "Individualität und Mobilität" ist halt vom Auto aufs Raumschiff übersetzt. Plus (auch hier schimmert wieder der American way of life durch) etwas Wild West mit unendlichen Prärien, einsamen Siedlern, Kopfgeldjägern und einem fast schon erotischen Verhältnis zu möglichst großen Waffen. Das meine ich übrigens nicht wertend. Ach ja, und ein paar exotische Rüstungen für alle Fantasy-Rollenspiel-Freunde.

 

So spannend und faszinierend Star Citizen daher auch ist: als "Vorschau", wie es in 800 Jahren aussehen möge taugt es meiner Meinung nach absolut nicht (und darum geht es ja auch nicht primär). Es ist ein wilder, faszinierender Genremix aus der Gegenwart.

bearbeitet von Cetus-A
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Es ist eben die Chris Roberts Welt.

 

Was an Star Citizen eben fehlen könnte:

 

Antriebssysteme die man von Außen nicht sieht wie-

-Materie/Antimaterie Spulen, diese Erzeugen Masse und bewegen sie von Punkt A zu B um sie wieder zu vernichten, dabei entsteht Bewegung nur durch interne Masse Bewegung.

-Gravitation 0 Energie, einfach mit eigener Künstlicher Schwerkraft aus dem Nichts sich selbst in eine Richtung Ziehen.

 

Voll Energie Triebwerke-

-Laser-/Lichttriebwerk das tatsächlich durch Energie Schub erzeugt.

 

Gentechnologie voll entwickelt-

-Supersoldaten die aussehen als hätte man die halbe Tierwelt in einer Bestie Vereint, Elektrizitätssicht wie von Haien, IR von Schlagen, fast unverwundbarer Chitin/Muskelpanzer, zwei extra Arme um die Waffen immer bereit zu halten u.s.w.

-Synthetisch-Organische Recycling-Anlagen die Material verdauen anstatt zu verbrennen/Schreddern, 99% Ressourcen Wiedergewinn.

-Bauten und Schiffe die wachsen anstatt gebaut zu werden (Vanduul lässt grüßen).

-Ziemlich abgefahrene Haustiere aus dem Labor (Deponia 3 Domms Day lässt grüßen).

 

Transference:

Übertragung über Quantenknoten am Gehirn zu einem Zweiten Körper, ein Körper nach Wahl und keine Angst vorm Tot haben (Warframe lässt grüßen).

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Am 12.1.2019 um 09:16 schrieb Rabenstaub:

Na ja man kann jetzt an UFO´s glauben oder nicht, aber ich denke es ist was dran wenn Augenzeugen über intelligent gesteuerte Objekte berichten, die keinerlei Antriebstechnik erkennen lassen und lautlos schweben.  Wenn ich da das Soundpotenzial der Freelancer vernehme denke ich eher an den Bug Roger Film - Planet Outlaws von 1953  :laugh:
 

 

Ich schmeiße mich weg. Es trägt zwar nichts dazu bei und leider bin ich zu Jung für solche Filme.. Was nicht zu heißen hat das man die nicht noch gucken kann :D:D 

ABER: Die Schleuse vom Schiff hat außen eine Türklinke :D Ich liebe ja solche Szenen. Einfach herrlich zum schmunzeln :D

 

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vor 3 Stunden schrieb KaffeRausch:

Transference:

Übertragung über Quantenknoten am Gehirn zu einem Zweiten Körper, ein Körper nach Wahl und keine Angst vorm Tot haben (Warframe lässt grüßen).

Jup. Um sowas mal weiter auszuführen:

 

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man in 800 Jahren sein Leben Krankheits- und Beschwerdefrei in einer Art Überlebenstank verbringt und zu seinem eigenen Körper vielleicht gar keinen Bezug mehr hat, weil man sein Leben komplett in einer virtuellen Welt lebt (an die man ähnlich wie in Matrix angeschlossen ist). Dort definiert man sein Aussehen und tut, was man halt tut. Dann kann man auch "verheiratet" sein, obwohl die eigentlichen Körper der beiden Personen auf Lichtjahre entfernten Planeten in Überlebenstanks liegen (Überlichtschnelle Kommunikation = Quantenverknüpfung??). Dann brauchts auch gar keine Raumfahrt mehr für den Menschen, sondern man könnte sich dann in Roboter oder Raumschiffe geistig "einklinken" (da man ja nicht körperlich dort ist, sind Themen wie Beschleunigung oder Schwerkraft auch egal) und somit die Galaxie gefahr- und problemlos über Avatare bereisen, während man selbst in Sicherheit ist. Oder noch besser: man klinkt sich nur während der interessanten Phase der Reise in den Avatar / das Schiff ein, ansonsten macht man halt was anderes.

Ob man den Geist auch komplett in die virtuelle Realität überführen kann? Wenn es möglich ist, wird es auch eines Tages passieren. Dann haben wir das Thema Unsterblichkeit und eine ganze Menge neuer ethischer oder anderer Probleme, die die Menschen dann beschäftigen werden. Für uns wahrscheinlich unmöglich, sich in solche künftigen Menschen gedanklich noch reinzuversetzen, weil die ne ganz andere Denkweise / Wertestruktur haben werden.

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es wäre sogar denkbar das der Mensch seine Körperliche Form ganz abgelegt hat und nur noch als "Replikator" oder "Transformer", als ein Technisches "Der Gerät" weiterexistiert.

 

Wäre doch nur logisch, du wärst zu 100% Reparaturfähig, könntest so sogar unsterblich werden, keine Krankheiten, keine schmerzen, bzw. wären solche Gefühlsempfindungen regulierbar. Keine Körperlichen Einschränkungen, du könntest alles sein alles machen, brauchst keine Nahrung, oder Sauerstoff zum atmen. G-Kräfte wäre dann auch viel höher auszuhalten, bis vollkommen irrelevant, je nachdem was das Material hergibt.

 

Edit:

Die Zeit selbst wäre dann sogar bedeutungslos, du könntest dich auch einfach von Planet zu Planet katapultieren, ohne Raumschiff^^

bearbeitet von Skkylar

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@SkkylarGanz unsterblich wird wahrscheinlich nie gehen... denn wenn die Maschine inkl. Backup zerstört wird, ist dann auch Ende. Also unsterblich ja, unzerstörbar nein.

 

Das wird jetzt zwar Off topic, aber ich denke über das Thema Unsterblichkeit oft nach... Habt Ihr Euch mal überlegt, wie die Menschen durchdrehen würden, wenn sie zwar unsterblich wären - aber nicht unzerstörbar? Also von sich aus nicht sterben würden (Alterungsprozess), aber sehr wohl durch Unfälle/Missgeschicke etc? Wenn ich wüsste, dass ich theoretisch unendlich alt werden könnte, würde meine Angst vor Unfällen etc ins Unermessliche steigen, ich glaube, ich würde nicht mehr das Haus verlassen, weil ich ja so unendlich viel mehr zu verlieren hätte als ein "normaler" Mensch. Die Leute würden hysterisch werden und die meisten würden jedes noch so kleine Risiko vermeiden.

 

Der zweite Punkt wäre: erhält das Leben nicht erst durch den Tod eine Bedeutung? Schließlich wollen die meisten aus der Zeitspanne, die einem bleibt, etwas machen. Hätte man unendlich viel Zeit, wäre sicherlich vieles ohne Bedeutung (genauso wie wenn man unendlich Geld hätte und sich einfach alles sofort leisten könnte). Ich bin mir also nicht sicher, ob der Mensch für die Unsterblichkeit geeignet ist. Andererseits bin ich überzeugt, dass das immer ein Thema und ein Ziel bleiben wird.

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vor 10 Stunden schrieb Cetus-A:

erhält das Leben nicht erst durch den Tod eine Bedeutung? Schließlich wollen die meisten aus der Zeitspanne, die einem bleibt, etwas machen.

Das kann man aber auch genauso umgekehrt sehen.

Abgesehen von ihren Nachkommen verliert doch von 99,9% der Menschen das "erreichte" an Bedeutung. Bzw. weiß man, das man nur sehr begrenzt Zeit hat und gewisse Dinge damit eh nicht erreichbar sind.

 

Aber wenn du quasi tausene von Jahren oder mehr zur Verfügung hast, dann kannst du wirklich alles tun und erforschen, selbst wenn es nach aktuellem Maßstab viel zu lang für ein Menschenleben dauern würde.

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@mindscout

Gut, dann schlage ich vor, wir beantragen beide die Unsterblichkeit und dann schauen wir einfach, wer Recht hat. :D

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Ich finde die Sache mit dem Gerätemenschen als eine sehr gute Idee.

 

Am besten wäre es ja wenn man jedem nen Bereich innerhalb eines Chips in einem großen PC, der die reale Welt so gut wie möglich simuliert, geben würde. 

 

Dort kann dann die Menscheit für alle Ewigkeiten unabhängig vom Rest der Welt agieren und sich auch bei Lust und Laune die Köpfe einschlagen.

 

So wären viele Probleme gelöst.

Es gäbe keine Umweltverschmutzung mehr, die Flora und Fauna könnte sich wieder ungestört entwickeln und die Welt wäre wieder friedlich und sauber. 

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@Catulus

Vielleicht spaltet sich die Menschheit mal in solche "Emulierten" (die nur noch virtuell existieren) und in "Naturfreunde", die wieder radikal naturbezogen leben. Die beiden Gruppen werden sich dann natürlich immer fremder und können sich irgendwann nicht mehr ausstehen und dann passiert das Übliche:

 

- es gibt einen Riesenskandal, als herauskommt, dass ein Führer der Naturfreunde in seiner Hütte ein Gerät stehen hat, mit dem er sich regelmäßig heimlich zu den "Emulierten" einklingt.

- es gibt eine herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen einem "Emulierten" und einem Mädchen der "Naturfreunde"... (Romeo und Julia 2875) :D

- am Ende finden die "Naturfreunde" heraus, dass sie eigentlich auch nur alle "Emulierte" sind, die natürliche Welt in der sie leben, ist nur eine Simulation und in Wirklichkeit treiben sie in einem vergammelten Riesen-Raumschiff zu Millionen in VR-Containern durchs All, weil sie bei dem Planeten, wo sie leben sollten, nie angekommen sind. War nur ein Marketing-Trick um die überbevölkerte Erde etwas zu entlasten...

 

Naja, den Faden kömmer ewig weiterspinnen. Aber wie gesagt, das ist schon so extrem off topic, dass wir beinah von der anderen Seite schon wieder im Thema angekommen sind...

 

 

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Naja, mit der VR Brille haben wir ja schon einen riesen Schritt in diese Richtung unternommen.

Nur mit dem ewigen Leben happerts eben noch.

Aber ehrlich gesagt wird ja eh jedes Spiel irgend wann mal langweilig :)

 

 

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Flieg ich die Hornet durchs Vers, erinnere ich mich wieder daran, dass die "damals" schon die selben Probleme mit den Cockpit-kanzeln hatten wie wir "heute".:lach3:

 

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_85044488/israelischer-kampfjet-verliert-glashaube-waehrend-flug.html#utm_source=websuche&utm_medium=t-online-ergebnisse&utm_campaign=link1

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